Archiv der Kategorie: Lesenswert

Einblicke in „Ethik für die Landwirtschaft“

Seit Tagen wird wieder, aufgrund der Bundesratsentscheidung zum Kastenstand, intensiv über die Haltungsbedingungen von Zuchtsauen diskutiert. Vor gut zwei Wochen hat sich der Deutsche Ethikrat zur Nutztierhaltung in Deutschland geäußert. Wie es der Zufall will, gab es ein paar Wochen vorher hier auf BlogAgrar ein Interview mit Christian Dürnberger zu seinem neuen Buch „Ethik für die Landwirtschaft“. Nachdem nun in den Medien die Aussagen des Ethikrats zur Tierhaltung in Deutschland heiß diskutiert wurden und aufgrund von #Tönnies auf einmal die ganze Tierhaltung in Deutschland infrage gestellt wird, halte ich es nun nochmal für notwendig, nochmal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Der Autor ist Doktor der Philosophie, Magister der Kommunikationswissenschaften und arbeitet seit über einem Jahrzehnt an verschiedenen Forschungsinstitutionen zu ethischen Fragen in der Landwirtschaft. Und ich folge ihm seit längerer Zeit auf Twitter, was ich nur weiter empfehlen kann, weil dabei immer mal wieder was zum Nachdenken, aber auch Schmunzeln mit dabei ist!

Das Buch nach Durchlesen mit „Einmerkerl“

„Moral zu predigen ist so leicht, wie es schwer ist, Moral zu begründen.“

Nach Friedrich Nietzsche
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ein blauer Schmetterling (Bläuling) im Blühstreifen. Aufnahme von Ralf Lachenmaier

Frau Schulze und die Schuld der Bauern

Gestern demonstrierten zum ersten Mal nach Beginn der Corona-Krise wieder tausende Bauern in ganz Deutschland. Aktueller Anlass die Vorstellung der Naturschutzberichtetes durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Beate Jessel.
Beide verwiesen als Ursache auf Rückgänge in der Artenvielfalt einseitig auf die konventionelle Landwirtschaft und blendeten dabei andere Ursachen wie Flächenversiegelung komplett aus.

Treckerdemos gegen Schulze und Bauernbashing

Darüber empörten sich viele Landwirte in den sozialen Netzwerken und resultierten in der Wiederbebung der Treckerdemos aus dem letzten Herbst und Winter.

Toller Kommentar bei Facebook:

Bei Facebook ist mir dazu ein lesenswerter Kommentar von Ralf Lachenmaier aus Baden-Württemberg aufgefallen, den ich hier an dieser Stelle mit einigen Ergänzungen und leicht aufbereitet wiedergeben möchte:

„Heute fahren sie wieder zu Demos, die Traktoren. Ein kurzer Faktencheck zeigt – zurecht. Unser BMU hat offensichtlich den Pfad der Tugend verlassen. Der Bericht des Bundesumweltministeriums und des treuen (zum Ressort gehörenden) Handlangers Bundesamt für Naturschutz zum Zustand der Natur sorgten seit letzter Woche für Verwunderung, Trauer, Wut und massives Unverständnis nicht nur bei den Bauern selbst. Grund war die Tatsache, dass man die Entwicklung der Arten auf intensiven landwirtschaftlichen Flächen als dramatisch negativ einstuft und den Landwirten die alleinige Schuld hierfür zuweist + weitere Konsequenzen androht.

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Misereors Feindbilder

Misereor-Chef Spiegel mit tief verfestigtem Feindbild

Gestern Mittag hat ZEITonline ein wirklich lesenswertes Interview veröffentlicht. Ein Streitgespräch zwischen Primin Spiegel, der seit vielen Jahren die Geschicke der katholischen Hilsorganisation lenkt und dem neuen Cheflobbyisten des Bayerkonzerns Matthias Berninger.

Bayer versus Misereor : "Die Multi-Konzerne haben die Adern von Mutter Erde aufgeschnitten" Für Misereor-Chef Pirmin Spiegel vergreift sich Bayer an der Schöpfung. Konzernlobbyist Matthias Berninger kontert: Misereor bringe Arme um ihre Chancen auf Wohlstand. Interview: Ileana Grabitz und Marlies Uken

Die Liste der Vorwürfe von Spiegel ist lang und schwerwiegend:

  • Bayer ist mitschuldig an der aktuellen Pandemie wegen der Beteiligung der Intensivierung der Agrarwirtschaft
  • Bayer ist schuld an Regenwaldabholzung und Vertreibung von Kleinbauern
  • Kleinbauern sind für Bayer nur Kunden, keine Menschen
  • zigtausend Tote durch Pestizidvergiftungen
  • Bayers Kerngeschäft besteht aus Gentechnik und Glyphosat und ist deshalb böse

Die Antworten von Berninger sind für mich wirklich überzeugend. Er konnte alle Vorwürfe entweder widerlegen oder in einem größeren Zusammenhang einordnen, auf bestehende Zielkonflikte hinweisen.

