Causa Schulze Föcking: Kommentar zur Stellungnahme von Dr. Ophelia Nick

Blick in eine Großbucht der Mastschweinehaltung von Christina Schulze Föcking
Mastschweine im Stall von Schulze Föcking, Juni 2017

Am 12. Juli war es wieder mal soweit – eine um das Wohl von Nutztieren rege besorgte Nichtregierungsorganisation hatte „skandalöse“ Zustände in der Schweinehaltung aufgedeckt. Dieses Mal bei der frisch gebackenen Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Christina Schulze Föcking. Bei #sternTV zeigte man sich sehr betroffen. Wen wundert’s angesichts der Nachrichtenwertkombi #Ministerin und
#Tiere. RTL war daher sehr gerne auch kurzfristig bereit, das über drei (!) Monate entstandene Filmmaterial auszustrahlen.

Im Anschluss an die Sendung traf man sich zur Live-Diskussion. Mit von der Partie war Dr. Ophelia Nick, die Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für Mettmann bei der Bundestagswahl im kommenden Herbst.

Ihre Motivation, für die Grünen zu kandidieren, begründet Dr. Nick auf ihrer Webseite  wie folgt:

GRÜN bedeutet für mich Mitmenschlichkeit, Freiheit, der Schutz unsere Lebensraumes und Achtung der Tiere als fühlende Wesen.

Achtung der Tiere als fühlende Wesen. Angesichts der Vita der grünen Bundestagsaspirantin  erscheint dieser Aspekt als eine nachvollziehbare Antriebskraft für ihr Engagement. Schließlich hat sie eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert und ist promovierte Tierärztin.

Im Nachgang zur Ausstrahlung der angeblichen Missstände auf dem Betrieb Schulze Föcking hat Dr. Nick gestern auf ihrer Facebookseite ein Statement abgegeben. Hier ein kurzer Ausschnitt:

„Man muss nicht Tierärztin sein, um Leid und Krankheit in diesem Ausmaß zu erkennen. Man muss nicht in der Landwirtschaft arbeiten, um ein Mindestmaß an Sauberkeit, Stallklima und Wohlbefinden von Tieren beurteilen zu können. Und wichtig ist, keine Unwahrheiten zu verbreiten.“

Ich habe mich gewundert. Wie ich mich jedes Mal generell wundere über Redakteure und Tierärzte, die nachts gefilmte Missstände erkennen und einordnen können, ohne jemals einen betroffenen Stall betreten zu haben. Oftmals sogar ohne überhaupt Ahnung von Landwirtschaft zu haben. Die sich zwar angesichts von Leid und Krankheit (ob real oder herbeimanipuliert sei dahingestellt) bei Tieren sehr betroffen zeigen –

sich aber zeitgleich über ein ganz wesentliches Detail NICHT wundern. Daher habe mich heute bei Dr. Nick zu Wort gemeldet.

Causa Schulze Föcking: Mein Facebook-Post:

Was sagt denn die Tierärztin dazu, dass sogenannte Tierschützer über mehrere Monate hinweg mutmaßliche Missstände gefilmt haben, statt unverzüglich eine Anzeige zu erstatten? Ich weiß von einem Bekannten, dass innerhalb eines halben Tages die entsprechenden Kontrollstellen in den Ställen geprüft haben. Soll ich da wirklich glauben, es gehe um die Tiere?

Ferner: Frau Schulze Föcking wird Landwirtschaftsministerin, und schwupps, erhalten die Tiere nächtlichen Besuch. Und, schwupps, geht das Ganze geht bei sternTV auf Sendung. Da soll ich nicht misstrauisch werden?

Ferner erfahre ich als Unbeteiligte dies: „Auf konkrete Nachfrage des „stern TV“-Moderators Steffen Hallaschka erklärte Brundiers (Kreisveterinär), dass der Betrieb 2013, 2014 und 2017 amtstierärztlich überprüft worden sei. Diese Kontrollintervalle seien üblich. In der Zwischenzeit habe es darüber hinaus noch weitere anlassbezogene Kontrollen aus anderen Gründen gegeben. Brundiers nannte beispielhaft das Arzneimittelrecht. Immer hätten die Kontrollen keine nennenswerten Beanstandungen ergeben.“ Siehe Link.

Des weiteren veröffentlich Herr Schulze Föcking eine Dokumentation, die zeigt, dass es Probleme gegeben hat, die bekannt waren und angegangen wurden.

Das alles hat nicht interessiert. Soweit sich mir die Fakten präsentieren, handelt es sich bei dem Vorfall um eine Hetzkampagne. Nichts Neues unter der Sonne.

Resultat: Betroffene Landwirte und ihre Familien werden massenmedial fertig gemacht, und wenn sich hinterher rausstellt, war alles ganz anders – es geht keiner hin und rehabilitiert diese Menschen.

#wirstehenhinterchristina

So geht es auf den Höfen weiter. Ein Betroffener schildert sein Leben nach dem Besuch. 

Ende meines Facebook-Posts.

