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Nitratbericht 2016 erschienen – Ein Dokument der Irreführung

Der Nitratbericht der Bundesregierung ist noch ganz frisch.

Vorbemerkung:
Niemand kann den ganzen Nitratbericht 2016 in wenigen Stunden lesen, darum hat der Statistiker Georg Keckl als Ersteinschätzung nur schnell das das Kapitel „Nitrat im Grundwasser“ betrachten und bewerten können.
Es gibt nun also offiziell ein neues Nitrat-Messnetz für das Grundwasser! Aber warum denn nun doch?
Wollte man eine neue „EU-Nitratlüge„, wie in der „dlz“ beschrieben, verhindern?
Wie wird diese Neuerung verkauft? Ein großer Wurf? Was ist nun besser?

Georg Keckl gibt die Antwort im folgenden Beitrag, die Lektüre lohnt sich, nehmen sie sich bitte die Zeit:

Nitratbericht 2016 erschienen – Ein Dokument der Irreführung

Ein gemeinsamer Nitratbericht der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie für Ernährung und Landwirtschaft wird alle 4 Jahre erstellt. Der Nitratbericht 2016 ist erschienen. Nitratberichte sind Grundlage für die Beurteilung der EU über die Fortschritte der deutschen Nitratminimierungsziele.
Der Bundes-Umweltministerin und dem Bundes-Landwirtschaftsminister ist dieser Fachbericht wieder keine Pressemeldung wert, trotz des medialen Wirbels um Nitrat im Grundwasser in letzter Zeit, insbesondere seit der Nitrat-Klage der EU gegen Deutschland vor dem EuGH. Die Österreicher melden das für ihren Nitratbericht 2016, bei viel weniger Ärger mit der Materie in Österreich (https://www.bmlfuw.gv.at/). Dafür gibt es eine Pressemeldung des Bauernverbandes (DBV): Der Bauernverband stellt heraus, dass es zu keinem Anstieg der Nitratbelastung im Grundwasser gekommen ist, bei Oberflächengewässer wird die großartige Erfolgsgeschichte von der Verbesserung der Gewässerqualitäten fortgeschrieben (vgl. Spiegel: Früher war alles schlechter). Nitratbericht 2016 erschienen – Ein Dokument der Irreführung weiterlesen

Volksverdummung

Volksverdummung à la „Waldsterben“: Nitrate im Wasser

Geor Keckl | (c) animal-health-online.de
Geor Keckl | (c) animal-health-online.de

Die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) meldete im September 2015: „Hohe Nitratwerte in Niedersachsens Grundwasser1. Dazu wurde ein Bild der Rheinland-Pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken gezeigt, wie sie im Mainzer Landtag eine rot und grün eingefärbte Deutschlandkarte ins Plenum zeigte, auf der angeblich die „Grundwasserbelastung durch Nitrat grafisch darstellt“ sei (NOZ). Niedersachsen ist auf der Karte vorwiegend in alarmierendem Rot. Weiter sind zu dem Artikel im Internet Bilder mit einem völlig veralteten Gülle-Schleuderfass zu sehen und doch auch eine Karte, die einzelne Echt-Messwerte für Niedersachsen zeigt, wo es nun für den Raum Osnabrück, im Unterschied zur rot-grün gefärbten Karte der Ministerin, gar nicht so schlecht aussieht. In der gesamten Viehhaltungsregion der ehemaligen Fürstbistümer Münster und Osnabrück sorgt diese missverständliche rot-grüne Karte immer wieder für Besorgnisse der Bürger über ihr Trinkwasser. Regelmäßig lösen sich in der NOZ u.a. Artikel über den angeblich schlechten Zustand des Grundwassers mit scheinbar wirkungslosen Artikeln über die gute Qualität des in der Region gewonnenen Trinkwassers ab2.

Im März erschien in der NOZ ein Artikel mit der Überschrift: „Grüne: Missverständnis – Keine Gefahr für Trinkwasser in Hilter durch Nitrat“3. Ausgerechnet auf einer Infoveranstaltung der Grünen, die kräftig die „Grundwassersterbens“-Welle anschieben, wurde nun den verdutzten Besuchern erläutert, dass ihr Trinkwasser seit Jahrzehnten konstant niedrige Nitratwerte aufweist. Die Messstelle des Landes Niedersachsen, die zu hohe Werte aufweist, stehe in der Münsterstraße4 am Ortsrand von Hilter (lockere Siedlungen, Friedhöfe und Industriegebiet) und habe mit dem Trinkwasser des Ortes nichts zu tun.

