Mais im Dürrejahr 2018

Erntebeginn beim Mais so früh wie nie

Morgen startet bei uns im Betrieb die Maisernte. Wir werden ca. 20 Hektar Mais häckseln und einsilieren. Dieser Mais dient als Futtergrundlage für unsere Mastbullen. Der 21. August ist für uns der früheste Häckseltermin aller Zeiten.

Strip-Till-Verfahren auf einer Fläche getestet

Wir werden hauptsächlich den schlechten und mittelprächtigen Mais häckseln. Mit dabei ist eine etwa 9 Hektar große Fläche die überwiegend sandig bis sehr sandig ist. „Relativ gut“ sind für diese Fläche vielleicht 25 Bodenpunkte.

Um möglichst Boden-schonend, ohne mineralischem Dünger auszukommen und Wasser-sparend zu arbeiten, haben wir auf dieser Fläche das sogenannte „Strip-Till“ Verfahren ausprobiert. Hier wurde keine Bodenbearbeitung im Frühjahr durchgeführt. Ein paar Tage vor der Saat wurde eine „Güllewurst“ als Unterfußdünger eingeschlitzt (mit Hilfe von GPS-Satellitentechnik). Auf einen sonst üblichen Unterfußdünger haben wir aus Gründen der Düngerbilanzierung verzichtet.

Feldbesichtigung im Video

Diese Fläche habe ich mit meinem Sohn vor 10 Tagen etwas näher begutachtet.

Man kann gut erkennen, wie unterschiedlich der Mais sein kann- auf einer Fläche. Das macht es besonders schwierig, einen optimalen Erntetermin auszuwählen. Hoffentlich liege ich nicht ganz daneben.

Streifzug durch ein Maisfeld

Im Folgenden Video habe ich auf dieser Fläche den Rückweg zum Trecker gefilmt. Ist quasi ein Film von einem Gang durch den Maisdschungel.

etwas schneller geht der Spaziergang hier.

Ernte in Gefahr

Ich habe an der Aktion der Pflanzenschützer teilgenommen und bei einem anderen Maisfeld ein Teilstück nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt.

Es gibt auch guten Mais

Ich möchte hier nicht das Klagelied anstimmen. Es gibt auch trotz Dürre noch Flächen mit richtig gutem Mais und tollen Maiskolben. So zum Beispiel auf unserem Esch am Hof:

Maisjahr 2018 auf guten Standorten steht der Mais trotz Dürre gut da! Leider nur auf ca. 20% der gesamten Maisfläche.

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