Alle Beiträge von Bernhard Barkmann

Über Bernhard Barkmann

Landwirt und Blogger aus dem Emsland

Schweinehalter benötigen Zukunftsperspektive

Offener Brief an die Fraktionen der großen Koalition mit Forderung, die rechtlichen Hürden beim Stallumbau für mehr Tierwohl zu beseitigen

Collage mit Bildern aus dem Schweinestall von Bernhard Barkmann
Bilder aus einem Schweinestall

Sehr geehrte Damen und Herren,

alle wollen mehr Tierwohl und Umweltschutz, nur wer „a“ sagt, muss auch „b“ sagen! Um diese gesellschaftlichen Ansprüche umsetzen zu können, müssen Sie uns auch die Chance dazu geben.

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NEIN zum „Volksbegehren Artenvielfalt“

Mein Appell an die Naturfreunde in Niedersachsen

In Niedersachsen werden zur Zeit Unterschriften gesammelt für das sogenannte „Volksbegehren Artenvielfalt„.
Ich bitte alle Naturfreunde in meinem Bundesland, dieses Volksbegehren NICHT zu unterstützen!

Volksbegehren GEGEN die Landwirtschaft

Dieses Volksbegehren verfolgt einen Weg, der GEGEN die Interessen der über 30000 Betriebe und damit gegen zigtausend Bäuerinnen und Bauern in Niedersachsen gerichtet ist. Dabei gibt es in meinem Bundesland bereits eine Vereinbarung über ein Maßnahmenpaket zwischen dem Land Niedersachsen, den Landwirten und dem Naturschutz. Das ist ein für die Landwirtschaft schwieriger Weg, der aber GEMEINSAM gegangen wird.

Ausschnit aus der Broschüre: Der niedersächsische Weg mit den Partnern Land Niedersachsen, Landvolk, Landwirtschaftskammer, BUND und NABU
Der Niedersächsische Weg: es geht auch gemeinsam

NABU Niedersachsen verlässt den gemeinsamen Weg

Um so bedauerlicher, dass allen voran der NABU Niedersachsen diesen gemeinsamen Weg verlässt und offensichtlich eigene Ziele verfolgt. Ich wünsche mir, dass dieses Volksbegehren nicht erfolgreich ist. Es vertieft die Gräben zwischen der Landwirtschaft und des Naturschutzes. Dieser Alleingang des NABU führt in die Sackgasse. Davon profitiert NICHT:

  • die Natur
  • der Artenschutz
  • die Umwelt
  • die Landwirtschaft mit über 30000 Bäuerinnen und Bauern und ihren Familien

Vermutlich profitiert von diesem Volksbegehren nur der NABU und/oder die treibenden Kräfte in diesem Naturschutzverband.

Künasts pandemische Verschwörungstheorie

Nun ist die Landwirtschaft auch noch Schuld an Corona-Epidemie?

Jedenfalls wenn es nach der Vorstellung von Renate Künast geht:

Renate Künast im Bundestag: "Ein Grund für diese Pandemie war die falsche Art & Weise, wie wir unsere Nahrungsmittel produzieren, Landwirtschaft betreiben und dabei mit unserer Umwelt umgehen. Jetzt müssen wir die Krise umgekehrt nutzen, um endlich die Ernährungswende auf den Weg zu bringen! "

Ich finde diese Schuldzuweisung von Ex-Landwirtschaftsministerin Künast wirklich unerträglich! Da nutzt sie die große Krise der Corona-Epidemie aus, um letztlich ein Argument für ihre ideologisch motivierte Agrarwende zu finden.

Künast macht es wie Trump!

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ein blauer Schmetterling (Bläuling) im Blühstreifen. Aufnahme von Ralf Lachenmaier

Frau Schulze und die Schuld der Bauern

Gestern demonstrierten zum ersten Mal nach Beginn der Corona-Krise wieder tausende Bauern in ganz Deutschland. Aktueller Anlass die Vorstellung der Naturschutzberichtetes durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Beate Jessel.
Beide verwiesen als Ursache auf Rückgänge in der Artenvielfalt einseitig auf die konventionelle Landwirtschaft und blendeten dabei andere Ursachen wie Flächenversiegelung komplett aus.

