Entzieht den Tierrechtlern die Gemeinnützigkeit!

Menschenhass der Tierrechtler wird nach Terroranschlag deutlich

Der Terroranschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt von gestern Abend schockiert die Nation. Deutschland ist in Gedanken bei den Opfern und deren Familien, die ein trauriges Weihnachtsfest vor sich haben.

Leider gibt es neben den rechten Hetzern von NPD, AfD und Co. auch immer wieder Tierrechtsorganisationen, die diese Schreckensnachrichten für sich bzw. ihre Ziele instrumentalisieren und ihre Menschenverachtung dokumentieren.

animal_peace_terror_editWährend man die rechten Parteien mit der Nichtwahl bestrafen kann, sollte man meiner Meinung nach den Tierrechtlern, die alle solch extreme Positionen haben, die Gemeinnützigkeit entziehen.
Für mich als Bauer sind das Terrororganisationen, die nicht noch den Schutz des Staates benötigen.

54 Gedanken zu „Entzieht den Tierrechtlern die Gemeinnützigkeit!

  1. So sehe ich das auch Bernhard.
    Indem man deren kruden Ansichten weiter verbreitet, bekommt diese Gruppe um Ruthenberg nur die Aufmerksamkeit, die sie mit Sicherheit nicht verdient.

    1. Ja, das ist ein Problem. Ich habe deshalb auch keinen Link eingebaut. Ich möchte mit diesem Post aufzeigen, dass es in Deutschland „gemeinnützige“ Organisationen gibt, die solchen einen krassen Menschenhass offen zur Schau tragen dürfen. Für mich unfassbar!

        1. Das finde ich nicht. Sehr viele Landwirte haben Angst, Opfer von Einbrechern zu werden, die Undercoveraufnahmen machen wollen. Das ungewisse Gefühl, ob da nicht schon lange irgendwo im Stall eine Kamera hängt, ist gar nicht schön.
          Die Praktiken, Methoden sind schon für uns Bauern Terror genug.
          Und dann kommen noch solche Auswüchse wie hier, die dem Ganzen die Krone aufsetzen.
          Holocaustvergleiche, Anschläge auf Metzgereien und Pelthändlern- wird insgeheim wohlwollen registriert.
          Die „Kampftruppen“ werden gerne mal ausgegliedert in Organisationen wie „Tierrechtsorganisation#2″und eine dritte Organisation gegründet, um die Rechtsrisiken für die Aktionisten im Feld abzufangen. Das alles ist ein ekelerregender Sumpf, der mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun hat.
          Von daher für mich: Terrorismus, vom Staat gefördert und beschützt.

          1. Ich mache mir auch nicht in die Hose, weil einige Bauern gegen die so undankbaren Verbraucher und Veganer hetzen. Wenn man die Gefahr von Hausfriedensbrüchen völlig fehleinschätzt, liegt das Problem bei einem selbst. Sollen die Hundertschaften jetzt Ställe weinerlicher Bauern bewachen und eine Pressezensur zum Ehrenschutz der selbstlosen Welternährer einführen?
            Rechtsstaat ist nicht, wenn man alleine Recht hat. Das wäre das Gegenteil.

  2. Ach ja auf Facebook haben die keim Impressum, werben dort aber um Spenden. Eine andere oRganisation könnte sie also abmahnen – ich als Privatperson kann das leider nicht – nur so als Tipp. Ich habe einen Beweisscreenshot, wenn den wer braucht!

  3. Mir persönliche geht auch das Verhalten von Facebook gegen den Strich. Organisationen wie Animal Peace dürfen ungestraft „auf den Gräbern verunfallter Tierhalter tanzen“. Auch der Kommentar zum Anschlag von Berlin dürfte schon mehr als einmal gemeldet worden sein. Ich befürchte, dass selbst solch ein, aus meiner Sicht verwerfliches Verhalten, nicht den Gemeinschaftsstandards widerspricht. Wie weit geht die Meinungsfreiheit und wo beginnt die Beleidigung und Verleumdung?

    1. Mir geht das Verhalten von Facebook schon lange auf den Geist. Viele Bekannte und ich haben schon zigmal die Seite von „Animal Peace“ bei verschiedenen Gelegenheiten gemeldet. Zuletzt wurde die Seite v. mir gestern gemeldet. Von dort kam der bekannte Standartsatz der ja bekannt ist. Auch wurde von einigen Leuten Anzeige erstellt. Reaktion der Staatsanwaltschaften, dass fällt unter die freie Meinungsäußerung. Solche Reaktionen machen einem nur fassungslos.

  4. Ich sage immer wieder viele Tiere sind die besseren Menschen, aber deshalb, weil ich von klein auf damit großgeworden bin, Tiere als Nutztiere kennen gelernt habe, und das auf ihren Charakter beziehe. Der Mensch ist nun mal ein Raubtier, das sowohl Fleisch als auch Grünzeug in seiner Nahrungskette hat. Auch ich bin kein Freund dieser rein „Gewinnorientierten“ Großställe, denn die die das betreiben sind nicht an den Tieren sondern nur an ihrem persönlichen Profit interessiert

  5. Es ist absurd, Tierrechtler mit Menschenhass in Verbindung zu bringen. Animal Peace ist eine einflusslose one woman show und keine Nachricht wert. Die Realität der Tierrechtsbewegung ist eine andere. Aktionen von Peta und Animal Equality mögen hart und unversöhnlich erscheinen, die Menschen sind es nicht. Die Menschen sind sozial eingestellt und umgänglich, viele engagieren sich auch in anderen Bereichen ehrenamtlich. Es ist völlig legitim, dass sie für ein anderes Verhältnis zu Tieren werben. Bestandschutz für bestimmte gesellschaftliche Sichtweisen, Erstarrung, kann niemand beanspruchen, auch Landwirte nicht.

