zum Insekten- & Vogelsterben

Frank Nagel (frankshalbwissen.de) beschäftigt sich in seinem aktuellsten Artikel über das von den Grünen oft postulierte Insekten- bzw. Vogelsterben. Ist das nun ein reales Problem, oder doch nur wieder die übliche grüne Panikmache?

Diese Analyse ist lang, aber die viertel Stunde, die für die gründliche Lektüre nötig ist, ist sehr gut investiert:

(c) frankshalbwissen.de

 

7 Gedanken zu „zum Insekten- & Vogelsterben

  1. Letzte Woche waren wieder Pestizidtage, mußten doch noch schnell die erforderlichen Arbeiten auf den Feldern erledigt werden, weil die Zeit drängt und außerdem noch ein Feiertag anstand. Da konnte man sehen, wie es mit der guten fachlichen Praxis bestellt ist. Wind ,falsche Düsen ,falsche Abstände zur Zielfläche etc. Liebe Kollegen, ich brauche Euer Emissionen nicht und hätte ich die Ressourcen ,würde ich eine Peta für Pestizideinsatz gründen . Da brauchte man auch nicht under cover zu arbeiten ,um zu ausagefähigen Bildern zu kommen.

  2. Kein Problem. Einfach mal bei den Bauern fragen, ob man die paar Hektar kurz mit der Hand jäten darf. So kommt es zu einer Verringerung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes und wir müssen uns keine Peta-Pestizid-Kommentare durchlesen. Eine echt win-win-Situation für uns.

    1. Es geht nicht um ein Totalverbot, sondern um eine vernünftige Anwendung von Pestiziden. Einfach mal in den Fachzeitschriften die aktuelle Diskussion um richtige Anwendung, Resistenzen etc. verfolgen. Wenn Sie mal die Gelegenheit haben ,schauen Sie sich doch mal bei Kollegen um, die GPS und Kameraunterstützte Unkrauttechnik nutzen. Das würde sicherlich ihr Weltbild erweitern.

    2. Es sollte kein Landwirt von sich behaupten, alles richtig zu machen. Manchmal ist es tatsächlich Termindruck, der dazu führt, dass man nicht richtig abwägt, ob eine Behandlung noch möglich ist oder nicht.
      Ich habe kein Problem damit, wenn die Branche aufgefordert wird, ihr eigenes Handeln öfters mal zu hinterfragen. Aber eine Branche an den Pranger stellen, das lehne ich konsequent ab. Das vertieft die Gräben. Und führt dann zu keinen konstruktiven Ergebnissen.

      1. An den Pranger stellen, was soll denn das?
        Ich habe von Verstößen gegen die fachliche Praxis geschrieben. Das waren in der Woche nicht die ganz wenigen ominösen schwarzen Schafe ,die immer wieder an den Haaren herbeigeholt werden .Der Pestizideinsatz wird ähnlich wie der Antibiotikaeinsatz geregelt werden müssen und von einer unabhängigen Stelle überprüft werden müssen.
        Wollen Sie ernsthaft behaupten,daß die Bedingungen für den Einsatz günstig waren?

      2. hier noch eine Stellungnahme eines Insiders zur guten fachlichen Praxis beim düngen auf einer Fachtagung.“ Sie werden entsetzt sein wie mangelhaft die Düngeverteilung in der Praxis ist.“ Da draußen gibt es noch andere, die Kritik an der normalen üblichen Praxis üben.

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