Schlagwort-Archive: Thomas Ostendorf

Bauer sucht Frau vs. digital farming

oder: Sehnsucht trifft Realität

Scriptum eines Vortrages von Thomas Ostendorf (Landwirt und leidenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeiter aus Ochtrup im Münsterland)

Thomas Ostendorf

Medien Lateinisch: medium in der Mitte befindlich als Werkzeug benannt als vermittelndes Element.

Landwirtschaft betreiben von Ackerbau und Viehhaltung zum Erzeugen von tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen.

Wo befinden sich beide?

Medien: mitten drin statt nur dabei mitten in der Gesellschaft, jeden Morgen im Postrohr, im Radio, im TV usw.

Landwirtschaft: oft draußen vor der Stadt, da kommt keiner vorbei, Bauern sind ein Volk für sich, bisschen wie die Hobbits im Auenland.

Wo befinden sich beide heute?

Medien: mittendrin, hinter und vor den Kulissen, weiter in Papierform allerdings mit abnehmender Tendenz. Radio, klar hat sich etabliert. TV von 3 auf 500 Kanälen. Im Smartphone digital und vor allem immer und überall!!! Und Landwirtschaft? Erzeugen weiterhin Nahrungsmittel.

Weiterhin im Auenland?

Weit weg von der Gesellschaft????

Nein!!! Bauer sucht Frau vs. digital farming weiterlesen

Probleme auch vor der Kamera offen ansprechen

Podiumsdiskussion zum Thema Medien und Landwirtschaft

(PM) Der Verein Tierhaltung modern und transparent e.V. veranstaltete am vergangenen Dienstag an der Hochschule Osnabrück eine Podiumsdiskussion. Nach zahlreichen kritischen Berichten über die Tierhaltung in Sendungen, wie Panorama und Co. stand das Thema Medien und Landwirtschaft im Fokus der Diskussion.

Die Referenten: Gerhard Schmidt, Karin Schnitker, Thomas Fabry, Oda Lambrecht, Thomas Ostendorf (v.l.n.r.) (c) TMT e.V.
Die Referenten: Gerhard Schmidt, Karin Schnitker, Thomas Fabry, Oda Lambrecht, Thomas Ostendorf (v.l.n.r.) (c) TMT e.V.

Zur Veranstaltung eingeladen hatte der Verein Oda Lambrecht (freie Journalistin), Gerhardt Schmidt (Medien-Coach) und Thomas Ostendorf (Landwirt). Die Moderation wurde durch Prof. Dr. Karin Schnitker der Hochschule Osnabrück übernommen.
Die freie Journalistin Frau Lambrecht betonte, dass der Dialog zu den Landwirten auch außerhalb der Berichterstattung wichtig sei. „Journalisten wollen Landwirte nicht durch den Dreck ziehen. Probleme auch vor der Kamera offen ansprechen weiterlesen

„sozial auffällig“

Ein Gastbeitrag von Thomas Ostendorf

Landwirte sollten sozial auffällig sein!!

Thomas Ostendorf
Thomas Ostendorf

Wie jetzt ??

Dieser oben genannte Titel ist bis jetzt weder positiv noch negativ besetzt, sollte aber dennoch eine positive Note im Laufe dieses Blogs erhalten.
Die Landwirtschaft möchte wieder zurück in die Gesellschaft.
Die Landwirte ? Die Produkte ? Die Preise ?
Der Landwirt genießt laut Statistik ein Hohes Maß an Vertrauen.
Sein Handeln und seine Produktionsweise teilweise nicht. So wird es der Landwirtschaft von außen herangetragen und von einigen wenigen aus den eigenen Reihen auch immer mal wieder bestätigt. Befeuert werden dann diese Umstände von einseitiger Informationspolitik der landwirtschaftsfernen NGO`s, die dann an dieser Stelle die Meinungshoheit erlangen und den Diskurs maßgeblich bestimmen.

IMAGE macht man sich nicht! es wird einem gegeben.

Das heißt also: durch Ihr Handeln, Ihr Tun, Ihre Dialogbereitschaft, und Ihre soziale Auffälligkeit, könnte dies auf den Weg gebracht werden.
Der Landwirt ist hier der Botschafter nicht die Verbände.

Also:

