Archiv der Kategorie: Tierhaltung

Großes Haus mit Tanne davor

Märchenzeit, die Dritte: Si tacuisses, philosophus mansisses, Sarah!

Wenn Du geschwiegen hättest, wärst Du eine Visionärin geblieben, Sarah!* (Anmerkung am Ende). Es folgt das dritte der fünf Märchen der Sarah Wiener. Die Bloggerin Birgit Medlitsch stellt in ihrem Blog Das ist los. Aussagen der österreichischen Starköchin zu Gut Kerkow und ihre Rolle nach der Übernahme auf den Prüfstand. Um ein abgedroschenes, unverändert aktuelles Sprichwort zu bemühen: Es duftet nach

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Nummer 3: Das Märchen von der Visionärin

In einem Interview mit der dpa (Deutsche Presse-Agentur, April 2019) bezeichnet sich Sarah Wiener in Bezug auf Gut Kerkow als „Chefideologin“, die Visionen hat.

In diversen Interviews mit ihr kann man nachlesen und nachhören, was sie nicht alles erneuert und verbessert und auch „neu erfunden“ hat.

Auch – so kann man in ihrem neuen Buch nachlesen – soll Gut Kerkow für sie etwas desolat und führungslos gewirkt haben. In einem Interview (Berliner Zeitung 17.6.2018) spricht sie sogar von einem völlig marodem und verschuldetem Hof.

Das Märchen von der Visionärin.

Sarah Wiener hat – gemeinsam mit ihren Partnern – Gut Kerkow im Jahr 2014 gekauft.

Der vorherige Eigentümer, und sehr bekannte und angesehene Diplomagraringenieur, Johannes Niedeggen, war im Jahr 2013 am Gut tödlich verunglückt.

Nun heisst es, Gut Kerkow befände sich seit der Übernahme in Sanierung (Jochen Beutgen gegenüber Ö1; Ö1 Morgenjournal, 20.3.2019).

Das alles klingt so, als wären Sarah Wiener und ihre Partner und Gesellschafter Wunderwuzzis, die einen angeblich herabgewirtschafteten Hof auf Vordermann bringen. Dazu kommt noch eine selbst ernannte Bio-Bäuerin und „Visionärin“, die uns erzählt, welche ihrer großartigen Visionen sie nicht alle aus Gut Kerkow umgesetzt hat. Schauen wir einmal ein wenig in die Vergangenheit. War das nicht schon alles vorher da?

Der Visionär, der Gut Kerkow aufgebaut hat.

Ich hätte ihn gerne kennengelernt: Johannes Niedeggen.

Am 3. Mai 1994 hat er Gut Kerkow von der Treuhand gekauft, und zwar ohne Mitarbeiter und ohne Rinder.

Er war ein Visionär, der Gut Kerkow mit Liebe und Hingabe zu einem Vorzeigebetrieb im Bereich der Biolandwirtschaft gemacht hat. Davon zeugen viele Medienberichte, unter anderem eine 5-seitige Reportage in „Neue Landwirtschaft“ im Juli 2011. (PDF-Link im Originalpost).

Ihm war das nachhaltige Wirtschaften ein grosses Anliegen, und das hat er auf Gut Kerkow in Form der Kreislaufwirtschaft umgesetzt. Auch zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen trug er bei, und machte Gut Kerkow zu einem von 70 Archehöfen Deutschlands.

Fünf Mio. Euro investiert

Neben der Milchkuhhaltung hat er bereits 1994 mit der Aberdeen-Angus-Zucht begonnen und eine Herde mit 100 Angusmutterkühen aufgebaut. Er hat sich für erneuerbare Energie eingesetzt und eine Biogasanlage sowie eine öffentliche Tankstelle für Diesel und Pflanzenöl gebaut. Zwei seiner Traktoren hat er für Rapsöl umgerüstet und konnte das kaltgepresste Rapsöl als Treibstoff nutzen. Auch war er bei der größten europäischen Biofachmesse, der Biofach, im Jahr 2012 Vortragender zum Thema Biogas.

