Alle Beiträge von Bernhard Barkmann

Über Bernhard Barkmann

Landwirt und Blogger aus dem Emsland

Deutschland blüht auf – Die Saat hat begonnen

Bei der Aktion „Deutschland blüht auf“ wurden im Januar viele Tütchen mit einer Mischung aus Samen von unterschiedlichen Blühpflanzen verteilt.
Einige davon haben wir zu Hause im Garten ausgesät.

Von allen unterschiedlichen Mischungen haben mein Sohn und ich dann eine große Mischung gemacht und diese eingetütet.

Do it Yourself - Blühmischung

Ab die Post!

Diese Tütchen möchte ich gerne an Gartenbesitzer versenden.

Dazu bitte eine kurze E-Mail an info@blogagrar.de mit dem Betreff „Blühmischung“ senden.
Ich würde mich freuen, wenn die Empfänger mir dazu eine kleine Spende von einem oder zwei Euro zukommen lassen würden. Ein paar Kosten sind entstanden und ein wenig Zeit habe ich investiert, ich bitte hier um Euer Verständnis!

Darüber hinaus haben meine Kinder eine sogenannte „Imkermischung“ der AGRAVIS, mit der bei mir im Ort einige Blühstreifen angelegt wurden, in diese kleine Tütchen abgefüllt. Auch diese möchte ich hier gerne versenden.

Da ich noch überhaupt nicht einschätzen kann, wie groß die Nachfrage sein wird, möchte ich pro Bestellung nur eine Tüte mit der großen „Deutschland“-Mischung versenden und wenn gewünscht dann mit der Imkermischung ergänzen.

Hier noch einmal der Tütenaufkleber im Großformat:

Etikett: Aussaathinweise für die Blühmischung, Deutschland blüht auf!Weitere Berichte werden folgen, um die Entwicklung der Blühfläche zu verfolgen!

PeTA feiert Rücktritt von Schulze Föcking

Täterin Nr. 1
Snapshot bei Facebook

Von Beginn ihrer Amtszeit als Ministerin haben diverse Tierrechtsgruppen Christina Schulze Föcking als Zielscheibe auserkoren. Nach ihrem Rücktritt postuliert die bekannte Tierrechtsorganisation PeTA:

„Täterin Nr.1: weg“

Darunter dieses Bild mit den Gesichtern von Schulze Föcking, der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast und der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner:

PeTA mit drastischer Aussage: "Tierqualprofiteure raus aus der Politik!". Dabei ein drei Fotos der Ministerinnen Schulze Föcking, Otte-Kinast & Klöckner. Schulze Föckings Foto wurde ausge"x"t

Meinung von Marcus Holtkötter

Dazu hat Marcus Holtkötter einen viel beachteten Facebook-Post geschrieben, den ich hier zitieren möchte:

Profilbild von Marcus Holtkötter alias BauerHolti
Snapshot bei Facebook

„Ich muss gestehen das ich sprachlos bin, der Umgang mit Christina Schulze Föcking ist an Niedertracht nicht zu überbieten. 
Das ganze ist eine Hetzkampagne die an dunkelste Zeiten der deutschen Geschichte erinnert.

Das ganze muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:
Da brechen vermeintliche Tierschützer mehrmals in die Ställe der Familie Schulze Föcking ein, um einen vermeintlichen Skandal zu erzeugen. Stern TV ist denen dabei dann gerne behilflich. Im Nachgang stellt sich heraus es war alles OK, Veterinäramt wie Staatsanwaltschaft sehen keine Verfehlungen.
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Agrarkriminalität

ein neuer Kampfbegriff?

In der Berichterstattung rund um den Rücktritt von Christina Schulze Föcking als NRW-Umwelt-& Landwirtschaftsministerin schuf Jürgen Döschner vom WDR ein neues Wort: Agrarkriminalität
Ist damit ein neuer Kampfbegriff nach Massentierhaltung, Ackergift oder Merkelgift kreiert worden?

Affäre #SchulzeFöcking mit #Rücktritt längst nicht ausgestanden. Es geht darum, wie diese Regierung, wie unsere Gesellschaft mit den Problemen der Umwelt- und #Agrarkriminalität umgeht." (M)Ein Kommentar:
Jürgen Döschner auf Twitter

Kreuzug gegen konventionelle Landwirtschaft?

Agrarkriminalität weiterlesen

Christina Schulze Föcking tritt zurück

Zu den großen Schlagzeilen von heute gehört sicherlich auch die vom Rücktritt der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking.