Sozial → gemeinschaftlich, Teil von etwas
Auffällig → wahrnehmbar

Das heißt nicht mit der blank polierten Blechkarawane vor das nächst Beste Landesparlament zu ziehen um die Fahnen zu schwenken. Das ist nicht gemeint mit: “In der Mitte der Gesellschaft“.
Wenn man dort wieder hin zurück will, sollte man sich als erstes dort wieder hinbegeben und sich nicht hinter Ackerbau und Viehzucht verstecken.
Vor Ort heißt sich einbringen in Ehrenämter verschiedenster Gruppierungen.
Das kann die Politik ( Räte, sachkundige Bürger ), das Amt im Sportverein oder Pfarrgemeinderat sein. Auch sowas kann einen persönlich bereichern und das Gespräch dorthin zurück bringen wo es hin sollte und nicht an die Agrarstammtische dieser Republik.
Das kostet natürlich Zeit, Engagement und den Mut sich auch mal einen nicht so netten Kommentar einzufangen. Zu Hause sitzen ist aber keine Alternative und den Stall erst um 20 Uhr zur Tagesschau zu verlassen auch nicht um dann zu sagen man hätte keine Zeit.
Auch die sozialen Medien bieten den daheim gebliebenen eine Möglichkeit „auffällig“ zu werden. Hierzu bedarf es entsprechender Technik, Akku und Netz.
Sich in Diskussionen einzubringen gibt es im www. genug Gelegenheiten. Agrarnetzwerke bieten hier Unterstützung und Rückhalt. (z.B. FDL, MTH aufgedeckt)
Eine eigene Homepage des Betriebes kann hier ein Anfang sein um eine digitale Visitenkarte zu haben. Eine in Papierform sollte heute Standard sein um sich seinem Gegenüber näher zu bringen.
Ereignisse vor Ort z.B. Messen, Gewerbeschauen, Mühlentage, kirchliche Veranstaltungen sollten stetig genutzt werden um mit der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und seine Sicht der Dinge zu schildern aber auch um zu zuhören.
Viele dieser aufgezählten Dinge passieren schon, müssen aber auch vor allem stetig betrieben werden und nicht nur zum Tag des offenen Hofes. Jeder Einzelne ist hier in der Pflicht, damit dann die Gesamtheit der Landwirtschaft Sozial auffällig wird.

Frohes neues Jahr!

LaiBi_logoLaiBi (Landwirtschaft im Bild) legte eine Serie auf mit Wünschen verschiedener Landwirte zum Jahreswechsel auf. Heute zum Neujahrstag ist folgendes Bild zu sehen:LaiBi_blogagrar_neujahr

Hier die weiteren Bilder zu der erfolgreichen Serie:

Danke an LaiBi! Dafür, dass es diese tolle Seite gibt und natürlich dafür, dass ich einige Bilder hier im Blog präsentieren darf.
LaiBi gibt es auch als Smartphone-App für Apple und Android-Handys.

Wenn 140 Zeichen zu wenig sind

Landwirte treffen Verbrauchervertreter

Ochtrup/Kreis Steinfurt (M. Grüter). Seine Hoftore öffnete Landwirt Thomas Ostendorf in Ochtrup am vergangenen Donnerstag (30.09.2015) für ganz besondere Besucher. Ostendorf empfing gemeinsam mit Landwirt Bernhard Barkmann, beide von der Initiative „Frag den Landwirt“, zwei Vertreter der Verbraucherorganisation Foodwatch zu einem Stallgespräch. Matthias Wolfschmidt und Martin Rücker vom Foodwatch-Team waren auf Einladung der Initiative „Frag den Landwirt“ aus Berlin ins Münsterland gereist, um mit den Landwirten direkt ins Gespräch zu kommen.

Thomas Ostendorf, Bernhard Barkmann (beide „Frag den Landwirt“), Matthias Wolfschmidt (Foodwatch) , Andreas Brinker (Landvolkshochschule Oesede), Martin Rücker (Foodwatch), (v. li.) Foto: Marlies Grüter
Thomas Ostendorf, Bernhard Barkmann (beide „Frag den Landwirt“), Matthias Wolfschmidt (Foodwatch) , Andreas Brinker (Landvolkshochschule Oesede), Martin Rücker (Foodwatch), (v. li.) Foto: Marlies Grüter

Wenn 140 Zeichen zu wenig sind weiterlesen

Dialog: Es wurde miteinander geredet

johannes_schlömann_schuleGestern trafen sich in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede Vertreter der konkurrierenden Demonstrationen von „Wir haben es satt“ und „#WIRmachenEuchSATT„. Der Leiter des Hauses, Johannes Buß, moderierte die durchaus konstruktiven Gespräche und Diskussionen an diesem Vor- und Nachmittag.

Landforum der KLVHS Oesede
Landforum der KLVHS Oesede

Über die Gesprächsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart. Dieses möchte ich respektieren, kann aber sicherlich schon sagen, dass der Dialog weiter gehen wird. In unterschiedlicher Zusammensetzung und an anderen Orten werden wir uns sehr wahrscheinlich häufiger wiedersehen und die Diskussion fortführen.

Ich bedanke mich zum Schluss noch einmal für die Einladung der WHES-Vertreter und die kompetente Moderation durch Johannes Buß!

Nadine Henke (FdL), Ulrich Jasper (AbL), Tilo Wilhelm (KLVHS), Gabriele Mörixmann (Landvolk Melle), Johannes Buß (KLVHS), Georg Janßen (AbL), Ottmar Ilchmann (AbL), Marcus Holtkötter (FdL), Bernhard Barkmann (BlogAgrar), Stephie Strohdrees (Bioland-Bäuerin), Felix Prinz zu Löwenstein (BÖLW, Misereor), Thomas Ostendorf (FdL), Jochen Fritz (meine Landwirtschaft), Andreas Brinker (KLVHS)
vlnr.: Nadine Henke (FdL), Ulrich Jasper (AbL), Tilo Wilhelm (KLVHS), Gabriele Mörixmann (Landvolk Melle), Johannes Buß (KLVHS), Georg Janßen (AbL), Ottmar Ilchmann (AbL), Marcus Holtkötter (FdL), Bernhard Barkmann (BlogAgrar), Stephie Strohdrees (Bioland-Bäuerin), Felix Prinz zu Löwenstein (BÖLW, Misereor), Thomas Ostendorf (FdL), Jochen Fritz (meine Landwirtschaft), Andreas Brinker (KLVHS)

Dialog: Es wurde miteinander geredet weiterlesen