Treckerdemos gegen Schulze und Bauernbashing

Darüber empörten sich viele Landwirte in den sozialen Netzwerken und resultierten in der Wiederbebung der Treckerdemos aus dem letzten Herbst und Winter.

Toller Kommentar bei Facebook:

Bei Facebook ist mir dazu ein lesenswerter Kommentar von Ralf Lachenmaier aus Baden-Württemberg aufgefallen, den ich hier an dieser Stelle mit einigen Ergänzungen und leicht aufbereitet wiedergeben möchte:

„Heute fahren sie wieder zu Demos, die Traktoren. Ein kurzer Faktencheck zeigt – zurecht. Unser BMU hat offensichtlich den Pfad der Tugend verlassen. Der Bericht des Bundesumweltministeriums und des treuen (zum Ressort gehörenden) Handlangers Bundesamt für Naturschutz zum Zustand der Natur sorgten seit letzter Woche für Verwunderung, Trauer, Wut und massives Unverständnis nicht nur bei den Bauern selbst. Grund war die Tatsache, dass man die Entwicklung der Arten auf intensiven landwirtschaftlichen Flächen als dramatisch negativ einstuft und den Landwirten die alleinige Schuld hierfür zuweist + weitere Konsequenzen androht.

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Misereors Feindbilder

Misereor-Chef Spiegel mit tief verfestigtem Feindbild

Gestern Mittag hat ZEITonline ein wirklich lesenswertes Interview veröffentlicht. Ein Streitgespräch zwischen Primin Spiegel, der seit vielen Jahren die Geschicke der katholischen Hilsorganisation lenkt und dem neuen Cheflobbyisten des Bayerkonzerns Matthias Berninger.

Bayer versus Misereor : "Die Multi-Konzerne haben die Adern von Mutter Erde aufgeschnitten" Für Misereor-Chef Pirmin Spiegel vergreift sich Bayer an der Schöpfung. Konzernlobbyist Matthias Berninger kontert: Misereor bringe Arme um ihre Chancen auf Wohlstand. Interview: Ileana Grabitz und Marlies Uken

Die Liste der Vorwürfe von Spiegel ist lang und schwerwiegend:

  • Bayer ist mitschuldig an der aktuellen Pandemie wegen der Beteiligung der Intensivierung der Agrarwirtschaft
  • Bayer ist schuld an Regenwaldabholzung und Vertreibung von Kleinbauern
  • Kleinbauern sind für Bayer nur Kunden, keine Menschen
  • zigtausend Tote durch Pestizidvergiftungen
  • Bayers Kerngeschäft besteht aus Gentechnik und Glyphosat und ist deshalb böse

Die Antworten von Berninger sind für mich wirklich überzeugend. Er konnte alle Vorwürfe entweder widerlegen oder in einem größeren Zusammenhang einordnen, auf bestehende Zielkonflikte hinweisen.

Für mehr Pragmatismus und weniger Ideologie

Dem aufgeklärten Leser dürfte nach dieser Lektüre klar sein, dass ein ideologischer Ansatz, die Welt zu retten, wie es zur Zeit die Misereor-Politik zu sein scheint, nicht erfolgversprechend ist.
Es sind vielmehr pragmatische Lösungen gefragt. Und da ist beispielsweise ein Konzern wie Bayer auch Teil der Lösung, der mit viel Wissen und Forschung an neuen Lösungen und Produkten arbeitet.