Ihren Rücktritt begründete die Landesministerin mit folgenden Worten:

Nach vielen Jahren des ehrenamtlichen Engagements für den ländlichen Raum bin ich vor einigen Jahren gerne der Einladung gefolgt, mich auch politisch zu engagieren. Christina Schulze Föcking tritt zurück weiterlesen

Konter der Landwirtschaftsministerin

Christina Schulze Föcking reagiert auf Stalleindringungen, Fernsehhack und Bedrohungen aus der Tierrechtsszene

Lange hat die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin eher defensiv agiert in der Causa der monatelangen Stalleinstiege und des darauffolgenden SternTV Berichtes.

Blick in eine Großbucht der Mastschweinehaltung von Christina Schulze Föcking
Mastschweine im Stall von Schulze Föcking, Juni 2017

Die seitdem laufenden Anschuldigungen und Bedrohungen durch meist anonyme Menschen, die man ohne zu spekulieren der Tierrechtler-Szene zurechnen kann, haben nun strafrechtliche Folgen:

Hier ihre Erklärung:

Schriftliche Erklärung von Christina Schulze Föcking MdL

7. Mai 2018

„Hiermit teile ich öffentlich mit: Konter der Landwirtschaftsministerin weiterlesen

Grundschüler informieren sich über Bienen und Raps

Messinger Grundschüler besuchten Rapsfeld

Letzte Woche, bei bestem Wetter und zu Beginn der Rapsblüte, besuchte die 4. Klasse der Grundschule Messingen ein Rapsfeld in Messingen. Der ortsansässige Imker Jan Caffier und ich informierten zu den Themenfeldern Bienen bzw. Raps.

Dazu habe ich dieses kleine Video erstellt:

Es war ein schöner Vormittag! Vielen Dank an Frau Reinel und ihre 4. Klasse für den Besuch im Ortsteil Brümsel und an Jan Caffier, der den Kindern die Imkerei etwas näher gebracht hat.


Journalisten und Agrarblogger

Ein Fernsehbeitrag im NDR von Oda Lambrecht über Agrarblogger sorgte viel Diskussionen innerhalb der Agrarbloggerszene. Es wurde viel drüber geschrieben, ich selber habe mich bisher nicht offiziell geäußert.

Bloggen Bauern vergeblich?

Das möchte ich jetzt aber doch kurz tun. Doch bevor ich anfange, möchte ich auf den Blogpost von Rainer Winter verweisen, der das bisher geschehene gut zusammengefasst und selber bewertet hat. Auch Links zu anderen Beiträge dieses Themas und zum TV-Beitrag sind dort zu finden:

Rainer Winter beschäftigt sich mit dem TV-Beitrag vom Medienmagazin ZAPP (NDR)
Rainer Winter: „Bauern bloggen – vergeblich?“

 

Mein Antrieb zu bloggen

Wenn ich gefragt werde, warum ich mit dem Bloggen begonnen habe, antworte ich meistens:

„Weil ich als konventioneller Bauer die Berichterstattung zu landwirtschaftlichen Themen in den (meist) überregionalen Medien für unausgewogen hielt und mit meiner Sicht der Dinge selber auf „Sendung“ gehen wollte“

Das war vor sieben Jahren. Mein Medium war anfangs nur mein WordPress-Blog, erst später kamen Twitter, Facebook, YouTube & Instagram dazu.
Die Situation der medialen Berichterstattung hat sich seitdem nicht unbedingt verbessert. Die sozialen Netzwerke wie Facebook wuchsen zu Giganten und die klassischen Medien haben weiter mit sinkenden Auflagenzahlen und Einschaltquote zu kämpfen.

Wachsende Bloggerszene

Die Zahl der Blogger ist stark gestiegen. Es ist ja auch recht einfach zu bloggen und für fast jeden Typ gibt es eine Plattform, die für ihr genau passend ist. Ich selber bin begeistert über wirklich tolle YouTube-Kanäle, Instagram & Twitter-Accounts, über die bunte Vielfalt der Podcasts und natürlich auch über die Reichweiten, die einige über Facebook erreichen. Selber fühle ich mich hier bei WordPress und Twitter am Wohlsten.

Sind Blogger eine Gefahr für Journalisten?

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Emsländische Landwirte und Jäger unterstützen den NABU

Nistkästen für den Turmfalken in Messingen errichtet

Messingen (pm). Naturschutz und Landwirtschaft muss kein Widerspruch sein. Das zeigt das neu aufgelegte Projekt des Naturschutzbundes (NABU) Emsland zusammen mit den hiesigen Landwirten und Jägern. Gefördert wird das Projekt von der Naturschutzstiftung Emsland.

30 neue Nistkästen

Insgesamt sollen 30 Nistkästen für Turmfalken in der Region aufgehängt werden. 15 davon gehen an emsländische Landwirte und wiederum 15 Stück werden durch die Jägerschaft verteilt. Auf dem Hof von Johannes und Karin Krane wurde Anfang April einer der Nistkästen für Turmfalken aufgehängt.

