Landwirtschaft ohne Tierhaltung?

Vor dem Hintergrund medialer Skandale findet die Forderung von Gruppierungen wie PeTA etc. immer mehr Anhänger, dass die Menschheit komplett auf jegliche Nutzung und Haltung von Tieren verzichten sollte und sich komplett vegan ernähren sollte.

Kann eine Landwirtschaft, die ausschließlich auf der pflanzlichen Produktion beruht, funktionieren?

Ein Grundsatz im Pflanzenbau ist, dass man durch die Ernte der Früchte Nährstoffe, die die Pflanze aufgenommen hat (i.d.R. aus dem Boden), von der Fläche entfernt. Dadurch entsteht ein Defizit an Nährstoffe, die in der nächsten Anbauperiode fehlen. Wird dieses Defizit nicht wieder durch Nährstoffzufuhren egal welcher Art ausgeglichen, betreibt man Raubbau am Boden und wird den Boden innerhalb weniger Jahre auslaugen.

Stickstoff alleine ist nicht genug

Ein häufige, angeführte, vermeintliche Lösung: „Es gibt doch Pflanzen, die Nährstoffe aus der Luft aufnehmen können.“ Das ist so teilweise korrekt. Diese Pflanzen nennt man Leguminosen (Erbsen, Bohnen, Klee, Luzerne etc.), deren Wurzeln mit Bakterien besiedelt sind, die Stickstoff aus der Luft aufnehmen können. Doch Pflanzen benötigen neben Stickstoff noch viele weitere Nährstoffe. Gerade Leguminosen benötigen für eine effiziente Stickstoffaufnahme aus der Luft Nährstoffe wie Kalium, Magnesium und Schwefel, die wiederum nur aus dem Boden aufgenommen werden können. Außerdem sind viele Leguminosen nur für Tiere bekömmlich.

Was ist mit Klärschlamm?

Wir Menschen essen doch genau wie Tiere die Ernteprodukte und scheiden die Nährstoffe wieder aus. Dann kann man doch einfach unsere „Abfallstoffe“ zur Düngung nutzen.“ Diesen Abfallstoff aus den Klärwerken nennt man Klärschlamm. Bei der Lektüre der Klärschlammverordnung und der Düngeverordnung wird man allerdings sehen, dass mit Klärschlammdüngung das Defizit nicht ausgeglichen werden kann. Klärschlamm ist aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen sehr kompliziert in der Anwendung. Gerade im Rahmen der aktuellen Antibiotikadebatte und Belastungen mit Resten von Hormonpräparaten (Antibabypille führt bei Fischen in der näheren Umgebung zu Klärwerken bereits zu Verweiblichung männlicher Tiere). Viele Flächen fallen generell zur Nutzung aus, da Klärschlämme hohe Mengen an Schwermetallen enthalten. Eine Ausbringung auf Flächen zum Gemüsebau ist ebenfalls nicht zulässig (und Gemüse ist ja für eine vegane Ernährung relativ wichtig). Im Anhang befindet sich ein Auszug zum relevanten Verordnungstext. Es wird nicht ohne Grund ein Großteil des Klärschlammes wie Restmüll verbrannt.

Der Regen ist nicht mehr sauer

Die Nährstoffmengen, die bei bestimmten Wetterverhältnissen aus der Luft in den Boden gelangt sind, sind mittlerweile vernachlässigbar. Die Ursache, die in den 80er Jahren die Angst vor dem großen Waldsterben ausgelöst hat (Schwefel in den Industrieabgasen), hatte nämlich dazu geführt, dass bei Niederschlägen wieder Schwefel in den Boden gelangte. Selbstverständlich sollte man die Industrieabgase nicht vermissen, aber das entstandene Defizit muss ausgeglichen werden.

