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Entzieht den Tierrechtlern die Gemeinnützigkeit!

Menschenhass der Tierrechtler wird nach Terroranschlag deutlich

Der Terroranschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt von gestern Abend schockiert die Nation. Deutschland ist in Gedanken bei den Opfern und deren Familien, die ein trauriges Weihnachtsfest vor sich haben.

Leider gibt es neben den rechten Hetzern von NPD, AfD und Co. auch immer wieder Tierrechtsorganisationen, die diese Schreckensnachrichten für sich bzw. ihre Ziele instrumentalisieren und ihre Menschenverachtung dokumentieren.

animal_peace_terror_editWährend man die rechten Parteien mit der Nichtwahl bestrafen kann, sollte man meiner Meinung nach den Tierrechtlern, die alle solch extreme Positionen haben, die Gemeinnützigkeit entziehen.
Für mich als Bauer sind das Terrororganisationen, die nicht noch den Schutz des Staates benötigen.

Animal Peace darf getöteten Landwirt herabwürdigen

[Agrarheute] Die Tierrechtsorganisation Animal Peace darf den Tod eines Landwirts weiterhin verunglimpfen. Auch das zweite Verfahren gegen die Tierrechtlerin Silke Ruthenberg wurde eingestellt.

Der Jubel über einen Bullen, der einen Landwirt tötete, sei nicht strafbar und durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, das hier höher zu bewerten sei als die Würde eines Verstorbenen.

Snapshot bei Animal-Peace (facebook) in 2015
Snapshot bei Animal-Peace (facebook) in 2015

Wie das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt (BLW) Mitte September schreibt, kam die Staatsanwaltschaft München zu dieser Bewertung und stellte ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die Tierrechtler ein.

„Rinder-Mann geh‘ Du voran: Wieder ist ein Held aus unserer Mitte aufgestanden“. Mit diesen Worten beginnt ein Artikel der Tierrechtsorganisation Animal Peace, der am 10. Januar dieses Jahres auf der Website viva-vegan.info veröffentlicht wurde. Unter der Überschrift „Ein Bulle nimmt Rache“ äußerte die Tierrechtsorganisation ihre große Freude über einen Unglücksfall, bei dem ein 61-jähriger Landwirt aus Nümbrecht bei Köln von einem Bullen getötet worden war. Silke Ruthenberg, die Vorsitzende des Vereins Animal Peace, bezeichnete den getöteten Landwirt als „Sklavenhalter“.

Staatsanwaltschaft München stellt Verfahren ein [weiter bei agrarheute.com]


Ich bin wirklich entsetzt! Scheinbar können die Landwirte hierzulande sich nicht mehr auf den Schutz des Gesetzes verlassen. Auch bei Einbrüchen in unsere Ställe haben wir wohl tatenlos zuzusehen- kaum ein Einbrecher aus der Tierschutz- bzw. Tierrechtsszene wird von deutschen Gerichten verurteilt.
Das illegal beschaffte Filmmaterial wird zudem gerne auch vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen veröffentlicht. Für alle Seiten wohl ein gutes Geschäft, das auf Kosten eines einzigen geht: Der Landwirtschaft!

Die Freisprüche für die Menschen-verachtenden Aktionen der Tierrechtsorganisation sorgen dafür, dass weitere tödliche Unfälle von Tierhaltern bejubelt werden:

animalpeace_pferd_2015_07_ii

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob im kommenden Jahr zur Grünen Woche in Berlin, wenn eine weitere „Wir haben es satt„-Demo auf dem Programm steht, die Veranstalter der Demo wieder diese Feinde der Landwirtschaft mitmarschieren lassen.

Für alle, die für die Belange der Landwirtschaft demonstrieren wollen, spreche ich hiermit schon mal eine Einladung zu der am selben Tag stattfindenden „Wir machen Euch satt“-Demo aus. Weitere Infos werde ich zu gegebener Zeit folgen lassen.

siehe auch: Was soll „WIR machen Euch SATT !“ ?

 

Was soll das?? Was soll „WIR machen Euch SATT !“ ?

von 2014 (c) BUND
von 2014 (c) BUND

Bereits die letzten vier „Wir haben es satt“ – Demos (whes) haben mich enttäuscht und auch verletzt. In direkten Kontakten zu Berufskollegen habe ich festgestellt, dass auch diese sich von diesen Demos sich getroffen fühlen, aber mehr ist trotz aller Diskussion   nicht geschehen. Schulter-Zucken war die Reaktion der letzten Jahre, vielleicht auch mit der Hoffnung verknüpft, dass man diese Proteste aussitzen kann. Letzlich war
Hilflosigkeit angesagt. Doch in 2014 haben sich viele aktive Landwirte viel besser vernetzt. Es gab neben unzähligen Online-Treffen auch Treffen im sogenannten Real-life.