Er baute das Gutshaus zur Pension um, richtete eine Gaststätte, einen Veranstaltungsraum und einen Bauernmarkt ein. Überdies baute er eine „Registrierte Schlachtstätte“ für die Hofschlachtung. Er setzte sich sehr für das Tierwohl ein und ließ seine Schafe und Rinder das ganze Jahr über halbwild auf den Wiesen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin leben. Johannes Niedeggen hat 5 Millionen Euro investiert und 22 Arbeitsplätze geschaffen. (Quelle: Homepage von Gut Kerkow vom 24.12.2006)

Alles schon da

Also alles schon da, als Sarah Wiener und ihre Partner und Gesellschafter Gut Kerkow kaufen, oder? Und von desolat oder marode kann auch nicht die Rede sein. Denn: der Ortsvorsteher von Kerkow, Reinhard Koslowski beschrieb 2013, als Johannes Niedeggen verunglückte, Gut Kerkow als moderenen Bio-und Erlebnishof, der sich durch zahlreiche Initiativen, von Regionalvermarktung bis Landpartie, einen Namen gemacht hat, der weit über Kerkow und die Uckermark ausstrahlt. (MOZ, 28.2.2013)

In ihrem neuen Buch schreibt Sarah Wiener „Vor allem aber wurden vor einigen Jahren die ersten Weichen in Richtung ökologische Landwirtschaft gestellt.“ Eigentlich war der Betrieb bereits seit 2011 komplett auf bio, also ökologisch, umgestellt. Da waren keine Weichen mehr. Es war alles schon erledigt. Auch Bilder des Guts aus der Zeit von Johannes Niedeggen und Berichte darüber zeigen einen wunderbaren Bio-Gutsbetrieb. Ich sehe jetzt nicht grossartig eine Änderung durch Sarah Wiener als „Chefideologin“. Aber schauen wir uns doch eine ihrer „visionären“ Ideen an.

Die Vision von der Fruchtfolge.

Wenn sie sagt „Meine Idee war zum Beispiel einfach die siebenjährige Fruchtfolge einzuführen.“ (Ö1 Morgenjournal, 20.3.2019) kann es sein, dass viele Landwirte komische Gesichter machen.

Johannes Niedeggen hat es sicher nicht viel anders gemacht, denn angesichts der Kulturen, die er angebaut hat (Reportage in „Neue Landwirtschaft“ im Juli 2011), war auch nicht viel anderes möglich.

Landwirte achten grundsätzlich auf die Fruchtfolge. Vielleicht nicht sieben Jahre, aber sie planen mindestens 5 Jahre voraus, denn sie möchten ja eine gute Ernte. Und das funktioniert ohne kluge, geplante Fruchtfolge nicht. Noch dazu gibt es etliche Kulturen, die einen Fruchtfolgeabstand von mindestens 4-5 Jahren benötigen. Das gilt nicht nur für Bio-Betriebe, sondern auch für die konventionelle Bewirtschaftung.

Laut dem letzten Biozertifikat gibt es auf Gut Kerkow Silomais, Grün- und Raufutter und Getreide. Eine Rückfrage am Gut Kerkow hat ergeben, dass kein Mais angebaut wird, sondern Gerste, Roggen, Winterweizen, Dinkel, Sommerroggen und Sommerhafer. Für die Fruchtfolge wird zwischen diesen Kulturen 2 Jahre, manchmal auch länger, Kleegras angebaut (das für die Rinder benötigt wird).

Was ist neu, was innovativ?

Ich frage mich, was daran gross neu und innovativ sein soll? Das machen andere Landwirte auch. Das hat Sarah Wiener nicht erfunden. Vor allem: wenn man mit dem, was man anbaut, hauptsächlich Tierfutter „produzieren“ muss, dann hat man nicht viele Möglichkeiten. Das ist sozusagen „aufgelegt“, wie wir Österreich so schön zu sagen pflegen.

Bei der Auswahl von Getreide und Kleegras ist der Plan für die nächsten sieben Jahre nicht sehr kompliziert. Es gibt Bio-Landwirte, die bauen andere Kulturen an, da wird das schon weit komplexer.

Und warum wird auf Gut Kerkow kein Gemüse angebaut? Dann könnte man das eigene Gemüse über den Bioladen vermarkten und müßte das nicht zukaufen. Kürbisse, zum Beispiel, würden sich bei den sandigen Böden dort sehr gut eignen. (Auch ich kann gute Tips geben.)

*Anmerkung: Ich habe mir die künstlerische Freiheit herausgenommen, die Philosophin durch die Visionärin zu ersetzen.

Hier geht’s zu den anderen Märchen:

Märchen Nummer 1: Das Märchen von den Agrarsubventionen.

Märchen Nummer 2: Das Märchen von der Landwirtschaft. Oder: Sarah Wiener und ihre Partner.

Leckermacher

Die Firma Topigs Norsvin hat Anfang des Jahres zu einem Pressegespräch mit anschließendem Grillseminar und der Verkostung ihres neuen TN Duroc IMF Schweins (besser zu merken unter der Bezeichnung „der Leckermacher„) in die Grillschule Santos in Köln eingeladen.