Engpass Phosphor

Der konventionelle Pflanzenbau kann trotzdem auch ohne Tierhaltung Defizite im Nährstoffangebot der Böden vermeiden. Nährstoffe werden durch Mineral-/Kunstdünger dem Boden zugeführt. Allerdings ist auch dieses Potenzial endlich. Gerade Phosphor wird innerhalb der nächsten 200 Jahre nicht mehr ausreichend verfügbar sein, da die Rohstoffreserven schlicht und einfach aufgebraucht sind. Wer also Angst hat, dass irgendwann sein Auto nicht mehr rollt, weil die Ölreserven aufgebraucht sind, braucht sich keine Sorgen mehr zu machen. Wenn wir keine Lösung für das Phosphorproblem finden, sind viele von uns eh verhungert (Dann reicht das Öl auch wieder länger für die wenigen Verbraucher).

Mit Gülle keine ausgelaugten Böden

Aber gerade aus Pflanzen, die mineralisch gedüngt werden, entstehen mittlerweile über 50% unseres weltweiten Kalorienproduktion. Und wie wird der immer noch immense Rest gedüngt? Mit Wirtschaftsdünger oder umgangssprachlich Mist, Gülle, Jauche. Verzichten wir also auf die Tierhaltung und auf mineralische Düngung (wie es die ökologische Produktionsweise praktiziert) haben wir keine ausreichenden Möglichkeiten unsere Böden vor dem Auslaugen zu schützen. Vegetarier mögen sich nun freuen und sagen, dass für Eier und Milch ja Tiere gehalten werden und Mist entsteht. Aber wenn von den weniger als 50 % der Nährstoffquellen Schweine, Masthühner etc. wegfallen bleibt nicht viel Wirtschaftsdünger über.

Demeter schreibt Tierhaltung vor

Wer sich also vegetarisch oder vegan ernähren möchte und dabei konsequent keine Nährstoffdefizite in den Böden verursachen möchte, kann sich zumindest noch die nächsten 200 Jahre auf den konventionellen Pflanzenbau verlassen. Wer bio kaufen möchte, muss sich auch durch tierische Produkte versorgen. Einen schönen Hinweis darauf liefert ein Bioverband selbst. Demeter gehört zu den Bioverbände mit den strengsten Auflagen in Sachen Pflanzenschutz, Düngung etc. Demeter schreibt seinen Betrieben vor, dass pro ha mindestens 0,2 Großvieheinheiten (Definition: http://www.bauernhof.net/glossar/grossvieheinheit-gv/) gehalten werden MÜSSEN. Der Auszug aus den Demeter-Richtlinien ist ebenfalls angehängt oder ist hier auf der Homepage nachzulesen.

(http://www.demeter.de/f…/landwirte/richtlinien/gesamtausgabe ,Seite 40/41 Abschnitt Tierhaltung).

Jeder kann und darf sich biologisch, vegetarisch oder vegan ernähren, aber je nach seinen Forderungen oder Gründen dafür, sollte er die Konsequenzen im Bezug auf jeweilige Produktion und deren Notwendigkeiten ziehen.

 

Über Thies S.

Landwirtssohn aus Niedersachen, Landwirtschaftstudium im Fachbereich Nutzpflanzenwissenschaften. Und aktuell in der pflanzenbaulichen Beratung von Landwirtschaftsbetrieben tätig.

18 Gedanken zu „Landwirtschaft ohne Tierhaltung?

  1. Danke für den sachlichen Beitrag. Aber fehlt ihm nicht eine Prämisse? Tierhaltung erlaubt immer nur eine Teilrückführung von Nährstoffen. Tierhaltung, Futterbau, entzieht Böden aber zusätzlich zum Brotweizenanbau Nährstoffe, die dann nur zum Teil zurückgeführt werden. Also bedeutet doch weniger Tierhaltung von vornherein weniger Nährstoffentzug. Denn ein perpetuum mobile ist Tierhaltung ja wohl nicht. Oder kann man Futterbau und Tierhaltung betreiben, um Dünger für Brotweizen auf einem weiteren Feld herzustellen?

