Archiv der Kategorie: Naturschutz

Startschuss für bundesweite Blühaktion

Berlin, 16.1.2018 -(PM)

Am 16. Januar 2018 fiel der Startschuss der bundesweiten Aktion „Deutschland blüht auf!“, zu der die Initiative „Wir machen euch satt“ aufgerufen hat.

Im Rahmen der Eröffnungskonferenz in Berlin erläuterten die Initiatoren und Landwirte Nadine Henke, Bernhard Barkmann und Marcus Holtkötter, dass man in diesem Jahr bewusst auf eine Demonstration im Umfeld der Internationalen Grünen Woche verzichtet habe. Im Mittelpunkt der Aktion solle vielmehr der bundesweite Dialog mit den Verbrauchern stehen.

Foto der Initiatoren bei der Pressekonferenz in Berlin
Bernhard Barkmann, Marcus Holtkötter und Nadine Henke von der Initiative „Frag den Landwirt“. © Sabine Leopold, agrarheute

„Damit es nicht nur bei Worten bleibt, haben wir Landwirte in ganz Deutschland aufgerufen, in dieser Saison verstärkt Blühflächen auszusäen. Damit wollen wir ein sichtbares Zeichen setzen, dass den Landwirte der Schutz der Natur besonders am Herzen liegt“, sagte Marcus Holtkötter.

Das Motto „Deutschland blüht auf!“ greift bewusst die Diskussion um den Insektenschwund auf, ein vieldiskutiertes Thema der letzten Monate in der breiten Öffentlichkeit. „Durch aktives Handeln, etwa durch die Anlage von Blühflächen, können wir Landwirte einen sinnvolleren Beitrag leisten als wenn wir in Berlin auf die Straße gehen“, ergänzte Bernhard Barkmann.

Blühaktion geht nach der grünen Woche erst richtig los

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Alle wollen mehr Tierwohl

Doch wenn es um´s Bezahlen geht, wird die Luft plötzlich dünner.

Das Video in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks sollte sich jeder anschauen. Gut 10 Minuten, die sich wirklich lohnen!
Auch den Facebook-Kommentar von Hubert Lütke Laxen ist sehr lesenswert. Ich habe ihn hier mit eingebunden.

Der Kommentar von Hubert Lütke Laxen:

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BREAKING NEWS: Der BUND kennt das Wort „Wissenschaft“

Bild Ankündigung Forschungspreisverleihung
Wir gehen mit der Wissenschaft – wirklich?!

Die Nichtregierungsorganisation (NGO) Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) scheint ein neues Kapitel in ihrer Geschichte schreiben zu wollen: Sie hat tatsächlich das Wort „Wissenschaft“ in ihr Vokabular aufgenommen. Konkret geht es um die Ankündigung, man wolle „mit der Wissenschaft gehen“: Im Juni wird ein BUND-Forschungspreis für Arbeiten zur Nachhaltigen Entwicklung verliehen.

Das Neuartige an der Meldung?

Nach Jahren hemmungslosen Glyphosat-Bashings, in denen die Berliner beinhart jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen abhold waren, will der BUND eine Liaison eingehen mit Terra Incognita. Ich wusste gar nicht, dass die Umweltaktivisten das Wort überhaupt buchstabieren können.

Der BUND, das sind immerhin die, die, wenn es ihnen nicht in den Kram passt, gegen die Wissenschaft austreten. Die Forscher in den Dreck ziehen. Die, wenn was nicht passt, etwas mit Auslassungen, steilen Behauptungen und alternativen Fakten pass machen. Die weder differenzieren können – und, so scheint‘s, es auch gar nicht wollen.

