Tendenz zur ökologischen Bevormundung

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist elfte Teil der kleinen Serie:

2.06 Soll sich das Angebot nach den Verbrauchern richten oder nach grünen Plänen?

Wenn Herr Bauck sagt:

Die Bauern könnten die Welt nicht verändern, das müsse die Gesellschaft schon selbst tun“,

so ist das für einen Biobetrieb toll und völlig richtig, nur so soll er das mal seinen Verbänden und den ökobewegten Menschen verraten, die zu den Bauckhöfen pilgern. Nach der Pleite mit dem „Veggieday“ gilt jetzt noch mehr als vorher für die Ökoavantgrade: wir müssen das Angebot verändern, reglementieren, preislich steuern, dann kaufen und essen die Kunden schon, was wir für geboten halten. Das ist das totalitäre Erbe von Außen links und Außen rechts dieser Bewegung, die kam ja nicht wie das Teufelchen aus der Schachtel.

Parteitagsbeschluss: Veggie-Day ist den Grünen ab sofort "herzlich egal"
Parteitagsbeschluss: Veggie-Day ist den Grünen ab sofort „herzlich egal“

 


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

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