Alle Beiträge von Bernhard Barkmann

Unwahr, Halbwahrheit oder Lüge?

Eine von den Grünen beauftragte Studie soll herausgefunden haben, dass Stadtbienen mehr Nektar sammeln als ihre Kolleginnen auf dem Lande. Schuld ist natürlich wieder die Landwirtschaft.

Landwirtin & Bloggerin Susanne Günther hat sich die Datenlage und die zitierte Studie mal etwas genauer angeschaut. Sie findet heraus, dass hier wieder einmal geschickt mit Halbwahrheiten und sachlich falschen Schlussfolgerungen die öffentliche Meinung beeinflusst wird.

Für mich ist das manipulierend und hinterhältig, denn kaum jemand macht sich die Mühe und schaut nach, was sich hinter den (eigentlich falschen bzw. nicht bewiesenden) Behauptungen verbirgt. Sogar viele Medien bis hin zu den Tagesthemen in der ARD übernehmen diese unbelegten und leider auch schlicht falschen Thesen dieser grünen Auftragsstudie:

Mein Fazit: Ein typisches Beispiel, mit dem versucht wird, die moderne Landwirtschaft zu diskreditieren. Wir nähern uns der internationalen grünen Woche in Berlin und werden vermutlich viele weitere ähnliche Halbwahrheiten und Falschmeldungen über die Landwirtschaft ertragen müssen. Die Themen Nitrat und Klimawandel hatten wir ja schon…
Aber man kann sich wehren: z.B. mit der Teilnahme an „Wir machen Euch satt – Dialog statt Protest„.

Relative Angst: Terror vs. Chlorhühnchen

Spiegelkolumnist Jan Fleischauer beleuchtet die Reaktionen der Politiker nach dem Berliner Terroranschlag kurz vor Weihnachten und zieht einen interessanten Vergleich, den ich meiner Leserschaft nicht vorenthalten möchte:

Dieses Beispiel zeigt ganz deutlich, wie irrational viele Deutsche bei der Gefahren- und Risikobewertung sind. Chlorhühner werden skandalisiert und Gefahren des Terrors werden aus Trotz klein geredet.
Zur Erklärung: von Chlorhühnern gehen überhaupt keine Gefahren aus und das Risiko, Opfer eines Terroranschlags zu werden ist in Deutschland trotz hoher Terrorwarnstufe äußerst gering.

Probleme auch vor der Kamera offen ansprechen

Podiumsdiskussion zum Thema Medien und Landwirtschaft

(PM) Der Verein Tierhaltung modern und transparent e.V. veranstaltete am vergangenen Dienstag an der Hochschule Osnabrück eine Podiumsdiskussion. Nach zahlreichen kritischen Berichten über die Tierhaltung in Sendungen, wie Panorama und Co. stand das Thema Medien und Landwirtschaft im Fokus der Diskussion.

Die Referenten: Gerhard Schmidt, Karin Schnitker, Thomas Fabry, Oda Lambrecht, Thomas Ostendorf (v.l.n.r.) (c) TMT e.V.
Die Referenten: Gerhard Schmidt, Karin Schnitker, Thomas Fabry, Oda Lambrecht, Thomas Ostendorf (v.l.n.r.) (c) TMT e.V.

Zur Veranstaltung eingeladen hatte der Verein Oda Lambrecht (freie Journalistin), Gerhardt Schmidt (Medien-Coach) und Thomas Ostendorf (Landwirt). Die Moderation wurde durch Prof. Dr. Karin Schnitker der Hochschule Osnabrück übernommen.
Die freie Journalistin Frau Lambrecht betonte, dass der Dialog zu den Landwirten auch außerhalb der Berichterstattung wichtig sei. „Journalisten wollen Landwirte nicht durch den Dreck ziehen. Probleme auch vor der Kamera offen ansprechen weiterlesen

Entzieht den Tierrechtlern die Gemeinnützigkeit!

Menschenhass der Tierrechtler wird nach Terroranschlag deutlich

Der Terroranschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt von gestern Abend schockiert die Nation. Deutschland ist in Gedanken bei den Opfern und deren Familien, die ein trauriges Weihnachtsfest vor sich haben.

Leider gibt es neben den rechten Hetzern von NPD, AfD und Co. auch immer wieder Tierrechtsorganisationen, die diese Schreckensnachrichten für sich bzw. ihre Ziele instrumentalisieren und ihre Menschenverachtung dokumentieren.

animal_peace_terror_editWährend man die rechten Parteien mit der Nichtwahl bestrafen kann, sollte man meiner Meinung nach den Tierrechtlern, die alle solch extreme Positionen haben, die Gemeinnützigkeit entziehen.
Für mich als Bauer sind das Terrororganisationen, die nicht noch den Schutz des Staates benötigen.

