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ReBlog: VORSICHT, ERDBEEREN!

Ludger Weß (Facebook-Profilbild)
Ludger Weß (Facebook-Profilbild)

Dieser Artikel stammt von Blogger Ludger Weß* (Link). Inspiriert von Bauer Willis Blogpost zu „Cyanidin in Erdbeeren„, stellt er mit Schrecken fest, dass Bauer Willi das ganze Ausmaß der Gefahr durch Erdbeeren nur gestreift hat:

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen hat Glyphosat in der Muttermilch nachweisen lassen. Die Nachweismethode ist zwar ungeeignet, operiert an der technischen Nachweisgrenze und für die insgesamt 16 (!) Messwerte fehlen Kontrollen und elementare Statistik, aber die Verunsicherung ist gelungen, zumal auch Nachrichtenagenturen und Fernsehsender den Inhalt der Pressemeldung der Grünen unkritisch weiter verbreiteten. Stillende Mütter haben Angst, obwohl sich mit Grundkenntnissen der Mathematik (Dreisatz) nachrechnen lässt, dass ein Säugling mehrere Tausend Liter Muttermilch am Tag zu sich nehmen müsste, um auch nur in die Nähe des zulässigen Grenzwerts für Nahrungsmittel zu kommen (der in Deutschland zu den strengsten der Welt gehört). Näheres dazu findet sich im Tagesspiegel oder in dem offenen Brief der Initiative Stallbesuch. Auch die Zeitschrift The European geht mit der Verunsicherungskampagne der Grünen Bundestagsfraktion hart ins Gericht.

Hoffen wir, dass die stillenden Mütter keinen Kaffee trinken, auf Alkohol verzichten und auch nicht rauchen. Sie sollten aber auch kein Obst essen, schon gar nicht die gerade so beliebten Erdbeeren. ReBlog: VORSICHT, ERDBEEREN! weiterlesen

Reblog: Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht!

Landblogger-Icon-rechteckDieser Artikel stammt von Blogger Olaf Henke (LANDBLoGGER):

Der aktuelle Medienhype um angebliche Glyphosatfunde in der Muttermilch US-amerikanischer Mütter zeigt ein weiteres Mal, wie leicht man sich einen Skandal zusammenkonstruieren kann und wie leichtgläubig und unkritisch unsere Medien derartige Themen wie ein Schwamm aufsaugen.

Thilo Spahl vom The European hat sich in diesem Artikel genau mit dieser Thematik beschäftigt und legt eindrucksvoll offen, wie man aus unspektakulären Analysen einen spektakulären Skandal baut, in dem man mit Einheiten, Grenzwerten, eingeschränkten Stichprobeumfängen usw. hantiert.

Quintessenz des amerikanischen Glyphosatfundes: bei sehr durstigen Säuglingen, die etwa 1,6 Mio l (1.600.000 l) Muttermilch am Tag trinken, ist unter Umständen, eventuell, vielleicht ein gesundheitliches Risiko zu erwarten. Reblog: Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht! weiterlesen