    Was das Eindringen in Ställe betrifft, skandalisieren Sie es. Es handelt sich um Hausfriedensbruch, ja. Die Täter müssen sich hierfür verantworten. Die Filmaufnahmen kann man der Öffentlichkeit aber nicht vorenthalten, nur weil sie rechtswidrig entstanden sind (anders wenn die Persönlichkeitsrechte des Tierhalters durch Nennung seines Namens oder Bestimmbarkeit seiner Person betroffen sind). Denn das Dokumentierte wird hierdurch nicht weniger wert und wahr, ob gestellt oder so vorgefunden, der Bürger kann sich selbst eine Meinung dazu bilden.

    1. ich finde es überhaupt nicht absurd. Auch wenn zwar freundlich, aber unversöhnlich für die Position gerungen wird, dass man Tiere ganz grundsätzlich nicht nutzen darf, so läuft es am Ende auf Menschenfeindlichkeit heraus.
      Warum?
      Weil eine ertragreiche Landwirtschaft ohne Nutztiere einfach nicht auf Dauer möglich ist. Eine biologische erst Recht nicht. Eine steigende Weltbevölkerung ist mit dieser ausbeuterischen Form der Landwirtschaft nicht zu ernähren. Früchtesammeln stößt auch an seine Grenzen—> Folge ist, dass wir einem großen Teil der Menschen auf der Erde sagen müssten, dass sie nicht mehr zu „halten“ sind. Wer bleibt in diesem Szenario übrig? Die Stärksten, richtig. Darwinismus in der reinsten Form? Auf jeden Fall mega-unsozial!

    2. Animal Peace ist dankenswerterweise zumindest verbal konsequent. Denn hätten Gänse ein Recht auf Leben analog zu dem der Menschen, dann wäre es richtig oder zumindest nicht abwegig, so zu agieren, wie es Animal Peace nun einmal tut. Wenn alle Tierrechtler sich so konsequent gemäß der eigenen Ideologie verhielten, täten sie der Menschheit allerdings einen großen Dienst, denn dann würde die Absurdität und Widerlichkeit derselben jedermann deutlich vor Augen stehen. Statt dessen gibt es die vielen, die sich selber für gemäßigt halten, weil sie aus ihren eigenen Prämissen nicht die richtigen Schlüsse ziehen.

      Und selbstverständlich ist diese Ideologie menschenverachtend. Es kümmert deren Adepten nicht, wie viele Menschen z.B. vor Krankheit und Hunger bewahrt werden können, indem man Tiere als Nahrung und bei Versuchen nutzt. Tierrechtler sagen einfach: »Es ist unmoralisch« und fertig. Das hindert sie nicht daran, auf Schritt und Tritt von dem zu profitieren, was sie angeblich unmoralisch finden. Es reicht ihnen, andere Menschen an den Pranger zu stellen.

      Unabhängig vom Begriff »menschenverachtend« ist vollkommen klar, dass die Verwirklichung von Tierrechten, das Tötungsverbot etc. massiv zu Lasten der menschlichen Existenz ginge. Der Mensch soll ja zurück ins Glied, darf sich nicht über die lieben Mitgeschöpfe erheben. Wieso sollten etwa Ratten dezimiert werden und nicht statt ihrer Menschen, wenn beide dasselbe Lebensrecht haben oder wenn die Interessen beider gleich viel zählen?

      Die in Ställen widerrechtlich gemachten Bilder dokumentieren überhaupt nichts, außer dem Willen der Tierrechtler, die Nutztierhaltung auch mit rechtswidrigen Mitteln möglichst schlecht dastehen zu lassen. Ihr Rechtsverständis ist wirklich atemberaubend. Der nächste Einbrecher bringt einfach einen toten Köter mit in Ihre Wohnung und sagt, wenn er entdeckt wird, er sei Tierrechtler und wollte nur den armen Hund schützen. Genau. Eine gestellte Hinrichtung ist nicht weniger wahr als eine echte, und ein gefälschter Pass ist genauso gültig wie ein echter.

      In Ihrer Welt ist es wüst und leer, habe ich den Eindruck.

      1. Eine sehr lebensferne unjuristische Sichtweise.

        Wer spricht vom absoluten Tötungsverbot für Tiere und einem Abwägungsverbot gegenüber Menschenrechten oder gar einer Gleichstellung von Tieren mit Menschen? Für Tierrechte einzutreten, heißt auch nicht, die Ziele außerhalb des demokratischen Prozesses zu verfolgen. Das zu behaupten, gehört zur billigen Polemik der angeblichen Dialogsucher: der Tierrechtler als Terrorist.

        Das quantitativ größte Tierqualproblem ist die massenhafte Intensivtierhaltung und die hohe Fehlbetäubungsquote bei der Tötung. Hier kann der Hebel am wirksamsten angesetzt werden. Es steht aber ersichtlich nicht die Abwägung Leben gegen Leben in Rede, sondern überkommene Geschmacksgewohnheiten des Menschen gegen die körperliche Integrität, Bewegungsfreiheit und das Leben des Tieres. Hier liegt ein Konflikt vieler Menschen mit ihren Wertvorstellungen über Tiere, bei dem die „Ideologie“ des Fleischessens mit ihren paar Bibelversen (deren entgegenstehende es gibt) und der Theorie der menschlichen Entwicklung zum Zuge kommt. Aber wir müssen uns nicht gegenseitig Ideologie vorwerfen. Jedenfalls ist eine vegane Lebensweise die praktische Lösung. Wenn ich Hochachtung vor menschlichem Leben habe, wie will ich es dann rechtfertigen, dass ein Tier nach erfolglosem Betäubungsversuch bei vollem Bewusstsein getötet wird, obwohl es wahrscheinlich intelligenter und ähnlich schmerzempfindlich oder schmerzempfindlicher als ein Säugling ist? Tierrechte sind auch im Humanismus begründet, werden sie gesellschaftlich ausgehandelt.

        Mit Ihrem Beispiel haben Sie recht. Ein Hausfriedensbruch oder die Sachbeschädigung am Autofenster ist in der Tat gerechtfertigt, wenn das Ziel verfolgt wird, das Leben eines Hundes zu retten. Es ist stets eine Beweisfrage und keine Rechtsfrage, ob sich der Sachverhalt wie vom Beschuldigten behauptet tatsächlich zugetragen hat. Eine Fernwirkung von Straftaten ist unserem Recht fremd. So dürfen z.B. rechtswidrig erlangte Bankdaten für die Verfolgung von Steuerstraftaten verwendet werden, denn diese werden dadurch nicht plötzlich inexistent.