Quo vadis, Welthungerhilfe?

welthungerhilfe_logoIch habe im letzten Jahr Werbung für die Welthungerhilfe gemacht (ein Cent für Misereor), nachdem Misereor und Brot für die Welt sich mit einseitigen und undifferenzierten Schuldzuweisungen auf Kosten der modernen Landwirtschaft profilieren wollten und so für Spenden warben. Auch die aktive Teilnahme als Förderer der „Wir haben es satt“-Demo wurde von mir und sehr vielen Berufskollegen als Schlag ins Gesicht empfunden.
Konsequenz: diese Organisationen bekommen von mir keine Spenden mehr.
Stattdessen habe ich auf die Welthungerhilfe verwiesen.
Nun habe ich entdeckt, dass diese Organisation zwar nicht Förderer (wie Misereor bzw. Brot für die Welt), aber offizieller Unterstützer der jährlichen Demonstration gegen die moderne Landwirtschaft ist. Eine herbe Enttäuschung für mich.
Was meint ihr? Wie ist das unterstützende Engagement der WHH zu bewerten?
Für welche Entwicklungsorganisation kann man als moderner Bauer denn noch spenden, ohne sich selber ins Fleisch zu schneiden?
Eines steht für mich jedoch felsenfest:

Auch zur kommenden internationalen Grünen Woche müssen die Landwirte aufstehen und für den Berufstand, für die moderne Landwirtschaft eintreten und nicht pauschal gegen sie schimpfen und diffamieren wie es eine kleine Splittergruppe unter den Landwirten mit einem ganz bunten Strauß an NGOs Jahr für Jahr machen!

Postfaktisch mag zwar das Wort des Jahres sein, aber wir dürfen dennoch nicht aufhören zu argumentieren und für unsere Positionen kämpfen!

mehr Infos: http://www.wir-machen-euch-satt.de/ (Facebook)

dialogstattprotest_2017

Gewinnspiel zu Weihnachten

Hallo liebe Leser,
ich veranstalte auf meiner Facebookseite ein kleines Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es zwei Kalender mit wunderschönen Fotos vom Naturfotografen Werner Modes.

Der Kalender zeigt insgesamt 13 Motive aus der südemsländischen Gemeinde Emsbüren. Wer Interesse an diesem Kalender hat, der kann diesen hier käuflich erwerben. 1 Euro pro Kalender wird an dem Verein Friends of Africa e.V. gespendet.

Vortrag beim Winterkurs

Gestern durfte ich zum zweiten Mal über meine Erfahrungen als sogenannter Agrarblogger und die „Öffentlichkeitsarbeit mit Hilfe sozialer Netzwerke“ mit den jungen Nachwuchskräften des aktuellen Winterkurses (es ist schon der 74.!) in Oesede bei Osnabrück referieren.

Selfie mit Winterkurslern
Selfie mit Winterkurslern

Das hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte es mit einer motivierten Truppe zu tun, die dafür sorgte, dass es kein Frontalunterricht wurde, sondern ein Gespräch, ein Austausch von Erfahrungen. Auch ich bin mit Erkenntnisgewinnen nach Hause gefahren. Danke dafür.

Ein guter Jahrgang. #Winterkurs in Oesede #Wiku #EinfachKannJeder @pottsblitz

Ein von Bernhard Barkmann (@bernhardbarkmann) gepostetes Foto am


Man darf gespannt sein, was aus diesem WiKu heraus noch für Aktionen geplant sind. Von einem Besuch bei der NDR1-Plattenkiste habe ich schon gehört. Ihr seid klasse! Seid weiter mutig und macht weiter so!

mein Besuch bei der EuroTier 2016

In der letzten Woche habe ich die EuroTier besucht. Sie ist die wletweite Leitmesse für Tierhaltungsprofis. Also quasi ein Muss für mich als Bullen- und Schweinemäster.
Viel bin ich leider nicht rund gekommen. Trotzdem habe ich sehr viele Leute zum ersten Mal live und noch viel mehr wieder gesehen. Für viele sehr interessante Gespräche ging sehr viel Zeit drauf- diese Zeit ist aber gut investiert: Es gibt wieder viele neue Ideen, die auf Umsetzung warten.

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