In den katholischen Fürstbistümern zwischen Niedersachsen und NRW ist eine intensive Viehhaltung auf kleinen Höfen gewachsen. Das hier traditionelle römische Erbrecht (südlich des Limes und in römisch-katholischen Fürstbistümern) sah lange die Erbteilung vor und bei der Abschaffung der Leibeigenschaft samt „Verkoppelung“ der Felder im 19. Jahrhundert wurde viele Höfe aus den Dörfern in ihre Flur verlegt. Günstige Bedingungen, unter denen sich viele kleine Betriebe über eine intensive Viehhaltung für die nahe „Boomregion“ Ruhrgebiet bis heute erhielten. Im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung ist Viehhaltung immer noch eine Domäne der flächenknappen kleinen Vollerwerbsbetriebe. Groß- und Nebenerwerbsbetriebe wurden ab den 60er Jahren meist viehlos. Historisch sind viele Kleinbetriebe von den großen Herrschaftshöfen aus den Gebieten mit guten Böden auf die schwächeren Standorte verdrängt oder dort aufgesiedelt worden. So kam viel Viehhaltung auf leichte, sommertrockene Böden. Die Böden mit „luftigem“ Untergrund haben die Eigenschaft, dass sie wenig Wasser speichern und/oder bei viel Regen die in der Bodenlösung vorhandenen Nitrate biologisch unabgebaut nach Unten abgeben. Das trifft besonders auf Äcker zu, die lange ohne Bewuchs sind, welcher die Nährstoffe halten könnte. Wo diese „inkontinenten“ Böden sind, ist auch viel Nitrat im Grundwasser, ganz unabhängig vom Vieh. Das gibt es auch unter Siedlungen (meist undichtes Kanalnetz) oder Wäldern5.

Eine nicht-nachhaltige Waldnutzung, z.B. massenweise verfaulendes, bestes Buchenholz im Stadtpark von Hannover, erhöht die Nitratgehalte im Boden der Umgebung und führt dazu, dass die Anwohner Brennholz aus Russland in ihren Kaminen verbrennen. Die Stickoxide aus Auspuffabgasen summieren sich ebenfalls. Der öffentlichen Meinung wird nun eingeredet, alles Nitrat komme von einer „Überdüngung“ – würde nur so viel gedüngt, wie die Pflanzen brauchen, gäbe es kein Nitrat im Grundwasser. Das ist wie mit dem Salz im kochenden Nudelwasser. Man kann nicht so wenig Salz ins Wasser geben, wie die Nudeln brauchen, es wird immer Salz mit dem Nudelwasser weggeschüttet. Nitrat ist ein Salz wie Kochsalz. Wenn es so stark regnet, dass Wasser „durchläuft“ (meist im norddeutschen Winter), nimmt es das Salz mit. Nitrate sind ein natürlich im Boden vorkommender und auch natürlich immer verlagerter Stoff. Wie die „Nitratbilanz“ aussieht, ist mit dem Wetter jedes Jahr anders. Nitrat wird bakteriell abgebaut, von Pflanzen aufgenommen, in den Humus ein- und ausgelagert, ebenfalls mit der Humusmenge im Boden angereichert oder abgetrennt, mit dem Wasser in die Tiefe verlagert. Nitrat ist kein Gift, es ist ein Grundbaustein des Lebens, wie Kochsalz auch, nur dass Kochsalz „bakterienstabil“ ist. Die Menschen nehmen Nitrat vorwiegend mit dem Gemüse auf, und das schon zu Zeiten, wo die Menschen noch mehr Leitungswasser tranken als heute. Selbst die etwas problematischen Nitrite werden vom Menschen selbst in der Mundhöhle gebildet, ein Keimschutz für Zähne und Magen6. Das ist alles eine Frage der Dosis. Hier werden nach bewährter Taktik die nach technischen Möglichkeiten festgesetzten, technischen Ziel-Grenzwerte von Scharlatanen zu Gesundheitsgrenzwerten verfälscht.