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Sie starteten zunächst mit einer Präsentation, in der sie von ihren neuen Zuchtzielen berichteten.
Es überraschte mich positiv, wie sehr das Thema Nachhaltigkeit bei der Zucht im Vordergrund steht.
Dieser ist vor allem auf die Veränderung der Gesellschaft und neue Ansprüche in der Zucht zurückzuführen. Hier wird besonders auf das Tierwohl geachtet, wie zum Beispiel gute Gruppentauglichkeit und ein gutes Sozialverhalten der Tiere, sowie eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.

Die Teilnehmer des Grillseminars stehen bereit, fleißig mit zu kochen bzw. zu grillen.
Blick in die Grillschule (Foto: S. Barkmann)

An den Konsumenten denken

Außerdem ist es ein großes Anliegen der Firma, den Bogen weiter zu spannen als nur bis zur Schlachterei. Beim persönlichen Gespräch mit dem Chef von Topigs, Eduard Eissing, betonte er, dass sie nun bei ihrer gesamten Tätigkeit versuchen auch an den Endverbraucher zu denken, für den sie schließlich produzieren. Auch der jeweilige Landwirt soll dank einer geringen Problemzahl bei der Aufzucht eine höhere Lebensqualität erlangen und mehr Zeit für die Familie haben. Die optimale Work- Life Balance wird erzielt durch geringe Arbeitsbelastung mit gleichzeitiger Qualitätssteigerung des Endprodukts.

Macher by Topigs Norsvin

Projekte wie die „Macher“-Seite tragen zur Wertschätzung und des Bewusstseins dieser Branche bei. Das Magazin gilt als Ventil aller Menschen, die Teil der Fleischproduktion sind, von Landwirten, Köchen, Fleischermeistern bis hin zu den Genießern.

Topigs Norsvin sieht es als seine Pflicht an, aufzuklären und Tipps und Tricks zur Zubereitung von  Schweinefleisch zu teilen.

Unheimlich lecker!

Dieses Schweinefleisch ist nämlich ein ganz besonderes. Ich persönlich, weiblich, 20 Jahre alt, esse sonst kaum Schweinefleisch. Wenn Fleisch, dann Chicken-Wings oder Rindersteak. Aber ich muss ehrlich zugegeben, dass ich noch nie so gutes Schweinefleisch gegessen habe. Dieses Fleisch, ist mit intramuskulärem Fett durchzogen. Ich war auch zunächst skeptisch, da ich sonst immer großzügig um das Fett bei einem Kotelett herumschneide, jedoch war es ein völlig neues  Geschmackserlebnis und nicht vergleichbar mit irgendeinem Fleisch, das ich vorher aß.

Konstruktiv geht irgendwie anders

Die Ferkelkastration – ein leidiges Thema, was uns wohl noch einige Zeit beschäftigen wird

Nach der Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration um 2 Jahre, müssen nun für die Landwirte umsetzbare Alternativen bis zum 31.12.2020 her, denn ab 01.01.2021 soll ja nun endlich Schluss sein mit der betäubungslosen Kastration.

Nadine Henke hält ein Saugferkel in den Händen

Jetzt hat das BMEL den ersten Entwurf für eine Verordnung veröffentlicht, die es den Landwirten erlauben soll, die Narkose mittels Isofluran selbstständig durchzuführen. Daraufhin sind nun die Verbände gebeten worden, zu diesem Entwurf Stellung zu nehmen.

Ich habe in den letzten Tagen etliche dieser Stellungnahmen gelesen und bin ehrlich gesagt schockiert und enttäuscht. Die meisten Verbände halten an ihrer Sicht der Dinge fest, beschäftigen sich letztlich überhaupt nicht mit der Isoflurannarkose und der Verordnung. Beispielsweise ist in der gemeinsamen Stellungnahme der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz und ProVieh zu lesen, dass…

die Politik in zukunftsweisende und tiergerechte Lösungen wie die Ebermast mit und ohne Impfung gegen Ebergeruch investieren muss, statt Verstümmelungen von männlichen Ferkeln mit geplanten 38 Millionen Euro Steuergeldern zu fördern.

Ich muss ganz ehrlich gestehen, ein solcher Satz von Tierärzten, macht mich fassungslos. Vor allem fordert derweil eine andere Arbeitsgruppe, genau diese „Verstümmelungen“ flächendeckend für Katzen:

Aus den genannten Gründen besteht ein gesellschaftlicher Konsens, die Kastration möglichst flächendeckend und bei allen Haltungsformen durchzuführen.

Derweil halten viele landwirtschaftlichen Verbände an ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Isoflurannarkose fest und diskutieren in einem Positionspapier die Frage, warum ein Landwirt nicht einfach Lidocain einsetzen kann.

In der Schule hieße es – setzen sechs, Thema verfehlt

Ich bin maßlos enttäuscht von der destruktiven Art und Weise mit diesem Verordnungsentwurf umzugehen. Ich weiß nicht, ob den dort agierenden Verbänden nicht klar ist, dass Isofluran in den nächsten Jahren der einzige Weg sein wird, den die Landwirte noch gehen können, wenn sie keine Eber mästen wollen (bzw. vermarktet bekommen).