NGO-Masche: David gegen Goliath

Die Dämonoisierung von Konzernen ist aktuell gängige Praxis von Misereor und vielen weiteren Hilfsorganisationen (Brot die Welt) und anderen NGOs (Greenpeace, NABU, BUND, AbL). Hier mit können die aufgeführen Organisationen ihr Bild „David gegen Goliath“ pflegen und so viel öffentliche Aufmerksamkeit und manchen Spendeneuro ernten. Aber dem eigentlichen Ziel – der Bekämfung des Hungers auf der Welt- kommt man in meinen Augen überhaupt nicht näher, indem man beispielsweise Kleinbauern aufhetzt und Versuchsfelder zerstören lässt. Für letztere Aktion feiert Misereor übrigens sich selbst- ich finde das immer noch skandalös!

Weiter keine Spenden an Misereor!

Ich werde weiter kein Geld an Misereor spenden. Als Katholik und Landwirt habe ich in den vergangenen Jahren die Aktivitäten von Misereor kritisch begleitet (hier nachzulesen) und habe auch dazu aufgerufen, kein Geld mehr an Misereor zu spenden– auch weil Misereor sich aktiv an der Dämonoisierung der modernen Landwirtschaft beteiligt hat.
Nach diesem Interview muss ich feststellen, dass offensichtlich die Sprachregelung gegenüber der deutschen Landwirtschaft sich etwas geändert hat, aber das Mindset (die Denkweise) hingegen gleich geblieben ist.

Gibt es Hoffnung für Änderung der alten Denkweise?

Ich finde es schade und bin von Misereor weiter enttäuscht. Ich frage mich, gibt es Hoffnung für die Zukunft, dass sich an dieser destruktiven Einstellung etwas ändert? Kann eine Neubesetzung des Chefpostens die Segel anders setzen?
Gibt es überhaupt einen möglichen Kandidaten oder Kandidatin, die eine andere Denkweise hat und mehr auf Wissenschaft und Technik setzen möchte?
Gibt solche aufgeklärten Leute überhaupt in der katholischen Kirche?
Wenn ja, dann sind sie mir zu leise!

Cover: Ethik in der Landwirtschaft - Das philosophische Bauernjahr von Christian Dürnberger

Ethik für die Landwirtschaft

Interview mit Christian Dürnberger zu dessen Buch-Neuerscheinung

Cover: Ethik in der Landwirtschaft - Das philosophische Bauernjahr von Christian Dürnberger
Christian Dürnberger: Ethik für die Landwirtschaft

Herr Dürnberger, der Anlass dieses Interviews ist die Veröffentlichung Ihres neuesten Buches „Ethik für die Landwirtschaft„. Aber bevor wir näher auf Ihr Buch eingehen, möchte ich zuerst auf Ihre Person eingehen. Wer sind Sie und wieso beschäftigen Sie sich mit ethischen Fragen rund um die Landwirtschaft?

Mein Name ist Christian Dürnberger, ich habe in Wien Philosophie und Kommunikationswissenschaften studiert.
Seit über einem Jahrzehnt arbeite ich an diversen Universitäten zu Fragen der angewandten Ethik – und wer sich mit Ethik beschäftigt, der landet über kurz oder lang auch bei Fragen der Landwirtschaft.
Warum? Weil Landwirtschaft mit vielen Dingen zu tun hat, die den Menschen wichtig sind: Nahrung, Umwelt, Klima, Tiere, Landschaftsbild, Energie usw.

Sie richten sich mit ihrem Buch an Landwirte, richtig? Warum? Haben Landwirte bei ethischen Fragen ein großes Nachholpotential?

Ich glaube nicht, dass bestimmte Berufsgruppen mehr ethisches Nachholpotential haben als andere. Aber ich bin davon überzeugt, dass sich die Erwartungen rund um die Landwirtschaft radikal verändert haben: Landwirtinnen und Landwirte sollen heute nicht mehr „nur“ Qualitätsprodukte produzieren, sie sollen auch ihrer besonderen Verantwortung für Umwelt, Klima und Tiere nachkommen.
Und damit nicht genug: Sie sollen auch in den entsprechenden Debatten selbst mitmischen. Deswegen habe ich dieses Buch geschrieben.
Das Buch soll dazu anleiten, über das „große Ganze“ der Landwirtschaft nachzudenken.