Der Konflikt in Osnabrück ist typisch für gegenwärtige Lage beim Streit um das Grundwasser: Das Grundwasser stirbt angeblich, ist fast überall verseucht, nur hapert es an Überall-Zahlenreihen. Das erinnert stark an das „Waldsterben“, als Fotografen verzweifelt nach toten Bäumen im nirgends sterbenden Wald suchten. Wie alle „Waldschadensberichte“ seit 1983 und historische Forstberichte zeigen, ist der Wald heute so gesund oder so krank wie früher und zu allen Zeiten7. Die öffentliche Meinung hatte nur die Vorstellung, früher wären keine Bäume „gestorben“, hätte es keine kranken und abgestorbenen Bäume im Wald gegeben. Mit dem Missverständnis wurde Politik und Karrieren gemacht. Es ist erstaunlich, wie leicht die Medien immer wieder auf Katastrophenmeldungen und Kampagnen hereinfallen. Und es ist erstaunlich, wie weit die Umweltaktivisten für ihre guten Ziele bereit sind, das Volk zu verarschen, eben wie bei den Waldsterbensprognosen, die nie eintrafen. Will man heute sterbende Wälder sehen, muss man in die Nationalparke gehen, da sterben kilometerweise Wälder „natürlich“ ab und reichern das Grundwasser mit Nitraten aus faulendem Holz an.

Die großen „roten“ Gebiete auf der Karte der Ministerin Höfken kommen von wenigen Messstellen mit hohen Nitratwerten, die aus Vorsorgegründen ein ganzes Flusseinzugsgebiet als „gefährdet“ klassifizieren8. Dass hier das ganze Grundwasser „schlecht“ sei, ist eine politische Lüge. Auch in der NOZ fanden sich die weiteren politischen Verdummungen zu dem Thema:

Zwar werde der Grenzwert für Nitrat in der Mehrzahl der überwachten Bäche und Flüsse nicht überschritten. Doch während 2010 nur in 82 Fällen Werte über 50 Milligramm pro Liter gemessen wurden, waren es in diesem Jahr bereits 190. Der grüne Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald sagte der „Frankfurter Rundschau“: „Dass nur zehn Prozent der fließenden Gewässer in Deutschland richtig sauber sind, ist eine Klatsche für die Umweltpolitik der Bundesregierung.

Die Zahl der „Grenzwertüberschreitungen“ ist deshalb gestiegen, weil 2010 insgesamt 5666 Bäche und Flüsse gemessen wurden und 2015 waren es 63059. Nun hat Deutschland keine Eroberungen gemacht, sondern problematische Flussabschnitte stärker unterteilt. Das nur 10% der Gewässer in Deutschland richtig sauber sein sollen, ist die dreisteste Lüge, die immer wiederholt wird, denn die 90% ergeben sich hauptsächlich aus der Verbauung der Flüsse, ihrem „unnatürlichen Zustand“ und nicht aus der Chemie der Gewässer10. Es gibt einen Fluss, der viele deutsche Quellen, Bäche und Flüsse einsammelt, der Rhein, und da sinken, wie bei fast allen deutschen Gewässern seit den 80er Jahren, die Stickstoffwerte (Nitrat-N und Ammonium-N hängen zusammen):

Bimmen-Lobith-Rhein_nitratQuelle: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/419/bilder/dateien/nitrat_rhein.pdf

———————————————————————————————————————————–p-nh-nitrat_2010Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/419/bilder/naehrstoffe_trend.png

Die Belastung der Gewässer mit Nitrat nimmt im Schnitt eindeutig ab.

Auch die oft gehörte Aussage, in Deutschland wäre das Grundwasser so belastet wie in der EU sonst nur in Malta, ist dreist gelogen für den guten Zweck.

Dazu gibt es die berühmte „Malta-Grafik“, in der ich mal eingezeichnet habe, wo Deutschland stünde, wenn hier wie in anderen EU-Ländern gemessen würde (im „EUA-Messnetz“ statt im deutschen Sonderding „Belastungsmessnetz“11):

Nitrat_d_regularOriginal steht hier: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2013:0683:FIN:DE:PDF

Nun kommt von Wasser-Fachleuten die Forderung auf, die Werte der EU-Staaten vergleichbar zu machen12, was eine der Verursacherinnen dieses Schwindel-Rankings, Frau Höhn, dazu verlasst hat, dreist zu behaupten, nun würde „nur an wenig belasteten Stellen gemessen“13.

Das würde ja heißen, es würde genauso verlogen weitergemacht wie bisher, nur andersrum.