    Übrigens ist für die Frage, ob man (möglichst) vegetarisch oder vegan lebt, nicht entscheidend, ob es allgemein, weltweit möglich oder sinnvoll ist. Diese Frage stellt sich in absehbarer Zukunft nicht. Dass eine Reduktion des Fleischkonsums ökologisch sinnvoll ist, wird nicht ernsthaft bestritten. Es sollte sich jeder Gedanken über seine Ernährung machen – und auch mal etwas umsetzen.

    1. Wenn man es so betrachtet, haben Sie Recht, AdT. Es handelt sich nicht um ein perpetuum mobile. Da es immer Nährstoffausträge geben wird, die wir nicht zurückholen können. Dazu müssten unter der gesamten Ackerfläche kurz bevor die Grundwasserkörper beginnen, alle Nährstoffe abgefangen werden. Utopisch und wir hätten immer noch nicht alles zurückgeholt. Oder unser gesamter Ackerbau muss in komplett geschlossenen Systemen unter Glas stattfinden. Die Vor- und Nachteile von organischen Dünger gegenüber Mineraldünger sind bekannt und solange der Klärschlamm nicht nutzbar ist (und die Anwendungsmöglichkeiten werden ja eher weniger als mehr), sind die Wirtschaftsdünger die wichtigste Quelle für organische Nährstoffe. Der Text hat nicht den Anspruch Probleme zu lösen. Der Text soll darauf hinweisen, dass es für so komplexe Systeme keine einfachen Lösungen gibt. Entgegen einfachen Parolen, die das behaupten.

      1. Ui, habe zufällig Ihre Entgegnung gesehen. 🙂

        Zur Sache:

        Die Frage einer „Nichtnutzung tierischer Produkte“ können Sie sowieso nicht entscheiden – außer für sich selbst, für ihre eigene Ernährung.

        Die Highlights (u.a.) der von Ihnen zitierten Studie:

        – „Livestock consume one third of global cereal production and uses about 40% of global arable land
        – Livestock use 2 billion ha of grasslands, of which about 700 million could be used as cropland.“

        Das gilt global. In Deutschland wird 60 % des Ackerlandes für den Anbau von Pflanzen verwendet, die an Tiere verfüttert werden. Was Sie als „Argument“ verwenden, habe ich schon berücksichtigt, indem ich schrieb:

        „Übrigens ist für die Frage, ob man (möglichst) vegetarisch oder vegan lebt, nicht entscheidend, ob es allgemein, weltweit möglich oder sinnvoll ist. Diese Frage stellt sich in absehbarer Zukunft nicht. Dass eine Reduktion des Fleischkonsums ökologisch sinnvoll ist, wird nicht ernsthaft bestritten. Es sollte sich jeder Gedanken über seine Ernährung machen – und auch mal etwas umsetzen.“

        Dass die Ernährungsgewohnheiten der meisten Menschen in Deutschland physiologisch unsinning und ökologisch auch nicht gerade vorteilhaft sind, bestreitet niemand, den oder die man erstnehmen kann.

    2. @adt, Sie tun in Ihrem Kommentar so, als ob ein Verzicht auf Tiernutzung zu einer effektiveren Lebensmittelerzeugung führen kann. Dabei vergessen Sie a) die wachsende Nachfrage nach tierischen Proteinen (, ob es uns gefällt, oder nicht), b) die sehr unterschiedlich nutzbaren Ackerflächen, die keinen Anbau von Backweizen oder Gemüse zulassen. Und dann wäre da noch die einzuhaltenden Fruchtfolgen mit Standort angepassten Ackerfrüchten… Beispiel Brandenburg: Ackezahlen von 20 bis max. 45 = Roggen, Kartoffeln, Mais, Futtergerste, …

