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Leckermacher

Die Firma Topigs Norsvin hat Anfang des Jahres zu einem Pressegespräch mit anschließendem Grillseminar und der Verkostung ihres neuen TN Duroc IMF Schweins (besser zu merken unter der Bezeichnung „der Leckermacher„) in die Grillschule Santos in Köln eingeladen.

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Sie starteten zunächst mit einer Präsentation, in der sie von ihren neuen Zuchtzielen berichteten.
Es überraschte mich positiv, wie sehr das Thema Nachhaltigkeit bei der Zucht im Vordergrund steht.
Dieser ist vor allem auf die Veränderung der Gesellschaft und neue Ansprüche in der Zucht zurückzuführen. Hier wird besonders auf das Tierwohl geachtet, wie zum Beispiel gute Gruppentauglichkeit und ein gutes Sozialverhalten der Tiere, sowie eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten.

Die Teilnehmer des Grillseminars stehen bereit, fleißig mit zu kochen bzw. zu grillen.
Blick in die Grillschule (Foto: S. Barkmann)

An den Konsumenten denken

Außerdem ist es ein großes Anliegen der Firma, den Bogen weiter zu spannen als nur bis zur Schlachterei. Beim persönlichen Gespräch mit dem Chef von Topigs, Eduard Eissing, betonte er, dass sie nun bei ihrer gesamten Tätigkeit versuchen auch an den Endverbraucher zu denken, für den sie schließlich produzieren. Auch der jeweilige Landwirt soll dank einer geringen Problemzahl bei der Aufzucht eine höhere Lebensqualität erlangen und mehr Zeit für die Familie haben. Die optimale Work- Life Balance wird erzielt durch geringe Arbeitsbelastung mit gleichzeitiger Qualitätssteigerung des Endprodukts.

Macher by Topigs Norsvin

Projekte wie die „Macher“-Seite tragen zur Wertschätzung und des Bewusstseins dieser Branche bei. Das Magazin gilt als Ventil aller Menschen, die Teil der Fleischproduktion sind, von Landwirten, Köchen, Fleischermeistern bis hin zu den Genießern.

Topigs Norsvin sieht es als seine Pflicht an, aufzuklären und Tipps und Tricks zur Zubereitung von  Schweinefleisch zu teilen.

Unheimlich lecker!

Dieses Schweinefleisch ist nämlich ein ganz besonderes. Ich persönlich, weiblich, 20 Jahre alt, esse sonst kaum Schweinefleisch. Wenn Fleisch, dann Chicken-Wings oder Rindersteak. Aber ich muss ehrlich zugegeben, dass ich noch nie so gutes Schweinefleisch gegessen habe. Dieses Fleisch, ist mit intramuskulärem Fett durchzogen. Ich war auch zunächst skeptisch, da ich sonst immer großzügig um das Fett bei einem Kotelett herumschneide, jedoch war es ein völlig neues  Geschmackserlebnis und nicht vergleichbar mit irgendeinem Fleisch, das ich vorher aß.

Schweinesignale erkennen und bewerten

Lünne (VEL). Wie Schweine ticken und was ihr Verhalten dem Landwirt sagen kann, erklärte der als Schweineflüsterer bekannte Tierarzt Kees Scheepens rund 100 Landwirten auf der Schweinefachtagung in Lünne. Die Tiere zu beobachten, das Verhalten zu deuten und dann richtig zu handeln, führe im Stall oft mit wenig Aufwand zu großen Verbesserungen.

Diskutierten über die Schweinezucht der Zukunft: Hermann Schlagelambers, Johannes Korfhage, Daniela Knoll, Dr. Josef Schulte Wülwer, Eduard Eissing, H. Spannhake, Dr. Christof Fry und Dr. Kees Scheepens (von links) (c)  emsländisches landvolk
Diskutierten über die Schweinezucht der Zukunft: Hermann Schlagelambers, Johannes Korfhage, Daniela Knoll, Dr. Josef Schulte Wülwer, Eduard Eissing, H. Spannhake, Dr. Christof Fry und Dr. Kees Scheepens (von links)
(c) emsländisches landvolk

Der niederländische Tierarzt achtet auf die Körpersprache und Grunzlaute der Tiere. „Wer die Schweinesignale intensiv beobachtet, kann das Auftreten vieler Probleme im Stall frühzeitig verhindern“, betonte der Berater. So sollten Sauen auch in der Stallhaltung ihr natürliches Nestbauverhalten ausleben. Dies können sie mit einfachen Mitteln wie einem Jutesack oder Stroh. Er empfahl zudem, Jungsauen zwischen erfahrenen Altsauen einzustallen, was beruhigend auf die Erstgebärenden wirke. Ein besonderes Augenmerk legt Scheepens auf die Saugferkel: Liegen diese nicht in der bequemen Seitenlage, sondern übereinander auf einem großen Haufen getürmt, sei ihnen schlichtweg zu kalt. Bis zum zehnten Lebenstag verfügen Ferkel über keine eigene Schweinesignale erkennen und bewerten weiterlesen