Deutschland hat das Geld, sogar ein echtes, repräsentatives Netz aufzubauen. Dazu wird es wohl nicht kommen, jede Verbesserung der Nitrat-Stellung Deutschlands würde von den Grünen als Schummelei dargestellt. Eine einfache Lüge hat es immer leichter als eine komplizierte Wahrheit. Wer etwas landwirtschaftlichen Verstand hat, wird doch wohl nicht glauben, dass wir bei Nitrat schlechter als die NL sind. Zu der Grafik habe ich dem EU- Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt, Herr Karl Falkenberg, öffentlich geschrieben:

Diese Irreführung der EU- Öffentlichkeit durch die EU ist nicht entschuldbar, man muss der Bedeutung des Fehlers und seiner öffentlichen Aufmerksamkeit entsprechend sagen, dass diese Auswertungen von faulen statistischen Vollidioten erstellt worden sind, die nie an solche Auswertungen gedurft hätten.14

Nun hat die EU auf dieser Grundlage Deutschland wegen Nichteinhaltung der Nitrat-Richtlinie verklagt. Ein Sieg für die, die Deutschland mit allen Tricks schlecht machen wollen, was hoffentlich bei den Verhandlungen eine Rolle spielen und auf die eifernden Datenfälscher zurückfallen wird.


 

1 Vgl.: http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/613254/hohe-nitratwerte-in-niedersachsens-grundwasser#gallery&0&1&613254
2 Vgl.: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/596137/wie-viel-nitrat-ist-im-wasser-in-osnabruck-und-im-landkreis
3 Vgl.: http://www.noz.de/lokales/hilter/artikel/691997/keine-gefahr-fur-trinkwasser-in-hilter-durch-nitrat
4 Vgl.:https://www.google.de/maps/place/M%C3%BCnsterstra%C3%9Fe,+Hilter+am+Teutoburger+Wald/@52.1351122,8.1255246,1165m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47b9f24ef617a535:0x2bcad70cdf8fa4d2
5 Vgl.: :  Seite 30 bis 33 in   http://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/a34_stickstoff_in_bayerns_waelder.pdf und  http://www.lwf.bayern.de/boden-klima/bodeninventur/012071/index.php
6 Vgl.: https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.Ernaehrung,Lde/Startseite/Empfehlungen/Nitrat+im+Gemuese+_+Wirklich+so+bedenklich_/?LISTPAGE=1063164 und http://www.eufic.org/article/de/artid/Unser-Speichel-oder-Spucke-nicht-nur-zum-Spucken/
7 Vgl.: http://www.keckl.de/texte/Mail%20November%20Waldsterben.pdf und http://www.agrarheute.com/dlz/news/ausbleibende-katastrophen
8 Vgl.: http://www.keckl.de/texte/Verwirrung%20Grundwassser%20und%20Nitrat.pdf
9 Vgl.: Seite 8 in http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/058/1805856.pdf
10 Vgl.: http://www.keckl.de/texte/Umweltbundesamt%20manipuliert%20ZDF%20beim%20Nitrat.pdf
11 Vgl.: Grafik 2 in https://www.umweltbundesamt.de/daten/gewaesserbelastung/grundwasserbeschaffenheit
12 Vgl: siehe Folien 4 bis 13 in http://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/hydrogeologie/Fortbildungs-_und_Vortragsveranstaltungen/Grundwassertag2014/Messnetz_Nitratrichtlinie_Neumann.pdf
13 Vgl.: http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/deutschland-will-bei-der-nitratbelastung-tricksen-a-1049215.html
14 Vgl.: http://www.keckl.de/texte/Leserbrief%20ZEIT%20Nitrat.pdf

Pamela Anderson und die Putenbrüste

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist 17. Teil der kleinen Serie:

2.12 Manchen Männern können die Brüste nicht groß genug sein

ZITAT FAZ, Herr Bauck: „Herausgekommen sind dabei Zombies mit fünfzig Prozent Brustanteil. Bei Pamela Anderson sind es nur dreizehn Prozent.“

(Quelle: http://www.discounter-preisvergleich.de/)
(Quelle: http://www.discounter-preisvergleich.de/)

Der Brustfleischanteil bei der Pute liegt bei 30%, sagt sogar Ökotest1. Leichte Puten haben ca. 30,5% Brustfleischanteil, schwere 33%2. Das ist nicht viel mehr als Wildvögel haben, denn der Flugmuskel („Brust“) ist nun mal der größte und wichtigste eines Vogels.

(Quelle: Wikipedia)
(Quelle: Wikipedia)

Die Vogelbrust ist ein Muskel, der muss groß sein, sonst klappt das mit dem Fliegen nicht. Flugunfähige Vögel haben mehr Bein. Der heißt zwar Brustmuskel, nun denken die Leute aber immer an die Dinger auf den Rippen, aber bei Vögeln zieht sich der Brustmuskel vom Hals unter den Bauch bis zum Schwanz3.