        Im Übrigen sind Tierrechte unserem Recht nicht fremd. Tieren wird ein Eigenwert, wenn auch sehr rudimentär und naturgemäß mit Vollzugsdefiziten, bereits zuerkannt. Die Vollzugsdefizite sollen durch das Verbandsklagerecht kompensiert werden.

    3. Lieber Thomas,
      nur weil du in der Grundfrage recht hast, heißt es noch nicht das alles so stimmig ist.
      Du solltest überlegen, was außer Stickstoff eine Pflanze auf Dauer noch zum Leben benötigt. In den USA werden schon menschliche Fäkalien dazu aufgearbeitet um an diese Stoffe zu kommen. Die Nutzung der tierischen Fäkalien ist dort schon Gang und Gäbe. Diese Stoffe neigen sich als reine Mineralien langsam dem Ende zu. warum ich es dir nicht benenne? Du sollst ehe du alles sinnlos nachplapperst erst mal selber im Internet danach suchen, was gemeint ist. Desweiteren, warum werden kleine Bauernhöfe ständig angezündet? Dort gibt es keine Massentierhaltung. ODER Ab wann fängt Massentierhaltung an? Vegane Menschen oder Tierschützer mit Hund oder Katze, lassen diese den Tieren eine artgerechte Haltung? Verblendung ist, wenn aus einer guten Sache etwas ungerechtes wird.

  6. Mit solchen ekelerregenden Entgleisungen disqualifiziert sich Animal Peace für jede ernsthafte Diskussion. Wegen ähnlich zynischer Äußerungen zum Tode eines Bauern durch einen Bullen hatte u.a. die AbL seinerzeit schon Strafanzeige gegen diesen Verein gestellt, leider ohne Erfolg. Die mediale und öffentliche Aufmerksamkeit, die solche Vorstöße dieser Organisation einbringen, ist wohl deren Hauptziel.

    1. Zumindest kein Holocaust-Vergleich. Ihr Freiheitsverständnis besorgt mich. Wir sind nicht in der Türkei oder in Russland, und Sie doch nicht der beleidigte Erdowahn. Lesen Sie das doch Soldaten-sind-Mörder-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und freuen sich über die Meinungsfreiheit.

        1. Meinungs- und Kunstfreiheit haben das gleiche Gewicht. Sie werden vorbehaltlos gewährt und nur durch andere Verfassungsgüter, z.B. Persönlichkeitsrechte, Ehrenschutz eingeschränkt. Es wird aber niemand persönlich angegriffen, sondern eine legale Verhaltensweise mit drastischem Vergleich kritisiert. Bär Läsker hat das Engagement von Zander hervorgehoben und dabei einen Gesichtspunkt kritisiert. Schmähkritik ist das auf keinen Fall. Jeder kann sich hierüber seine Meinung bilden, es ist nichts für den Ruf nach Vater Staat. Das ist in anderen westlichen Demokratien übrigens nicht anders und hat nichts mit dem teils beklagten linksliberalen Mainstream zu tun, in dem viele auch sämtliche Richterinnen und Richter verortet sehen. Es darf auch die Meinung vertreten werden, dass Tiere nichts wert, obwohl der Tierschutz als Staatsziel Verfassungsrang hat.

  7. Ich beschäftige mich nicht täglich mit irgendwelchen Entgleisungen eines Tierrechtler oder eines Veganers, aber es gibt sie und man muss jetzt nicht so tun, als wenn es nur die eine kleine Kombo ist. Es geht auch prominent:
    Läsker/Zander

  8. Erkenntnis hier: „Tierrechte“ ist anscheinend ein Reizwort, bei dem viele Menschen offenbar denken, Hühner sollten das Recht bekommen, einen akademischen Tizel zu führen. Um konservativere Menschen für unser Anliegen zu begeistern, sprechen wir daher künftig verstärkt von (effektiverem) Tierschutz, selektiv auch vom „Schutz der Mitgeschöpfe“ und „der Bewahrung der Schöpfung“, letzteres vor allem bei älteren Menschen im Süddeutschen und auf dem Land. Wir wollen ja keine Herzinfarkte verursachen, von denen vornehmlich Fleischis betroffen sind. Wir denken nämlich auch an Menschen, und das auch nicht nur bei der Ansprache.

    1. Die Gefahr einer Tierrechtsdiktatur ist wirklich akut – der Terrorfahrer war bestimmt bei Animal Peace, deswegen schreibt die „Welt“ doch über diesen Verein, oder? Sonst wäre es ja eine irrationale bis unanständige Themengewichtung.

      Ich kann Sie beruhigen. Bürgerlich-liberale Leute, die von Tierrechten sprechen – nur solche kenne ich und solche halte ich für gesellschaftlich relevant – möchten nicht die Menschenrechte einschränken (ganz im Gegenteil). Sie empfinden die Tierhaltung als Frevel und wünschen hier starke Veränderung. Damit befinden sich diese Menschen auf dem Boden unserer freiheitlichen, dem Mitgefühl entsprungenen Werten, die letztlich auch die Grundlage der Menschenrechte und des Humanismus sind. Fleischideologen haben nur Pseudoargumente in der Hand und schrecken selbst in heutigen Zeiten nicht vor religiösen Begründungen zurück. Sie stört es nicht, dass viele Menschen das metabolische Syndrom, Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen bekommen. Ja, alles freiwilliger Lebenswandel. Ich bin (außer gelernter Diplom-Verwaltungswirt) praktizierender Kardiologe und weiß um die Korrelation zwischen dem Maß des Fleischkonsums und den genannten Erkrankungen. Demokraten geht es natürlich nicht darum, Fleischkonsum verbieten zu wollen. Aber von einer massiven Erhöhung der Tierschutzstandards mit den entsprechenden preislichen Auswirkungen würden (fast) alle profitieren. Der Import unterhalb des Standards erzeugten Billigfleisches (von außeehalb der EU) ist zu verbieten. Immer Menschen sehen ein, dass der heutige Fleischkonsum ein Unding ist und enorme Kosten für das Gesundheitssystem verursacht, fast oder genauso wie Rauchen. Alkoholkonsum ist gesamtgesellschaftlich gesehen nichts dagegen.