Monatelang mit der Kamera angebliche Tierquälereien filmen hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Tierschutz zu tun, geschweige denn, dass es um Tiere geht. Es geht um ganz anderes, um Betroffenheit, um Spenden, um Aufmerksamkeit, um Stimmen. Es ist Wahlkampf, und die Agrarwende inklusive der Abschaffung der Massentierhaltung ist ein zentrales Anliegen der Grünen. Gleichzeitig hatte sich bereits in der Sendung herauskristallisiert, dass es sich um eine Vorverurteilung handelt.

Achtung der Tiere als fühlende Wesen? Mitmenschlichkeit? Sind das nur Lippenbekenntnisse, Dr. Nick? Oder warum lassen Sie sich vor diesen Karren spannen?

Links:

Dr. Ludger Schulz Pals von top agrar online analysiert die Vorwürfe von Stern TV

„Besuche“ bleiben nicht ohne Konsequenzen für die betroffenen Familien. Ein Betroffener meldet sich zu Wort.

Dass #sternTV sich kaum für das Wohl von Tieren zu interessieren scheint, kam bei anderer Gelegenheit auch schon zum Ausdruck:

„Wir lügen nicht – wir sind schlampig, denkfaul und ein bisschen propagandistisch.“

Anmerkungen Stern TV

71 Gedanken zu „Causa Schulze Föcking: Kommentar zur Stellungnahme von Dr. Ophelia Nick

  1. Ophelia Nick hat eine sehr umfassende und ausgewogene Stellungnahme zu dem Thema verfasst. Ich zitiere hier nur den letzen Absatz: „Auf Podiumsdiskussionen mit Bauernverbänden geht es immer handfest her. Auch wenn ich den Austausch schätze, gehen wir oft ohne Annäherung auseinander. Da stehen die Landwirte auf der einen und die Tierschützer auf der anderen Seite und der Graben dazwischen scheint unüberwindbar. Da müssen beide aufeinander zugehen. Ich bin dazu bereit. Wir alle müssen uns entwickeln und versuchen die beste Lösung zu finden. Aufeinander schimpfen ist dabei destruktiv und auch nicht im Sinne der vielen Landwirte, die eine zukunftsfähige Landwirtschaft wollen. Wieso nicht zusammensetzen und ernsthaft und offen diskutieren? Wir können voneinander lernen und die Landwirtschaft in Deutschland weiterentwickeln. Ich stelle mich der Diskussion und will auch zuzuhören. Ansprechen, einladen, reden, handeln – nur so kommen wir weiter.“ Der von Nick angebotene Dialog über die tatsächlichen Ursachen der immer wieder auftretenden Probleme und mögliche Lösungsmöglichkeiten wird natürlich von Christian Annelies nicht angenommen. Weiterhin werden Feindbilder gepflegt und die Wagenburg wird ausgebaut. Schade! Hier die gesamte Stellungnahme von Nick:
    http://ophelia-nick.de/aktuell/der-stall-der-nrw-ministerin-meine-stellungnahme-nach-der-sendung-sterntv/

    1. Ich habe an der Stelle aufgehört zu lesen, an der Sie schreiben: Da stehen die Landwirte auf der einen und die Tierschützer auf der anderen Seite.
      Damit rufen Sie den Eindruck hervor, dass Landwirte sich nicht um das Wohl der Tiere sorgen! Die Tiere sind das Kapital der Landwirte, damit werden sie mit Sicherheit nicht schlecht umgehen. Vielmehr gibt es genügend sogenannte „Tierschützer“, die im Leben noch kein Schwein oder eine Kuh gehalten haben. Und mit Halbwissen oder gar Unwissen auf hart arbeitende Menschen einprügeln. Sorry. Das geht gar nicht.

      1. Verbraucher und Politiker sind bereit Landwirte dabei zu unterstützen einige der größten systemimmanenten Mängel in der Schweinemast zu beseitigen.Das Schwanzbeissen ist schlichtweg der Anzeiger für eine mangelhafte Haltung. Das hat man bisher einigermaßen gut in den Griff bekommen,weil man die Schwänze kupiert bei den normalen Haltungsbedingungen,die bei den heutigen Preisen Voraussetzung sind.
        Können Sie mir bisher noch zustimmen?

          1. Welche möglichen Probleme sind das denn?
            Und warum sollte ein Tier denn ein anders verletzen wollen?
            Eine Antwort von Frau Becker- Palowski hatte ich eigentlich erwartet.

          2. https://blogagrar.de/schwanzbeissen_bio/
            Wenn wir uns bisher mal darauf einigen könnten, dass selbst bei bio nicht immer alles 100%ig ist…
            Dann zu der Frage, welche Probleme es bei Bio geben kann:
            Da sind zum einen die parasitären Erkrankungen und sicherlich ist die Fütterung bei bio etwas herausfordernder als bei konvi. Darum kann es dort eher zu fütterungsbedingten Mangelerscheinungen kommen.

          3. Es geht hier nicht um bio gegen konv.,sondern um das Schwanzbeissen im Allgemeinen. Kommt da noch was konstruktives oder wars das schon?