Für mehr Pragmatismus und weniger Ideologie

Dem aufgeklärten Leser dürfte nach dieser Lektüre klar sein, dass ein ideologischer Ansatz, die Welt zu retten, wie es zur Zeit die Misereor-Politik zu sein scheint, nicht erfolgversprechend ist.
Es sind vielmehr pragmatische Lösungen gefragt. Und da ist beispielsweise ein Konzern wie Bayer auch Teil der Lösung, der mit viel Wissen und Forschung an neuen Lösungen und Produkten arbeitet.

NGO-Masche: David gegen Goliath

Die Dämonoisierung von Konzernen ist aktuell gängige Praxis von Misereor und vielen weiteren Hilfsorganisationen (Brot die Welt) und anderen NGOs (Greenpeace, NABU, BUND, AbL). Hier mit können die aufgeführen Organisationen ihr Bild „David gegen Goliath“ pflegen und so viel öffentliche Aufmerksamkeit und manchen Spendeneuro ernten. Aber dem eigentlichen Ziel – der Bekämfung des Hungers auf der Welt- kommt man in meinen Augen überhaupt nicht näher, indem man beispielsweise Kleinbauern aufhetzt und Versuchsfelder zerstören lässt. Für letztere Aktion feiert Misereor übrigens sich selbst- ich finde das immer noch skandalös!

Weiter keine Spenden an Misereor!

Ich werde weiter kein Geld an Misereor spenden. Als Katholik und Landwirt habe ich in den vergangenen Jahren die Aktivitäten von Misereor kritisch begleitet (hier nachzulesen) und habe auch dazu aufgerufen, kein Geld mehr an Misereor zu spenden– auch weil Misereor sich aktiv an der Dämonoisierung der modernen Landwirtschaft beteiligt hat.
Nach diesem Interview muss ich feststellen, dass offensichtlich die Sprachregelung gegenüber der deutschen Landwirtschaft sich etwas geändert hat, aber das Mindset (die Denkweise) hingegen gleich geblieben ist.

Gibt es Hoffnung für Änderung der alten Denkweise?

Ich finde es schade und bin von Misereor weiter enttäuscht. Ich frage mich, gibt es Hoffnung für die Zukunft, dass sich an dieser destruktiven Einstellung etwas ändert? Kann eine Neubesetzung des Chefpostens die Segel anders setzen?
Gibt es überhaupt einen möglichen Kandidaten oder Kandidatin, die eine andere Denkweise hat und mehr auf Wissenschaft und Technik setzen möchte?
Gibt solche aufgeklärten Leute überhaupt in der katholischen Kirche?
Wenn ja, dann sind sie mir zu leise!

Cover: Ethik in der Landwirtschaft - Das philosophische Bauernjahr von Christian Dürnberger

Ethik für die Landwirtschaft

Interview mit Christian Dürnberger zu dessen Buch-Neuerscheinung

Cover: Ethik in der Landwirtschaft - Das philosophische Bauernjahr von Christian Dürnberger
Christian Dürnberger: Ethik für die Landwirtschaft

Herr Dürnberger, der Anlass dieses Interviews ist die Veröffentlichung Ihres neuesten Buches „Ethik für die Landwirtschaft„. Aber bevor wir näher auf Ihr Buch eingehen, möchte ich zuerst auf Ihre Person eingehen. Wer sind Sie und wieso beschäftigen Sie sich mit ethischen Fragen rund um die Landwirtschaft?

Mein Name ist Christian Dürnberger, ich habe in Wien Philosophie und Kommunikationswissenschaften studiert.
Seit über einem Jahrzehnt arbeite ich an diversen Universitäten zu Fragen der angewandten Ethik – und wer sich mit Ethik beschäftigt, der landet über kurz oder lang auch bei Fragen der Landwirtschaft.
Warum? Weil Landwirtschaft mit vielen Dingen zu tun hat, die den Menschen wichtig sind: Nahrung, Umwelt, Klima, Tiere, Landschaftsbild, Energie usw.

Sie richten sich mit ihrem Buch an Landwirte, richtig? Warum? Haben Landwirte bei ethischen Fragen ein großes Nachholpotential?

