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Essen wie ein Gorilla

Ich glaube, ich falle noch vom Glauben ab. Auf der Internetseite von katholisch.de behauptet der Sozialethiker Kurt Remele in einem Interview, dass „vegetarisches Essen Christenpflicht“ sei.

Mannoman. Der Vegetarismus bzw. Veganismus wird mehr und mehr zum Mainstream und durchsetzt nun auch zunehmend die Kirche. Remele begründet seine Forderung mit der angeblich veganen Ernährungsweise im Paradies! Weiter sagt er wörtlich:

Er [der Mensch] kann frei entscheiden. Ich kann mich wie ein Gorilla ernähren, der nur Pflanzen isst oder wie ein Löwe.

Ich für mich habe mich entschieden, weiter Mischkostler zu bleiben und mir meine Lust am Essen nicht von diversen Moralaposteln vermiesen zu lassen!

Kurt Remele präferiert also die Ernährung wie ein Gorilla. Ob er auch weiß, dass Gorillas ihren eigenen Kot fressen, um den Mangel auszugleichen, der bei diesen Affen durch die nährstoffarme Kost regelmäßig entsteht?

Pure Pflanzenkost ist nur etwas für Leute, die nicht mehr Grütze im Kopf haben als ein Gorilla. Und dass er sich wie ein Löwe ernähren könnte, kann er vielleicht einer Sozialethikerin weismachen, die ihn für einen richtigen Tiger hält.

Merke:

Die »Würde des Tieres« predigen ist so leicht, wie sie zu begründen schwer ist. (Klaus Alfs)


PeTA auf ev. Kirchentag

Um es sofort am Anfang klar zustellen: Ich bin Katholik und glaube an Gott. Allerdings falle ich vom Glauben an die Institution Kirche ab, wenn ich sehe, wie radikalen, meschenfeindlichen Tierrechtlern auf Kirchentagen eine Bühne geboten wird.

Snapshot von der Facebookseite von PeTA
Snapshot von der Facebookseite von PeTA

So war PeTA auf dem vergangenen Kirchentag der evangelischen Kirche in Stuttgart mit einem Infostand vertreten. Die Organisation, die mit Öffentlichkeits-wirksamen Aktionen Provokationen auf sich aufmerksam macht und Spendengelder generiert, wofür dann wieder Werbung und Aktionen organisiert werden können. Für den Tierschutz an sich wird wenig investiert und eingesetzt. PeTA befindet sich in einem Krieg gegen die Menschheit (1).
Landwirte, die nach einem Hofbrand Tiere verloren haben, werden generell mit einer Strafanzeige von PeTA „belohnt„. PeTA, die mit ihrer Tierrechtler-Gesinnung oft auch menschenfeindlich sind, dürfen auf dem Kirchentag um weitere Spenden werben?! Da kann man als Landwirt, der Tiere respektvoll nutzt, wirklich vom Glauben abfallen.

Warum tut sich die Kirche (und da meine ich evangelisch und katholisch) so schwer damit, sich von den Forderungen und Machenschaften der Extremisten zu distanzieren? PeTA auf ev. Kirchentag weiterlesen