Politiker wie Albert Stegemann oder auch Ursula Heinen-Esser haben uns ganz klar zu verstehen gegeben, dass es den vierten Weg in den nächsten zwei Jahren (es fehlt immer noch der Nachweis der Schmerzausschaltung) nicht geben wird, zudem wird es weder eine weitere Fristverlängerung noch eine Änderung des Tierschutzgesetzes geben. Natürlich können wir auch noch 1,5 Jahre damit verschwenden, darüber empört zu sein, nur das wird an der Sache nichts ändern.

Liebe Tierschutzverbände,

sicher ist die „Nichtkastration“ (sprich Ebermast mit oder ohne Immunokastration) der eleganteste Weg – nur dieser findet keine 100% Akzeptanz bzw. Absatz. Es gibt nun die Möglichkeit, an einer mittelfristigen Lösung mittels Isofluran zu arbeiten, oder dieses weiterhin konsequent abzulehnen, und einfach den Tierschutz zu exportieren. Dann darf allerdings auch die Frage erlaubt sein – geht’s Euch überhaupt um die Tiere oder nur um Eure Daseinsberechtigung?

Liebe Tierärzte,

natürlich ist es Euer Recht, weiterhin an dem Tierärztevorbehalt im Rahmen einer Vollnarkose festzuhalten. Dann erwarte ich aber von Euch, dass Ihr alle ab dem 01.01.2021 Gewehr bei Fuß steht, um in den Ferkelerzeugerbetrieben genau diese Narkosen durchzuführen. Denn es ist nicht okay, eine solche Forderung zu stellen bzw. daran festzuhalten, und dann von anderen Kollegen zu verlangen, diese Arbeit zu erledigen. Deswegen wünsche ich mir, dass jeder, der eben nicht ab 01.01.2021 täglich in einem Ferkelerzeugerbetrieb Ferkel narkotisieren möchte, sich für diese Verordnung stark macht und konstruktiv an einer Lösung im Sinne des Tierschutzes mitarbeitet.

Liebe Landwirte,

gleiches gilt für Euch – ich wünsche mir von Euch eine konstruktive Zusammenarbeit, sowohl hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit dem Inhalationsnarkosegas Isofluran, als auch hinsichtlich der Schulungsmaßnahmen zum Sachkundenachweis. Wer weiterhin diese Methode ablehnt, solle sich bitte einfach mit der Ebermast auseinandersetzen, diese Alternative jedoch für andere Ferkelerzeuger nicht zerreden, denn sie wird zum heutigen Zeitpunkt die einzige Alternative der Kastration nach dem 31.12.2020 bleiben.

Last but not least – es geht auch anders…

Positiv hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang noch die Stellungnahme des Deutschen Raiffeisenverbandes – sie zeigt, wie eine konstruktive Mitarbeit an  einer Lösung aussehen kann. Vielen Dank dafür!!!

Immer das selbe Lied

„Wir haben es satt“ mit immer der selben Vielstimmigkeit gegen die moderne Landwirtschaft

Die Demo „Wir haben es satt“ gibt es schon seit 2011. Gefordert wird stets die „Agrarwende„. Von einer Anerkennung der Leistungen der deutschen Bauern ist nichts zu spüren.

Landwirtschaft verändert sich- schon immer!

Was hat sich denn zwischenzeitlich so alles getan in der deutschen Landwirtschaft? Ist alles noch so wie vor 8 Jahren?

  • Die Antibiotikagaben in der Nutztierhaltung wurden deutlich gesenkt
  • Die Düngeverordnung wurde verschärft
  • Die Gülle und Gärreste werden zunehmend bodennah mit weniger Emissionen ausgebracht
  • Die landwirtschaftliche Bautätigkeit ist in vielen Landkreisen zum Erliegen gekommen
  • Die Initiative Tierwohl ging an den Start
  • Lebensmittelhändler führen einheitliche Haltungskennzeichnung ein
  • Bauern säen vermehrt Blühstreifen an
  • Bauern müssen ihre Sachkunde bei der Pflanzenschutzmittel-Anwendung regelmäßig erneuern
Dieser Blühstreifen blühte im Jahr 2018 sehr bunt. Die meisten Blühstreifen hatten allerdings mit der Dürre zu kämpfen
wunderschöner bunter Blühstreifen
  • der Wolf breitet sich immer mehr aus und bedroht zunehmend die Weidehaltung in Deutschland, verbunden mit einer überbürokratischen Schadensregulierung
  • Glyphosat wurde entgegen aller wissenschaftlicher Expertise um nur 5 Jahre verlängert.
  • Die Liste der zugelassenen Wirkstoffe für den Pflanzenschutz wird immer kürzer.
  • Das Kastenstandurteil, die Greenpeace/Berlinklage gegen die Schweinehaltung bedrohen die verbliebenen Sauen- und Mastschweinehalter
  • Bioland ist im Massenmarkt angekommen und bei Lidl gelistet

