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Mehr Ferien(S)pass auf dem Bauernhof

Gewinnspiel von ADAMA für den guten Zweck

Der Pflanzenschutzmittelhersteller ADAMA möchte zum Jubiläum des Herbizids Herold SC Projekte für einen guten Zweck mit 50000 € unterstützen.

Adama unterstützt Projekte für einen guten Zweck

Auch ich möchte die Chance ergreifen und für meinen Landwirtschaftlichen Ortsverein mindestens 1000€ gewinnen und damit mehr Ferienpassangebote auf dem Bauernhof ermöglichen.

Ich brauche Eure Hilfe!

Dazu benötige ich allerdings auch Eure Hilfe! Bitte stimmt für unser Projekt ab!
Das ist ganz einfach:

Ich werde Euch auch hier auf dem Laufenden halten und im nächsten Jahr hoffentlich von der Ferienpassoffensive berichten können. 😉

Bewerbung bei ADAMA

Mit diesem kurzem Text und diesen Bildern habe ich für unser Projekt geworben: Mehr Ferien(S)pass auf dem Bauernhof weiterlesen

Ferienpassaktion auf dem Bauernhof

Bauernhof wird zum Kinderparadies

So titelte die Lingener Tagespost den Zeitungsbericht zur der Ferienpassaktion, die in der letzten Woche auf unserem Hof stattgefunden hatte.

Bauernhof in Messingen wird zum Kinderparadies. 20 Kinder lernen bei Ferienpassaktion Kälbchen kennenVeranstaltet wurde dieser Nachmittag vom landwirtschaftlichen Ortsverein Messingen mit administrativer Unterstützung seitens der Samtgemeinde Freren, die uns die Werbung und das Anmeldeverfahren abgenommen hatte.

Hier sind die Fotos zu sehen, die in der Lingener Tagespost veröffentlicht wurden
Fotocollage auf Bildern von Jessica Lehbrink, Lingener Tagespost

Plätze waren schnell ausgebucht

Apropos Anmeldung: Da wurden wir ziemlich schnell von einem großen Andrang überrascht, so dass wir die Zahl der Teilnehmerplätze verdoppelt haben- auf 20 Kinder. Trotz anfänglicher Bedenken hat das wirklich richtig gut geklappt.

Die Kinder waren alle sehr neugierig, begeisterungsfähig und haben mit großem Interesse zuerst die Hofführung mitgemacht und später gut miteinander gespielt auf dem Trampeltrecker-Parcours oder der Strohburg.

viele Programmpunkte

Ferienpassaktion auf dem Bauernhof weiterlesen

Grundschüler informieren sich über Bienen und Raps

Messinger Grundschüler besuchten Rapsfeld

Letzte Woche, bei bestem Wetter und zu Beginn der Rapsblüte, besuchte die 4. Klasse der Grundschule Messingen ein Rapsfeld in Messingen. Der ortsansässige Imker Jan Caffier und ich informierten zu den Themenfeldern Bienen bzw. Raps.

Dazu habe ich dieses kleine Video erstellt:

Es war ein schöner Vormittag! Vielen Dank an Frau Reinel und ihre 4. Klasse für den Besuch im Ortsteil Brümsel und an Jan Caffier, der den Kindern die Imkerei etwas näher gebracht hat.


Emsländische Landwirte und Jäger unterstützen den NABU

Nistkästen für den Turmfalken in Messingen errichtet

Messingen (pm). Naturschutz und Landwirtschaft muss kein Widerspruch sein. Das zeigt das neu aufgelegte Projekt des Naturschutzbundes (NABU) Emsland zusammen mit den hiesigen Landwirten und Jägern. Gefördert wird das Projekt von der Naturschutzstiftung Emsland.

30 neue Nistkästen

Insgesamt sollen 30 Nistkästen für Turmfalken in der Region aufgehängt werden. 15 davon gehen an emsländische Landwirte und wiederum 15 Stück werden durch die Jägerschaft verteilt. Auf dem Hof von Johannes und Karin Krane wurde Anfang April einer der Nistkästen für Turmfalken aufgehängt.

