Schlagwort-Archive: Medienhype

Glypho-Fiktion, Teil 4

Kalkulierte Skandalmeldung?

Als im Juni vergangenen Jahres die Bundestagsfraktion der Bündnisgrünen die Pressemitteilung zu den Glyphosatfunden in Muttermilch herausbrachte, setze sich eine gewaltige Medien-Maschinerie in Gang. Nahezu alle Medien nahmen das Thema auf und berichteten darüber, sogar die Tagesschau. Die wenigsten Journalisten hielten es in dieser hektischen Zeit allerdings für nötig, diese Meldung etwas zu hinterfragen. Stattdessen wurden in der Bevölkerung und speziell bei stillenden Müttern Ängste geschürt.

breite Medienwirkung
Die das Suchergebnis bei Google weist auf eine breite Medienwirkung hin

fragezeichenIch frage mich, ob die Initiatoren der unwissenschaftlichen Studie, die Wirkung in den Medien ganz bewusst einkalkuliert haben, um das Zulassungsverfahren des Pflanzenschutzmittels Glyphosat zu torpedieren?  Glypho-Fiktion, Teil 4 weiterlesen

Reblog: Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht!

Landblogger-Icon-rechteckDieser Artikel stammt von Blogger Olaf Henke (LANDBLoGGER):

Der aktuelle Medienhype um angebliche Glyphosatfunde in der Muttermilch US-amerikanischer Mütter zeigt ein weiteres Mal, wie leicht man sich einen Skandal zusammenkonstruieren kann und wie leichtgläubig und unkritisch unsere Medien derartige Themen wie ein Schwamm aufsaugen.

Thilo Spahl vom The European hat sich in diesem Artikel genau mit dieser Thematik beschäftigt und legt eindrucksvoll offen, wie man aus unspektakulären Analysen einen spektakulären Skandal baut, in dem man mit Einheiten, Grenzwerten, eingeschränkten Stichprobeumfängen usw. hantiert.

Quintessenz des amerikanischen Glyphosatfundes: bei sehr durstigen Säuglingen, die etwa 1,6 Mio l (1.600.000 l) Muttermilch am Tag trinken, ist unter Umständen, eventuell, vielleicht ein gesundheitliches Risiko zu erwarten. Reblog: Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht! weiterlesen