Trotz aller Bewegung stehen wir massiv in der Kritik. Bauern fühlen sich ausgegrenzt, an den Rand der Gesellschaft gedrängt, bringen sich aber vor Ort dennoch weiterhin ehrenamtlich ein.
Und nebenbei sorgen die deutschen Bauern dafür, dass alle satt werden können. Und das mit so hochwertigen und sicheren Lebensmitteln, wie noch nie.

Und wie haben sich die satten Demonstranten bewegt?

Werden die Leistungen der Landwirte, die neuesten Entwicklungen überhaupt wahrgenommen und mittlerweile etwas mehr respektiert? Ich habe das Gefühl, dass die Veränderungen der letzten Jahre, die auch mit großen Anstrengungen der Bauern verbunden waren, kaum oder gar nicht anerkannt werden.

Kampfbegriffe

Stattdessen wird weiter krakehlt. Die Zuspitzungen gegen die

  • Massentierhalter
  • Agrarindustriellen
  • Großbauern
  • dem (Frei-)Handel
  • die Marktwirtschaft, Konzerne,

die alle als schwammige Kampfbegriffe von den Veranstaltern nur zu gerne verwendet werden, nehmen nicht ab. Dabei hat jeder der WHES-Demo-Teilnehmer eine andere Definition von den verwendeten Schlagwörtern.

Diese ungeordnete und vielfältige Pauschalkritik prägt sich bei vielen Bürgern ein und sorgt im Alltag für ablehnende Reaktionen auf Bauern und ihre Tätigkeit.

Bauern leiden unter Pauschalkritik

Das geht nicht spurlos an die Bauernfamilien vorbei. Die geballten Vorwürfe der satten Demonstranten treffen sehr viele Landwirte und deren Angehörigen tief ins Herz- seit Jahren, immer wieder!

Wie viele kleine und mittlere Betriebe geben auf und führen als Grund dafür AUCH das schlechte gesellschaftliche Klima an? Ich habe den Eindruck: immer mehr!

Dabei betonen die Veranstalter von WHES immer wieder, dass sie FÜR die Bauern auf die Strasse gehen und nicht gegen. Wie kommt dieses Zerrbild zu Stande?
Sie müssen in ihrer eigenen Realität gefangen sein.

guter Bauer – böser Bauer ?

Die allermeisten Landwirte empfinden die „Wir-haben-es-satt„-Demo nicht als Bauern-freundlich. Und ich finde, sie haben Recht. Jede der teilnehmenden Organisationen hat ihr ganz eigenes Interesse bzw. Nutzen, an dieser Demo teilzunehmen und dazu zu mobilisieren.

Für viele Ökobauern und Direktvermarkter ist die bunte Demo auch eine günstige Werbemaßnahme für ihren Betrieb. Anders kann ich mir ihre Teilnahme nicht erklären. Andere haben eine tiefliegende Ablehnung gegen den Bauernverband und sind deshalb dabei und noch andere wollen vielleicht einfach zu den „Guten“ gehören. Wobei ja fast alle zu wissen glauben, dass BIO natürlich gut ist- und die anderen eben nicht. Die sind die Bösen, die sich vom DBV, von der Industrie leiten lassen und dabei Tiere quälen und die Umwelt zerstören.

sind die Bauern einfach zu dumm?

Die vielen Teilnehmer und Initiatoren der WHES sind überzeugt, ihre Forderungen würden im Interesse für die Landwirte sein, nur die meisten Bauern seien zu dumm, dieses zu erkennen. Welch ein überhebliches Urteil über die Bauern, die man ja eigentlich im Blick haben will und für die man vorgeblich auf die Strasse gehen möchte. (aktuelles Beispiel: http://www.taz.de/!5565896/)

„gut gemeint“

Ich erkenne an, dass viele Initiatoren und auch Teilnehmer den Landwirten tatsächlich nichts Schlechtes wünschen. Doch leider sind die vielfältig vorgetragenen Wünsche nach einer „Agrarwende“ so widersprüchlich, dass ich glaube, sie haben es nur gut gemeint!

„Dialog statt Protest“ regional & am Brandenburger Tor

Um diese komplexen Zusammenhänge den Verbrauchern zu vermitteln, bieten an vielen Orten Landwirte den Dialog an (regionale Aktionen im Rahmen von Dialog statt Protest). In Berlin soll verdeutlicht werden, dass die meisten Bauern die „Wir haben es satt“-Demo nicht gut heißen wollen.

