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tweet des Tages mit @RenateKuenast

Heute morgen war Hauptversammlung der Bayer AG. Renate Künast und andere Kritiker  waren auch vor Ort, um gegen die geplante Fusion zwischen Bayer und Monsanto zu demonstrieren.
Künast twitterte folgendes Foto und die Reaktion von Bayer kam promt und schlagfertig:


Dialog: „Wir haben es satt“-Kongress

In Berlin angekommen, aber noch unrasiert
In Berlin angekommen, aber noch unrasiert

Bin gerade in Berlin angekommen und bereite mich noch ein wenig auf den morgigen Tag vor. Denn ich bin nicht zu Erholungszwecken in Berlin. Ich habe die Ehre, morgen an einem agrarpolitischen Talk im Rahmen des „Wir haben es satt“-Kongresses teilzunehmen. Ich werde die Bewegung „Wir machen Euch satt“ hoffentlich gut vertreten.

whes_kongress_2016Ab kurz nach zehn werde ich dann mit Dr. Anton Hofreiter (Bündnis90/Die Grünen), Dr. Kirsten Tackmann (Linke), Dr. Karin Thissen (SPD), Kees de Vries (CDU) und Jochen Fritz (Wir haben es satt!) unter der moderatorischen Leitung von Frau Dr. Tanja Busse („Die Wegwerfkuh“) über verschiedene agrarpolitische Themen diskutieren.

whes_kongress_planWenn ihr noch Fragen und Anregungen für mich habt, könnt ihr sie gerne in der Kommentarzeile hinterlassen.

Drückt mir die Daumen! Bis morgen, dann werde ich mich zurückmelden!

Ob es einen Live-Stream gibt, kann ich nicht sagen. Wer zuerst einen Link kennt, der postet ihn bitte für alle hier im Blog- 😉

Alternative zum Glyphosat: Maisanbau

Ich habe am Wochenende bereits über mögliche Alternativen zu Glyphosat berichtet. Kleingärtner werden demnach vermehrt auf thermische Verfahren ausweichen, sollte der Wirkstoff Glyphosat endgültig seine Zulassung verlieren. (–> Abflämmen?)

Auch ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich mit meinem kleinen, emsländischen Hof auf ein Verbot reagieren würde:

Dazu möchte ich zunächst beschreiben, wie unser Ackerbau bisher betrieben wird: Unserem landwirtschaftlichem Betrieb stehen ca. 55 Hektar Ackerland zur Verfügung. Auf ca 20 Hektar wird dabei Silomais (für die Bullenfütterung) und ca. 15 Hektar CCM-Mais (für die Schweinefütterung) abgebaut. Also über 50% Maisanteil in der Fruchtfolge. Daneben haben wir Getreide (Weizen, Triticale und Gerste) auf den Feldern stehen, der auch komplett in unserem Betrieb verfüttert wird. Bis vor zwei Jahren bauten wir noch Winterraps an, aber nach dem Verbot der Neonikotinoide war mir der Anbau zu riskant.

Auf den Flächen mit Getreide wird in der Regel eine Zwischenfrucht angebaut, um verbliebene Nährstoffe zu binden und mit der Gründüngung die Fruchtbarkeit der Böden zu erhöhen.

(c) Bayer Agrar Deutschland
(c) Bayer Agrar Deutschland

Da die Quecke ein bedeutendes und sehr lästiges Unkraut ist, das sehr gut nach Getreide im Stoppelacker mit einem glyphosathaltigen Herbizid nachhaltig bekämpft werden kann, wurden bisher Teilflächen mit Glyphosat gespritzt. Das war nicht nur wirksam, sondern auch kostengünstig. Alternative zum Glyphosat: Maisanbau weiterlesen