Das ist ein geschicktes PR-Spiel der Propagandaexperten bei den NGO’s mit dem Unwissen in Biologie und Anatomie. Die Frau Anderson hat am unausbalancierten vorderen Gewicht vermutlich mehr zu leiden als die Vögel. Den Gewichtsanteil der Brüste bei Frau Anderson kenne ich nicht, aber wenn sie 60 kg wiegen sollte, dann wären 8 kg Brust eine reine Männerphantasie.

2 Vgl.: Seite 39 in http://www.uni-goettingen.de/de/document/download/eb8e7cb74287077b3a6034007ac7ba47.pdf/4.Gefl%C3%BCgel_2013.pdf
3 Vgl.: http://www.heidemark.de/index.php?page=teilstuecke-der-pute und https://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgel#/media/File:Huhn-ganz.png

Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

Heidekartoffel Linda

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist 16. Teil der kleinen Serie:

2.11 Heidekartoffel Linda

img_2812_lindaDas war eine gute PR, die da um die Linda gemacht wurde. Die Nachfolgekartoffel „Belana“ schmeckt genauso gut und zickt viel weniger. Die wichtigste Speisekartoffel heute. Normal gehen die Biobetriebe auf zickenlose, gesunde, robuste Sorten, aber durch diese Show „armer Biobetrieb gegen bösen Saatgutkonzern“ bilden sich die Biokunden noch heute ein, da einen Kampf gegen das Böse zu unterstützen.

Bei der Aufzählung der Bio-Pioniere aus der Gegend wurde wieder der bio-vegane Pionier vergessen, der vormachte, dass vegan und Gartenbau geht. Für das EHEC konnten sie nichts, das wurde mit Samen aus Ägypten eingeschleppt, hätte auch anderen passieren können. Dass so viele Leute starben, lag auch daran, dass man nicht glauben wollte, dass ein lokaler Biobetrieb die Keim-Quelle sein konnte, obwohl das Erkranktenmuster eindeutige Hinweise gab. Bio ist ja so gesund, kann doch nicht sein.


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

Alles bio und gut?

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist 18. der kleinen Serie:

2.13 Die Ökologie beißt sich bei einzelnen Thesen in den Schwanz

Moderne Nutztierrassen nutzen das Futter optimal, d.h. aus wenig Futter wird viel Fleisch. Das ist ökologisch und nicht alte Rassen, die viel Fressen und wenig Eier liefern oder Fleisch ansetzen.

So wie die Hühner an Menschen gewöhnt sind, so reagieren sie auch.

(Quelle: Wikipedia)
(Quelle: Wikipedia)

Auf dem DEMETER-Hofgut in Darmstadt kosten die Eier auch 50 Cents, auch von vorbildlichen „Hühnermobilen“ und viele Besucher gewöhnt, wie früher die überall herumkackenden Hofhühner.

Zu Ostern gibt es deswegen so viele Eier, weil ein Großteil der Eier in Aufschlagwerke geht für die Großabnehmer, nur zu Ostern eben nicht.

Ich würde mal behaupten, das Durchschnitts-Konvifutter aus den Werken ist besser als was die Biotiere zu fressen bekommen. Auch bei Bio geht 60% des Getreides ins Futter. Vieles davon würde kein Kraftfutterwerk kaufen.

Deutsche Professoren scheinen inzwischen zu glauben, wenn man das Angebot verändert, ziehen die Kunden nach. Ansprüche, Reden und Verhalten sind zweierlei. Ansprüche hat man gern – an andere. Wer „gesellschaftlich akzeptiert“ als Produktionsvoraussetzung einführen will, wird demokratische Prozesse durch Räteentscheidungen ersetzen. Es kommt zum Terror praxisfernen Labertaschen, die sich für die Gesellschaft halten. Unsere Marktwirtschaft klappt hervorragend, entfaltet größten Nutzen für alle, für das Gemeinwohl, wenn jeder Bereich seine Freiheit und seine Regeln hat, seine Erfolge einstecken kann: Die Bauern die ihren, die Verarbeiter die ihren und auch der ganze Handelsbereich vor und hinter der Produktion die seinen. Die Rahmenbedingungen setzt der Gesetzgeber und alle halten sich daran, respektieren das. Das ist heute demokratisch legitimiert, das wird im Prinzip noch respektiert. Keiner mischt sich zu sehr in die Arbeit des anderen Bereiches ein, wenn es für den eigenen Bereich nicht nötig ist. Wie die Tiere gehalten werden, war Sache der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Bauern, nicht der Verarbeiter oder des Handels. Eine Molkerei hält keine Kühe, will nur beste Milch, eine Schlachterei hält keine Schweine, versteht auch nicht unbedingt viel davon, und der Handel schon gar nicht.