Es ist auch eine gesellschaftliche Leistung, die Bevölkerung mit sicheren Lebensmitteln zu versorgen. Das ist unser Job und das machen wir gerne!

„Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum!

Buchcover falsch herum
Mal genau hinschauen.

Geschafft! Zwischen Bullerbü und Tierfabrik. Warum wir einen anderen Blick auf die Landwirtschaft brauchen: Seit Veröffentlichung ist das Buch auf meinem Radar, endlich habe ich die Zeit gefunden, es zu lesen. Fazit: Ich habe das Grundproblem der urbanisierten Wohlstandsgesellschaft mit ihrer Lebensmittelerzeugung noch nirgends so krass, aber zutreffend gelesen wie in dem Buch von Andreas Möller. Was das Buch so wertvoll macht? In den flott zu lesenden 227 Seiten steht vieles, was sich im verengten öffentlichen Diskurs nicht wiederfindet. „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum! weiterlesen

Bäuerliche Landwirtschaft? Nicht mit uns!

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Die Täter-Ethik der Tierrechtler

von Sönke Hauschild

Tierrechtler haben die Menschen schnell auf ihrer Seite. Denn sie kümmern sich um genutzte – meist sagen sie „vernutzte“ – Nutztiere. Tiere haben doch Rechte, vor allem das Recht auf Leben! Doch welche Rechte haben die armen Schweine in der Massentierhaltung? Diese wollen die Tierrechtler in die Freiheit führen, denn nur diese sei artgemäß, auch für Stallschweine. Doch wer wartet da, in der Freiheit? Neuerdings der Wolf.

Eine spannende Frage ist daher: Darf der die Schweine eigentlich fressen? Antwort der Tierrechtler: Er darf. Weil er nicht anders kann, weil er Fleischfresser ist. Weil weder er noch das Schwein weiß, was Recht ist, könne er kein Unrecht tun, und dem Schwein widerfahre damit auch kein Unrecht. Der Wolf ist sozusagen Tierrechtlers Liebling: Er hat ein Recht auf Leben und er hat das Recht, Leben zu nehmen. Nur der Mensch darf es nicht, weil er sich anders ernähren könne. Manch einer gesteht den Eskimos zu, dass sie Fleisch essen, weil in ihrer Heimat außer Eisblumen nun mal keine Pflanzen wachsen. Manch andrer ist da strikt: Auch die Nordmenschen dürfen das nicht. Aber der Eisbär darf natürlich Fische und Robben fressen. Er kann ja nicht anders.

Soweit scheint das schlüssig, aber nur solange man die Perspektive des „Täters“ einnimmt, sei es Mensch oder Wolf. Aber was ist mit der Sicht des Opfers? Dem Schwein oder der Robbe ist es doch herzlich egal, ob der Mensch es isst oder der Wolf/Eisbär es frisst. Noch mehr: Das Schwein würde eine saubere Schlachtung sicher den Fangzähnen des Raubtieres vorziehen. Die Schlachtung ist weniger schmerzhaft, dafür schneller. Was der Wolf dagegen macht, ist sehr natürlich, aber eine große Qual für das Opfer.

Das Töten von Tieren sehen Tierrechtler also nicht generell als falsch an. Interessant. Das sehen die meisten Menschen genauso. Aber wie begründen Tierrechtler gegenüber dem Opfer, warum sein Recht auf Leben gegenüber Fleischfressern erlischt. Warum ist dieser Tod legitim, während der Mensch als Allesfresser das nicht darf? Sie haben keine Begründung, außer der, dass der Täter nicht anders könne. Hier zeigt sich die gefährliche Ethik: Es kommt nicht darauf an, wer getötet wird, sondern wer tötet. Dies ist eine Ethik der Täter. Denn es geht allein darum, wer es macht: Mensch oder Nichtmensch. Das Opfer bleibt auf der Strecke.

Greift man diese Logik an, dann halten Tierrechtler sofort dagegen: Biologisch gesehen sind wir doch alle Tiere. Also gelten für Mensch und Tier dieselben Regeln: Wenn Du meinst, du darfst das Schwein töten, dürftest du ja auch deinen Nachbarn töten. Logisch? Ja, aber nur, wenn man die Werte der Tierrechtler vertritt und Tier und Mensch gleiche Rechte zubilligt. Das ist in der Menschheitsgeschichte eher ungewöhnlich. Unser christlich-humanistisch geprägtes Weltbild gerät hier an Grenzen. Nur für Tierrechtler haben Tiere eine Würde und unveräußerliche Rechte wie das Recht auf Leben. Doch zeigt die Täterlogik das Problem auf: Dieses Recht gilt nicht jedem gegenüber.