Johannes Krane und Thomas Weber präsentieren einen Falkenkasten
Landwirt Johannes Krane (links) arbeitet im Turmfalken-Projekt Hand in Hand mit Thomas Weber vom NABU (rechts). Foto: Landvolk

In Messingen hängen bereits vier Kästen aus dem Naturschutz-Projekt. „Wir machen mit, weil wir viel für Tiere übrig haben. Bei uns auf dem Hof nisten schon sehr viele verschiedene Vogelarten, wie z.B. die Schleiereule im Scheunendach. Die ganze Familie beobachtet jedes Frühjahr gespannt, wer wieder in die Höhlen und Kästen einzieht“, bekräftigt Johannes Krane sein Engagement für den Vogelschutz.

Laut Thomas Weber, erster Vorsitzender des NABU Kreisvereins Emsland-Süd, seien die Turmfalken keine Nestbauer, sondern die Vogelart bevorzuge es in hohlen Bäumen, Türmen oder Steinbrüchen zu nisten. „Genau darum haben wir das Projekt ins Leben gerufen. Wir möchten den Turmfalken, der auch gerne Rüttelfalke genannt wird, bei der Nistplatz-Suche unterstützen“, so Weber weiter. Der Turmfalke ernährt sich hauptsächlich von Feld-und Erdmäusen.

fliegender Tuermfalke
Ein Turmfalke in der Luft. Foto: Thomas Weber

Beim Aufhängen eines Nistkastens gibt es Einiges zu beachten: So sollten die Kästen nicht in die Hauptwitterungsrichtung zeigen und auch nicht zu viel Sonne ab bekommen. Teilweise Schatten ist optimal für die Bewohner des Nistkastens. Ebenfalls ein freier Anflug des Kastens sollte gewährleistet sein. Landwirte, die dieses Projekt unterstützen möchten, können sich bei Thomas Weber unter der Telefonnummer 05977-1597 oder via E-Mail unter tomwebbird@aol.com melden.

Rettet das Dorf

Bereits im Februar wurde im Deutschlandfunk ein Gespräch mit dem Autor(*) Gerhard Henkel gesendet. Thema der Sendung: „Zukunft des Dorfes – Dorf der Zukunft„.
Ich fand die Sendung unheimlich spannend und wurde in meinem Gefühl bestätigt, dass man auch kleinen Verwaltungseinheiten (und das sind die Dörfer im Amtsdeutsch oft) möglichst viel Autonomie gewähren sollte. Dorfbewohner wollen ihr Schicksal möglichst selbst in die Hand nehmen und nicht von fernen Rathäusern ferngesteuert werden.

In meiner emsländischen Heimat hat zwischenzeitlich ein offensichtlich profilierungssüchtiger SPD-Politiker aus der Nachbarstadt die Schließung der Grundschule meines Heimatdorfes gefordert. Das sorgte zurecht für einen riesigen Aufschrei in der Dorfbevölkerung und führte zu einer großen Solidaritätskundgebung am folgenden Tag.

Foto: Heinz Krüssel (Lingener Tagespost)

Auch unsere örtliche freiwillige Feuerwehr steht immer wieder vereinzelt in der Kritik. Sie sei zu teuer heißt es dann.
Ihre Arbeit machen die Feuerwehrleute sehr zuverlässig und auch ihre Jugendarbeit ist über die Region hinaus vorbildlich, was z.B. auch die Einladung zum Bundespräsidenten Gauck dokumentiert. Ehrenamtliches Engagement durch und durch!
Dass eine Zentralisierung  der Feuerwehren zum Bumerang werden kann, erleben wir aktuell in Ostfriesland, wo nun über eine Pflichtfeuerwehr diskutiert wird (Bericht des NDR).