Faktencheck: Der BUND, Glyphosat und tote Babys

Schon vor vier Jahren hat das Online-Portal SciLogs von Spektrum der Wissenschaft in einem Faktencheck belegt, wie wenig die NGO mit seriöser Wissenschaft am Hut hat. BREAKING NEWS: Der BUND kennt das Wort „Wissenschaft“ weiterlesen

fremdbestimmte Landwirtschaft

Kommentar zu der Meldung „Niedersachsen will Gewässerrandstreifen und Vorkaufsrecht“ bei top agrar:

Niedersachsen will Gewässerrandstreifen und Vorkaufsrecht Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Niedersachsen-will-Gewaesserrandstreifen-und-Vorkaufsrecht-fuer-diese-Flaechen-6010626.html

Bei diesen Gesetzesvorlagen muss ich immer wieder an eine Begebenheit denken, die ich kurz nach der Wiedervereinigung erlebt habe.

Wir haben bei der Besichtigung eines Betriebes in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Geschäftsführer lange geredet und dabei machte er folgende Aussagen:

„Ihr im Westen perfektioniert unser System im Osten! Bei uns sind wir alle drei bzw. fünf Jahre dem Staat Rechenschaft schuldig – ansonsten werden wir bei der Erfüllung unserer Zahlen und Arbeiten in Ruhe gelassen! Die Fehler bzw. Schwächen unseres Sozialismus werden bei Euch bereinigt. Der Staat erhält absoluten Zugriff auf Euer Eigentum und Ihr Landwirte müsst nach strengen Regeln produzieren, die dann von der „Öko – Polizei“ überwacht werden.“

Jobtausch mit Politikern!

Diese Aussagen halten uns Landwirte einen Spiegel vor! Wollen wir wirklich so fremdbestimmt weiterarbeiten? Sollten wir nicht den Ministern und Politikern die Stiefel und Kombi reichen und Ihnen die Chance geben unter Ihren eigenen Gesetzen zu arbeiten – eine Art Jobtausch!

Als ich mich entschied Landwirt zu werden, habe ich den Beruf gewählt, weil ich entscheiden konnte was, wie und wann ich machen konnte!

Ich habe diesen Beruf nicht gewählt, weil ich permanent Angst vor Kontrollen haben muss, weil immer mehr Menschen, die eigentlich nichts von meinem Beruf verstehen, mir vorschreiben, wie ich meinen Tagesablauf bzw. Jahresablauf zu gestalten habe, weil immer mehr Menschen offenbar „scharf“ auf meinen Besitz sind und diesen zum Allgemeingut machen wollen, weil ich es immer häufiger erlebe, wie meine Arbeit mit den „Füssen getreten“ wird.

Auf unserem Hof wird seit 1865 Landwirtschaft betrieben. Der Hof hat viele Nöte überlebt, weil gerade unsere Vorfahren verantwortungsvoll und nachhaltig mit der Natur, den Tieren und den Menschen umgegangen sind. Erfahrung, Anpassungsfähig und Know – how haben den Hof zu dem gemacht, was er heute ist.

mehr Vertrauen nötig

Liebe Verbraucher und Politiker habt mehr Vertrauen in unsere Arbeit!

Redet mit uns – statt über uns!

Populismus und falsch verstandener Aktionismus hilft uns allen nicht weiter, sondern stört nur einen nachhaltigen Entwicklungsprozess und isoliert uns von der Entwicklung auf den Weltmärkten. Für die Folgen einer solchen Entwicklung gibt es genügend Beispiele, wie die Textilindustrie…

Verordnungen & Gesetze bremsen notwendige Entwicklung

Wenn wir unsere Landwirtschaft in Niedersachsen bzw. Deutschland erhalten wollen, dann müssen wir aufhören diesen Wirtschaftszweig mit Verordnungen und Gesetzen zu überfordern und in seiner Entwicklung zu bremsen.
Die Landwirtschaft muss Geld verdienen und braucht Entwicklung!

 

Diskussion über Insektensterben bei „Hart aber fair“

hart aber fair, wir diskutieren mitHeute Abend (21 Uhr) wird in der Sendung „Hart aber fair“ über das Insektensterben diskutiert.

