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eine Woche Twitter

Seit ein paar Wochen wird auf dem Twitterkanal von „Frag den Landwirt“ (@bauernwiki) twittern verschiedene Landwirte aus den unterschiedlichsten Regionen von ihrem Hof bzw. ihrer Arbeit – immer im wöchentlichen Rhythmus.

Seit heute früh bin ich an der Reihe. eine Woche Twitter weiterlesen

Gerd Sonnleitner-Preis 2015 geht an Nadine Henke

rentenbank_logoDer Gerd Sonnleitner-Preis der Rentenbank würdigt junge Landwirte bzw. Landwirtinnen, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise für den lokalen Interessenausgleich engagieren bzw. engagiert haben.

Nadine Henke mit ihrer Familie (c) vom WDR, WestArt
Nadine Henke mit ihrer Familie (c) vom WDR, WestArt

Heute Abend nahm Nadine Henke aus dem Landkreis Diepholz den diesjährigen Preis im feierlichen Rahmen in Berlin entgegen. Ihr Landesverband, das niedersächsische Landvolk, schlug der Jury die Preisträgerin mit folgendem Bewerbungsbrief vor:

Nadine Henke zeichnet sich durch ihre offene und unerschrockene Öffentlichkeitsarbeit aus. Angefangen mit der Facebookseite „Brokser Sauen“, auf der die Tierärztin Sachverhalte aus ihrem Stall erklärt, ist sie heute Mitbegründerin der Seite „Bauernwiki – Frag doch mal den Landwirt“, auf der sie federführend sensible Themen der modernen Tierhaltung anspricht und keine Diskussion scheut. Unter dem Motto „Wo kommen Deine Lebensmittel her? Hast Du Fragen dazu? Frag den Landwirt!“ stellen dort mehrere Landwirte aus ganz Deutschland ihre Betriebe vor und beantworten Fragen zur modernen Landwirtschaft.
Da geht es um die Ohrmarken bei Kälbern genauso wie um die Qualität von Getreide oder den Antibiotikaeinsatz im Stall. „Mit der Seite ‚Frag doch mal den Landwirt‘ wollen wir alle Landwirte repräsentieren und der Landwirtschaft wieder ein Gesicht geben“, sagt Mitbegründerin Nadine Henke. Der niedersächsischen Sauenhalterin ist es besonders wichtig, dass kein Landwirt diffamiert oder beleidigt wird. Die Facebookseite ist unter www.facebook.com/fragdenlandwirt zu finden.
Einblicke in ihren Stall mit 1250 Sauen gewährte sie verschiedenen Videoprojekten sowie einem Kamerateam vom NDR, der die Tierhaltung auf dem Betrieb unter dem Titel „Armes Schwein?“ zur Primetime in der ARD vorstellte. Bereits zum zweiten Mal hat die Landwirtin den Betrieb beim Türöffnertag der „Sendung mit der Maus“ Kindern gezeigt. Nach Terminvereinbarung können sich jederzeit Besuchergruppen vor Ort die Ställe ansehen. Deutschlandweites Aufsehen hat der von ihr und zwei weiteren Landwirten organisierte Flashmob „Wir machen Euch satt!“ vor dem Hauptbahnhof in Berlin erregt. Rund 1.000 Landwirte haben dort zu den Rythmen des Farmer Style der Peterson Farm Brothers getanzt und im Anschluss Fragen von Passanten beantwortet. Als Tierärztin und Bäuerin hat Nadine Henke eine hohe Glaubwürdigkeit in allen Fragen der Tierhaltung. Mit modernen Mitteln hat sie es geschafft, verschiedenen Zielgruppen das schwierige Arbeitsfeld der Landwirtschaft nahe zu bringen. Durch den Dialog mit allen Bevölkerungsschichten hat sie die Akzeptanz der Landwirtschaft merklich erhöht. Und sie motiviert weitere Landwirte, sich in Diskussionen rund um die Landwirtschaft einzumischen.

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„Wir machen Euch satt!“ – Demo

Hiermit möchte ich alle Landwirte und Unterstützer der Landwirtschaft auffordern, sich möglichst an der Gegendemonstration zur unsäglichen und Bauern-diffamierenden „Wir haben es satt“- Demo zu beteiligen:

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Bei dieser Demo soll, kann bzw. darf auch getanzt werden zum legendären „Farmer Style„:


 

Wir machen Euch satt! – Petition

igw_homeVom 16. bis 25. Januar wird in diesem Jahr die weltweit wichtigste Messe für die Ernährungswirtschaft, die Internationale Grüne Woche, in Berlin stattfinden.

