Weltbauerntag wird politisch instrumentalisiert

Weltbauerntag wird politisch instrumentalisiert

Ökobauernverband feiert nur die Ökobauern

Heute ist der 1. Juni und gleichzeitig der der Weltbauerntag. Ein Tag, der dazu genutzt wird, auf die Leistungen und sicher auch Probleme der Bauern aufmerksam zu machen.
Der Bund für ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) nutzt diesen Termin auch dafür, möchte aber nur die Ökobauern feiern.

Unsolidarisch

Ich finde das einfach völlig unsolidarisch, unkollegial und trennend! Ich habe meine Meinung dazu auch bei Twitter gepostet:

Ich feiere alle Bäuerinnen und Bauern der Welt, die in Generationen denken und jeden Tag einen guten Job machen! Und ich finde es schade, wenn kaum eine Gelegenheit ausgelassen wird, das Spiel "guter Bauer - böser Bauer" zu spielen. Und ärgerlich, wenn es der #BÖLW forciert.

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Bernhard Barkmann

Landwirt und Blogger aus dem Emsland

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2 Comments

  1. Politik, Handel und Verarbeiter reiben sich die Hände, wenn sich Verbraucher mit Erzeugern fetzen und die Bäuerinnen und Bauern auch untereinander auf Konfrontation gehen 🙁

    Daß bei Bio der Konventionalisierungsdruck auch deutlich spürbar ist und dieselben Probleme wie Klimawandel, Höfesterben, unfaire Erzeugerpreise, invasive Arten etc. zu Buche schlagen, könnte man ja auch mal erwähnen.

    Es fehlt eine Solidaritätsbewegung in der Landwirtschaft. Die einen hoffen, irgendwie durchs Loch zu kommen mit weiter so und weniger Bürokratie, Kontrollen und Auflagen, andere suchen Ihr Heil in der Flucht, hoffen auf die Bio-Nische oder sind verbändelt mit der Agrarindustrie um Bayer und Co. Wenn das so weitergeht, haben wir 2050 nur noch 20.000 Großbetriebe und alle in Händen von ALDI und Co., das Ende des Strukturwandels. Und wie ökologisch nachhaltig das dann ist, entscheidet dann nur noch die Rendite. Oder der Geldbeutel all der zunehmenden Niedrigeinkommen …

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