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Aufklärung bei Protest am Schweinehochhaus

von Dirk Hesse, Agri Kontaktlogo_02_agrikontakt

Das Problem

Die Tierschutzpartei ruft alle Tierschützer, Tierrechtler, Vereine und Organisationen auf, am 11.06.2016 Verantwortliche der Politik und Medien, über die tierquälerische Massentierhaltung, insbesondere Kastenstände, zu informieren.

Die Situation

Die Tierschutzpartei hat bereits Anfang Dezember 2015 eine Demo vor dem „Schweinehochhaus“ in Maasdorf angemeldet.

Das mittlerweile berühmte Schweinehochhaus
Das mittlerweile berühmte Schweinehochhaus

Die Demo ist angemeldet für Samstag, 11. Juni 2016 von 12 bis 18 Uhr, am sogenannten „Schweinehochhaus“ an der Bundesstraße K2073 in 06388 Maasdorf. Eingeladen sind Medien und Vertreter der Politik sowie der Anlagenbetreiber.
Die Demo soll sich insbesondere gegen die tierquälerische Massentierhaltung und die Profitgier der Fleischindustrie wenden. Aufklärung bei Protest am Schweinehochhaus weiterlesen

Offener Brief …

… zur Berichterstattung über die Untersuchung von Bündnis90/Die Grünen zu Glyphosat in der Muttermilch

(c) stallbesuch.de
(c) stallbesuch.de

Mit großer Sorge haben wir die Pressereaktion auf eine von „Bündnis 90/Die Grünen“ in Auftrag gegebene Untersuchung zu Glyphosat in Muttermilch-Proben zur Kenntnis genommen.

In zahlreichen Medien wurden Inhalte und Schlussfolgerungen aus der Pressemitteilung einer politischen Interessengruppe ungeprüft übernommen und nicht angemessen gewichtet.

So werden in der Pressemitteilung die ermittelten Werte mit den Trinkwasser-Grenzwerten verglichen. Diese Grenzwerte sind allerdings pauschaler Natur, gelten für alle Arten von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden. Sie sind nicht geeignet, um daraus eine etwaige Gesundheitsgefährdung abzuleiten (Link).

Ausschlaggebend für die Bewertung der Gesundheitsgefährdung ist die in der EU zulässige Tagesaufnahme, kurz ADI (acceptable daily intake). Diese liegt für Glyphosat bei 0,3 mg pro Kilogramm Körpergewicht.

Ein vier Kilo schwerer Säugling müsste also von der in der Stichprobe am stärksten belasteten Muttermilch mehr als 2777,778 Liter am Tag (!) trinken, um diesen Grenzwert zu überschreiten. Offener Brief … weiterlesen