  2. Es gibt den“ ewigen Roggenversuch „,der besagt ,daß ohne jegliche Düngung noch 25% Ernte möglich ist. Also würden ohne Tiere ca 50 % mineralisch und 25 % ohne jegliche Düngung zu Verfügung stehen.Das reicht für eine ausreichende Nahrungsmittelversorgung locker ,da auch durch die Verluste der Veredelung( Futterverwertung) keine Ressourcen verloren gehen. Also Hunger ohne Nutztiere wird es auf absehbare Zeit nicht geben.Und hierbei ist noch nicht einmal das Potential der Aquapflanzen berücksichtig.
    Auch eine Entnahme von 25 % der Meerestiere für die Ernährung ist auf Dauer möglich,wenn das nachhaltig geschieht.
    Also warum ziehen Sie das Hungergespenst an den Haaren herbei?
    Dazu muß man auch noch berücksichtigen ,daß in der Landwirtschaft ein gewisser nicht zu unterschätzender Luxuskonsum von Nährstoffen(Viel hilft viel und Verteilungsgenauigkeit) betrieben wird,der noch lange nicht das Effizienzpotential sinnvoll darstellt.
    Die ökologische Landwirtschaft ist zwar ein Sonderfall, aber die Entwicklungsschritte zu Bio 3. 0 und 4.0 werden auch hier die Probleme anpacken
    Wir benötigen KEINE Nutztiere zum überleben ,ob das sinnvoll ist ,darüber kann man sich streiten.
    Die Erde ist wie ein Garten Eden,in dem sich leider die Bauern von einseitigen profitgesteuerten Effekten von ihren eigentlichen Arbeit abringen lassen durch die Einflüsterungen und gehirnwäscheartigen Methoden einer Industrie und einer politischen Denkweise ( Gentechnik Pestizide, Medikamenteneinsatz, Massentierhaltung),die sich immer mehr zum Herren über Leben und Tod aufspielt.
    Auch Sie Herr Thies müssen sich fragen lassen ,wer oder was Sie eigentlich antreibt.
    Der Deutsche Landwirt muß nicht die Welt ernähren und ein krankes Naturverständnis und Berufsbild in die Welt exportieren.

  3. Beim Autofahren ist es ökonomisch, die Motorabwärme zum Beheizen des Innenraums zu nutzen. Es ist aber nicht ökonomisch, Auto zu fahren, nur um seinen Hintern zu wärmen.

      1. Sollte eine Analogie sein. Tierhaltung entzieht dem Boden mehr Nährstoffe, als aus ihr zurückgeführt werden können. Autofahren verbraucht mehr Energie als ich an Heizwert gewinne. Manche Tierhalter scheinen zu vergessen, dass für die Tierfütterung auch mehr Fläche bewirtschaftet werden muss, der dann auch mehr Nährstoffe entzogen werden. Oder überführen z.B. Darmbakterien im Tier Stickstoff aus der Luft in den Kot, so dass mehr Stickstoff aus dem Schwein rauskommt als über das Futter reingeht, wenn ja wie viel?

        1. So ist das Wesen eines Teiles der Tierhaltung als Nährstoffverschwender treffend skizziert.
          Bin gespannt ,was Herr Thies dazu schreibt.

          1. Herr Thies, ist die Diskussioin für Sie schon beendet? Wir könnten uns doch noch über andere kleine Eingriffe und Veränderungen der Produktionsweisen austauschen ,die große positive Auswirkungen haben,vorausgesetzt man ist bereit eine Blockadehaltung aufzugeben und den Blickwinkel zu ändern.Es gibt auch sehr schöne Beispiele innovativer moderner konventioneller Landwirte ,die produktionstechnisch schon viel weiter sind ,als die Leitung der Bauernverbände denken kann.

    1. Das Erzählen sie bitte den Landwirten, deren Existenz buchstäblich am Tier hängt, und ich meine hier nicht die amerikanische oder europäische Landwirtschaft