Wir freuen uns, dass dieses wichtige Thema, das viele Menschen berührt, in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert wird.
Allerdings hoffen wir auch, dass es fair zu geht und nicht einseitig nach Schuldigen gesucht wird.
Uns Bauern ist das Insektensterben nicht egal! Wir sind Teil der Lösung und gehen voran mit unserer Aktion „Deutschland blüht auf!„.
Wir diskutieren mit während der Sendung bei Twitter und Facebook.
Folgt den Hashtags #AgChatde & #WMES!

Eine harte, aber faire Glyphosat-Debatte? Und die Erde ist eine Scheibe.

Ankündigung Sendung hart, aber fair.
Hart. Aber Fair? Um Gottes willen!

Glyphosat – und kein Ende.  Auch bei „hart aber fair“ wird man sich am Montag, 4. Dezember 2017 um 21.00 Uhr des Themas annehmen: „Der stille Tod der Bienen – wer vergiftet unsere Natur?“ Seinen Beitrag teasert das Format bei Facebook folgendermaßen an:

„Der Streit um Glyphosat zeigt: In der modernen Landwirtschaft geht ohne Chemie nichts mehr. Wie gefährlich ist das? Sterben bei uns wirklich die Insekten durch Agrar-Gifte und Monokulturen? Und welchen Preis zahlen wir und die Bienen für unser billiges Essen?“

Die hart aber fair-Macher baten zudem die Leser, ihnen ihre Meinung zum Thema zu schreiben. Die Gelegenheit habe ich genutzt. Hier mein Post (modifiziert):

Hart aber fair ist es in der Glyphosat-Diskussion nur selten zugegangen. Stattdessen erleben wir eine Hexenjagd sondergleichen. Mit der Verlängerung der Glyphosat-Zulassung bekommen wir fast täglich neue Eskalationstufen serviert, sowohl massenmedial als auch in den Sozialen Medien (lesenswerte Ausnahmen bestätigen glücklicherweise die Regel). Spitze des Eisberges sind die Morddrohungen, die bei Minister Schmidt und seiner Familie eintrafen.

Wissenschaftsjournalist Ludger Weß hat es bei den Salonkolumnisten in seinem Beitrag „Glyphoshima – Das Ende der Umweltschutzbewegung  auf den Punkt gebracht:
„Der Fall #Glyphosat hat den Begriff „Umweltschützer“ so nachhaltig diskreditiert dass man an PEGIDA oder „Heimatschutz“ denken muss. Wir erleben Populismus, Hetze und Menschenjagd. Die Volksfront reicht von links- bis rechtsaußen.“
 
Meine ganz persönliche Meinung: Wir haben es mit geistiger Brandstiftung zu tun. Die Bloggerin Schillipaeppa hat  es schon vor einem Jahr auf den Punkt gebracht: „Es brennt!“

Hexenjagd als Fortsetzung von Agrarpolitik mit anderen Mitteln 

Virtuosen der Brandstiftung sind die Grünen. Einen ihrer Großmeister haben Sie in Ihrer Sendung zu Gast. Fragen Sie Herrn Ebner bitte mal, was er von wissenschaftlichen Erkenntnissen hält. Warum er seit zwei Jahren non-stop versucht, das BfR und seine Mitarbeiter zu diskreditieren statt anzuerkennen, dass eine Fachorganisation nach der anderen weltweit Glyphosat für unbedenklich erklärt hat. Warum er die wissenschaftlich völlig unterernährte Muttermilchstudie seiner Partei mit Zähnen und Klauen verteidgt.

Ihr Kolleginnen vom Stern haben sich besagte „Studie“ kurz nach Veröffentlichung angesehen und kurzen Prozess gemacht: Die Mär von der verseuchten Muttermilch.

Um was es bei dieser Hexenjagd im Grunde genommen geht? Um die Fortsetzung von Agrarpolitik mit anderen Mitteln! Mittel zum Zweck. Ideologie. Oder, wie BfR-Chef Prof. Hensel es treffend ausgedrückt hat: Wissenschaft wird als Kampfmittel missbraucht.