Welches Vorwissen wird vorausgesetzt?

Das ist eine gute Frage. Und eine schwierige. Denn: Das Buch ist auch ein Experiment. Ich habe versucht, ethische Fachdebatten in die Alltagssprache runterzubrechen. Damit könnte ich sagen: Man braucht keinerlei Vorwissen.
Das Buch fängt bei null an und versucht, Schritt für Schritt die Gedanken darzulegen. Aber an manchen Stellen fallen natürlich Begriffe, die kompliziert wirken: Anthropozentrische Ethiken, Agenda-Setting-Hypothese, Moralisierung von Lebensbereichen… ich hoffe aber, dass man all diese Konzepte versteht, nachdem man das Buch gelesen hat.

Was ist eigentlich „Ethik“ und was hat das mit Landwirtschaft zu tun?

„Ethik ist kein Besserwissen“

Christian Dürnberger
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grüne Kreuze an einer Hauptstrasse. Beschriftet mit Mut, Zusammen und zusammenhalten!

Grüne Kreuze der Hoffnung

#zusammenhalten

Die aktuelle Corona-Krise sorgt für existentielle Sorgen in der Bevölkerung. Es geht um Leben und Tod, aber auch für viele um die wirtschaftliche Existenz.
Zur Zeit scheint nichts mehr sicher, immer wieder gibt es leere Supermarktregale. Hamsterkäufe sind ein Ausdruck für die Sorge in der Bevölkerung vor Hunger!
Doch das kann ich mir nicht vorstellen, da denke ich, hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner Recht: In Deutschland muss niemand Hunger leiden!

Grüne Kreuze leitete Protestwelle ein

Zehntausende Landwirte aus dem gesamten Bundesgebiet haben seit September grüne Kreuze aufgestellt, um ihre Sorgen vor dem Agrarpaket und der Verschärfung der Düngeverordnung auszudrücken.
Die grünen Kreuze haben eine ungeahnte Protestwelle im Berufstand ausgelöst, die für eine große mediale Präsenz gesorgt hat, letztenendes aber nicht die Verschärfung der Düngeverordnung verhindern konnte.

Das sorgte für eine große Enttäuschung bei vielen Bauern und teilweise auch für Wut. Das ist ist im Affekt verständlich, hilft aber auch nicht weiter.

grüne Kreuze an einer Hauptstrasse. Beschriftet mit Mut, Zusammen und zusammenhalten!
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Vertrauen zu gewinnen dauert Jahre, es zu verlieren Sekunden.

Blick nach vorne richten

Nach der Verschärfung der Düngeverordnung

Appell an meinen Berufsstand

Die Enttäuschung nach der Entscheidung des Bundesrates, der die Verschärfung der Düngeverordnung quasi durchgewunken hat, ist unter vielen Bauern riesig. Die Aussichten, dass die Zustimmung hätte verweigert werden können, waren äußerst gering. Dennoch ist die Empörung besonders unter den Bauern, die in den letzten 6 Monaten mit den imposanten Treckerdemos eine andere Entscheidung erzwingen wollten, wirklich groß. Es gibt Listen mit Sammelaustritten aus Parteien, Überlegungen zu Blockadeaktionen, Lieferstops und Sabotagen werden in WhatsApp-Gruppen freudig geteilt.

Verschärfung der Düngeverordnung ist fachlich falsch

Alle, die sich tiefer in die komplizierte Materie des Düngerechts eingearbeitet haben, wissen, dass dass die weitere Verschäfung fachlich nicht zu begründen ist.
Und dennoch: Die Umsetzung muss noch in den Details gestaltet und umgesetzt werden. Hier würde ich mir wünschen, dass die Politik eine hoffnungsvolle Perspektive aufzeigt, wie wir zumindest mittelfristig wieder zu praktikablen Düngerichtlinien kommen können. Alleine auf die angekündigten und in Vorbereitung stehenden Klagen möchte ich mich ungern verlassen- zumal hier auch keine schnelle Entscheidung zu erwarten ist.