Deshalb lege ich den Lesern hier folgenden Ausschnitt aus der Radiosendung ans Herz. Gerhard Henkel plädiert leidenschaftlich für möglichst selbstständige Dörfer und belegt dieses auch mit Ergebnissen aus Studien und mit Zahlen. Aktives Dorfleben ist ein Standortfaktor für Dörfer, diesen darf man nicht voreilig aus vordergründig finanziellen Erwägungen aufopfern!


(*)
Gerhard Henkel hat eine eigene Homepage und u.a. diese zwei Bücher zum Thema Dorf und Dorfleben veröffentlicht:

 

eine Woche Twitter

Seit ein paar Wochen wird auf dem Twitterkanal von „Frag den Landwirt“ (@bauernwiki) twittern verschiedene Landwirte aus den unterschiedlichsten Regionen von ihrem Hof bzw. ihrer Arbeit – immer im wöchentlichen Rhythmus.

Seit heute früh bin ich an der Reihe. eine Woche Twitter weiterlesen

mein Regio-Day

rdlogo-mit-datumEs ist gar nicht mehr lange hin bis zum 1. Oktober, dem RegioDay. Auch ich bzw. wir, der Familienbetrieb, werden uns mit einer kleinen Aktion am RegioDay beteiligen:

Bei uns haben alle Interessierten die Möglichkeit ihre Äpfel zu leckerem Apfelsaft zu pressen. Dazu sollten einerseits natürlich die Äpfel mitgebracht werden, aber auch genügend Flaschen, um den anfallenden Saft abzufüllen.

Apfelsaftpressen macht Spaß!
Apfelsaftpressen macht Spaß!

Mit einer Ladung Äpfeln (ca. 10 Eimer) lassen sich ca. 40l Saft gewinnen. Wer nicht so viele Äpfel oder Flaschen hat, kann sich gerne mit Freunden oder Nachbarn zusammen tun. Das Apfelsaftpressen ist eine schöne Gemeinschaftsaktion! 🙂

An diesem Tag werden wir auch unsere eigenen Äpfel zu Saft pressen, soweit es die Zeit zulässt. Da könnten „Kleinabnehmer“ sicherlich auch mitmachen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, den Bauernhof zu besichtigen.

Ich bitte aber um eine kurze und formlose Anmeldung, damit wir den Tag besser planen können. Wartezeiten können so vermieden werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Messingen-Brümsel (Emsland)!

Anmeldungen und Infos unter: 0151-50749517 oder info@blogagrar.de

Familie Barkmann freut sich auf Ihren Besuch
Familie Barkmann freut sich auf Ihren Besuch

 

Ansprache zur Bäuerinnen-Ausstellung

Zur Eröffnung der Ausstellung „Bäuerinnen in Messingen“ am 17.1.2016 hielt Dr. Andreas Eiynck aus Lingen und Leiter des Emslandmuseums folgende Ansprache:

Dr. Andreas Eiynck
Dr. Andreas Eiynck

Als ich vor etlichen Jahren aus der Universitätsstadt Münster nach Lingen ging, war dies ganz klar auch eine Entscheidung für den Ländlichen Raum. Ein Leben lang in einer Großstadt zu leben konnte ich mir nicht vorstellen.

Und als klar wurde, dass unser neues Museum nicht nur ein Stadtmuseum für Lingen, sondern ein Museum für alle Gemeinden im südlichen Emsland werden würde, da war für mich die Sache rasch klar.

Viele Dörfer, Bauerschaften und Bauernhöfe, zunächst im Münsterland, später auch in der Grafschaft Bentheim und im Emsland habe ich im Laufe der Jahre kennengelernt und fand das Thema Bauernhöfe und Leben auf einem Bauernhof schon immer spannend. Sie sind ja quasi die Keimzellen des ländlichen Raumes. Ansprache zur Bäuerinnen-Ausstellung weiterlesen