PflanzenSCHUTZmittel

Übrigens fällt regelmäßig unter den Tisch, dass auch Biobetriebe mit Pflanzenschutzmittel arbeiten. Mit PSM, die zum Teil toxischer sind als Glyphosat. Ein Beispiel ist Kupfersulfat. Bitte zeigen Sie Herrn Ebner diese Tabelle und bitten ihn um eine Stellungnahme.Giftigkeitsstufen von StoffenAspirin ist giftiger als Glyphosat. Das im Biolandbau benutzte Fungizid Kupfersulfat gleichfalls. Sic transit gloria Bio? Niemals! Eher friert die Hölle zu! 😉

Paracelsus 1538: „Allein die Dosis macht, dass ein Stoff kein Gift ist.“

Übrigens, eine zentrale Frage, die sich in unserer durchurbanisierten Gesellschaft kaum einer stellt:  Warum arbeiten Landwirte, ob im konventionellen oder Biolandbau, eigentlich mit PSM? Es gibt nämlich gute Gründe! Und, nebenbei gesagt, sehr gute Gründe, das verunglimpfende Wort Agrar-Gift aus dem Wortschatz zu streichen!

Am Beispiel der Pyrrolizidinalkaloide lässt sich das gut erklären. Dieser Stoff kommt unter anderem im Jakobskreuzkraut vor, einer Pflanze, die sich hierzulande auf extensiv bewirtschafteten Flächen immer weiter ausbreitet. Funde in Lebensmitteln wie Kräutertees, Rucola oder Honig sind besorgniserregend, weil die Stoffe irreversible Leberschäden verursachen können. Eine ganz heikle Geschichte. Ein anderes Alkaloid, das den Menschen gefährlich werden kann, ist das Mutterkorn. Es befällt Nahrungs- und Futtergetreide. In früheren Zeiten hat es vielen Menschen das Leben gekostet.

Was also ist Glyphosat oder Kupfersulfat, Gift oder Schutz? Was ist das wahre Gift?

Klar, man könnte Glyphosat in die Ecke stellen und den Pflug benutzen – allerdings mit negativen Auswirkungen auf die Biodiversität.  Weitere Vorteile eines Pflugverzichts: Die Bodenstruktur bliebe erhalten und die Wasseraufnahmefähigkeit würde erhöht. Beides schützt sowohl vor Wind- als auch vor Wasser- Erosionen. Landwirt und Blogbetreiber Bernhard Barkmann hat sich zu dem Thema in seinem Blogpost „Übernehmen Sie Verantwortung geäußert.

Will sagen: PSM werden nicht ohne Grund verwendet. Unser Essen wächst nicht im Supermarkt. Dass wir dort aus der Fülle schöpen können, hat unter anderem auch mit dem Einsatz von PSM zu tun.

Was es bedeuten würde, das Rad zurückzudrehen? Vermutlich würden wir Kartoffelkäfer per Hand absammeln und das Jakobskreuzkraut händisch herausrupfen. Oder wir müssten,  wie im Falle des Heerwurmes, der aktuell im südlichen Afrika Ernteeinbußen in Milliardenhöhe verursacht, Erntemindererträge bis hin zu Totalausfällen in Kauf nehmen. Das wäre die Kehrseite der Medaille. Wollen wir das?

Will Herr Ebner das?

Chemie ist nicht per se schlecht und Natur pur nicht per se gut. Selbiges gilt für die Methoden der konventionellen und biologischen Landwirtschaft. Mit schwarz-weiß kommt man nicht weit. Es gilt, sich situativ der unzählichen shades of grey zu bedienen, die das Leben in petto hat.

Mach ich’s, mach ich’s nicht, mach ich’s….

Ich mach’s nicht. Ich werde mir die Sendung nicht anschauen. Die Ereignisse der letzten Tage stimmen mich negativ. Wenn ich eine Hexenjagd statt Differenzierung haben möchte, lese ich lieber einen historischen Roman.

Glyphosat: Desinformationskampagne ist gefährliche geistige Brandstiftung

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt erhält Morddrohungen- Höhepunkt und das Resultat einer jahrelangen Desinformationskampagne vieler NGOs und Politiker. Ich finde auch die Medienlandschaft sollte sich mal Gedanken machen, in wie weit sie auch zu dieser Eskalation beigetragen haben!

