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Für wen gilt denn eigentlich die Pressefreiheit?

Und zweite Frage: Was treibt Tierrechtsorganisationen an?

Meine Kollegin Nadine Henke hat heute morgen die Beschneidung der Pressefreiheit durch das deutsche Tierschutzbüro kritisiert:

Tierschutzbüro und Pressefreiheit?
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Hintergrund:

Die Tierrechtsorganisation hat in Oldenburg wirklich krasse Verstöße auf einem Schlachthof aufgedeckt und zu einer Pressekonferenz eingeladen.

Kurz vor dieser PK wurde allerdings der Chefredakteur der LAND&FORST Ralf Stephan wieder ausgeladen.

Beschneidung der Pressefreiheit

Diese Beschneidung der Pressefreiheit kennt man eigentlich nur von der AfD. Jetzt verweigert das Tierschutzbüro den Zutritt für einen sogenannten Agrarjournalisten, der vermutlich sehr kritisch in der Vergangenheit über Tierrechtsorganisationen berichtet hat.

Journalisten zweiter Klasse?

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Auf Zeit gespielt

Kurz vor der großen Bauerndemo in Hannover sorgt die Meldung, dass Landwirtschaftsminister Meyer bei der Genehmigung des Grünlandumbruchs in Niedersachsen zu Lasten der Bauern auf Zeit gespielt hat, für zusätzliche Sprengkraft.logo_luf

Ralf Stephan, Chefredakteur der Zeitschrift LAND & Forst enthüllt:

Wochenlang auf Zeit gespielt

Fünf Tage vor Weihnachten wurde 2014 der Genehmigungsvorbehalt beim Grünlandumbruch vom Niedersächsischen Agrarministerium aufgehoben. Schneller ging es nicht, hieß es. Die der LAND & Forst nun vorliegenden Akten sagen etwas anderes.

Ralf Stephan, LAND & Forst
Ralf Stephan, LAND & Forst

Den Landwirten, die nicht mehr benötigtes Dauergrünland „schwarz“ machen wollten, saß die Zeit im Nacken. Dass Niedersachsen unterhalb des Schwellenwertes von fünf Prozent lag, bis zu dem jeder Grünlandumbruch erst genehmigt werden musste, hatte sich längst herumgesprochen. Doch man durfte den Pflug erst in Bewegung setzen, wenn der Genehmigungsvorbehalt aufgehoben wurde.

Nötig war dazu eine Bekanntmachung im Niedersächsischen Ministerialblatt. Bis dahin, so hatte die Kammer empfohlen, war formell ein Antrag zu stellen, der unbürokratisch genehmigt wurde. Ob es dafür eine Rechtsgrundlage gab, schien nicht ganz sicher.

Schlüssige Erklärung fehlt

Die offizielle Aufhebung der [weiter bei LAND & Forst]

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