        1. Und während Sie so rumsülzt, erstellt der Sprecher des Vereins, dem Sie aktiv angehört („Tierärzte für eine verantwortbare Landwirtschaft“) ein Gutachten, auf dessen Grundlage eine NGO (ASS) eine Anzeige gegen Schulze-Föcking erstellt. Um die unterirdische Dreckskampagne gegen die Familie im Sinne der Grünen weiterzuführen.

          1. Auf einer vom Landvolk organisierten Podiumsdiskussion mußte der Landwirt auf dem Podium zugeben,daß er sich aufgrund seiner kürzlichen Investitionen in Stall und Tiergenetik nicht in der Lage sehe ,auf das Kupieren zu verzichten.
            Es darf und kann doch nicht sein ,daß Landwirte ,die freiwillig in unternehmerischer Verantwortung und Absicht in ein krankes System investiert haben, den Fortschritt in der Tiertechnik ,in die Tiergerechtigkeit und in die Tierethik aufhalten dürfen.

          2. Will irgendjemand hier noch mit mir über Ställe und Tiergenetik diskutieren, oder geht es hier auf dem Blog garnicht um inhaltliche Angelegenheiten zum Schwanzbeissen?

          3. Herr Barkmann ,ein Bild aus der Schweiz eines aus Spanien,um zu beweißen das es ohne Kupieren nicht funktioniert. Wars das. Wie sind denn Ihre persönlichen Erfahrungen mit den unkupierten Schweinen?
            Sie haben sich da weit aus dem Fenster gelegt: Haben Sie überhaupt eigene Erfahrungen ?

          1. Haben Sie auch eine Studie vom größten bioschweineschlachter in D ,Tönnies?

      2. Ich schreibe gar nichts, das ist ein Zitat von Frau Nick, nicht einmal das haben Sie bemerkt! Dann wird nicht weitergelesen, weil man seine vorgefasste Meinung bestätigt sieht, und das war´s dann mit dem Dialog. Ein Paradebeispiel!

    2. „Schaut man auf die Entwicklung der Landwirtschaft und Tierhaltung der letzten Jahrzente zurück, dann hat die Landwirtschaft sich rasant entwickelt, ist produktiver geworden, aber das Wohl der Tiere ist dabei definitiv zu wenig beachtet worden. Immer mehr Tiere müssen auf immer weniger Raum, mehr Leistung bringen.“ Soll auf der Basis dieser Aussage von Nick ein seriöser Dialog statt finden? Bestehen Lösungsmöglichkeiten darin, dass man Kälberdurchfälle mit Hilfe von Flex und Berührungsmöglichkeiten wegzaubert? Solange man sich krampfhaft der Realität verweigert, ist einb sachlicher Dialog aussichtslos und vertane Zeit.

      1. richtig Mark, „immer mehr Tier auf immer weniger Raum“- wenn das die Diskussionsgrundlage ist, ja was erwarten denn die Gegner der modernen Landwirtschaft? Dass die normalen Bauern dieser falschen Behauptung zustimmen?
        Der Dialog mit Grünen und vielen anderen Kritikern ist aber grundsätzlich möglich. Falsche Behauptungen, sehr flache Begründungen und viele Halbwahrheiten gehören aber auch weiterhin zum Handwerkzeug der Kritiker an die herkömmliche Landwirtschaft. Diese versuche ich aufzuzeigen. Dass daraus eine Verweigerung zum Dialog wird, zeigt mir, dass da von anderer Seite vielleicht (auch?) kein ehrlicher Dialog gewünscht wird.

    3. Ottmar, zuerst abkanzeln und pauschal verurteilen und später Dialog anbieten und behaupten für die Bauern zu agieren. Dieses Muster findet sich seit Jahren immer wieder und sorgt tatsächlich dafür, dass wir uns nur schwer annähern.

      1. Herr Barkmann, ich gehöre zu keiner Partei oder Gruppe und betrachte gleichsam aus der Ferne eines Beobachters,daß die gesamte bäuerliche Landwirtschaft aus mangelder Solidarität ,Neid und Gier geopfert wird.
        Ihr Muster ist allen ,die aus Sicht der Verbraucher schreiben -und hier im Blog waren schon herausragende Beiträge-völlig klar.
        Sie sind ein Befürworter des Status quo und allen Kritikern begegnen Sie mit einer“ emsländischen Sturheit“