Zum bereits fünften Mal rufen diverse Gegner der modernen Landwirtschaft zu einer Gegendemonstration unter dem Motto „Wir haben es Satt“ auf. In diesem Jahr wird die Demo am 17. Januar durchgeführt. Untertitel: Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP! Für die Agrarwende!

Unter den Organisationen, die zu dieser Demonstration aufrufen und mit vielen Halbwahrheiten und Falschinformationen gegen die konventionelle Landwirtschaft hetzen, sind übliche Verdächtige wie BUND, NABU, Deutscher Tierschutzbund aber auch Berufskollegen der AbL oder Hilfsorganisationen wie Misereor oder Brot für die Welt.

change_orgDie allermeisten Landwirte fühlen sich durch diese Demo und die Anschuldigungen der Demonstranten in ihrer Ehre tief verletzt. Aus diesem Grund wurde von den Machern der Internetplattform „Frag den Landwirt“ eine Petition auf change.org gestartet. Sie hat folgenden Inhalt:

Wir machen Euch satt!
Petition an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Jede Stunde, jeden Tag arbeiten in Deutschland die Landwirte zum Wohl ihrer Mitmenschen. Dass wir in Deutschland seit 70 Jahren keinen Hunger mehr kennen, ist ein großer Verdienst der Landwirtschaft.
Der Fleiß, das Können und das unternehmerische Engagement der Bauern hat das deutsche Volk wahrlich satt gemacht.
Doch anstatt den Bauern für ihre Arbeit dankbar zu sein, wenden sich zunehmend Parteien, Medien und Lobbyorganisationen gegen ihre Ernährer. Mit teils unseriösen und fachlich falschen Argumenten wird vielfach eine regelrechte Hetze gegen die moderne Landwirtschaft betrieben.
Am 17. Januar wird zum 5. Mal eine Großdemonstration mit diesem Thema zum Kanzleramt ziehen. Wir Landwirte können nicht alle nach Berlin fahren, um für unser Anliegen vor dem Kanzleramt zu demonstrieren.
Darum wenden wir uns auf diesem Wege an Sie, mit der Bitte:
Erkennen Sie die Leistungen von uns Landwirten öffentlich an!
Reden Sie mit uns und nicht über uns!
http://www.fragdenlandwirt.de/

Meine herzliche Bitte:
Unterzeichnet diese Petition und unterstützt die Bemühungen, dass die Leistungen der herkömmlichen Landwirtschaft wieder mehr Anerkennung erlangen!

Hier noch einmal der Link: https://www.change.org/p/bundesministerium-f%C3%BCr-ern%C3%A4hrung-und-landwirtschaft-erkennen-sie-die-leistungen-von-uns-landwirten-%C3%B6ffentlich-an-reden-sie-mit-uns-und-nicht-%C3%BCber-uns

Logo_Bauernwiki
Bauernwiki- Frag doch mal den Landwirt

Aktuell sind es 485 Unterzeichner- da geht noch was! 😉 Auch die Begründungen, die als Grund für die Unterzeichnung mit angegeben wurden, sind sehr interessant zu lesen. Das tut dann wirklich auch mal gut! Danke dafür! 🙂

Bauern im Netz

Haselünne (VEL). 7700 „Gefällt mir“-Klicks hat die von Junglandwirten betriebene facebook Seite „Massentierhaltung aufgedeckt“. Die Internetplattform soll Verbraucher sachlich über die moderne Schweinehaltung informieren und die Möglichkeit zur Diskussion bieten. Die Gründer der Seite sprachen nun in Haselünne mit Mitgliedern des Arbeitskreises Agrar über die Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke.

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Nutzen moderne Medien zur Öffentlichkeitsarbeit: Sebastian Ermann, Johannes Ritz und Marcus Holtkötter gemeinsam mit Matthias Teepker und Sebastian Bartels vom Arbeitskreis Agrar (von links).