Klassische Beutetiere haben nur Rechte gegenüber dem Menschen, nicht gegenüber Raubtieren. Dort gilt das Gesetz des Stärkeren, das mit Ethik nichts mehr zu tun hat. Also Vorsicht! Wer sich das Gedankengut zu eigen macht, der landet in einer Gesellschaft der Raubtiere. Gut, solange man Täter ist, schlecht, wenn man das Opfer ist.

Kritisiert man dies, wird gesagt, der Wolf reiße ja wenigstens nur, was er brauche, wir Menschen würden zahlenmäßig viel mehr Tiere töten. Spätestens hier sollte jedem klar werden, dass dieses mit dem Wert des Individuums nichts mehr zu tun hat. Tierrechtler landen am Ende bei einer ethisch höchst problematischen Mengenbilanzierung: Wer wenige tötet, dem kann verziehen werden, aber ab der Zahl von ? wird es unmoralisch.

Tierrechtler-Ethik folgt dem Gesetz des Stärkeren – unter Ausschluss des Menschen. Darin drückt sich eine gewaltige Verachtung des Menschen aus. Wer Mensch und Tier auf die gleiche Stufe stellt, muss zu solchen Schlüssen kommen. Wer aber dem Menschen als Individuum eine unverwechselbare Identität zugesteht, weil er eben ein Mensch ist, der wird zweierlei tun:

  • Er wird Tiere nutzen, weil dieses ganz natürlich ist. Tiere essen Tiere, Menschen nutzen und essen Tiere. Weil es Tiere sind und keine Menschen.
  • Er wird dem Tier Respekt zollen, gerade wenn er es für seine Zwecke in Anspruch nimmt.

Fazit:

Tiere haben keine individuelle Würde. Aber sie haben einen Wert, den wir achten sollten, solange sie leben. Milch, Eier und Fleisch dagegen sind Nahrung. Auch die sollten wir mehr wertschätzen. Gerade wenn sie von Tieren stammt.

In einer Gesellschaft, in der der Stärkere, solange er kein Mensch ist, das Recht hat, zu nehmen, was er bekommt, wollen wahrscheinlich nicht mal die Tierrechtler selber leben. Denn in dieser Welt hätte der Wolf sogar das Recht, Menschen zu töten, wenn er denn nicht anders satt wird. Und wir dürften nichts dagegen tun. Diese Täter-Ethik ist unmenschlich.

Tue Gutes und blogge darüber

Landwirtschaft meets Social Media

Die Eurotier ist ein Treffpunkt für Landwirte und Tierhalter aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt. In Hannover gibt es während der Woche ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm. Ich freue mich, morgen bei einer Podiumsdiskussion von MASTERRIND dabei sein zu dürfen.

Hier das offizielle Programm der dreiviertelstündigen Veranstaltung:

MASTERRIND auf der EUROTIER auf Stand G41 in Halle 11

Donnerstag, 15. November 2018:

14.00 – 14.45 Uhr

Tue Gutes und blogge darüber – Landwirtschaft meets Social Media

Emily Zimmermann, Moderatorin YouTube-Channel „Sach An“, Nordwest-Zeitung (NWZ), Oldenburg

Thomas Fabry, Fabrykant-Bewegtbildkommunikation, Balve

Bernhard Barkmann, Landwirt und Agrarblogger (BlogAgrar), Messingen

Carolin Bunsen, LAND.SCHAFFT.WERTE e.V., Cloppenburg

Moderation: Rainer Winter, Pressereferent Landwirtschaft und Online-Kommunikation, DLG e.V.

Halle 11, Stand G49, Messegelände Hannover


Kommt gerne vorbei und seid dabei!

Danach gibt es dann sicher noch die Möglichkeit für das eine oder andere Gespräch.

Milch und Mais bei Thole

Diese kleine Betriebsreportage wurde von Dr. Andreas Eiynck im September verfasst

Amerikanischer Farmer mit emsländischen Wurzeln

650 Milchkühe leben auf der Thole-Farm in Aviston im US-Staat Illinois, dazu kommen noch gut hundert Kälber – und natürlich die Familie Thole. Sie betreibt mit diesem Bestand den zweitgrößten Milchviehbetrieb im Ort.

Die Vorfahren der Familie Thole stammen aus Lingen – Holthausen

Hier, im südlichsten Zipfel des mittleren Westens auf der Höhe von St. Louis, gibt es zahlreiche Milchviehhalter, denn weiter im Süden wird es für die Milchproduktion im Sommer zu heiß.