  2. Wenn ich lese, dass Schwanzbeißerei ein Indikator für schlechte Haltungsbedingung ist, dann Frage ich mich, wo der Kommentator solche Informationen her hat. Ich bin konventioneller Schweinehalter und ich gebe zu, auch ich habe zeitweise Erfahrungen mit Schwanzbeißerei gemacht. Zum Glück immer im überschaubaren Rahmen. Auf unserem Betrieb war immer die Ferkelgenetik der wichtigste Faktor. ich versuche meine Mastställe möglichst nur mit Ferkeln einer Herkunft zu belegen. Bei einer Herkunft, die ich vor einige Jahren im Stall hatte, kam es immer wieder zu einzelnen Fälle von Schwanzbeißerei. Wir habe das ganze Programm abgespuhlt: Mehr Beschäftigungsmaterial, Mineralfutter mit Baldrian, Schwanzbehandlung mit Buchenholzteer, Reduzierung der Tierzahl pro Bucht usw. Nichts hat wirklich geholfen. Dann habe ich mich entschlossen andere Ferkel einzustallen und der Spuk war sofort vorbei. Ich kann die Aussage von Schulze-Föking mit der neuen Eberherkunft durchaus unterstützen. Schwanzbeißerrei kommt in allen Haltungsformen vor. Konventionelle, Bio, Freiland, Strohhaltung und sogar Wildschweine zeigen Symptome. Wer das nicht glaubt, darf gerne diesen Artikel aus dem Spiegel von 2013 lesen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/schweinemast-vergleich-der-konventionellen-mit-bio-haltung-a-882816.html

    1. Ich habe seit Kindheit mit Schweinen zu tun, bin Landwirtschaftmeister und unterhalte mich gerne mit anderen komnventionellen Bauern und deswegen erlaube ich mir eine Meinung.
      Haben Ihre Ferkel kupierte Schwänze?

    1. Auch andere Markenprogramme und Biobetriebe müssen sich den Bedingungen anpassen.
      Nur ,die arbeiten daran und veranstalten nicht diesen ökonomischen Glaubenskrieg.

        1. Derr Herr Stein von a. health ist doch auch der Meinung das Strohhaltung für Schweine gesundheitsschädlich ist.
          Tut mir leid ,aber solche Tierärzte und Fachleute kann ich nicht ernst nehmen.
          Wenn Sie sich auf diese Experten verlassen, werden Sie, Frau Henke es nie hinbekommen.

  3. Ich finde es so scheinheilig – es ist natürlich einfach, sich darüber zu echauffieren, dass in einem Betrieb Schwanzbeißen aufgetreten ist. Und zudem so zu tun, als ob
    a) niemand zum Dialog bereit sei
    b) kein konventioneller Landwirt ein Interesse daran hat, die Schwänze unkupiert zu lassen
    c) nicht schon unheimlich viele Betriebe, Berater, Landwirte, deren Mitarbeiter und Tierärzte in x-Projekten an der Lösung mit Hochdruck arbeiten.

    Nur es ist halt nicht so einfach, wie es sich oft gemacht wird – haltet die Tiere anders, und schon ist alles tipptopp.

    Und wenn dann solche Klugscheißereien um die Ecke kommen, reagiert man als Landwirt und ich auch als Tierärztin manchmal etwas ungehalten, weil einfach nicht gesehen wird, was wir schon an Zeit und Energie aufgewendet haben, und auch schon riesige Fortschritte gemacht haben, nur wir sind immer noch bei der Ursachenforschung. Wir möchten das Problem an der Wurzel packen, und eben nicht nur symptomatisch. Wir brauchen noch Zeit!

    Und es hilft weder den Tieren noch der deutschen Schweinehaltung, den Druck immer noch weiter zu erhöhen und irgendetwas übers Knie zu brechen.

    1. @Nadine Henke: Leider sind wir hier nicht bei Fatzebook, daher so: Like!

      Vermutlich habt Ihr die Zeit nicht. Der Druck wird m.E. zunehmen dank der Tierrechtler, ihrer Aktionen und der überbordenden Bereitschaft unserer Medien, sich vor deren Karren spannen zu lassen.

      Tierrechtler haben null Interesse an einer Ursachenforschung in Sachen: viel Schwanz beißen – wenig Schwanz beißen – gar kein Schwanz beißen. Diese Organisationen wollen die Nutztierhaltung abschaffen. Alle, ob konventionell oder ökologisch wirtschaftende. Artgerecht ist halt NUR die Freiheit. Sie werden auch nicht vor dem Pferdesport halt machen oder vor Blindenhunden.

      Dr. Nick ist, wenn ich ihre Vita richtig dahingehend interpretiere, dass sie landwirtschaftlich nicht mehr tätig ist (Biohof), aus der Gefahrenzone raus. Sonst würde ich ihr im Fall eines Einzugs in den Bundestag dringend empfehlen, sich gegen nächtliche Besucher zu wappnen.

      Die Geister, die ich rief….

      1. Ist das eine Drohung?
        Kommt irgendwann von euch noch mal ein konstruktiver Beitrag zum Thema Schwanzbeißen? Oder bleibt´s beim Gejammer über die bösen Tierrechtler und dem Verschieben von Lösungen auf den St.-Nimmerleins-Tag?

        1. Frau Henkes Beitrag war konstruktiv: Sie bietet um mehr Zeit für die Ursachenforschung, die im Gange ist, und erläutert die Gründe. Entweder haben Sie diesen Punkt überlesen oder Sie haben kein wirkliches Interesse an einem Dialog. Ich habe gesagt, die Zeit haben die Landwirte nicht und meine Gründe genannt. Sie dagegen nölen bloß rum. Das ist das Gegenteil von konstruktiv.

