Agrarblogger Bernhard Barkmann vor der Tür des Bullenstalles, die mit einem großen Regenbogen verziert ist

Wieder zueinanderfinden

Der Kirchenbote war in der vergangenen Woche bei mir zu Gast; besser gesagt der Leiter der Kibo-Redaktion Matthias Petersen. Wir hatten ein langes, angenehmes Gespräch geführt, wobei wir beide sicherlich viel von einander gelernt haben.

Herausgekommen ist aus diesem Besuch ein Artikel, der den aktuellen „Streit zwischen Landwirten und Misereor“ aufgreift. Lesenswert, wie ich finde:

Wieder zueinanderfinden

 

Bernhard Barkmann

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5 Comments

  1. Misereor ist traditionell fest verankert in allen katholischen Familien auf dem Lande. Misereor genießt hier ein Urvertrauen.
    Umso erstaunter war ich, als man die inhaltliche Ausrichtung der Leitung von Misereor im Internet recherchieren konnte. Sie benutzen original die Argumente und Vokalbeln aus der veganen Szene, von Peta und anderen veganen Spenden samelnden Organisationen.
    Es werden keine Fachausdrücke der Landwirtschaft, wie wir sie gelenrt haben verwendet. Sie wollen abgrenzen und die Landwirtschaft einteilen nach ihrer Ideologie: Weizenbauer für Brotgetreide = guter Bauer.
    Weizenbauer für Veredelung über landw. Nutztierhaltung = schlechter Bauer. Diffamierung und Pauschalierung sind dort ein gern gebrauchtes Argumentationsmittel.
    Im Weser-Ems Gebiet inclv. der Marschen lässt der Boden nur sehr wenig vermarktungsfähigen Brot getreide Anbau zu. In dieser Region können Landwirte nur Leben, wenn sie ihre Ackerprodukte über die landw. Nutztierhaltung veredeln können.

  2. Die Kirchen registrieren eine Austrittswelle nach der anderen. Nichts ist einfacher, als auf der Welle des Zeitgeistes zu reiten, um nicht noch mehr Kritiker zu verprellen. Was die Kirche dabei vergisst: schon Bündnis90/Die Grünen sind mit ihrer Bevormundungs-Essenskampagne grandios gescheitert – und alles nur, um 2 % der am lautesten brüllenden Verbraucher hinterher zu jagen. Dabei kann man schon mal seine Anhänger, die 98 % „Normalos“ aus dem Auge verlieren …

  3. Ich glaube, Misereor steckt viel zu tief in diesem teuflischen Sumpf, um nochmal auf den christlichen Pfad zurück zu finden. Dennoch: Egal wie aussichtslos es erscheinen mag, man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Ein Zeichen aus Rom ist längst überfällig!

    • „teuflisch“ spitzt vielleicht etwas zu kräftig zu.
      Aber grundsätzlich sehe ich die Zusammenarbeit von Misereor mit Organisationen wie BUND und NABU, die im vergangenen Sommer eine unheilige Allianz mit PeTA eingegangen sind (um noch mehr Spenden auf Kosten der Landwirtschaft einzusammeln), sehr kritisch.
      Jede christliche Organisation sollte sich eher von diesen unheiligen Allianzen distanzieren!

      • Ich habe lange überlegt, wie ich das Wort „teuflisch“ umschreiben könnte. Dabei ist mir „unheilig“ einfach nicht eingefallen. Kommt sich aber aufs Gleiche raus. BUND und Co. mögen aufgrund ihrer permanenten und bewussten Verleumdungen aus Sicht der Bauern schlimme Organisationen sein. Das was Misereor macht ist wesentlich schlimmer, weil sie ihr Unwesen auf der ganzen Welt treiben – teils bewusst, und mildernd: teils auch unbewusst.
        Wir dürfen uns nicht auf Misereor allein konzentrieren. Dutzende andere Organisationen – ebenfalls in schlechter Absicht – sind in Berlin gegen Mensch, Tier und Umwelt – und somit auch gegen die Bauern – mitgelaufen.

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