Schlagwort-Archive: Bauernregeln

Barbara trifft Barbara

Und noch ein toller Zeitungsartikel über eine richtig gute Dialogveranstaltung:

Umweltministerin Barbara Hendricks besucht einen modernen Milchviehbetrieb (von Michael und Anita Lucassen) und trifft dabei die älteste Kuh des Betriebes, die zufällig auch den namen Barbara trägt.

(c) nwz, Hans Passmann

Anita Lucassen ist eine der Protagonist(inn)en von der Videoplattform MyKuhTube und hatte die Ministerin mit diesem Video zum Besuch und zum Dialog aufgerufen: Klasse! 🙂 Barbara trifft Barbara weiterlesen

Wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär…

Liebe Frau Bundeskanzlerin,

1,6 Mio Euro Steuergelder hat Frau Hendricks für eine widerliche und unseren gesamten Berufsstand diffamierende Plakat Aktion ausgegeben. Frau Hendricks rechtfertigt diese Aktion damit, dass sie mit uns Landwirten in den Dialog treten möchte. Deshalb werden 70 Städte plakatiert, mit Plakaten, die uns Landwirte ins Lächerliche ziehen und unsere Arbeit mit Vorurteilen und Halbwahrheiten diskreditiert.

Am Freitag forderte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) eine Entschuldigung seiner Kollegin. Nun folgt die Antwort von Seiten des Umweltministeriums: wir sind schlichtweg zu doof, die neuen Bauernregeln zu verstehen. Na bitte. Wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär… weiterlesen

miese Stimmung wegen Bauernregeln

Der ein oder andere hat nach dem Beginn der umstrittenen Bauernregel-Kampagne durch das Umweltministerium auch von mir das ein oder andere Wort hier im Blog erwartet. Was denke ich zu dem Treiben (oder soll ich besser Treibjagd sagen?) das die Umweltministerin Hendricks gegen die deutschen Landwirte los getreten hat?

Ich bin ehrlich und muss feststellen, dass mir die passenden Worte immer noch nicht kommen mögen. Innerlich bin ich sehr tief getroffen. Habe mir nicht vorstellen können, dass staatlich finanzierte Kampagnen aus deutschen Ministerien gegen kleine Bevölkerungsgruppen bzw. Minderheiten gestartet werden könnten.

Nach dem Tiefschlag durch den Erzbischof von Berlin, ist das schon die zweite Profilierung auf Kosten der vielen Bauern in Deutschland in kürzester Zeit. Von NGOs bin ich so etwas gewohnt. Für viele NGOs ist es in den vergangenen Jahren zum Volkssport geworden, irgendwelche Kampagnen, die auf Halbwahrheiten und Pauschalurteilen gebaut waren, gegen die industrialisierte Landwirtschaft bzw. Massentierhaltung vorzugehen. Mit Erfolg, denn zumindest die Spendeneingänge haben (auf den Kontoauszügen der NGOs) positives bewirkt. Dass die Kampfbegriffe der Massentierhaltung und Agrarindustrie nicht näher definiert werden ist da nebensächlich, denn auf Nachfrage wird ja immer das „System“ gemeint. Getroffen werden aber in aller Regel die eher kleinen, bäuerlichen Familienbetriebe- und jetzt aktuell mit der Hendicks-Kampagne explizit auch unsere Kinder. miese Stimmung wegen Bauernregeln weiterlesen