Johannes Krane und Thomas Weber präsentieren einen Falkenkasten
Landwirt Johannes Krane (links) arbeitet im Turmfalken-Projekt Hand in Hand mit Thomas Weber vom NABU (rechts). Foto: Landvolk

In Messingen hängen bereits vier Kästen aus dem Naturschutz-Projekt. „Wir machen mit, weil wir viel für Tiere übrig haben. Bei uns auf dem Hof nisten schon sehr viele verschiedene Vogelarten, wie z.B. die Schleiereule im Scheunendach. Die ganze Familie beobachtet jedes Frühjahr gespannt, wer wieder in die Höhlen und Kästen einzieht“, bekräftigt Johannes Krane sein Engagement für den Vogelschutz.

Laut Thomas Weber, erster Vorsitzender des NABU Kreisvereins Emsland-Süd, seien die Turmfalken keine Nestbauer, sondern die Vogelart bevorzuge es in hohlen Bäumen, Türmen oder Steinbrüchen zu nisten. „Genau darum haben wir das Projekt ins Leben gerufen. Wir möchten den Turmfalken, der auch gerne Rüttelfalke genannt wird, bei der Nistplatz-Suche unterstützen“, so Weber weiter. Der Turmfalke ernährt sich hauptsächlich von Feld-und Erdmäusen.

fliegender Tuermfalke
Ein Turmfalke in der Luft. Foto: Thomas Weber

Beim Aufhängen eines Nistkastens gibt es Einiges zu beachten: So sollten die Kästen nicht in die Hauptwitterungsrichtung zeigen und auch nicht zu viel Sonne ab bekommen. Teilweise Schatten ist optimal für die Bewohner des Nistkastens. Ebenfalls ein freier Anflug des Kastens sollte gewährleistet sein. Landwirte, die dieses Projekt unterstützen möchten, können sich bei Thomas Weber unter der Telefonnummer 05977-1597 oder via E-Mail unter tomwebbird@aol.com melden.

Rettet die Schäfer

Schäfereien in Deutschland haben mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen

Zu der Berufsgruppe der Schäfer hatte ich bisher sehr wenig Kontakt. Im Grunde habe ich so gut wie gar keine Ahnung wie die Schäfereien funktionieren und zu Recht kommen. Über twitter (@schafzwitschern) folge ich schon seit einigen Jahren einem Wanderschäfer aus Baden-Württemberg. Dieser Schäfer heißt Sven de Vries und kämpft aktuell um die Zukunft der Schäfereien in Deutschland. Dazu hat er eine Petition gestartet und weit über 100000 Unterstützer gefunden. Jüngst haben Schäfer aus ganz Deutschland auch in Berlin für ihre Anliegen demonstriert.Die letzten Schäfer sind in Not! Mit einem Klick geht´s zur Petitionsseite von change.org

Ich habe die Petition auch unterschrieben und möchte mit diesem Interview die Schäfer mit ihren Anliegen unterstützen.

Hallo Sven, Du bist Schäfer, wie bist Du zur Schäferei gekommen?

Sven de Vries: Hallo Bernhard. Über das Schaf. Ich bin spontan auf einem Milchschafbetrieb für eine FÖJlerin eingesprungen. Die Arbeit mit Schafen hat mich einfach glücklich gemacht und meinem Leben einen Sinn gegeben. Auf dem Betrieb damals hatten wir ein Schaf, bei dem wir nicht sicher waren, ob die Nachgeburt abgegangen ist.
Da wir nicht so genau Bescheid wussten haben wir den Tierarzt gerufen. Der hat einen Handschuh übergezogen, den Finger in die Scheide gesteckt, daran gerochen und gemeint die Nachgeburt sei ab. Da ist mir dann klar geworden, dass ich dann auch eine Berufsausbildung machen muss um als Schäfer zu arbeiten.

Über deine socialMedia-Kanäle bewirbst Du eine Petition zur Rettung von Schäfereien in Deutschland. Wodurch werden die Schäfer aktuell in ihrer Existenz bedroht?

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Afrikanische Schweinepest: Hilft nur noch Beten?

In diversen WhatsApp-Gruppen habe ich folgende Einladung zu einer Wallfahrt nach Altötting zugesandt bekommen:

Einladung zur Sternwallfahrt nach Altötting zur Abwehr der Afrikanischen Schweinepest
(c) WhatsApp, bearbeitet

Es wird also zu einer Wallfahrt eingeladen um die Afrikanische Schweinepest, die sich bis wenige 100 Kilometer vor der deutschen grenze in Osteuropa ausgebreitet hat, abzuwehren.

Häme ist nicht angebracht

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