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Pamela Anderson und die Putenbrüste

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist 17. Teil der kleinen Serie:

2.12 Manchen Männern können die Brüste nicht groß genug sein

ZITAT FAZ, Herr Bauck: „Herausgekommen sind dabei Zombies mit fünfzig Prozent Brustanteil. Bei Pamela Anderson sind es nur dreizehn Prozent.“

(Quelle: http://www.discounter-preisvergleich.de/)
(Quelle: http://www.discounter-preisvergleich.de/)

Der Brustfleischanteil bei der Pute liegt bei 30%, sagt sogar Ökotest1. Leichte Puten haben ca. 30,5% Brustfleischanteil, schwere 33%2. Das ist nicht viel mehr als Wildvögel haben, denn der Flugmuskel („Brust“) ist nun mal der größte und wichtigste eines Vogels.

(Quelle: Wikipedia)
(Quelle: Wikipedia)

Die Vogelbrust ist ein Muskel, der muss groß sein, sonst klappt das mit dem Fliegen nicht. Flugunfähige Vögel haben mehr Bein. Der heißt zwar Brustmuskel, nun denken die Leute aber immer an die Dinger auf den Rippen, aber bei Vögeln zieht sich der Brustmuskel vom Hals unter den Bauch bis zum Schwanz3.

Das ist ein geschicktes PR-Spiel der Propagandaexperten bei den NGO’s mit dem Unwissen in Biologie und Anatomie. Die Frau Anderson hat am unausbalancierten vorderen Gewicht vermutlich mehr zu leiden als die Vögel. Den Gewichtsanteil der Brüste bei Frau Anderson kenne ich nicht, aber wenn sie 60 kg wiegen sollte, dann wären 8 kg Brust eine reine Männerphantasie.

2 Vgl.: Seite 39 in http://www.uni-goettingen.de/de/document/download/eb8e7cb74287077b3a6034007ac7ba47.pdf/4.Gefl%C3%BCgel_2013.pdf
3 Vgl.: http://www.heidemark.de/index.php?page=teilstuecke-der-pute und https://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgel#/media/File:Huhn-ganz.png

Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

Demeter und die Esoterik

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist sechste Teil der kleinen Serie:

Zum Artikel „So viel Oberweite braucht keine Pute“ von Jakob Strobel y Serra

2.01 DEMETER: Glaube gegen Wissenschaft, auch wenn die Kreislauftheorie stimmig ist

logo_demeter_rgbDie „Oberweite“-Sprache des strammen Heidjers verschlug wohl dem Feuilleton den Blick auf das „Oben- und Untenrum“ eines DEMETER-Betriebes? Gibt es im Feuilleton eine Schwäche für Obskures und Okkultes? DEMETER ist ein Enkelkind der Reformbewegung, speziell der Glaubensrichtung „Rudolf Steiner“, also der bio-dynamische Urkirche, im Unterschied zu den bio-organischen Abspaltungen später. Das sind alles von außen in die Landwirtschaft herangetragene Ideen, keine Gewächse knorriger Heidjer – und schon gar nicht in der Landwirtschaft verwurzelt. Es mag manchen Leichtgläubigen so vorkommen, als ob der anthroposophische DEMETER-Hokuspokus für die heutigen DEMETER-Betriebe nur noch eine Last ist, die man in der Praxis abgeschüttelt hat. Doch bei der Einweihung der Bauck-Fleischerei gab es viel Prominenz und auch den Segen des „Rayotronikers und ökologischer Bauberaters“ Martin Evers (*). Bäuerlich ist anders! Fest in der sandigen Heide verwachsen und rayotronisch eingependelt?

Doch er ist weder ein Bullenflüsterer noch ein Latzhosenidealist und schon gar kein Ökoesoteriker, sondern ein knorriger Bauer mit Quadratschädel, Prellbockkinn und Schraubstockhändedruck, der mit beiden Beinen fest in der sandigen Erde der Lüneburger Heide verwurzelt und dennoch auf seine Weise ein Weltverbesserer ist.“ ZITAT FAZ

Warum müssen bei DEMETER die Kühe die Hörner tragen?
Weil das die Antennen für den Strahlenaustausch mit dem Kosmos sind und das ist wiederum gut für Milch, Mist und Boden:
„Als wichtige lebendige Organe haben die Hörner Einfluß auf den Kräftehaushalt der Tiere und vor allem auf die Verdauungsleistung. So liefern sie ausgewogenen Dünger, der den Boden belebt und fruchtbar hält.Demeter und die Esoterik weiterlesen