Der Rausch an neuen „Weltverbesserungsinstrumenten“ zur „moralischen Reformation“ des Clusters kann schnell verfliegen. Man sollte sich schon überlegen, sich bewusst sein, was man in Bewegung setzt, wohin das auch führen könnte, wenn andere hier an die medialen Ruder kommen und das propagandistisch nutzen („Planziele nicht erreicht“ etc.). Wenn jetzt jeder über alles mitbestimmen und sich einmischen will, und womöglich über einen „Ethikrat“, oder wie immer man das nennen will, so wird das nach allen Erfahrungen mit der Soziologie eher in eine „Herrschaft der Labertaschen“ (a‘ la „Welt-Agrarbericht“) hinauslaufen, denn in eine ethische Reform des Bereiches. Es wird die Wettbewerbsfähigkeit des extrem erfolgreichen Clusters, nach meiner Erfahrung mit Menschen und Moden, eher lähmen statt beleben. Wer weiß dann denn noch, was kommt, auf was Verlass ist? Man sollte sich auch überlegen, was als nächster Bereich unter diese „Betreuung“ kommt, ethische Preise, ethischer Handel, ethische Arbeitsbedingungen, ethische „Regionalität“, ethische „Klimabilanzen“, ethische Presse? Es ist absolut sinnvoll und richtig, prinzipiell in Gedanken und Praxis an der bisherigen, demokratisch legitimierten Arbeitsteilung festzuhalten! Bei undemokratischen „Räteelementen“ ist sehr aufzupassen, was das wird, das ist streng auf einen speziellen „informellen Nutzen“ zu beschränken. Alles andere wäre gegen unser Wirtschaftssystem, wäre ja so was wie ein Gutgläubigen-Kartell. Wir schreiben Euch vor, wie das zu machen ist!


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

in der DDR wurde überwiegend regional produziert

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist 15. Teil der kleinen Serie:

2.10 Ich muss mich in der Quasselgesellschaft gut darstellen, ob ich es mir leisten kann und will oder nicht

ddr_konsumWie man eine lokale Selbstversorgung organisierte, zeigte die DDR: Es gab halt nichts anderes oder nur zu astronomischen Preisen. Man nennt das in Bio-Kreisen heute „Einspeisevorrang“, angelehnt an das EEG.

Grüne Demo vor einem Zirkus. Vor dem Zirkuszelt wurde von der Karlsruher Ortsgruppe der Grünen dazu ein Protesttransparent entrollt mit dieser Aufschrift. Wann stehen diese eifernden Leute vor Bio-Ställen? Wann merken die Bioverbände, mit wem sie da im Bette sind? (Quelle SWR)
Grüne Demo vor einem Zirkus. Vor dem Zirkuszelt wurde von der Karlsruher Ortsgruppe der Grünen dazu ein Protesttransparent entrollt mit dieser Aufschrift. Wann stehen diese eifernden Leute vor Bio-Ställen? Wann merken die Bioverbände, mit wem sie da im Bette sind? (Quelle SWR)

Man kann dem ökologischen Landbau quantitativ nicht mehr schaden, als dass man ihn die PR-Falle einer „heilen-Welt-Landwirtschaft“ – wie auf dem Bauckhof bugsiert. Die Masse der Bioprodukte ist heute kein Kleinbauernerzeugnis mehr – aber – der Bauckhof ist auch kein kleinbäuerlicher Betrieb! DEMETER ist was für die elitär angehauchten, auch um sich so darzustellen. Der Bauckhof verkauft nicht nur Bioprodukte, er verkauft auch einen Bioablass auf Umweltsünden und Tickets für einen sozial abgegrenzten Wohlfühlzirkel.


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

allerlei Gerüchte ums Nitrat

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist 13. Teil der kleinen Serie:

2.08 Mehr Öko-Hearsay zu Wasser & Nitrat

„Stickstoff wird als Nitrat massiv ins Grundwasser geschwemmt, so dass inzwischen bei fünfzehn Prozent des Trinkwassers der Nitratanteil über dem gesetzlichen Grenzwert liegt.“ ZITAT FAZ

Mainstream“ – aber falsch. Der Anteil des Trinkwassers, bei dem der Nitratanteil über dem gesetzlichen Grenzwert liegt, ist nahe Nullkommanichts!