  4. @Johann Meyer: Interessant, dass Sie den „Ewigen Roggen“ der Universität Halle ansprechen. Ich dürfte ihn nämlich schon einmal mit dem zuständigen Versuchsleiter besichtigen. Denn gerade dieser Versuch belegt, wie dauerhaft ein Mehrtrag durch die Düngung mit Tierdung generiert werden kann. Eine Versuchsvariante wurde bis in die 1950er mit Bullenmist gedüngt. Dann wurde die Düngung eingestellt und die Variante wird seitdem genau wie die Nullparzelle nicht mehr gedüngt. Jetzt nach fast 70 Jahren sind die Erträge in der Bullenmist-Parzelle immer noch signifikant höher, als in der nicht-gedüngten Variante.
    Und zu ihrer generellen Kritik an der sogenannten „industriellen Landwirtschaft“ (übrigens ein Kampfbegriff der schon im 19. Jahrhundert verwendet wurde, um für heutige Verhältnisse kleine Betriebe zu verunglimpfen, Großbetrieb ist vor dem Hintergrund der Epoche immer ein relativer Begriff): Seit mehreren tausend Jahren wird vom Menschen Ackerbau betrieben und es gelingt der Menschheit erst in den letzten Jahrzehnten in einigen Teilen der Welt eine stabile Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten. Wir haben immer noch Hunger in der Welt, aber es sind auch noch so viele Menschen auf der Welt satt geworden wie heute. Gerne auch dieses Video dazu anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=RhX07lVoNfg
    Mich treibt an, dass ich dazu beitragen möchte die Menschheit möglichst Ressourcenschonend zu ernähren. Und das dies in den letzten Jahrtausenden noch nie so gut gelungen ist, wie in unserer momentanen Epoche, ist der aktuelle Ansatz der zielführendste.
    Und es gibt keine einfachen Lösungen für die Herausforderungen in der Landwirtschaft. Es gibt nur einfache Parolen, die das behaupten.

  5. Danke das Sie noch mal auf die Versuchsanordnung eingegangen sind. Das zeigt deutlich ,daß keine Veränderungen am System mit kleinem Einsatz große Effekte bewirken.Das sind genau meine Vorstellungen von Effizienz.
    Ich habe nichts gegen die Industrie, nur etwas gegen vermeidbare Emissionen und Plattmachen von vermeindlich Schwächeren.
    Die größte Produktivität liegt im Kleinen,das können auch Sie nicht ändern!
    Effektivität ist nicht Effizienz !
    Und ich behaupte ,daß mein Vater mit seinen Pferdegespannen und den betrieblichen Kreisläufen ressourcenschonender gearbeitet hat pro erzeugte Einheit Lebensmittel. als das Agrobusiness heute.
    Und deswegen beschäftige ich mich auch mit Pferden.
    Die einfachen Parolen ,die bedienen ja auch immer nur die anderen.
    Aber wir haben wenigstens das gleiche Ziel ,das ist ja schon eine Gemeinsamkeit.

  6. Ganz vergessen in dieser Betrachtung sind die GrünlandFlächen. In Deutschland ganz grob betrachtet ein Viertel der landw. Nutzfläche. Dieses Grünland kann besonders durch RInder (Milch, Fleisch) gut veredelt werden und wird dadurch für die menschliche Ernährung nutzbar.
    Weiterhin wird bioveganem Anbau ein Anbau von Legominosen alle 2 bis 5 Jahren empfohlen. (grob gesagt ein Rückgang der Anbaufläche um 33% bei Legominosen als Hauptfrucht)

    1. Arten und vielseitiges Grünland ,das zu dem noch die wichtigen Wasserressourcen schützt, ist zweifellos eines der wichtigsten Gründe um nicht auf Nutztiere und deren Nutzung zu verzichten.
      Biovegan ist eine extreme Ernährung, die muß man nicht instrumentalisieren ,um die Massentierhaltung und das Agrobusiness in der jetzigen Form zu begründen und zu rechtfertigen.
      Es geht auch nicht um eine flächendeckende Zwangsbiolandwirtschaft ,sondern um Veränderungen im Allgemeinen, die den Umweltprobleme und der Veränderung der gesellschaftlichen Ansprüche geschuldet sind.

      Der größte Teil der Menschheit lebt noch von einer kleinstrukturierten Bewirtschaftung. Diese Systeme gehören auf Effizienz geprüft ,anstatt in ein Massentier und Agrobusiness mutiertes Denken und Handeln transformiert zu werden.

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