      Die Idee der „Tierrechte“ hat allenfalls in der Mitte Sympathisanten. In der vegetarischen/veganen Bewegung, die ich materiell und durch Fürsprache unterstütze, geht es den Menschen um konkrete Anliegen: Tiere, Gesundheit, Klima, weniger Gestank auf dem Land.

      1. Ihre Prävention beim Rauchen, Alkoholkonsum und Fleischgenuss würden einige schon als menschen-verachtend bezeichnen.
        Sie selber outen sich als Akademiker, fordern indirekt mindestens horrende Preise für Fleischprodukte (die sich ärmere Leute nicht leisten könnten) und wahren gleichzeitig ihre Anonymität. Das ist in meinen Augen 1. hochnäsig, wenn nicht moralisch erhebend und 2. auch feige.
        Die Anonymität ist im Zeitalter des Internet eine mögliche und auch legitime Form der Auseinandersetzung. Mehr Gewicht würden ihre Aussagen aber sicher durch das Wissen, wer diese Aussagen trifft, erlangen. Nun ja- sie agieren im Untergrund… mögen die Leser dieses Blogs selber bewerten….

        1. Lieber durch höhere Preise von Anfang an gesundheitlich günstig essen als erst nach einem Herzinfarkt oder gar nicht mehr. Rauchen kann auch noch jeder trotz Verteuerung, ist aber aus der Mode gekommen. Letztlich muss fast jeder begrenzte Mittel verwalten. Ein Menschenrecht auf günstige Fleischpreise gibt es nicht.

          Es muss natürlich von der Mehrheit getragen sein, sonst hat es eh keinen Bestand. Aber die Mehrheit will Veränderung bei der Tierhaltung. Einige ändern ihr persönliches Kaufverhalten, die meisten wollen eine politische Lösung. Selbstverständlich kann sich die Gesellschaft darauf einigen, dass den Tieren Interessen und damit mehr Rechte zuerkannt werden, z.B. mehr Bewegungsfreiheit, keine Qualzucht, mehr Sorgfalt beim Betäuben. Die Bauern sollen auch davon profitieren. Tierwohl soll eine Win-Win-Situation sein. Betriebliche Risiken gibt es sicherlich, aber die gibt es auch so. Ich kenne Bauern, die das Wachsen und Weichen nicht mitmachen wollen.

          Ich bin zum Thema Tierrechte anonym geblieben, damit diese nicht hauptsächlich als Grund für meinen Ernährungsrat gesehen werden können. Gerade bei der pflanzenbasierten Ernährung hinkt die deutsche Ernährungsmedizin der anglo-amerikanischen in der Praxis hinterher. Ich sehe ja auch, wie ich hier in eine Ecke gestellt werden soll. In meinem Veg-Kreis sind Tierrechte/Tierschutz außerdem nur ein Aspekt, der aber vielen sehr wichtig ist.

  9. Zur Beruhigung besteht kein Anlass, denn das Problem sind nicht die Leute von Animal Peace, sondern deren Sympathisanten, die sich für »bürgerlich-liberal« halten und gerne starke Begriffe wie »Recht« verwenden, ohne die Konsequenz daraus zu ziehen.

    Tierhaltung ist also ein Frevel? Tja, dann sollten Sie, Herr Müller, aber rasch Ihren Beruf an den Nagel hängen – nicht nur, weil Sie blühenden Unsinn bezüglich der Risiken durch Fleischverzehr erzählen, sondern weil moderne Medizin bisher und in jeder absehbaren Zukunft ohne die Nutzung von Tieren gar nicht möglich ist. Warum sind Sie Kardiologe, wenn Tierhaltung für Sie ein Frevel ist? Wie können Sie Medikamente verschreiben sowie medizinische Verfahren verwenden, sie allesamt Tierversuche zur Voraussetzung haben? Wie? Das geht im Moment nicht anders, wenn man Menschenleben retten will? Ja, aber genau das ist die Inkonsequenz, die Ihnen die Tierrechtler vorhalten werden, wenn Sie sich bei denen anbiedern. Wenn nämlich Tiere Rechte haben, dann muss jeder Versuch an Tieren sofort unterbleiben; ebenso jede Nutztierhaltung. Das ist der Zweck von Rechten: Sie übertrumpfen Interessen. Unser menschliches Interesse an Gesundheit, an der Heilung schlimmer Seuchen und anderer schrecklicher Krankheiten rechtfertigt nicht den Tod und das Leid einer einzigen Ratte, schreibt Tom Regan, der berühmteste Tierrechtler. DAS bedeutet Recht, nicht irgend ein Wischi-Waschi-Gerede nach dem Muster: »Du hast kein Recht, mir meinen Lolli wegzunehmen«.

    Die Konsequenzen des verwirklichten Tierrechts wären für Menschen grausam. Die Menschheit würde deutlich dezimiert werden, weil weder vernünftige Medizin noch ertragreiche Landwirtschaft mehr betrieben werden könnten. Jeder Hausbau würde nahezu unmöglich, weil das Recht der ansässigen Tiere nicht geringer gewichtet werden dürfte als das der Menschen, die dort wohnen wollen. Schädlingsbekämpfung wäre ebenfalls nahezu unmöglich.

    Und dann kommen Sie und erzählen, Sie wollen die Menschenrechte nicht einschränken, sondern im Gegenteil … Ja, was Sie so alles »wollen« und »nicht wollen«.
    Menschenrechte zugunsten von Tieren zu »erweitern« bedeutet de facto deren Abschaffung.

