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Meiners ist neuer Präsident der VEL

Hauptausschuss wählte Georg Meiners mit 97,6%

Heute Mittag ging die 9-jährige Ära von Hermann Wester als Präsident des Emsländischen Landvolks (VEL) zu Ende. Der 67-jährige Landwirt aus Haren stand für eine Wiederwahl, die die Satzung ihm aus Altersgründen verwehrt, nicht zur Verfügung. Nachfolger ist nun Milchviehhalter Georg Meiners aus Freren (Altkreis Lingen). Gegenkandidaten gab es keine.

Hermann Wester und Georg Meiners (rechts)
Hermann Wester und Georg Meiners (rechts)

Meiners´ Bewerbung im Wortlaut

Vor der Abstimmung trug sich Meiners seine Vorstellung den Deligierten aus dem Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim mit folgenden Worten vor: Meiners ist neuer Präsident der VEL weiterlesen

„Landwirte sind keine Rampensäue“

Haren (VEL). „Landwirte sind keine Rampensäue. Wagen Sie sich dennoch ins Scheinwerferlicht!“ Mit diesen Worten rief Werner Schwarz auf der Hauptausschusssitzung der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes jeden Landwirt dazu auf, selbst aktiv in Sachen Öffentlichkeitsarbeit zu werden.

Wünschen sich mehr Mut und Eigeninitiative von den Bauern: Werner Schwarz (3. von links) und der Vorstand des Emsländischen Landvolkes.
Wünschen sich mehr Mut und Eigeninitiative von den Bauern: Werner Schwarz (3. von links) und der Vorstand des Emsländischen Landvolkes. Foto: Daniela Knoll, VEL

Der Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbandes macht es vor: In seinem Sauenstall hat er eine Webcam installiert, die Live-Bilder ins Internet überträgt. Auf den ersten Blick wirken diese für einen Verbraucher vielleicht erschreckend, doch bieten sie die Chance zur Diskussion. „Kommunikation ist wie in einer guten Ehe die Zauberformel zum Erfolg. Wir müssen zeigen, was wir tun“, appellierte Schwarz. Gerade das Internet sei die ideale Plattform dafür. Im Gegensatz zu Print und TV, wo oft Sensationsjournalismus betrieben werde, finde man im Internet Gehör. Denn was geklickt und geliked wird, darüber wird berichtet.

Bernhard Barkmann, Landwirt und Agrarblogger aus Messingen, wünschte sich ebenfalls mehr Eigeninitiative von seinen Berufskollegen. Viele hätten jedoch Angst vor Skandalvideos oder Stalleinbrüchen. Schwarz beruhigte: Seine Webcam hatte zwar anfänglich für viel Kritik und so genannte „Shitstorms“ gesorgt, aber letztendlich nur Positives für die ganze Branche bewirkt. Eines gab er daher den Landwirten mit auf den Weg: „Machen Sie etwas, statt nur zu kritisieren.“

Für Werner Schwarz ist Öffentlichkeitsarbeit nicht nur Spielerei, sondern ein fester Betriebszweig.
Für Werner Schwarz ist Öffentlichkeitsarbeit nicht nur Spielerei, sondern ein fester Betriebszweig. Foto: Daniela Knoll, VEL

Weitere Hintergrundinformationen: (hinzugefügt vom Admin)

Den rund einen Monat andauernden Shitstorm, den Werner Schwarz nach der Freischaltung der Web-Cam in seinem Sauenstall erntete, kann hier auf der Facebookseite des Bauernverbandes aus Schleswig-Holstein nachgelesen werden.

Außerdem freue ich mich, dass Werner Schwarz nicht nur bei Facebook aktiv ist, sondern jetzt auch bei Twitter. Folgt ihm unter https://twitter.com/WernerSchwarz5 !

Die Facebookseite des nördlichsten Landesverbandes hat zur Zeit 2757 „Gefällt mir“-Angaben. Wenn noch nicht geschehen, dann kann ich ein „Like“ an dieser Stelle nur empfehlen“. 😉