Ich glaube nicht, dass bestimmte Berufsgruppen mehr ethisches Nachholpotential haben als andere. Aber ich bin davon überzeugt, dass sich die Erwartungen rund um die Landwirtschaft radikal verändert haben: Landwirtinnen und Landwirte sollen heute nicht mehr „nur“ Qualitätsprodukte produzieren, sie sollen auch ihrer besonderen Verantwortung für Umwelt, Klima und Tiere nachkommen.
Und damit nicht genug: Sie sollen auch in den entsprechenden Debatten selbst mitmischen. Deswegen habe ich dieses Buch geschrieben.
Das Buch soll dazu anleiten, über das „große Ganze“ der Landwirtschaft nachzudenken.

Welches Vorwissen wird vorausgesetzt?

Das ist eine gute Frage. Und eine schwierige. Denn: Das Buch ist auch ein Experiment. Ich habe versucht, ethische Fachdebatten in die Alltagssprache runterzubrechen. Damit könnte ich sagen: Man braucht keinerlei Vorwissen.
Das Buch fängt bei null an und versucht, Schritt für Schritt die Gedanken darzulegen. Aber an manchen Stellen fallen natürlich Begriffe, die kompliziert wirken: Anthropozentrische Ethiken, Agenda-Setting-Hypothese, Moralisierung von Lebensbereichen… ich hoffe aber, dass man all diese Konzepte versteht, nachdem man das Buch gelesen hat.

Was ist eigentlich „Ethik“ und was hat das mit Landwirtschaft zu tun?

„Ethik ist kein Besserwissen“

Christian Dürnberger
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Sprengstoff EU-Agrarpolitik

Frans Timmermans hat keinerlei Verständnis für Bauernproteste, sieht die Bauern als Umweltverschmutzer und fordert eine deutliche Reduzierung der Bauern in Europa.

Das ist nachzulesen bei Bauer Willi der einen übersetzten Artikel aus den Niederlanden veröffentlicht hat:

NGOpoly

von Sönke Hauschild

Meinungsmonopoly

Lasst uns das weltbekannte NGO-Spiel spielen: Meinungsmonopoly. Ach, wir spielen bereits? Haben wir Bauern gar nicht gemerkt! Aber tatsächlich: Die Straßen sind verteilt: Mühlenweg, Bäckergasse, Jägerweg, Fischereigang oder die Bauernhöfe sind unsere. Leider ist die Miete sehr niedrig. Denn auch wenn jeder bei uns wohnen will, so will doch niemand zahlen.

Spielschachtel mit der Aufschrift: "NGOpoly- Das Meinungsmonopoly"

Die glitzernde Hafencity dagegen gehört Greenpeace, in der reichen Bundesstadt Bonn sitzt der Tierschutzbund, die berühmte Charité-Strasse in Berlin hat der Nabu gekauft und die zentrale Kaiserin-Auguste-Allee gleich daneben der BUND. Kommt man auf diese Straßen, dann wird ein Ablass, fällig, der sich gewaschen hat! Ach, das nennt man auch Miete? Wussten wir nicht…

Die NGOs gewinnen

NGOpoly ist ein Spiel, bei dem mal die NGOs gewinnen, mal die Bauern verlieren. Es geht darum, auf möglichst teuren Grundstücken möglichst viele Meinungen zu bauen, um dafür möglichst viel Geld einzukassieren. Wir sind da leider schlecht aufgestellt. Alle anderen Mitspieler sind meinungsstärker. Wir haben dafür keine Zeit, dachten wir lange. Wir sind im falschen Spiel, vermuteten wir. Wir spielen nicht mit, beschlossen wir. Alles falsch. Aus diesem Spiel gibt es nur ein Entkommen: Indem man verliert.

Und das ist unser Weg: Wir ziehen mit unserer kleinen Spielfigur, der Schubkarre, und landen zuverlässig auf den teuren Pflastern dieser Erde: Wir zahlen in Bonn für den Tierschutz, in Hamburg für den Klimaschutz, in Berlin für den Naturschutz. Es sind prächtige Meinungen, die dort aufgebau(sch)t wurden. Aber seltsam: Warum zahlen die NGOS sich gegenseitig keine Miete?

Zur Kasse bitte

NGOpoly weiterlesen
Unternehmenskonstruk Sarah Wiener - Grafik

Märchenzeit: Ist die Grüne Sarah Wiener eine Agrarindustrielle?

Es geht weiter mit den fünf Märchen der Sarah Wiener. Nachdem die Bloggerin und Bio-Bäuerin Birgit Medlitsch in Märchen Nummer 1 Behauptungen der Starköchin zu Agrarsubventionen zerpflückt hat, nimmt sie in Nummer 2 ihrer Märchenerzählungen die Eigentumsverhältnisse von Gut Kerkow unter die Lupe. Sarah Wiener hatte den 800 Hektar großen, in der Uckermark gelegenen Biobetrieb 2015 erworben.