          1. Landwirte in öffentlichen Positionen müssen alle mit Besuch rechnen, ob konvi oder öko. Erst recht, wenn sie über ihre Tierhaltung reden. Ist eigentlich naheliegend, oder?

          2. Wir haben die Probleme seit Jahrzehnten.Wer Entwicklungen falsch einschätzt und auf Wachstum und Verdrängung aus ist, verliert manchmal einfach die Bodenhaftung und den Sinn für das Wesentliche.

        2. zu der Drohung:
          weder Christina Annelies noch ein anderer Kollege hier bei blogagrar wird in Ställe einbrechen.
          Vielleicht sollte man nicht vergessen, welche Ziele die Tierrechtler wirklich verfolgen. Eine Zusammenarbeit mit diesen Gruppen jedenfalls könnte irgendwann auch nach hinten losgehen: http://www.bio-wahrheit.de/

      2. Jetzt kommen Sie wieder mit dem Hirngespinst der totalen Abschaffung der Tierhaltung.
        Wollen Sie von Redakteuren ernstgenommen werden oder weiterhin diese Gefahren heraufbeschwören im Berufsstand und Fortschritte hinauszögern.

        1. @Johann Meyer Das ist kein Hirngespinst, sondern die Realität bei Tierrechtlers. Ganz einfach. Vielleicht sollten Sie sich mal etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen? Man muss ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber realistisch bleiben.

          A propos, ich denke oft an die Erzählungen meiner Großeltern zurück, wie sich die breite Öffentlichkeit seinerzeit über dieses hirnverbrannte Buch Mein Kampf lustig gemacht hat. Total hirnverbrannt, in der Tat. Völlig absurd, was da drin stand. Und am Ende hat sich herausgestellt, es war eine Gebrauchsanleitung, die abgearbeitet wurde.

          Bevor mir irgend etwas unterstellt wird: Ich vergleiche Tierrechtler nicht mit Nazis. Das ist gar nicht Thema. Mir geht es darum, dass man die Ziele dieser Leute nicht ganz als Hirngespinst abtun sollte.

          Selbst falls Sie gegen die konventionelle Nutztierhaltung eingestellt sind: Schauen Sie sich doch mal durch die Brille eines Unbeteiligten an, wie erfolgreich diese Leute bereits ihre Agenda in den deutschen Medien platzieren können. Hammer. Da ist schon in vielen Fällen die journalistische Sorgfaltspflicht total baden gegangen. Z.B. was die Recherche betrifft.

          1. Ich bin KEIN Biomissionar und habe auch nichts gegen die konventionelle Landwirtschaft im Allgemeinen.
            Ich habe etwas dagegen ,daß Gruppen wie Sie weiterhin die Meinungsführerschaft in unserem Raum für sich beanspruchen und ihnen dabei jedes Mittel Recht ist.
            Kennen Sie übrigens die Beziehung des Landvolkverbandes zu den Nazis,habe darüber hier schon mal geschrieben.

          2. Meinungsführerschaft? Ich „sende“ mit meinem Blog Meinungen, die nicht unbedingt zum gesellschaftlichen Mainstream gehören. Es ist gar nicht so einfach, überhaupt wahr genommen zu werden. Dazu ist dieser Blog einfach zu winzig. Das Schreiben geschieht hier nebenher. Aber es gibt immer wieder interessierte Nachfragen auch von Journalisten & Politikern- und das ist neben dem kontroversen Austausch hier meine Motivation weiter zu machen.

          3. Herr Meyer, ich bin keine Gruppe und beanspruche nicht die Meinungsführerschaft. Was ich tue, ist dieses: Ich äußere meine Meinung, ich kommentiere. Da ist mir auch nicht jedes Mittel recht, sondern eigentlich nur eines. Ganz präzise: Art. 5 GG.

            (1) 1Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. 2Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. 3Eine Zensur findet nicht statt.

            (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

            (3) 1Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. 2Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

            Dieses Recht habe auch ich, Herr Meyer.

            Wenn es Ihnen nicht passt, ignorieren Sie mich einfach. Ihr gutes Recht. Machen über 80 Mio. Menschen gleichfalls.

            Über den Nationalsozialismus will ich mich gar nicht unterhalten. Der ist nicht Thema. Das habe ich oben auch schon gesagt.

          4. Sie sind hier so eine Art „Lokalmatador“in Landwirtskreisen und blockieren und heizen an im dörflichen Umfeld.
            Auch gerade hier im Silikon Valley des Agrarbusiness ,wo die Zukunft der Tierhaltung in D entschieden wird.
            Einfach mal den unangemessenen Duktus des Dialogbeitrag mit Herrn Holtkötter betrachten ,dann fällt Ihnen vieleicht Ihre nicht zielführende Taktik auf, wenn es Ihnen WIRKLICH um die Tiere und Höfe ginge.
            Sie arbeiten wirklich hart an Ihrer Reputation als Blockierer und Hardliner.
            Da wäre auch nicht weiter dragisch,nur viele andere machen das dann auch so.

