Glypho-Fiktion, Teil 4

Kalkulierte Skandalmeldung?

Als im Juni vergangenen Jahres die Bundestagsfraktion der Bündnisgrünen die Pressemitteilung zu den Glyphosatfunden in Muttermilch herausbrachte, setze sich eine gewaltige Medien-Maschinerie in Gang. Nahezu alle Medien nahmen das Thema auf und berichteten darüber, sogar die Tagesschau. Die wenigsten Journalisten hielten es in dieser hektischen Zeit allerdings für nötig, diese Meldung etwas zu hinterfragen. Stattdessen wurden in der Bevölkerung und speziell bei stillenden Müttern Ängste geschürt.

breite Medienwirkung
Die das Suchergebnis bei Google weist auf eine breite Medienwirkung hin

fragezeichenIch frage mich, ob die Initiatoren der unwissenschaftlichen Studie, die Wirkung in den Medien ganz bewusst einkalkuliert haben, um das Zulassungsverfahren des Pflanzenschutzmittels Glyphosat zu torpedieren? 

Die Aufmerksamkeit der Medienlandschaft wurde mit der Entwarnung seitens des BfR längst nicht in der Breite erreicht, wie bei dem initiierten Skandal vom Sommer. Dabei hätte es diese Nachricht wirklich verdient, in die breite Öffentlichkeit verbreitet zu werden, denn für mich ist das Vorgehen einiger Grünenpolitiker skandalös.

kaum Resonanz in den Medien
kaum Resonanz in den Medien nach der Entwarnung durch das BfR

Eine Entschuldigung hat es seitens der Grünen bisher nicht gegeben. Ich meine, das wäre das mindeste, was diese Politiker hätten tun müssen… oder sollte man sich mit der Feststellung, dass Politik ein dreckiges Geschäft ist, begnügen?

3 Gedanken zu „Glypho-Fiktion, Teil 4&8220;

  1. hallo, bin zufällig auf diese Seite geraten und muss als interessierter Laie an den Themen „Lebensmittelerzeugung – Klimaschutz – Verbraucherverhalten – Biodiversität“ feststellen, dass hier kaum Bereitschaft für einen Dialog auf Augenhöhe besteht. Wer von uns allen weiß denn wirklich, wo Veränderungen und Umkehr notwendig sind und welche Errungenschaften (medizinische und technische) ein gutes Leben für alle ermöglichen. Ich wünschte mir, dass wir alle etwas bescheidener und demütiger werden und gemeinsam in einem echten Dialog den Weg suchen, der in eine lebbare Zukunft führt. Entwicklung kann nicht stattfinden, wenn ein jeder auf Nachrichten, die ihm nicht gefallen, reflexartig und polemisch reagiert.

    1. jetzt bin ich mir nicht sicher, ob Sie meine Reaktion bzw. meinen Blogpost als polemische Reaktion bezeichnen.
      Ich habe hier schlicht und einfach aufgezeigt, wie eine gefakte Skandalmeldung und die offizielle, wissenschaftlich gehaltene Entwarnung derer in den Medien stattfinden.
      Dass sich die Verfasser dieser Pressemitteilungen sich ihrer Wirkung im klaren sind, zeigt doch auch schon die aktuelle Veröffentlichung der Glyphosat/Bier-Meldung von heute morgen. Das ist ganz klar Kampagne und hat mit Aufklärung nichts zu tun. Das ist für mich Angstmacherei, die sich für die Urheber auch noch ordentlich rechnet. Traurig, aber wahr!

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