Blick nach vorn und neuen Mut fassen

Die Stimmung ist auf vielen Höfen wirklich schlecht! Die Bauern müssen wieder Mut finden.
Was dabei gar nicht hilft, ist ein Verhalten wie ein Rumpelstielzchen, Rachegefühle oder der Rückzug in die Schmollecke. Auch das Wiederholen und Teilen von rechten Parolen sorgt nicht dafür, dass der Berufsstand positiver von der Bevölkerung wahrgenommen wird.

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Klartext zu „Land schafft Verbindung“ (LsV)

Zu Beginn meines Statements möchte ich zunächst betonen, dass ich die großen Treckerdemos für einen riesigen Erfolg halte!
Große Teile der Öffentlichkeit in Deutschland haben mitbekommen, dass viele Bauern unzufrieden sind und große Zukunftssorgen haben.
Dabei war und ist der riesige Zusammenhalt im Berufsstand bemerkenswert gut!
Wenn ich nun Kritik äußere, möchte ich nicht die LsV-Bewegung spalten oder ähnliches.

Logo von LandschafftVerbindung (LsV) mit einem Herz, geformt aus Traktoren


Ich möchte, dass die Anliegen der Bauern besser medial transportiert werden!

Der Aufwand der Bauern, die in den letzten Monaten oft vielfach mit ihren Traktoren losgefahren sind und demonstriert haben, war zeitlich und auch finanziell verdammt groß! Und ja- auch die Aufmerksamkeit war nach Bonn und Berlin wirklich groß. Es gab Gesprächsrunden im Kanzleramt und die Regierung hat nicht unerhelblich Geld locker gemacht.
Die Frage ist, ob dieser riesige Aufwand so weiter aufrecht gehalten werden kann und ob sich die Treckerdemos nicht vielleicht auch abnutzen? Ich glaube ja.
Nun haben wir bisher mit großem Aufwand eine große Wirkung erzielt. Gut. Für die Zukunft sollte die große Wirkung am besten noch größer werden und der Aufwand geringer.
Das ist leichter getippt als getan- klar. Vielleicht lohnt hier ein Blick zu Greenpeace, die mit ihren Kampagnen mit sehr geringem Einsatz eine riesige Wirkung erzielen… Mein Motto ist ja „Von Greenpeace lernen heißt SIEGEN lernen!“


Nun gut. Komme ich zurück zu meinem Wunsch, dass die Anliegen der Bauern und auch die Protestbewegung LandschafftVerbindung besser in den Medien Niederklang finden.

Dazu stelle ich 5 Thesen auf:

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Drei Landwirte bauen einen Motivwagen mit grünem Kreuz, das ein Agrarpaket zerstört.

Rosenmontag mit grünen Kreuzen

Auch an Karneval zeigen Bauern ihre Ablehnung gegen das Agrarpaket

Viele Bauern beteiligen sich seit Jahren aktiv am Karneval. Vielfach sind sie aktiv dabei und haben beim Bau der Motivwagen mitgeholfen. Die meisten dieser Wagen werden von Treckern durch die Städte gezogen

In dieser Karnevalssaison dürften die Zeichen des Bauernprotests auch während der Umzüge zu sehen sein. Seien es die LsV-Plakate an den Traktoren oder die grünen Kreuze an den Gespannen- wer genau hinsieht, wird vielfach diese Zeichen erkennen.

Und manche widmen einen ganzen Motivwagen den aktuellen Bauernprotesten, wie oben im Bild zu sehen ist.
Wer weitere Motivwagen mit landwirtschaftlichem Thema sieht, der sende mir die Bilder gerne zu!