    Aha, der vegetarischen Bewegung geht es um konkrete Dinge? Ich weiß, um welche konkreten Dinge es den vegetarisch Bewegten geht: konkret um sich selbst. Weniger Gestank auf dem Land? Toller Vorschlag! Sehr gut zu verwirklichen bei vielen kleinen Höfen, wo den Tieren viel Auslauf im Freien gewährt wird *Ironie aus*. Sie wären der Erste, der dagegen klagte. Gesundheit? Interessant. Was ganz sicher ungesund ist, ist eine Ernährung nur mit Pflanzenkost. Ohne Supplementierung nicht möglich. Klima? Wer viel Schweinefleisch und Geflügel isst, verursacht weniger Emissionen als ein Veganer, die Pflanzen mit wenig Kalorien oder viel Reis essen. Die Emissionen aus der Wiederkäuerhaltung sind Teil des Kohlenstoffkreislaufs, der Kohlenstoff aus fossilen Brennstoffen war diesem Kreislauf Abermillionen Jahre lang entzogen. Also erstmal das Auto abschaffen, auf Fernreisen verzichten und Flugzeuge meiden wie der Teufel das Weihwasser. Vorher brauchen Sie nicht so zu tun, als würde es Ihnen ums Klima zu gehen.

    Fazit: Sie freveln selber jeden Tag herum, anstatt ein zurückgezogenes Leben zu führen, bei dem Sie das Recht der Tiere (auf Leben) so weit wie möglich berücksichtigen. Wieso leben Sie denn nicht als Einsiedler? Oder gründen eine Kolonie mit gleichgesinnten, wie beispielsweise die Jainisten es tun. Wenn ICH etwas für einen Frevel hielte und ernsthaft glaubte, Tiere hätten Rechte, würde ich das tun. Und sagen Sie jetzt nicht, das sei nicht möglich. Das ist sehr wohl möglich. Also, tschüss! Werfen Sie Handy und Computer weg (enthalten alle tierische Produkte). Das ist ganz einfach. Nein. Sie wollen einfach nur ein bisschen herumfabulieren, um sich selber Moral-Girlanden zu flechten.

    Mit öffentlicher moralischer Selbstbefriedigung kann man vielleicht sein Ego aufblähen, aber nicht seinen Magen füllen.

  10. Sie tun es schon wieder. Es ist schon bezeichnend, dass Sie bis zum Anschlag überzeichnen müssen. Wenn die Menschheit sich den Tieren opfert, ja wenn…

    Aber das passiert ja nicht – allein schon weil Tierhaltung eben nicht nur ein Business ist, sondern die Fackel der Freiheit, Mahnmal der Vernunft, die eine Verirrung im Dunkel der Empathie verhindert.

    Frühere „Bewahrer“ der Zivilisation haben sich auch gesorgt, kein anständiges Haus mehr bauen zu können, wenn die Sklaverei abgeschafft wird. Und für die Neuen Menschenrechtler und Oberempörialisten: nein, es ist keine Gleichsetzung. Es ist ein Vergleich. Bringen wir es hinter uns und sagen Sie es trotzdem: Er ist so menschenverachtend.

    Der Alarmismus ist aus Besitzstandswahrersicht verständlich. Für andere wirkt es lächerlich, genau wie Ihr Anti-Buch. Wenn es Sie nicht ernährt, essen Sie Wurst, aber bloß keinen Salat; kalorienarmes Essen ist menschenverachtend, wie es der dicke Pollmer ebenfalls predigt. Den diagnostiziere ich jetzt aber nicht fern. Jetzt ist Besinnlichkeit. Frohe Festtage.

    1. Danke Thomas Müller,die veg/vegan Bewegung gehört zu den besten und kreativsten Bewegungungen in der öffentlichen Diskussion. Gerade
      in Zeiten einer doch eher rücksichtslosen Land- und Tierbewirtschaftung ,in der wir momentan vor großen Veränderungen stehen, was die bäuerliche Seele und Identität angeht, ist diese inhaltliche Bereicherung dringend geboten. Das Verhältnis der Landwirte zum Verbraucher wird neu definiert ,aber nicht nur aus Sicht der Landwirte. Für die Besitzstandswahrer und Kämpfer des Status Quo geht es ja anscheinend um alles oder nichts, wenn ich mir die Kommentare anschaue. Auch ich glaube, daß die große Mehrheit der Veg/ veganer zu den Freunden einer moderen ,vielseitigen Landwirtschaft zu zählen sind und nicht zu ihren Feinden . Früher hielt man das Emsland für ein wirtschaftlich rückständiges Gebiet und sorgte mit dem Emslandplan seinerzeit für Veränderung. Heute ist genügend Geld und Wirtschaftstruktur vorhanden,nur die emotionalen und sittlichen Kompetenzen bei der Nahrungmittelproduktion sind ein wenig auf der Strecke gelieben. Zeit für einen neuen Emslandplan!

      1. Die Veggie-Bewegung ist eine gute Bewegung? Wenn mann die Ideologie des Antispeziesismus konsequent weiterdenkt, ist keine Nutztierhaltung, eigentlich auch keine Tierhaltung mehr statthaft. Das mag die viehlose, konventionelle Landwirtschaft vor keine größeren Probleme stellen, aber bei den kleinen Betrieben im Emsland und erst recht nahezu allen Biobetrieben ist das eben NICHT möglich.
        Was da an dieser Bewegung gut sein soll und wie man diese als der Landwirtschaft nahe stehende Person loben kann, irritiert mich sehr.

        1. Von all den zahlreichen Vegetariern,die ich kenne, fordert niemand ein Verbot der Tierhaltung oder ein Verbot der tierischen Nahrung. Sie setzten jedoch ein Zeichen für Vernunft in Bezug auf Ethik,Ernährung und Umweltschutz.
          Mit Düngern wird man in Zukunft bedarfs-und umweltgerechter umgehen, diese wiederverwerten , effektivere Fruchtfolgen erproben und auch andere Züchtungen/Sorten anbauen. Meinetwegen auch mit überflüssigen EEG- Strom gewonnenen Haber/Bosch Stickstoff (voll Bio) düngen.
          Für sehr viele kleine Emslandbauern wären diese profitable Branche(veggie) und der Bewußtseinswandel des Konsumenten ein Hoffnungsschimmer am Horizont, geht es doch nur um Landwirtscháft und nicht um Bio oder Ideologie ,wie Sie immer wieder in den Focus stellen. Aber im Emsland und im oldenburger Münsterland hat man offensichtlich ein großes Kotlett vorm Kopf, was die Sichtweise und den Rundumblick verständlicherweise enorm einschränk.( Ist jetzt nicht persönlich gemeint)
          Und Arnold Krämer wird auch langsam schon etwas nachdenklicher,während sich die emsländischen Landwirte gegenseitig in den Ruin treiben.
          Wie lange werden Landvolk und Kammer noch wohl diese Abnutzungsschlacht von ihren Feldherrenhügel aus befeuern?