        2. Herr meyer.. zum Thema „Abschaffung der Tierhaltung“.. JA! Das ist das Ziel dieser Menschen. Und die Ökolandwirte, die sich zur Zeit noch als Vasallen dieser Leute mißbrauchen lassen, sind schon als nächstes Ziel auserkoren. Zitat aus der homepage der „Tierretter“.. des Vereins, der an widerlichen konzertierten Aktion mit dne Grünen beteiligt ist: „Wir alle können in unserem privatem Konsum Produkte tierischen Ursprungs vermeiden, uns rein pflanzlich ernähren und damit Teil eines Umschwungs sein, der aber für die vollständige Abschaffung der Tierausbeutung von der gesamten Gesellschaft und allen Akteuren mitgetragen werden muss. Nur ein breit gefächerter, aktiver Protest und Widerstand gegen die Ausbeutung von Tieren, egal unter welchen Bedingungen (sic!!) , kann die Tiere aus der Herrschaft des Menschen befreien. „

          1. Wenn Sie diese Gruppe bekämpfen wollen ,Herr Böhrer dann finde ich das o.,k., aber warum bekämpfen sie in Ihrem Eifer Alle,die sich bemühen die Nutztierhaltung zukunftsfähig zu machen ,damit diese Leute in Leere laufen.
            Auch die Veganer mit der flachesten Kampfrhetorik müssen essen und sind auf Landwirte angewiesen. Sehen Sie da lieber Chancen.
            Es kann doch nicht sein ,daß Wiesenhof Junior sich vor einiger Zeit in Meppen köstlich über die Gerwinnspannen bei seinen Veggie- Produkten amüsiert hat und bei den Landwirten kommt mal wieder nichts an.
            Die Landwirte haben weitaus größere Probleme als diese Gruppen von Tierrechtlern.
            Ein existenzielles Problem ist die totale Abhängigkeit von Verarbeitung, Handel und selbsternannten riesigen Genossenschaften.
            Legen Sie mal darauf Ihren Focus

          2. Die wahre Gefahr für die Absatzmöglichkeiten der Tierhalter sind die Reduzierer, Flexitarier, Demitarier oder wie man sie nennen will. Denn hier zeichnet sich ein Trend in der Breite ab. Veganer mögen hier eine gewissen Leitbildfunktion haben. Das sind aber nicht die paar Kampfveganer, sondern bürgerliche Veganer, wie sie vermehrt als prominente Schauspieler und Sportler in Erscheinung treten – aber auch als die fitten und sportlichen Kollegen und Freunde. Die zeigen: es geht auch ohne Fleisch und Milch. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Signal. Die Land-, Milch- und Fleischwirtschaft lebt zum großen Teil von Gewohnheit und dem Mythos, eine gesunde Ernährung setze Fleisch und Milch voraus. Auf die Kampfveganer können Sie ruhig eindreschen. Damit reagieren Sie sich vielleicht ab, treffen aber nicht den Kern.

            Die Nachfrage nach Fleisch und Milch im Inland sowie in anderen Ländern ohne „Nachholbedarf“ wird weiter sinken. Die Ansprüche nach Fleisch und Milch von rücksichtsvoller gehaltenen Tieren steigen. Was soll diesen Trend noch aufhalten? Und warum, wenn das Maß des Fleischkonsums sowieso ungesund ist.

    2. Machen Sie einfach weiter so und bedienen die Märkte ,die Kupieren tolerieren und lassen Sie die anderen, die es wollen und können doch einfach gewähren.
      Sie, mit ihren verbalen Angriffen auf andere Landwirte und Ihrem Verdrängungsbetrieb haben einfach nicht das Recht die Tierhaltung zu behindern bis zum St. Nimmerleinstag.

  4. Herr Ilchmann, auf diese Kinderei muss ich jetzt nicht wirklich antworten?! Ich frage mich gerade, ob Sie meine Beiträge überhaupt gründlich gelesen haben haben?

  5. wenn ich das richtig gelesen habe, ist Frau Dr. Nick die Enkelin von Hanns Voith (Maschinenbau industrie) Die Familie, eine der reichsten Familienunternehmen Deutschlands, ist traditionell mit der Landwirtschaft verbunden und besitzt weltweit einen der ältesten Demeter Höfe.. Die Firmenphilosphie stand und das wird auch heute noch so sein unter dem Einfluss der Lehre von Rudolf Steiner.

      1. Haben Sie mit der Schweinehaltung auch so viel Erfahrung, wie mit der Anthroposophie. Kein Wunder das die Schweine in einigen Ställen so aggressiv sind.