ZITAT UBA: „Die Messdaten aus den Jahren 2011 bis 2013 zeigen: Das Trinkwasser hielt bis auf eine Ausnahme zu mehr als 99 Prozent alle Parameter ein.1

Wenn Nitrat so schlimm wäre, müsste man den Gemüseverzehr verbieten. Wer trinkt eigentlich noch Wasser aus dem Hahn? Die Nitratmenge aus dem echt getrunkenen „Trinkwasser“ ist im Vergleich zu Gemüse und Obst ein Witz.

Höchstmengenregelungen zu den Nitratgehalten in unterschiedlichen Lebensmitteln. Quelle: http://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/kontaminanten/nitrat/
Höchstmengenregelungen zu den Nitratgehalten in unterschiedlichen Lebensmitteln. Quelle: http://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/kontaminanten/nitrat/

Neuere Erkenntnisse sprechen dem Nitrat in den aktuellen Dosen einen Gesundheitsnutzen zu2. Es gibt inzwischen schon Nitrat-Fitnessdrinks3. Dieses Hearsay-Wissen breitet sich mit großer Unterstützung des UBA aus, Zahlen, Faken und Zusammenhänge werden durch „groß“, „bedeutend“, „Einfluss“ etc. ersetzt, wenn die echten Zahlen stören könnten – und man rückt die echten Zahlen zu den Behauptungen auch nicht raus4. Das UBA verstößt damit gegen die Beamtenpflichten5, es hat unparteiisch und seriös zu informieren.

5 Vgl.: http://www.gesetze-im-internet.de/beamtstg/__33.html


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

Tendenz zur ökologischen Bevormundung

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist elfte Teil der kleinen Serie:

2.06 Soll sich das Angebot nach den Verbrauchern richten oder nach grünen Plänen?

Wenn Herr Bauck sagt:

Die Bauern könnten die Welt nicht verändern, das müsse die Gesellschaft schon selbst tun“,

so ist das für einen Biobetrieb toll und völlig richtig, nur so soll er das mal seinen Verbänden und den ökobewegten Menschen verraten, die zu den Bauckhöfen pilgern. Nach der Pleite mit dem „Veggieday“ gilt jetzt noch mehr als vorher für die Ökoavantgrade: wir müssen das Angebot verändern, reglementieren, preislich steuern, dann kaufen und essen die Kunden schon, was wir für geboten halten. Das ist das totalitäre Erbe von Außen links und Außen rechts dieser Bewegung, die kam ja nicht wie das Teufelchen aus der Schachtel.

Parteitagsbeschluss: Veggie-Day ist den Grünen ab sofort "herzlich egal"
Parteitagsbeschluss: Veggie-Day ist den Grünen ab sofort „herzlich egal“

 


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

bio-vegane Landwirtschaft?

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist zehnte Teil der kleinen Serie:

2.05 Vegan wäre der Tod von DEMETER

ZITAT FAZ, Herr Bauck: Dieses ganze vegane Zeug zum Beispiel ist mir völlig fremd. Ich bin Bauer und weiß, dass es keine vegane Landwirtschaft gibt. Tiere gehören einfach auf den Hof, schon allein deswegen, weil man ohne ihren Mist keine natürliche Düngung hat. ZITAT ENDE.

Eine vegane Landwirtschaft gibt es schon, seit Jahrzehnten gleich in Herrn Baucks Nachbarschaft, was er wissen müsste wie die ganze Welt, aus der kam der EHEC-Keim, der hier 53 Menschen qualvoll zu Tode brachte.
Dass Herr Bauck ein Problem mit vegan hat ist klar, als DEMETER-Betrieb muss er Vieh halten. Der Nährstoffkreislauf nach Rudolf Steiner funktioniert sonst nicht. Herr Steiner kannte noch keine Biogasanlagen. Natürlich steht er, trotz der vielen Bauck-Backmischungen in den Bio-Supermärkten etc., in der Tradition der „unbehandelten Lebensmittel“ aus der Reformbewegung, die noch heute das Angebot der Reformhäuser ausmachen.
Vegan hat eine kuriose Schwäche für voll künstliche Ersatzprodukte, wie „vegane“ „Wurst & Käse“. Das konsumieren dann die gleichen Ernährungsbewegten, die sonst so viel Wert auf „unverfälscht“ und „frisch“ und „natürlich“ legen.
Wie meinte doch Herr Martenstein im ZEIT-Journal über den deutschen Verbraucher samt Verbraucherberaterinnen: „Es ist meiner Ansicht nach wissenschaftlich erwiesen, dass 64 Prozent der Deutschen geisteskrank sind“
1. Ja Himmelherrgottnochmal, Fleisch ist natürlich, was denn sonst! Vegan wäre der Tod der DEMETER-Betriebe, würde Bio ans Messer liefern.