          1. Schade. Die Entfremdung der städtischen Bevölkerung von grundlegenden naturwissenschaftlichen Zusammenhängen ist sehr weit fortgeschritten. Selbstgerecht seine Meinung feilbieten ohne Faktenbasis – ja das ist der Grund, weshalb Emotionen und ethische Selbsterhöhung immer als Argumente gegen naturwissenschaftliche Fakten gebracht werden.
            Sicherlich kann man den Fleischkonsum verringern, aber Lösungen die etwas völlig abschaffen wollen, sind mir per se verdächtig. Die Welt kennt nicht nur Schwarz und Weiß als Farben.

          2. Jochann Meyer, wieviele von den Ihnen vielen bekannten Vegetariern und Veganern betreiben Landwirtschaft und halten Nutztiere?
            Es muss sich um ganz besondere Vegetarier halten, denn Vegetarismus, und natürlich auch Veganismus sind das Sinnbild für maximale agrarische und ökologische Inkompetenz.
            Wenn sich jetzt diese Leute aus ihrer auf sonderbare Weise erlangten Kompetenz heraus Veränderungen wünschen, und über entsprechende Erkenntnisse verfügen, sollten sie sich mit der Wissenschaft in Verbindung setzen, und die neuen Erkenntnisse vermitteln, und auf welchem Wege sie diese gewonnen haben, damit das ganze nachvollziehbar bleibt.
            Wir Bauern sind immer an Innovationen und Verbesserungen interessiert. Vielleicht sind Sie so nett, und fragen bei Ihren bekannten Veggies nach untermauerten Verbesserungsvorschlägen, und teilen uns diese detailiert mit?

          3. Friedrich Kollerer,Bauer H, natürlich sind viele fachlich fremd und teilweise auch realitätsfremd in Bezug auf Landwirtschaft, aber sie bezahlen für die von ihnen gewünschte Veränderung.Und nach Aussagen von Weßjohann jun. in Helte im letzten Jahr sind die Gewinnspannen(veggie) fantastisch. Davon könnten auch die Urproduzenten profitieren, wenn sie sich nicht immer wieder über den Tisch ziehen ließen und Chancen da sehen könnten ,wo andere Feindbilder aufbauen. Die relativ wenigen Poser, die strikt gegen Tierhaltung sind, sind zwar laut und präsent- was auch ihr gutes Recht ist- aber nicht systemrelevant und selten bereit für gute Ware angemessenes Geld zu zahlen.

  11. Sehr geehrter Herr „Thomas Müller“,
    Ihre Thesen sind deckungsgleich mit denen von „Bündnis90/Die Grünen“.
    Selbsternannte (?) Experten in Sachen Umwelt und Tierschutz. Wenn wir uns ansehen. wie Biogas in den Veredelungsgebieten gefördert wurde und was das bewirkt hat: Warum haben die Grünen so lange gejubelt, bis auch der letzte die Umweltprobleme erkennen konnte? War es einfach nur grenzenlose Dummheit aus vernagelter Ideologie oder pure Absicht nach dem Motto: „Um der Tierhaltung maximal zu schaden, nimmt man hier gerne massive Umweltprobleme in Kauf.“
    Würden sie im Nachhinein sagen: „Was soll´s, der Zweck heiligt die Mittel!“?

    1. Es ist richtig, dass eine rot-grüne Bundesregierung die Grundlage für die Biogasförderung gelegt hat. Aber auch Nachfolgeregierungen haben diese Energieform einseitig gefördert und bevorteilt. Auch die schwarz-gelbe niedersächsische Landersregierung hat lange die Augen vor der auch durch Biogas ansteigenden Nährstoffproblematik verschlossen. Nüchtern betrachtet muss man wohl sagen, dass hier eine Branche lange Zeit eine sehr gute Lobbyarbeit für ihre Interessen gemacht hat. Man hat sehr geschickt und konsequent alle Möglichkeiten genutzt, die die Gesetzeslage geboten hat. Profitiert haben davon übrigens in erster Linie die Hersteller, Projektierer und Verkäufer von Biogasanlagen. Ob die Betreiber, gerade wenn es wirklich Landwirte sind, dauerhaft Geld verdienen, steht auf einem anderen Blatt.

      1. Das mag alles sein. Die Frage muss aber lauten: Versteht die Partei, die fast nur über Umwelt redet, überhaupt etwas von Umwelt. Wenn ja, aus welchem Grund hat man die Region in diese Umweltprobleme gestürzt? Ist der einzige Grund vielleicht Hass gegen Nutztierhalter? Vielleicht möchte sich „Thomas Müller“ dazu äussern. Das hört sich bei ihm immer so intellektuell an, finde ich.

      2. Die Hersteller und Projetionierer haben ein Stahlbadhinter sich, viele gibt es heute gar nicht mehr.
        Biogas ist kein Markt, sondern extrem stark vom Markt abhängig. Die Eingriffe des Staates hatten riesige Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Biogasanlagen.
        Dieses Beispiel sollte eigentlich ein Mahnmal für alle sein, die nach mehr Staat rufen, wenn die Preise unten sind.

    2. Fragen Sie doch die Grünen. Ich habe die nie gewählt. Bei der Peter würde ich einen Mangel an Vorstellungsvermögen, analytischem Denken vermuten, ein Denken in Begriffsassoziationen: Polizei rassistisch, alles mit Bio gut: Bioobst, Biogemüse, Biogas, Biozide, Biowaffen.
      Damals war aber Künast am Werk, wohl auch nicht besser. Hat damals denn die Opposition oder der Koalitionspartner nicht auf Umweltprobleme hingewiesen?

