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„Sonderangebot = Ramsch?“

Sonderangebote für Fleisch haben oft einen schalen Nachgeschmack: Je billiger das Fleisch, desto grausamer die Haltungsbedingungen. So will es zumindest der Mainstream. Tierärztin und leidenschaftliche Schweinehalterin Nadine Henke von den Brokser Sauen hat die Zusammenhänge mal in einem Blogpost auseinandergeklamüsert. Auslöser für die kleine, aber feine Analyse war Edeka: Bei unfassbaren 0,15 Euro je 100 g Hähnchenschenkel sorgte die Rabattaktion des Supermarktes bundesweit für Empörung sowie einiges Rauschen im Blätterwald.

Screenshot Edeka-Beilage
Die Übeltäterin: der Edeka-Montagsknüller

Am Ende kam es, wie es oft kommt, wenn mal genau hinschaut: Wieder einmal segnete eine heilige Kuh das Zeitliche.  Nadine Henke hat mir erlaubt, ihren Beitrag bei BlogAgrar online zu stellen. Also

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Gabriels Foulspiel

Beitrag vom Bauernverband Schleswig-Holstein

„Die Politik des Staates sollte darauf gerichtet sein, wirtschaftliche Machtgruppen aufzulösen oder ihre Funktionen zu begrenzen.“

Von wem stammt dieser Satz? Von den Linken natürlich! Nein, diese radikale Aussage stammt von Walter Eucken. Und Eucken gilt als der Vater der Sozialen Marktwirtschaft. Wie passt denn das zusammen? Sehr gut:

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(c) Ich liebe Landwirtschaft

Euckens Ziel: Alle Marktteilnehmer tragen zur Preisbildung bei, aber niemand von ihnen kann sie beeinflussen. Dann nämlich erst kann die unsichtbare Hand den Markt steuern – und die gehört dem Verbraucher. Was es dazu allerdings braucht, ist eine politische Grundsatzentscheidung für den vollständigen Wettbewerb. Denn ein wirksamer Wettbewerb ist abhängig vom Schutz durch den Staat. Gabriels Foulspiel weiterlesen