  6. „Was sagt denn die Tierärztin dazu, dass sogenannte Tierschützer über mehrere Monate hinweg mutmaßliche Missstände gefilmt haben, statt unverzüglich eine Anzeige zu erstatten?“

    1. Für die ordnungsgemäße Haltung ist der Tierhalter verantwortlich, nicht der Filmer. Der Tierhalter muss ggf. für medizinische Hilfe des Tieres sorgen. Der Filmer muss sich eventuell für einen Hausfriedensbruch verantworten, wenn er entdeckt wird. Der Tierhalter muss sich ggf. für Tierquälerei verantworten.

    2. Woher wissen Sie, dass über Monate gefilmt wurde?

    3. Es hat taktische Gründe, wenn nicht sofort das Veterinäramt eingeschaltet wird. Das ist Ihnen auch klar, Sie machen nur einen auf „moralisch“. Es werden die entdeckten Missstände einstweilen hingenommen, um größere künftige Missstände zu verhindern. Wie gesagt, für die ordnungsgemäße Haltung ist der Halter verantwortlich.

    4. Wenn Sie schon so betroffen darüber sind, wenn Filmer nicht sofort Hilfe für die Tiere holen, frage ich mich, wo auf der anderen Seite die Freude darüber bleibt, dass dank Stalleindringern so manches rechtmäßiges, von Gerichten bestätigtes Tierhaltungsverbot für ungeeignete Personen erreicht werden konnte. Möglicherweise wird auch eine als Ministerin für Tierschutz und Veterinärwesen ungeeignete Person zurücktreten.

    1. Im Fall Schulze Föcking wurde seit März gefilmt. Im Fall der Verbandsfunktionäre vor einigen Monaten sogar ein Jahr und mehr.

      Was die „Taktik“ betrifft: Wenn ich hingehe und ganz betroffen auf Missstände hinweise, mich wie die NGO im konkreten Fall gar „Tierretter“ nenne – dann muss ich mich nicht wundern, wenn Menschen mich, mein Tun und mein Anliegen als unglaubwürdig erachten.

      Ich mache nicht auf „moralisch“, mich empört ein solches Verhalten. Weil ich an die Tiere denke. Müsste ich vermutlich nicht einmal. Weil die meisten wie im Fall Schulze Föcking einfach nur krank sind und sich in Behandlung befinden. Wie die Dokumentation von Herrn Schulze Föcking zeigt.

      Wenn ich wie Dr. Nick auf meiner Webseite von Achtung vor fühlenden Wesen spreche, aber als Veterinärin (!) keinen Anstoß nehme, dass selbige monatelang unter vermeintlich skandalösen Zuständen leben, obwohl man diese schnell hätte abstellen können – das ist unglaubwürdig.

      Was Berufsverbote betrifft: Jedes zu Recht verhängte Berufsverbot begrüße ich! Tierquäler gehören ganz klar vor den Kadi. Aber ein persönliches Urteil erlaube ich mir erst, wenn ein Missstand einwandfrei bestätigt wurde, wenn es amtlich ist. Wenn klar ist, dass da nicht schon wieder ein Bauer mitsamt Familie zu Unrecht massenmedial fertig gemacht wurde. Weil rummanipuliert wurde, weil Bilder aus ganz anderen Ställen gesendet wurden als angegeben, weil Ställe mit Gülle geflutet wurden, damit es schön ekelig aussieht.

      1. Ihre Argumentation ist nicht schlüssig.

        Waren die Tiere nun möglicherweise „einfach nur krank“ und in Behandlung oder waren die Zustände eventuell so, dass man als Veterinärin Anstoß daran hätte nehmen müssen, dass die Tiere monatelang unter skandalösen Zuständen leben mussten, obwohl man diese schnell hätte abstellen können? Gehen wir aus der Ferne zunächst einfach davon aus, dass beides in Betracht kommt.

        Im ersten Fall, wenn die Zustände also „normal“ und legal wären, läge hier der eigentliche Skandal. Dann wird es Zeit, dass Verbraucher endlich rückhaltlos aufgeklärt werden über die Hintergründe dessen, was sie sich in dem guten Glauben, nichts Böses zu unterstützen, fast täglich oder sogar mehrmals täglich zuführen.

        Im zweiten Fall müsste sich Ihre Empörung in erster Linie auf den Tierhalter richten. Dieser ist doch für die Zustände verantwortlich und hätte es jederzeit in der Hand gehabt, die Missstände abzustellen.

        Die einseitig mit Hochwertwörtern gegen die Filmer gerichtete Darstellung ist unglaubwürdig. Ambivalenz soll niedergebrüllt werden zugunsten eindeutiger Parteinahme für Tierhalter, deren Eignung als solche dem Betrachter zumindest nicht mehr unmittelbar einleuchten will. Das erfüllt die Kriterien des Populismus und dürfte daher bei den meisten Menschen ein Störgefühl auslösen.

        1. Niederbrüllen ist nicht mein Ziel. Ich argumentiere lieber.

          Ansonsten finde ich nicht, dass ich populistisch unterwegs bin, sondern eher schlicht: Wenn Tiere (oder um mit Dr. Nick zu sprechen: fühlende Wesen) leiden, stelle ich es umgehend ab, und nicht erst Monate später vor laufender Kamera. Quasi.