Jetzt in diesem Jahr 2015 haben sich wenige, aber gut vernetzte Landwirte aus dem ganzen Bundesgebiet gefunden und stellen einen Kontrapunkt zur großen Demo gegen die Landwirtschaft auf die Beine. Alles unheimlich kurzfristig und spontan.
Aber anscheinend gefällt dieses Vorhaben den Organisatoren der „Wir haben es satt“- Demo gar nicht, dass nun echte Bauern zu einer Demonstration mit dem Motto „WIR machen Euch SATT!“ (Hashtag #wirmacheneuchsatt) aufrufen. Die Diskussion in den diversen Foren wurde spürbar härter.
Heute wurde ich von SpiegelOnline überrascht, dass verdeckte Blogger (ich etwa auch??) im Lobby-Auftrag des DBV unterwegs wären? So viel Phantasie werde ich mit gesunden landwirtschaftlichen Produkten wohl nie erlangen… Deshalb für alle: Ich betreibe dieses Blog zu meinem reinen Privatvergnügen. Ich bestimme die Themen, die hier gebloggt werden und auch die Inhalte- und sonst niemand!
Aber nun komme ich zum Kern dieses Beitrages:
Alle, die heute bei der „Wir haben es satt“- Demo gegen die breite deutsche Landwirtschaft mitmarschieren wollen, die sollten sich mal bewusst machen, mit wem sie so durch Berlins Straßen laufen.
Dabei ist es mir eigentlich schnurz egal, ob eine Heinrich-Böll-Stiftung gegen die deutschen Bauern demonstriert. Die verdrehen gerne Fakten wie im „Fleisch-Atlas“ oder im aktuellen „Boden-Atlas„. Aber das stört mich weiter nicht: Sie waren für mich irrelevant und haben sich dazu noch wissenschaftlich disqualifiziert. Auch die Teilnahmen von BUND und NABU sind nicht wirklich überraschend. Nicht umsonst werden beide Organisationen sich mit der radikalen PeTa zusammen getan haben (Link).
Zugegeben, das trifft mich eigentlich doch, weil ich zumindest mit Leuten der NABU-Basis auf meinem Hof in Naturschutzfragen gut zusammengearbeitet habe. Ich habe große Freude an Turmfalken, Steinkäuzen, Schleiereulen, Fledermäusen, Schwalben, Spatzen und…. Aber es gibt anscheinend großen Spendenbedarf, dass man das harmonische Zusammenspiel mit den Landwirten vor Ort aufs Spiel setzt! Mich ärgert das schon seit Jahren!! „Whes“ wird auf Kosten der Naturschützer vor Ort durchgeführt.
Ein wirklich großes Ärgernis ist für mich als Katholik (und dazu werde ich wohl noch intensiver in diesem Blog Stellung beziehen müssen), dass auch Misereor „es satt hat“ und gegen die heimischen, in meiner Region eher klein-strukturierten, aber durchaus erfolgreichen Betriebe auf die Straße geht und gegen sie demonstriert. Misereor beschwichtigt. Doch um nur gegen die europäische Agrarpolitik- die plötzlich der Hauptgegner zu sein scheint- zu protestieren, muss man nicht mit Whes marschieren. Ich fühle mich in meiner Ehre zutiefst verletzt!
Es wird in der kommenden Woche einen weiteren Blogartikel geben, denn die Zeit ist für mich zu weit voran geschritten.

Aber jeder und erst recht jeder Landwirt, der heute mittag bei „Wir haben es satt“ mitlaufen wird, der solle sich vor Augen halten, mit wem er mitläuft:

1. Animal Peace:

Snapshot vom Facebookauftritt von animal-Peace in 2015
Snapshot vom Facebookauftritt von animal-Peace in 2015

Menschen-verachtender geht es kaum. Ob alle Aussagen als feie Meinungsäußerung in unserer Demokratie durchgehen können? Mir kommen als Bullenmäster jedenfalls bei diesen Worten die Tränen… 🙁 – aber lest selbst:

Snapshot bei Animal-Peace (facebook) in 2015
Snapshot bei Animal-Peace (facebook) in 2015

2. Bund für vegane Lebensweise:

gefunden auf der Facebookseite von Bund für vegane lebensweise
gefunden auf der Facebookseite von Bund für vegane lebensweise

Die dort organisierten Veganer wollen sich also radikalen Tierbefreiern in dem Demonstrationszug anschließen. Rechtsstaatlichkeit ist dort vermutlich nicht das höchste Ziel…

3. VEBU

(c) VEBU 2014
(c) VEBU 2014

Nicht so extremistisch, aber Tierhaltung wird abgelehnt- egal ob bio oder konventionell…

4. deutsches Tierschutzbüro

(c) dt. Tierschutzbüro
(c) dt. Tierschutzbüro

Zugegeben: jemand, der sich mit Vegetarier- bzw. Veganer-Bünden nicht beschäftigt hat, der wundert sich, wie viele unterschiedliche Organisationen es doch so gibt. So lange es genügend Dumme gibt, wird  auch die Anzahl dieser vermeintlichen Gutmenschen, die sich in Vereinigungen und Vereinen organisieren wollen, nicht zurückgehen.

5. PeTA

(c) facebook-Auftritt von PeTA
(c) facebook-Auftritt von PeTA

Ok, PeTA ist keine der offiziellen Organisatoren und ruft auch nicht selber zur Demo gegen die Bauern auf. ABER bitte vergesst nicht, dass BUND, NABU und PeTA eine Zusammenarbeit vereinbart haben. Vermutlich um die Spendeneingänge zu optimieren…. Ein typisches Win-Win-Win-Verhältnis auf Kosten der Bauern!

Ich habe den Eindruck, dass alle, die bei „Wir haben es satt“ mitgehen, sich in irgendeiner weise auf kosten der allermeisten Bauern profilieren wollen. Sie alle reden über und Bauern, aber nicht mit uns!wirmacheneuchsatt_2

Ich mache mich nun auf zur „WIR machen Euch SATT!“- Demo. Ich freue mich auf viele nette und vielleicht auch kontroverse Gespräche. Bis gleich!