      1. Danke für´s Statement.
        Die Dinge sind eben wesentlich komplexer, als es die meisten wahr haben wollen. Am Ende geht es doch nur um die Meinungsführerschaft, egal, ob etwas Sinn macht oder nicht. Bisher sind nur 4% der Deutschen Vegetatier (steht heute in der Zeitung). Da ist die Pro-Berichterstattung wohl überproportional.

        1. Ich finde auch, dass gemessen an der Zahl der Vegetarier viel über vegetarische und vegane Ernährung geschrieben wird. Offensichtlich bringt es Klicks und Auflage. Damit korrespondiert allerdings, wie ich finde, dass häufig die Risiken einer rein pflanzlichen Ernährung überbetont und die Skandale (Kindesmisshandlung) in den Vordergrund gerückt werden.

          Der Trend zu weniger Fleisch ist vorhanden. Das in Großstädten unübersehbar steigende Angebot an veganen Mahlzeiten und ganzen vegetarischen Restaurants bleibt nicht ohne Wirkung. Nach dem Ernährungsreport 2017 des BMEL halten auch 71 % der Befragten vegane Produkte für eine langfristige Erscheinung. Das wäre nicht herausgekommen, wenn die Befragten überhaupt nicht nachvollziehen könnten, warum es solche Produkte gibt.

          Entscheidend ist nicht, dass die Zahl der paar Vegetarier und Veganer steigt, sondern dass die große Mehrheit ihren Fleischverzehr reduziert. Aus gesundheitlicher Sicht ist das zu begrüßen.

          1. Passend zum neuen Jahr kommt dann noch der gute Vorsatz dazu, insgesamt weniger zu verzehren (Abnehmen!). Gleichzeitig will man sich auch wieder mehr bewegen (Sport treiben). Jetzt sind wir aber ziemlich abgekommen vom Thema „Massentierhaltung“.

  12. „Für mich als Bauer sind das Terrororganisationen, die nicht noch den Schutz des Staates benötigen“

    Für mich als zynischen Nachrichtenkonsumenten ist es Terror solchen Stuss zu lessen.

    D.h. aber im Umkehrschluss, die Organisation soll jetzt „Vogelfrei“ sein oder wie? Das jeder mit denen machen kann was er will , oder was? Schönes Verständnis hier vom menschlichen Miteinander und vom aufgeklärten humanistischen Weltbild ist ja viel übrig geblieben. Vielleicht die Nase einmal zu lang im Glyphosatverseuchten Acker gehalten?

    „Und Anmerken möchte ich hier auch, dass ich mit Klarnamen, Adresse und Preisgabe meiner Mailadresse und Mobilfunknummer agiere. Das können meine Diskussionspartner hier anscheinend nicht“

    Schon mal was von NSA, DX, Tempora, XKeyscore gehört?BND??Handyaffaire?Nein?
    Oder was vom Telemediengesetzt ? Auch nicht? Ach , dann ergibt das natürlich Sinn oder halt keinen Sinn, je nachdem welche Anschauung man vertritt.

    Namen/ Postitionen sind Schall und Rauch, dass Handeln in der realen Welt der jeweiligen Person nicht!

    1. Mr. Arno Nym, oder darf ich Mr. Anonym schreiben?
      Sie haben kein Problem mit illegalen Stalleinbrüchen von gemeinnützigen Tierrechtsorganisationen. Ok, das betrifft Sie auch nicht.
      Sollte man nicht auch bei der Kindererziehung zu diesen Maßnahmen greifen? Volle Kontrolle ist bei Menschen doch noch wichtiger, als bei Tieren, oder nicht?

  13. Menschenfeindlich??? Lächerlich! Euer Beitrag ist peinlich und zeigt, dass ihr nichts begriffen habt.
    Wir Tierrechtler HABEN MITGEFÜHL, aber – nicht nur für Menschen! Sondern auch für Tiere, ganz einfach. Denn natürlicherweise hatten wir alle die selben RECHTE, wurden alle in Freiheit geboren. Alle Lebewesen.
    Aber nur der Mensch, das Monster, kam daher und nahm andere Tiere gegangen, bis heute werden systematisch bestimmte Tierarten als Nutztiere betitelt, diskriminiert und als minderwertige Lebewesen betrachtet, die nur unserer Konsum-gier dienen sollen.
    Die wir als Eigentum betrachten.
    Das ist eigentlich geisteskrank.
    Wie überheblich kann man sein?

    Bei Menschen gab es das auch mal..
    Sklaven-Haltung.
    Mit den Tieren ist es nichts anderes.
    Früher wurden Schwarze oder Juden eingesperrt und ausgebeutet, heute tut man das mit manchen Tieren…..

    Das ist eine diskriminierende Ideologie namens Speziesismus, das selbe eben wie Rassismus, nur bei Tieren.

    Mit Hunden oder Katzen würdet ihr es auch nicht machen, richtig? Töten, Muttermilch trinken usw…
    Also und weil ihr so einen Terz macht, wenn Menschen sterben, aber es euch am AR*** vorbei geht, dass ihr selbst MORDET und Unschuldige gefangen halt, sind wir eigentlich fassungslos über euer scheinheiliges Verhalten und wollen euch zeigen, dass ihr in einer (shizophrenen) Illusion lebt.
    Ihr wurdet ganz einfach von den Medien manipuliert und folgt Traditionen, ohne die selbstständig zu hinterfragen.
    Deshalb tötet ihr manche Tiere und andere streichelt und liebt ihr.
    Das ist ja ganz normal…..
    Und geisteskrank.

    Gefangenschaft von Unschuldigen ist IMMER falsch, weil immer ungerecht.
    Mit Hunden, Katzen oder so würde man es auch nich machen, nich wahr……

    Vegan ist die beste Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt. Damit macht man gleich mehrere gute Dinge auf einmal.

    Egal ob Hund, Schwein, schwarz, weiß, männlich, weiblich, wir alle teilen diesen Planeten, wir alle sind fühlende Lebewesen…!