Da soziale Medien wie facebook und twitter immer häufiger Einzug in deutsche Ställe halten, hatte der Arbeitskreis Agrar zu einem Diskussionsabend zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit – Junglandwirte in sozialen Netzwerken“ eingeladen. Johannes Ritz und Sebastian Ermann, Agrarstudenten aus Osnabrück, betreiben seit Juni 2013 die facebook Seite „Massentierhaltung aufgedeckt. So sieht es in deutschen Ställen aus“. Sie berichteten über ihre Erfahrungen mit dieser innovativen Öffentlichkeitsarbeit für die moderne Landwirtschaft. Auf facebook posten sie regelmäßig Fotos aus ihren Schweineställen und fügen jedem Bild eine sachliche Erklärung bei. Die Internetplattform bietet dann jedem die Möglichkeit zur offenen Diskussion. Auch kritische Fragen dürfen hier gestellt werden. Dass die Seite auf großes Interesse stößt, beweisen die über 7700 „Gefällt mir“-Klicks. Der 23-Jährige Landwirt Johannes Ritz ist von der positiven Wirkung seiner facebook-Seite überzeugt: „Mit facebook können wir sehr schnell sehr viele Menschen erreichen. Damit holen wir quasi den Stallbesuch ins Wohnzimmer.“

Mit einem ähnlichen Konzept ging auch die facebook Seite „Bauernwiki – frag doch mal den Landwirt“ ans Netz. Hier werden Bauernfamilien aus ganz Deutschland vorgestellt. Zudem werden Fragen zu vielen Themen der Landwirtschaft aufgeworfen. Mitbegründer Marcus Holtkötter, Landwirt aus Altenberge, ist überzeugt, dass Landwirte ihre Ställe öffnen müssen: „Die hohen Schutz-Zäune um unsere Ställe schrecken die Leute ab. Daher müssen wir zeigen, was in unseren Ställen wirklich passiert.“ Die einfachste Form dazu stellt für ihn das Internet dar. Er wünscht sich noch mehr Landwirte, die hier aktiv werden. „Die moderne Landwirtschaft wird oft kritisiert. Aber der einzelne Landwirt genießt ein hohes Ansehen in der Bevölkerung“, erklärte Holtkötter. Daher sei es wichtig, dass jeder Landwirt den Kontakt zum Verbraucher sucht und über seine Arbeit berichtet. „Es ist falsch, sich zu verstecken“, betonte der dynamische Landwirt.

Am Arbeitskreis Agrar der Katholischen Landjugendbewegung Osnabrück (www.ak-agrar.de) kann jeder Landwirt oder landwirtschaftlich Interessierte aus der Region teilnehmen. Nach Angaben von Vorstandsmitglied Matthias Teepker werden gemeinsam Agrarthemen diskutiert und Veranstaltungen organisiert. Der Landwirt aus Handrup freut sich auf weitere interessierte und engagierte Leute aus der Landwirtschaft.

Hier noch einmal die wichtigsten Links:

Unser täglich Tier (37Grad, ZDF)

Gestern gab die Sendung „Unser täglich Tier“ der Sendereihe 37Grad im ZDF Einblicke in die Haltung von Legehennen, Masthähnchen, Mastputen und Mastschweinen. Es wurden alternative Haltungsformen vorgestellt und dem deutschen Tierschutzbund bzw. PeTA und einem grünen Landwirtschaftsminister eine große Plattform geboten, um ihre werbewirksamen Botschaften widerspruchslos zu verbreiten.


Bemerkenswert fand ich die Tatsache, dass dem bekennenden Tierschützer, Tierrechtler und Autor dieses Beitrags Manfred Karremann sowohl in Brütereien, Schlachthäusern als auch in Ställen offen eine Drehgenehmigung erteilt wurde, deren Besitzer aber kaum zu Wort kamen.

Logo_TagesspiegelDie Kritik des Tagesspiegels fiel dementsprechend negativ aus:Fernsehkritik TagesspiegelMit Schaubildern, die nur zur Desinformation bzw. Verdummung geeignet sind, werden richtige Fakten falsch bzw. missverständlich dargestellt. So wird auf das Platzangebot eines Mastschweines eingegangen. 0,75m² stehen einem Schwein mindestens zur Verfügung. 37g_schwein1
Sehr wenig, wenn man die Schaubilder betrachtet. Allerdings haben die Schweine sehr wohl mehr Bewegungsfreiheit als auf den Bildern suggeriert wird, weil sie in Gruppen gehalten werden. Aber davon natürlich kein Wort.

