Agrarblogger Bernhard Barkmann vor der Tür des Bullenstalles, die mit einem großen Regenbogen verziert ist

Die Grünen mögen keine runden Sachen!

BRÜSSEL/BERLIN/WALDECK-FRANKENBERG. (wat) Bündnis 90/Die Grünen wollen die Rundballen abschaffen. Landwirte drehen durch.

Das die Grünen keine runden Sachen mögen, ist hinlänglich bekannt. Bei den Landwirten ecken die Ökofaschisten mit ihrer Forderung, runde Stroh- und Heuballen zu verbieten jedenfalls an. Die Grünen erklären die Forderung nach Abschaffung von Rundballen mit den Hanglagen der Mittelgebirgslandschaft in Waldeck-Frankenberg. Nachdem bereits im letzten Jahr einige Rundballen an abschüssigen Stellen ins Rollen kamen und Zäune und Hecken niederwalzten, wurde das Thema Rundballen sofort über Berlin nach Brüssel getragen um in einer eilig anberaumten Sondersitzung das Gefahrenpotenzial anhand einer 3-D Grafik im Europaparlament zu demonstrieren.

Ab 1.Juli 2015 verschwinden Rundballen von der BildflächeFoto: Waldecker Tagblatt
Ab 1.Juli 2015 verschwinden Rundballen von der Bildfläche, Foto: Waldecker Tagblatt

Während Cem Özdemir von den Grünen das Thema gern verschoben hätte um es im Bundeswahlkampf 2016 ordentlich auszuschlachten, sieht Claudia Roth bereits jetzt Handlungsbedarf: „Das Thema Rundballen ist fast so wichtig wie die Asylpolitik in Deutschland und daher plädiere ich für ein sofortiges Pressverbot von Rundballen im ganzen EU-Raum“, so

die hübsche Politikerin gegenüber waldecker-tagblatt.de. Als Alternative zu den Rundballen haben die Grünen rechteckige Heu- und Strohballen anzubieten und beweihräuchern sich damit, nicht nur Verbote aussprechen zu wollen, sondern auch Lösungsvorschläge abliefern zu können. Chem Özdemir: „Wir schlagen vor, dass ähnlich wie beim Fladenbrot die neuen Strohballen 30cm hoch, 120 cm lang und 80 cm breit sind, eben nur etwas überdimensionaler“, bestätigt der Politiker die genialste Erfindung seit  Bildung der Grünen-Bewegung im Jahre 1980.

Die leidtragenden Landwirte hingegen müssen mal wieder ihren Maschinenpark neu ordnen und kräftig investieren. Landwirt Michael Müller aus Diemelsee hat bereits im letzten Jahr eine neue Rundballenpresse gekauft und wird diese vermutlich dem Schrotthändler übergeben. Landwirt Müller: „36.000 Euro sind mal wieder weg, die Grünen sind die Geißel der Menschheit, wenn es die Grünen vor über 2000 Jahren gegeben hätte, wären die als 11. Plage in die Bibel mit aufgenommen worden“, ist sich der 36-jährige Diemelseer ganz sicher. Die Grünen hingegen verweisen auf die enormen Subventionszahlungen, die gerade die Landwirte in Diemelsee jedes Jahr aus Brüssel erhalten  und dankend annehmen.

Bernhard Barkmann

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3 Comments

  1. Es ist einfach zu gefährlich runde Strohballen zu lagern. Grüne Atomkraftaktivisten, die jetzt, dank Merkels Ausstieg aus der Atomenergie, nichts mehr zu demonstrieren haben, sehen in diesen runden Stronballen Nachbildungen von Atommeilern, die bekämpft werden müssen. Schon im ganzen Land sind Strohballen in Flammen aufgegangen. Vor diesem Hintergrund ist es logisch, dass die Grünen runde Strohballen verbieten wollen.

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