Aber der Streit vegan-bio-biovegan-nurgesund / Veganzmarkt – Biosupermärkte – Reformhäuser hat nun den Vorteil, dass die scheinheiligen Bio-Vorsteher sich endlich zur Tierhaltung bekennen müssen und dies auch den veganen Tierrechtsaktivsten in ihren Demo-Kolonnen sagen müssen, derer sich Bio bisher zur Schlechtmachung der Konviprodukte gern bediente, selbst als die zunehmend auch in Bioställe eindrangen.

peta_führt_krieg

Die veganen Tierrechts-NGO’s sind Missionswerke für vegan mit dem Tierschutz als Missionshilfsmittel und keine guten Mitmarschierer in Bio-Förderdemos.

Wann merken die Journalisten und nackerte Promis, dass das Ziel dieser Organisationen „mehr Platz für Tiere“ ist, eine Reduzierung des Hauptumweltsünders, des Haupttierquälers, des Menschen?

Wollen wir das nachher wieder nicht gewusst haben? Schon die Reaktion von Herrn Broder auf den peta-Protest gegen einen mit Sprengstoff beladenen Esel hätte doch allen Promis die Schlüpfer anlassen müssen!2


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html

 

mehr Bio und weniger Fleisch?

In der FAZ vom 1.Oktober 2015 erschienen acht Artikel über Landwirtschaft und Ernährung. Georg Keckl macht sich ein paar Gedanken zu den Berichten und Artikeln. Dieses ist neunte Teil der kleinen Serie:

2.04 Bio kann die Menschen, so wie sie nun mal sind, nicht ernähren

ZITAT FAZ, Herr Bauck zur Ernährung der Völker über bio: „Aber wenn wir unsere Ernährung umstellen, weniger Fleisch essen und mehr dafür auszugeben bereit sind, dann geht es.“ ZITAT ENDE.

Herr Bauck weiß, dass der Stickstoffbedarf der Felder nach den DEMETER-Regeln heute einen ungeheuren, dungproduzierenden Tierbestand bräuchte, viel mehr Tiere als heute da sind – und viel mehr, als für tierische Produkte nötig wären. Mehr Bio = mehr Dungbedarf und dann „weniger Fleisch“ – und alle satt? Das geht nicht auf! Dass man die Menschheit oder Deutschland ohne künstlichen Stickstoff über Bio-Dogmen ernähren könnte, ist so weltfremd wie die Annahme der Professoren 1915, bei weniger Vieh bleiben mehr Kartoffeln und Getreide für die Menschen. 800.000 Deutsche haben das mit dem Leben bezahlt, zuerst und grausamst die „unnützen Esser“ in den Irrenhäusern1.
Mit mehr Vieh konnte man im 18. Jahrhundert beim Übergang von der Dreifelderwirtschaft auf die Fruchtwechselwirtschaft, trotz Futteranbaues auf den Ackerflächen, auch mehr Menschen ernähren.
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Mehr Vieh, mehr Dung, mehr Ertrag, mehr Menschen, besseres Essen – dank leistungsfähigerer Böden, mehr echtes Wissen über Böden, Pflanzen und Tiere. Wegen des ackerruhe_ist_blödsinn_keckl„künstlichen“ Stickstoffs ab 1913 konnte der Tierbestand gegenüber früher pro Mensch deutlich reduziert werden, gibt es heute die vielen viehlosen Betriebe und Regionen und trotzdem viel mehr tierische Produkte als früher!
Wenn die viehlosen Bauern heute alle wieder Vieh hätten, auch die in den Dörfern drin, was gäbe das für eine Gaudi mit den tierentwöhnten Nachbarschaften!

1 Vgl.: http://dlz.agrarheute.com/von-professoren-empfohlen


Die Ausgabe der FAZ vom 1.10.2015 ist als e-Paper hier erhältlich: http://e-kiosk.faz.net/faz-2015-10-01-pdf.html