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Der Verbraucher kann sich anhand solch einseitiger Berichte kein objektives Bild von der modernen Landwirtschaft machen. Wer auch andere Sichtweisen und Perspektiven zur Meinungsbildung nutzen möchte, dem möchte ich an dieser Stelle ein paar Empfehlungen mitgeben:

  • Stallbesuch.de:
    SLogo stallbesuch.detallbesuch.de zeigt Nutztierhaltung in Videos: Rinder-, Schweine-, Hühner- und Ziegen-Ställe. Bio und konventionell, groß und klein.
    Motto ist hier: Tag des offenen Hofes- 365x im Jahr.
    Hier werden die verschiedensten Haltungssysteme gezeigt, erklärt und auch verglichen. Eine toll gemachte Seite, bei der auch aktive Landwirte immer noch dazulernen können. An dieser Stelle möchte ich den Leser auf das Video „Hähnchenmast nach dem Provathof-Konzept“ hinweisen. Im Gegensatz zur beschriebenen 37°-Sendung ist dieses Video absolut sehenswert und lehrreich:
    Stallbesuch ist übrigens auch auf Facebook vertreten.
  • Bauernwiki- Frag´doch mal den Landwirt:
    Logo_BauernwikiÜber Facebook, aber auch direkt im Netz beantworten viele „echte“ Bauern die Fragen von Verbrauchern und geben Einblicke in den Alltag eines Landwirts.
    Ein großartiges Projekt, das nach nur wenigen Wochen bereits knapp 5000 Likes auf Facebook sammeln konnte.
  • Massentierhaltung aufgedeckt:
    Logo_Massentierhaltung_aufgedecktDie Facebook-Seite hat bereits mehr als 7400 „Gefällt mir“-Angaben.
    Initiiert wurde dieses Projekt, das mittlerweile auch ein Verein geworden ist, von Studierenden der Landwirtschaft aus Osnabrück.

Angst vor Kontrollverlust

Bauernverbände sind so unflexibel wie Führer kommunistischer Staaten

Netzlandwirt.de
Netzlandwirt.de

Alois Wohlfahrt (Netzlandwirt-Blogger) spricht mir aus der Seele: Wenn es um Öffentlichkeitsarbeit mit Hilfe sozialer Netzwerke geht, dann scheint das Misstrauen und die Skepsis sehr groß zu sein. Es entsteht eine immer stärker werdende Bewegung von unten, die nicht mehr aufzuhalten ist. Aber lest selber:

Wehe wenn sie losgelassen

Wenn das eifersüchtige Mariechen sicher weiß, daß ihr Mann mit seinen Kumpels in der Dorfkneipe am Saufen ist, dann ist die Welt für sie in Ordnung.

Doch geht der Angebetete mit seinen Kumpels in die unbekannte Stadt, dann kommen dem Mariechen allerlei Befürchtungen.

Angst vor dem Kontrollverlust
So ähnlich geht es wohl den Bauernverbänden und auch anderen Landwirts-Organisationen, wenn sich die Bauern mit Ihren Kollegen zum netten Plausch im Internet treffen.

Daß die Bauern “untreu” werden wenn sie das Internet und die Social-Media-Vernetzung nutzen ist eine Befürchtung der eifersüchtigen Anführer. Die Angst vor dem Kontrollverlust über die Schäfchen ist groß.

Das ist nicht einfach eine Behauptung von mir, sondern fusst auf detaillierten Rückmeldungen meiner Leser, genauso wie auch meine Erfahrungen im Vertrieb. Man möchte schon gerne den Landwirt per Smartphone immer und überall informieren und damit auch führen. Aber bitte nur exklusiv!

Helfen statt verteufeln
Dabei wäre gerade die Unterstützung durch die Verbände für beide Seiten ein sehr lohnender Weg.

Es ist in der Tat für den einzelnen Landwirt nicht leicht den Einstieg in die Social Media Welt zu finden. Bei der Internet-Nutzung für die Produktion bekommt der Landwirt von Beratung, Verbänden, Lehranstalten und Industrie jede Menge Unterstützung. Aber bei Social Media schweigt das Umfeld der Landwirte. Wohl auch deshalb, weil dort selbst solches Know-How wenig vorhanden ist.