    …“wer mit der einen Hand einen Hund krault und sich mit der anderen ein Schweine-Schnitzel in den Mund schiebt, entspricht dem shizophrenen Idealbild “

    …..Das ganze Geschäft mit Milch ist ein Verbrechen. Milch ist Muttermilch.
    Kühe werden zwangsbesamt, eigentlich ist das Vergewaltigungen, damit sie schwanger werden und Kinder bekommen, und Muttermilch produziert.
    Die eigentlich – so wie es bei allen weiblichen Säugetieren und auch bei Menschen-Müttern – für die eigenen Kinder gedacht ist..
    Es dir grausam, den Kühen ihre Kinder zu klauen, um dann ihre Milch zu trinken.
    Und völlig absurd.
    Stellt euch das man bei Hunden- oder Katzen-Mamas vor……. Das fände sicher wieder jeder grausam..

    Aber bei den sogenannten “Nutztieren“ scheinen viele ihr Herz zu verlieren…..
    Dowieso total irrsinnig, die Muttermilch einer anderen Spezies zu trinken…

    Und dafür….. Und für andere Tierprodukte…. Tiere gefangen zu halten,….. Das sind Unschuldige hinter Gittern.
    Jede Gefangenschaft von Unschuldigen ist ungerecht.
    Heute ist das ja alles “normal“, deshalb ist es aber trotzdem falsch.

    Manche Tierarten gefangen zu nehmen, wegen Geld und Geschmack auszubeuten und umzubringen…….
    Aber andere in Frieden lassen, also in Freiheit (wild), die sogenannten Wildtiere,
    ist ungerecht, wir alle fühlen.
    Es ist das selbe wie Rassismus, nur bei Tieren eben.
    Eine diskriminierende Ideologie, heißt Speziesismus.

    Milch soll eh ungesund sein, googelt mal die Milchlüge..
    Kein Wunder, ist ja Muttermilch einer anderen Spezies…

    Sowieso grausam. Man braucht gar keine Tierprodukte, egal ob Körperteile, Milch oder Eier. Sind übrigens Menstruationsprodukte, eeeeew. Igitt.
    Wie bei Menschen,also bei Frauen wir haben auch unsere Eileiter und Eier, die sich bei unserer Periode durch den Bauch schieben… Bäh. Und die befruchtet werden müssen….
    Und sowas esst ihr….. XD….
    Ist doch widerlich.

    Wie können einen tierische Produkte nicht anekeln, wenn man wirklich weiß, was man da aus dem Tier rausnimmt und in sich hineinstopft.
    Auf jeden Fall Tierquälerei-Eintopf.

    Denn Gefangenschaft von Unschuldigen ist immer ungerecht, damals wurden Schwarze versklavt oder Juden, und das selbe wird manchen Tier-Arten mmmer noch angetan.
    Nur wegen Profit- Geld oder Geschmack.

    Vegan ist die beste Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt. Damit macht man gleich mehrere gute Dinge auf einmal.


    Egal ob Hund, Schwein, schwarz, weiß, männlich, weiblich, wir alle teilen diesen Planeten, wir alle sind fühlende Lebewesen…!

    …“wer mit der einen Hand einen Hund krault und sich mit der anderen ein Schweine-Schnitzel in den Mund schiebt, entspricht dem shizophrenen Idealbild “

    Ihr trauert um ein paar Menschen, und wir zeigen euch, wo noch viel schlimmeres passiert. Wo Millionen Opfer sind!

    Aber davon wollt ihr ja nix wissen.

    Wir fühlen für ALLE.
    ihr nicht……..

    1. „Der Mensch, das Monster“, „geisteskrank“.

      Ich bin auch Veganer, aber halten Sie nicht einen knapperen und weniger anklagenden Stil für zielführender? Hier können Sie eh niemanden überzeugen, daher ist dieser Ort unter Effizienzgesichtspunkten falsch gewählt, gilt natürlich auch für mich.

      Ausbeutung von Menschen und Tieren, vor allem in arbeitsteiligen Strukturen mit sozialen Abhängigkeiten und wirtschaftlichen Interessen, ist auch kein psychiatrischer Befund, sondern im medizinisch unauffälligen Spektrum angesiedelt, wie nicht nur ein Blick in die Geschichte und in andere Länder heute zeigt, sondern auch in den hiesigen Niedriglohnsektor oder eben in die Intensivtierhaltung.

      Ich halte es für zielführender, ohne Anklagen mit Mitleidsimpulsen zu arbeiten und unmittelbar Ernährungsalternativen und die eigenen gesundheitlichen und kurzfristig erreichbaren Figurvorteile aufzuzeigen.

      Von diesen können im Übrigen auch Tierhalter profitieren, so dass sie sich vielleicht eher öffnen für einen Wandel der Haltungsform in Verbindung mit marktkonformen Methoden (Tierwohllabel). Da sind wir ja auf einem Weg. Denn von heute auf morgen wird die Tierhaltung ohnehin nicht abgeschafft. Veganer setzen aber wichtige Impulse. Wenn Sie sympathisch und bei allem Ernst der Sache auch cool sind und bleiben.

    2. Wie kommt man mit dieser Einstellung eigentlich durch´s reale Leben?
      Helfen da noch Psychopharmaka?
      Ich befinde mich – nach Ihrer Ansicht – direkt in der Defensive, wenn ich den Menschen über das Tier stelle! Absurd! Politisches Wahlrecht für Tiere? Bekämpfungsverbot für Ungeziefer? Wo hört das auf?
      Frau Wieland, essen Sie Rindfleisch vom Bullen. Da musste nur ein Tier sterben und Sie schaffen es nicht, das Fleisch davon in einem Jahr zu vertilgen (wenn Sie jeden Tag Fleisch davon essen). Der Bulle hatte keine altersbedingten Probleme, so wie Sie es einmal haben werden, und musste nie hungern. (Kommt in der Natur selten vor!) Außerdem musste er auch keine Angst vorm Wolf haben, im Stall war er immer geschützt. Wir tun eben etwas für unsere Tiere, Frau Wieland, im Gegensatz zu unseren Naturliebhabern.

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