Empört Euch!

Es wird Zeit, sich darüber zu empören wie es beispielhaft Nadine Henke auf ihrer Facebookseite „Brokser Sauen“ gemacht hat!
Morddrohungen gegen Schmidt! Seid ihr stolz darauf, Grennpeace, Grüne und Campact?
Auch Wissenschaftler waren in der Vergangenheit Bedrohungen ausgesetzt, Forschungseinrichtungen wurden in Brand gesetzt. Wann wachen wir endlich auf?

geistige Brandstiftung durch Angstkampagnen und Öko-Populismus

Das ist geistige Brandstiftung, die da stattgefunden hat.
Lesenswert folgender Blogpost aus dem letzten Jahr:

BfR- standhaft und unabhängig

Durch den scheinbar endlosen Kampf ums Glyphosat ist das international renomierte Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zwischen die Fronten geraten. Viele Grüne und NGOs zweifeln immer mehr an die Unabhängigkeit des Institutes.

Für die Kritiker steht zweifelsfrei fest, dass der Wirkstoff Glyphosat der Ursprung vielen Übels ist. Die Bedrohung der Volksgesundheit durch Krebs und das Insektensterben lasten sie immer wieder gerne dem Glyphosat an, das in den 70ern einst von Monsanto, dem führenden Konzern bei der grünen Gentechnik, erfunden wurde.

Die Unabhängigkeit der Risikobewertung war renate Künast sehr wichtig, als sie das BfR vor 15 Jahren gründete... und das ist auch heute noch so, denn das BfR lässt sich nicht einmal von den Grünen reinreden

Und weil ihr Urteil bereits feststeht, muss ja logischerweise mit der BfR- standhaft und unabhängig weiterlesen

Glyphosat: Europa, quo vadis?

Warum die Entscheidungsfindung ums Glyphosat ein Trauerspiel für die Glaubwürdigkeit der europäischen Institutionen ist

Die EU, das europäische Parlament, die EU-Kommission ringt um eine weitere Zulassung des umstrittenen und symbolpolitischen Wirkstoffes Glyphosat. Susanne Günther hat auf ihrem Blog einen Kommentar veröffentlicht, der ziemlich genau auch meine Gedanken zusammenfasst.

ein Kommentar von Susanne Günther

Das Europäische Parlament hat diese Woche eine Resolution verabschiedet: Das Gremium fordert darin ein endgültiges Verbot des Herbizid-Wirkstoffs Glyphosat bis zum Jahr 2022. Auf Twitter wird diese Meldung illustriert mit einem Flugzeug, das anscheinend Pflanzenschutzmittel ausbringt, – ein Verfahren, das in der EU für landwirtschaftliche Zwecke bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Steilhänge im Weinbau) verboten ist:

Es ist nicht die erste Entscheidung des Parlamentes zum Thema: Glyphosat: Europa, quo vadis? weiterlesen

Gedanken zum Insektensterben

Das Thema „Insektensterben“ bzw. „Insektenschwund“ bewegt sehr viele Deutsche und auch mich. Gab es bislang nur Vermutungen und ein Gefühl, dass die Insektenpopulation in den letzten Jahren zurückgegangen ist, so füllt sich nun die Datenbasis. Eine aktuell veröffentlichte Studie spricht von drastischen 75% Rückgang in Nordwestdeutschland.

voreiliges Urteil?

Viele NGOs und Medien haben dabei schnell den Schuldigen gefunden: die (konventionelle) Landwirtschaft. Bei aller voreiliger Schuldzuweisung, die auf dem ersten Blick vielleicht verständlich ist, ergeben sich dennoch Fragen, die auch berücksichtigt werden müssen:

Müssen wir vielleicht auch die Konzeption bei der Ausweisung und Ausgestaltung von Naturschutzgebieten überdenken? Gedanken zum Insektensterben weiterlesen