Also wird mehrheitlich von den Verbänden bewusst ein Bogen um das Thema gemacht.

Und so bleibt motivierten Landwirten denn auch nichts anderes übrig, als selbst loszulaufen.

Ja, Sie tun es. Immer mehr!
Jüngstes Beispiel: Frag-den-Landwirt

Zuerst geheime Facebook- und Google Plus Gruppen, dann Usertreffen und Ende September stellen die Initiatoren die Facebook-Seite “Frag-doch-mal-den-Landwirt” ins Netz. Oder besser gesagt 2 Seiten. Eine (unsichtbare, interne) Facebook-Gruppe, wo sich die Landwirte sammeln, diskutieren und strukturieren um auf der offiziellen Seite öffentlich Rede und Antwort zu stehen. Die Postings werden automatisch von Facebook auf die Internet-Seite www.fragdenlandwirt.de gespiegelt. Dort können auch Nicht-Facebooker fragen stellen und mitmachen.

Bauern – Die tun was!
OK, klingt abgekupfert, aber passt. Es scheint wirklich das arg gebeutelte Bedürfnis der Landwirte nach Anerkennung zu sein, das sie antreibt.  Jenseits von Bauer-sucht-Frau-Gesülze und der jahrzehnte alten Verbandsjammerei.

[…]

Darum geht auch der Social Media Trend nicht an den Landwirten vorbei. Sie wollen dabei sein!

Nach 3 Tagen 4000 Likes
Ich denke, dass diese Motivation sehr dazu taugt Landwirte und das Umfeld der Landwirtschaft in der Netzwelt voranzubringen.

Sicher, die Langfristigkeit zählt und nicht der glamouröse Start. Die Landwirte werden sicher auch Fehler machen, Rückschläge erleben.

Hinfallen ist kein Schande – nur liegen bleiben
Aber sie werden dabei lernen. Ich sehe großes Potential in dieser Initiative.

Mal sehen, was die eifersüchtigen Mariechens dazu sagen werden?

In diesem Sinne Schafft Euch Euer Netz

Alois

Der Bauernverband und die Landesverbände müssen die Zeichen der Zeit erkennen und sich öffnen.
Das wohl berühmteste Zitat Gorbatschovs ist nun 25 Jahre alt, ist aber immer noch aktuell:

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Im diesen Sinne hoffe ich auf mehr Offenheit und Mut.

Revolution im Netz (oder Bauernbefreiung 2.0)

Angesichts einer stark steigenden Zahl von Facebookseiten, Blogs und anderer Auftritte im Internetkosmos, die von Landwirten in jüngster Zeit gestartet wurden, spricht Rainer Winter (DLG) in seinem Blog wintersnet von einer Revolution- die „Bauernbefreiung 2.0″ hat begonnen:

Es rumort auf dem Land. Die Bauern haben die Möglichkeiten der Neuen Medien erkannt: Was im TV, Rundfunk und in Printmedien an falschen Fakten über Landwirtschaft auf Sendung geht, bekommt Feedback über die Kommentarfunktion oder auf Facebook. War es für einen einzelnen schwierig bis gar unmöglich, Reichweite in den Medien zu bekommen, so kann er heute dank Facebook & Co. im Nu viele Menschen im “Do-it-Yourself”-Verfahren erreichen.

Die AnzahlBauernwiki von landwirtschaftlichen Betrieben mit einer eigenen Facebook-Seite steigt täglich. Hinzu kommen Themenseiten wie “Massentierhaltung aufgedeckt“, die von drei Agrarstudenten ins Leben gerufen wurde. Und auf der Facebook-Seite “Bauernwiki – Frag doch mal den Landwirt” stellen Landwirtsfamilien sich und ihre Betriebe vor und stehen für Anfragen von Verbrauchern und Medienleuten zur Verfügung. Eingerichtet wurde die Seite jedoch nicht von einer Agentur oder einem landwirtschaftlichen Verband, sondern von einer Tierärztin. Sie hat auch den Ferkelaufzuchtbetrieb “Brokser Sauen“, den sie zusammen mit ihrem Mann führt, auf Sendung gebracht. Doch es tut sich noch mehr…

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