„Bäuerinnen aus Messingen“ im Zentrum Westfalens

von Dr. Andreas Eiynck

Ausstellung läuft ab kommenden Sonntag auf dem Mühlenhof in Münster

Wenn Münsters „Mühlenhof“ eine Ausstellung über moderne Landwirtschaft im Emsland präsentiert, dann ist das schon eine kleine Revolution. Denn bislang war das populäre Freilichtmuseum rings um die Windmühle am Aasee vor allem als ein Hort des „alten Münsterlandes“ bekannt: Fachwerkidylle mit Kiepenkerl und Korn, dazu Schinken, Mettwurst und Pumpernickel. Lange wollten die Besucher genau diese Fiktion von der „Guten alten Zeit“ und vom „Landleben im Münsterland“. Doch in den letzten Jahren brachen die Besucherzahlen dramatisch ein – die museale Inszenierung und der Erfahrungshorizont der Zielgruppe passten einfach nicht mehr zusammen. Eine ähnliche Erfahrung hat ja in den letzten Jahren gerade auch die Landwirtschaft gemacht.

Insofern war es eine gute Idee von Museumskuratorin Elke Berner, den Neustart auf dem Mühlenhof zu wagen mit einer Ausstellung über das aktuelle Berufsbild der heutigen Bäuerinnen im Emsland – einer hochentwickelten Agrarregion mit intensiver Tierhaltung. Hier werden die Agrarprodukte und das Fleisch produziert, das dann letztlich auf den Tellern der Westfalen landet. Da werden die Gäste in Münster sicherlich staunen über den Stand der Technik in der Sauenhaltung bei Marlies Wobbe, in der Legehennen-Freilandhaltung bei Silvia Langenhorst, über die Ausbildung von Elisabeth Kottebernds und die Milchproduktion bei Mechthild Exler.

Und wenn die Besucher aus der Großstadt mal genauer hinsehen, dann werden sie auch erkennen, dass Tierwohl in der heutigen Landwirtschaft einen hohen Stellenwert hat und dass es den Tieren in den Ställen der Messinger Bäuerinnen gut geht! Bei diesem Blick helfen die Fotoaufnahmen und Texte von Dr. Andreas Eiynck vom Emslandmuseum Lingen, der die Bäuerinnen bei der Arbeit auf dem Hof und im Stall, in ihrer Freizeit und mit ihren Familien porträtiert hat.

Die Ausstellung wird am 24. April um 11.00 Uhr auf dem Mühlenhof eröffnet und läuft dort bis zum 24. Juli 2016.

Bäuerinnen im Rampenlicht

Bereits am 17. Januar diesen Jahres wurde in meiner Heimatgemeinde Messingen (Emsland) eine ganz tolle Foto-Ausstellung über die Arbeit und das Leben von vier Bäuerinnen aus Messingen eröffnet.

Gruppenfoto zur Ausstellungseröffnung mit Heimatvereinsvorsitzendem Georg Barkmann, Initiatorin Ursula Kottebernds, Volkskundler, Fotograf und Kurator Dr. Andreas Eiynck und die vier Bäuerinnen Silvia Langenhorst, Elisabeth Kottebernds, Mechthild Exler, Marlis Wobbe (vlnr.) Foto: Jessica Lehbrink, NOZ
Gruppenfoto zur Ausstellungseröffnung mit Heimatvereinsvorsitzendem Georg Barkmann, Initiatorin Ursula Kottebernds, Volkskundler, Fotograf und Kurator Dr. Andreas Eiynck und die vier Bäuerinnen Silvia Langenhorst, Elisabeth Kottebernds, Mechthild Exler, Marlis Wobbe (vlnr.)
Foto: Jessica Lehbrink, NOZ

Diese Veranstaltung war sehr gut besucht, mittlerweile ist die Ausstellung weiter gezogen ins Messinger Antoniushaus, wo sie noch bis zum 10. März besichtigt werden kann (nach Absprache Tel.: 05905-2429956).

Am kommenden Sonntag ist jeder noch einmal eingeladen, sich die vielen tollen Fotos und Zusatzinformationen anzuschauen: Bäuerinnen im Rampenlicht weiterlesen