Das Resultat der Analyse von Birgit Medlitsch wirft ein, wie ich finde, zwiespältiges Licht auf die Starköchin:

„Wir stehen vor einem Abgrund in der Agrarindustrie“

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Märchenzeit: Sarah Wiener erzählt was zur Landwirtschaft

Viele kennen sie: Sarah Wiener, österreichische Unternehmerin, Fernsehköchin, Buchautorin und, sofern die österreichische Wählerschaft dies wünscht, demnächst grüne EU-Parlamentarierin. Ferner tourt sie als Verfechterin einer ökologischen Landwirtschaft durch die bundesdeutsche Medienlandschaft, wobei sie wortgewaltig die Agrarindustrie zu verteufeln pflegt.

Da sie der unreflektierte bzw. unwidersprochene Umgang von Medien, Ministerium und Verband mit den Aussagen Wieners störte, hat die österreichische Bloggerin und Bio-Landwirtin Birgit Medlitsch das Heft des Handelns in die Hand genommen und einiges davon auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Das Resultat liegt als lesenswerter Blogpost und Märchenerzählung in mehreren Teilen vor: „Die 5 Märchen der Sarah Wiener“. Birgit Medlitsch hat BlogAgrar die Erlaubnis erteilt, die auf ihrem Blog Das ist los. veröffentlichten Märchen an dieser Stelle online zu stellen.

Nummer 1: Das Märchen von den Agrarsubventionen.

Wir sehen weites Land.
Unser Land.
Das Land unserer Bauern.
Land, auf dem das wächst, was wir brauchen.
Bestellt, behütet und beerntet.
Da steht er, der Bauer.
Ein Mensch, der nichts anderes möchte,
als das bewahren, was uns ernährt.
Wissend um die Natur. Wissend um alles,
was das bedroht, was uns ernährt.

Er lebt in und mit der Natur und trotzt ihren Gewalten, wenn es darum geht, das zu tun, was getan werden muss. Weil es die Natur verlangt. Und er tut es gern. Und ehrlich.

Und jetzt?
Jetzt kommt Sarah.
Sarah erzählt ihm, dass er es nicht richtig macht.
Also falsch macht er es.
Ganz falsch.
Und Geld bekommt er. Agrarsubventionen, also Förderungen.
Und die soll er gar nicht bekommen.
Sagt Sarah.

Das Märchen von den Agrarsubventionen.

Sarah erzählt uns etwas über Landwirtschaft. Sie erzählt von Agrarsubventionen, die jeder bekommen kann. In einem Interview (Ö1 Morgenjournal, 20.3.2019) sagt sie:

„Wir haben eine Landwirtschaft, wo man einfach Fläche subventioniert. Also jeder Hektar wird subventioniert, egal, was Du da machst, und wer’s hat, und ob er überhaupt Landwirt ist. Und natürlich bin ich dagegen.“

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„Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum!

Buchcover falsch herum
Mal genau hinschauen.

Geschafft! Zwischen Bullerbü und Tierfabrik. Warum wir einen anderen Blick auf die Landwirtschaft brauchen: Seit Veröffentlichung ist das Buch auf meinem Radar, endlich habe ich die Zeit gefunden, es zu lesen. Fazit: Ich habe das Grundproblem der urbanisierten Wohlstandsgesellschaft mit ihrer Lebensmittelerzeugung noch nirgends so krass, aber zutreffend gelesen wie in dem Buch von Andreas Möller. Was das Buch so wertvoll macht? In den flott zu lesenden 227 Seiten steht vieles, was sich im verengten öffentlichen Diskurs nicht wiederfindet. „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum! weiterlesen

Von der Not der Sauenhalter

Ferkel schaut in die Kamera
Neugieriges Ferkel (Bildnachweis: Brokser Sauen)

Es war ein harter Schlag für die Ferkelerzeuger: Der Bundesrat entschied sich am 21. September 2018 gegen eine Fristverlängerung des Verbotes der betäubungslosen Ferkelkastration. Ohne eine verbindliche Alternative bedeutet dies für viele der noch knapp 11.000 Sauenhalter das Aus, besonders betroffen sind kleine und mittlere Betriebe.

Hintergrund: Traditionell werden männliche Ferkel chirurgisch kastriert, um die Bildung des von vielen Menschen als unangenehm empfundenen Ebergeruchs zu verhindern. Der kurze Eingriff geschieht ohne Betäubung. Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, dem sei der Wikipedia-Eintrag zur Ebermast ans Herz gelegt.

Landwirt Tobias Göckeritz hat sich am 23.09.18 mit einem gelungenen Facebook-Post Luft gemacht. Ich habe die Erlaubnis, den Post bei BlogAgrar zu veröffentlichen.

(Anmerkung: In der Zwischenzeit hat die große Koalition beschlossen, die Kastration von Ferkeln erst in zwei Jahre zu verbieten).

Willkommen in Absurdistan!

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