Daher geht die Milch aus diesem Teil von Illinois hauptsächlich in die angrenzenden Südstaaten, vor allem nach Mississippi und Louisiana. Auch in Illinois wird es den Kühen im Hochsommer manchmal sehr warm und sie geben dann weniger Milch. Der Schwerpunkt der Milchproduktion liegt daher in den nördlicheren Bundesstaaten, vor allem in Wisconsin.

Vorfahren aus Lingen, Melker aus Mexico

Gemolken wird bei Thole, deren Vorfahren aus Holthausen bei Ling

en stammen, in einem Melkstand mit 2 mal 24 Plätzen. Die Melkanlage, Marke „Westfalia“, ist Qualitätsarbeit „made in Germany“ und bei den Farmern sehr geschätzt.

Die Melker kommen aus Mexico und sind schon langjährig im Betrieb. Einheimische Arbeitskräfte sind für diese Tätigkeit 365 Tage im Jahr und 7 Tage in der Woche kaum zu finden. Das Verhältnis zwischen den Farmer- und den Melkerfamilien ist gut – sonntags gehen sie alle in die katholische Kirche in Aviston. Die meisten Einwohner des Ortes sind Nachfahren von Einwanderern aus dem Emsland und das kirchliche Leben bildet dort auch eine wichtige gesellschaftliche Klammer.

Beschwerliche Anfänge, hohe Investitionen

Alle zwei Tage sind die beiden großen Milchtanks auf der Thole-Farm voll und füllen dann einen ganzen Milchtransporter. Auch in den USA schwankt der Milchpreis ständig. Es gab gute und schlechte Jahre. Dabei sind die Investitionen für einen modernen und konkurrenzfähigen Milchviehbetrieb enorm hoch. Auf der Thole-Farm waren solche Investitionen nur möglich, weil vier Thole-Brüder den Betrieb gemeinsam aufgebaut haben.

Die Anfänge waren schwer, denn in den 80er Jahren war auch in den USA der Milchmarkt überschwemmt. Es gab Milchquoten und viele kleine Farmen wurden mit Prämien aus dem Markt „herausgekauft“.
1986 zählte der Betrieb Thole aber bereits 250 Milchkühe. Gemolken wurde damals mit einem 2 mal 6 Fischgrätstand.

Familienbetrieb

Derzeit sind fünf Familienmitglieder und fünf weitere Arbeitskräfte im Betrieb tätig. Frau Thole leitet die Kälberaufzucht und übernimmt die Buchhaltung. Ob in der nächsten Generation eines der Thole-Kinder den Hof übernehmen wird, steht noch derzeit in den Sternen.

Erntezeit

Doch jetzt ist erst einmal Maisernte auf der Thole-Farm und dabei ist die ganze Familie mit einem Harvester und drei Transportfahrzeugen im Großeinsatz. Drei bis vier Wochen lang werden die zehn Turmsilos auf dem Hof mit rund 800 großen Ladewagen Silomais befüllt. Das reicht in etwa, um die eigene Herde damit ein Jahr lang zu versorgen. 1965 wurde bei Thole der erste Hochsilo errichtet, derzeit sind es zehn. Gutes Futter und eine ausgewogene Versorgung sind auch in den USA die Grundlage für gute Milcherträge.

Kühe leben im Stall

Die Kühe leben in einer großen, offenen Halle – regelmäßiger Weidegang ist bei dieser Bestandsgröße nicht möglich. Die Laufwege bestehen aus Spaltenböden, in den Boxen liegen die Tiere auf Sand, der sich bei diesem Klima als idealer Untergrund herausgestellt hat. Die anfallende Gülle wird konzentriert und teilweise getrocknet, um als Dünger Verwendung zu finden.

Die Verhältnisse auf einem Milchviehbetrieb in den USA und in Deutschland sind also im Grunde sehr ähnlich.

Für wen gilt denn eigentlich die Pressefreiheit?

Und zweite Frage: Was treibt Tierrechtsorganisationen an?

Meine Kollegin Nadine Henke hat heute morgen die Beschneidung der Pressefreiheit durch das deutsche Tierschutzbüro kritisiert:

Tierschutzbüro und Pressefreiheit?
mit einem Klick geht´s zu Nadines Artikel

Hintergrund:

Die Tierrechtsorganisation hat in Oldenburg wirklich krasse Verstöße auf einem Schlachthof aufgedeckt und zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Kurz vor dieser PK wurde allerdings der Chefredakteur der LAND&FORST Ralf Stephan wieder ausgeladen.

Beschneidung der Pressefreiheit

Diese Beschneidung der Pressefreiheit kennt man eigentlich nur von der AfD. Jetzt verweigert das Tierschutzbüro den Zutritt für einen sogenannten Agrarjournalisten, der vermutlich sehr kritisch in der Vergangenheit über Tierrechtsorganisationen berichtet hat.

Journalisten zweiter Klasse?

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