      2. Sie unterstellen schon wieder,daß Bilder aus anderen Ställen stammen und Gülle geflutet wird.
        Es geht hier ums Schwanzbeissen ,wollen Sie sich mit mir über das Thema austauschen oder wollen Sie weiter Stimmung machen?

    1. Wer in einem Familienclan zu dem Frau Dr. Nick gehört, Milliarden mit Turbinenbau verdient hat, hat in der langen Laufzeit solcher Anlagen auch die Verantwortung für den Schaden, den diese Turbinen an den durchgesaugten Tieren angerichtet haben. Da wundert es dann doch, dass einer Grossindustriellen den Weg in den Vorstand der Abl in NRW geebnet wurde. Allein die Tatsache, dass ihre Firma auch den Lüfter für die 1000er Grossschlepper der allgäuer Edelschmiede zuliefert, macht aus ihr keine Koryphäe für bäuerliche Landwirtschaft….

      1. Wieso, G. Sonnleitner, der doch auch für den Mutterkonzern der Allgäuer Edelschmiede tätig ist, war doch sogar vor einigen Jahren Sonderbotschafter der UN für bäuerliche Landwirtschaft!
        Und was meinst du wohl, wieviele AbLer Fendt fahren! Das passt vielleicht nicht in dein vorgefasstes Bild von der AbL, aber wirtschaftliche Erfolglosigkeit ist nicht Aufnahmevoraussetzung 😉
        Und ein drittes: Bei der AbL werden keine Wege zu Vorstandsämtern „geebnet“, sondern es wird auf einer Mitgliederversammlung demokratisch gewählt. Für einen Bauernverbandsanhänger vielleicht ungewohnt, dort und in allen angeschlossenen Verbänden wie Genosssenschaften, Molkereien etc. werden Posten ja bekanntermaßen gerne ausgekungelt.

        1. Wieso so angefressen, der Vorwurf im Artikel der NOZ: „bei jemandem, der sein Einkommen aus der Nutzung von Tieren generiert, zu Interessenskonflikten kommt,“ gegen die Ministerin, muss genauso übertragbar sein auf Frau Dr. Nick, die ja einen immens grossen Vorteil aus dem Verkauf tierschädlicher Technik zieht, Tit for Tat! Apropos vorgefasstes Bild, die Frage Nähe der Abl zur IL ist bisher unbeantwortet geblieben, alleine durch googeln (interventionistische linke arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) kommt das vorgefasste Bild sicherlich nicht aus seinem Rahmen heraus…

          1. Ich bin gar nicht angefressen, eher amüsiert…
            Ich möchte auf keinen Fall vorgefasste Bilder stören, manche Leute brauchen die. Das Leben wird sonst schnell zu komplex.
            Zur IL kann ich leider nichts sagen, ich kenne die gar nicht. Wird wohl eines der ungelösten Rätsel der Menschheit bleiben.

  7. Eigentum verpflichtet.
    Niemand kann sich mit „Überlastung“ von der Verantwortung für das was im eigenen Betrieb passiert freisprechen.
    Eine Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking verliert doch als zuständig für die Einhaltung der ohnehin viel zu laschen Tierschutzgesetze jede Glaubwürdigkeit.
    Wenn die Staatsanwaltschaft nicht gegen Schulze Föcking aktiv wird öffnet das jeder Form von Qualzucht Tür und Tor.

      1. Hallo Mark,
        Schulze Föcking ist wieder ein Beispiel für:
        Die Kleinen hängt man und die „Großen“ lässt man laufen.

        Statistisch gesehen wird jeder Tierzüchter alle 10 – 20 Jahre einmal von einem Amtstierarzt „heimgesucht“ und das meist nach Voranmeldung – wie sagte doch der Für Schulze Föcking zuständige Amtstierarzt im Interview:
        „damit auch jemand da ist“.
        Besser hätte er m.E. nach gesagt: damit die Bude aufgeräumt ist und alle Missstände beseitigt sind weil er sonst arbeitsintensiv aktiv werden müsste.

        Und:
        woher willst Du denn wissen was ich in meinem Leben schon bewegt habe?
        In meiner Firma gaben sich Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht im jährlichen Wechsel die Klinke in die Hand.
        Und das war – auch in meinem Interesse – gut so.

        VG
        Felix Gorris

        1. „woher willst Du denn wissen was ich in meinem Leben schon bewegt habe?“ Ich hatte lediglich eine allgemeine Aussage getroffen, wenn Du dich angesprochen fühlst hat dies sicherlich seinen Grund.
          „In meiner Firma gaben sich Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht im jährlichen Wechsel die Klinke in die Hand.“ Problembetriebe werden deutlich häufiger von Kontrollen frequentiert, das ist in jeder Branche so.

  8. Die WELT greift das Thema mit einem aktuellen Artikel im Rahmen der Bundestagswahl auf, zu finden unter „Wie diese reiche Unternehmerin ausgerechnet auf die Grünen kam“:oder „Milliarden-Erbin Ophelia Nick kandidiert für die Grünen.“

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