Schlagwort-Archive: Frag den Landwirt

eine Woche Twitter

Seit ein paar Wochen wird auf dem Twitterkanal von „Frag den Landwirt“ (@bauernwiki) twittern verschiedene Landwirte aus den unterschiedlichsten Regionen von ihrem Hof bzw. ihrer Arbeit – immer im wöchentlichen Rhythmus.

Seit heute früh bin ich an der Reihe. eine Woche Twitter weiterlesen

mein Besuch bei der EuroTier 2016

In der letzten Woche habe ich die EuroTier besucht. Sie ist die wletweite Leitmesse für Tierhaltungsprofis. Also quasi ein Muss für mich als Bullen- und Schweinemäster.
Viel bin ich leider nicht rund gekommen. Trotzdem habe ich sehr viele Leute zum ersten Mal live und noch viel mehr wieder gesehen. Für viele sehr interessante Gespräche ging sehr viel Zeit drauf- diese Zeit ist aber gut investiert: Es gibt wieder viele neue Ideen, die auf Umsetzung warten.

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Jeder macht Öffentlichkeitsarbeit

Du kannst es nicht nicht tun

fb_profil_nadinevon Nadine Henke
(Brokser Sauen, Frag den Landwirt –> übrigens jetzt mit aktueller Homepage: www.frag-den-landwirt.com)

Eine große landwirtschaftliche Fachzeitschrift hat in seiner Frage der Woche das Thema Öffentlichkeitsarbeit aufgegriffen:

„Wie stark engagieren Sie sich für die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft?“

umfrage_ta45% der Befragten glauben, sie machen keine Öffentlichkeitsarbeit, 5% wissen es nicht und wieder 5% meinen, sie engagieren sich „nur“ finanziell.
Nur wir machen alle Öffentlichkeitsarbeit, ob bewusst oder unbewusst.
Das sollte uns allen klar werden. Öffentlichkeitsarbeit ist wie kommunizieren, man kann halt nicht nicht kommunizieren. Wir müssen uns als Landwirte bewusst sein, dass jede unserer Tätigkeit, egal ob auf dem Feld oder im Stall, mit Interesse von der Bevölkerung wahrgenommen wird.

Ob sie für unsere Arbeit Verständnis haben, hängt unmittelbar von unserem Verhalten ab. Unsere Maschinen sind in den letzten Jahren immer größer geworden und auch schneller.
Es sollte zum Selbstverständnis eines jeden gehören, dass man nicht mit 50 km/h durch geschlossene Ortschaften düst.
Ebenso müssen wir uns genau überlegen, ob Arbeiten wie zum Beispiel Gülle ausbringen, unbedingt an Wochenenden oder Feiertagen zu erledigen sind. Ebenso müssen wir akzeptieren, dass der Verbraucher wissen möchte, was wir in unseren Ställen machen. Jeder macht Öffentlichkeitsarbeit weiterlesen

„sozial auffällig“

Ein Gastbeitrag von Thomas Ostendorf

Landwirte sollten sozial auffällig sein!!

Thomas Ostendorf
Thomas Ostendorf

Wie jetzt ??

Dieser oben genannte Titel ist bis jetzt weder positiv noch negativ besetzt, sollte aber dennoch eine positive Note im Laufe dieses Blogs erhalten.
Die Landwirtschaft möchte wieder zurück in die Gesellschaft.
Die Landwirte ? Die Produkte ? Die Preise ?
Der Landwirt genießt laut Statistik ein Hohes Maß an Vertrauen.
Sein Handeln und seine Produktionsweise teilweise nicht. So wird es der Landwirtschaft von außen herangetragen und von einigen wenigen aus den eigenen Reihen auch immer mal wieder bestätigt. Befeuert werden dann diese Umstände von einseitiger Informationspolitik der landwirtschaftsfernen NGO`s, die dann an dieser Stelle die Meinungshoheit erlangen und den Diskurs maßgeblich bestimmen.

IMAGE macht man sich nicht! es wird einem gegeben.

Das heißt also: durch Ihr Handeln, Ihr Tun, Ihre Dialogbereitschaft, und Ihre soziale Auffälligkeit, könnte dies auf den Weg gebracht werden.
Der Landwirt ist hier der Botschafter nicht die Verbände.

Also:

Sozial → gemeinschaftlich, Teil von etwas
Auffällig → wahrnehmbar

Das heißt nicht mit der blank polierten Blechkarawane vor das nächst Beste Landesparlament zu ziehen um die Fahnen zu schwenken. Das ist nicht gemeint mit: “In der Mitte der Gesellschaft“.
Wenn man dort wieder hin zurück will, sollte man sich als erstes dort wieder hinbegeben und sich nicht hinter Ackerbau und Viehzucht verstecken.
Vor Ort heißt sich einbringen in Ehrenämter verschiedenster Gruppierungen.
Das kann die Politik ( Räte, sachkundige Bürger ), das Amt im Sportverein oder Pfarrgemeinderat sein. Auch sowas kann einen persönlich bereichern und das Gespräch dorthin zurück bringen wo es hin sollte und nicht an die Agrarstammtische dieser Republik.
Das kostet natürlich Zeit, Engagement und den Mut sich auch mal einen nicht so netten Kommentar einzufangen. Zu Hause sitzen ist aber keine Alternative und den Stall erst um 20 Uhr zur Tagesschau zu verlassen auch nicht um dann zu sagen man hätte keine Zeit.
Auch die sozialen Medien bieten den daheim gebliebenen eine Möglichkeit „auffällig“ zu werden. Hierzu bedarf es entsprechender Technik, Akku und Netz.
Sich in Diskussionen einzubringen gibt es im www. genug Gelegenheiten. Agrarnetzwerke bieten hier Unterstützung und Rückhalt. (z.B. FDL, MTH aufgedeckt)
Eine eigene Homepage des Betriebes kann hier ein Anfang sein um eine digitale Visitenkarte zu haben. Eine in Papierform sollte heute Standard sein um sich seinem Gegenüber näher zu bringen.
Ereignisse vor Ort z.B. Messen, Gewerbeschauen, Mühlentage, kirchliche Veranstaltungen sollten stetig genutzt werden um mit der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und seine Sicht der Dinge zu schildern aber auch um zu zuhören.
Viele dieser aufgezählten Dinge passieren schon, müssen aber auch vor allem stetig betrieben werden und nicht nur zum Tag des offenen Hofes. Jeder Einzelne ist hier in der Pflicht, damit dann die Gesamtheit der Landwirtschaft Sozial auffällig wird.

Wir machen Werbung

Die „Wir machen Euch satt“-Demo braucht eine breite Unterstützung, damit sie auch ein Erfolg wird!

Dafür stehen viele „Frag´den Landwirt“-Aktivisten auch noch kurzfristig für kleine Vorträge auf verschiedenen Winterversammlungen zur Verfügung. (siehe Nadine Henkes Bayern-Tour, die aber alles andere als kurz war)

Auch bei der Jahreshauptversammlung des landwirtschaftlichen Vereins Scheeßel wurde über "Frag den landwirt" und die anstehende "Wir machen Euch satt"-Demo informiert.
Auch bei der Jahreshauptversammlung des Landwirtschaftlichen Vereins Scheeßel wurde über „Frag den Landwirt“ und die anstehende „Wir machen Euch satt“-Demo informiert.

Während dieser Kurzvorträge (~5 bis 10 Minuten) können im direkten ,persönlichen Dialog die bisherigen Planungen, der Stand der Vorbereitungen und noch offene Fragen geklärt werden.

Für Anfragen stehen Markus Holtkötter, Nadine Henke, Kathrin Seeger und Bernhard Barkmann zur Verfügung. Wir bemühen uns dann um einen geeigneten Repräsentanten, der zu Ihnen kommt. Wir können im Vorfeld nicht 100%ig eine Zusage für unser Kommen geben, wohl aber garantieren, dass wir unser Bestes geben werden, einen Vertreter zu finden!

Aber jeder kann auch selber für „Wir machen Euch satt“ werben. Auf unserer Webseite mit der Adresse wir-machen-euch-satt.de sind aktuelle Flyer und Plakate -zum ausdrucken oder bestellen- zu finden.
Auch Bestellunterlagen für verschiedene nützliche Artikel wie Westen, Mützen oder Demonstration-Banner sind dort zu finden!

TELL YOUR STORY

(VEL) Zwei Kontinente, zwei Sprachen, eine Herzensangelegenheit: die Liebe zur Landwirtschaft verbindet Junglandwirte aus Deutschland und den USA. Gemeinsames Ziel: ein positives Image der Landwirtschaft. Wir sprachen mit dem US-Farmer Greg Peterson. Er und seine Brüder wurden mit ihrem Song „I’m farming and I grow it“ über Nacht zum YouTube Star.

Singender US-Farmer.
Singender US-Farmer. Foto: Knoll, VEL

Die Peterson Farm Brothers haben das geschafft, wovon viele träumen: Sie wurden über Nacht berühmt. Die Klick-Zahlen für ihren Song „I’m Farming and I Grow it“ schnellten auf YouTube in schwindelerregende Höhen und machten aus drei ganz normalen Brüdern vom Lande drei gefragte Internet-Stars. Die Peterson Farm Brothers, das sind Greg (25), Nathan (22) und Kendal (19) aus Kansas in den USA. Sie leben mit ihren Eltern und ihrer Schwester auf einer Farm mit TELL YOUR STORY weiterlesen

Greg Peterson zu Gast im Emsland

Am dritten Tag der Deutschlandreise machte der YouTuber Greg Peterson bei der Maschinenfabrik Krone in Spelle Station.

Abends stand ein Junglandwirteforum auf dem Programm, bei dem Greg Peterson von seinen Erfahrungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und soziale Netzwerke berichtete und viele Fragen beantwortete.
Seine Kernbotschaft:

„Tell your story!
If farmers don´t tell their story, someone else will.“

Hier ein paar Fotos, dieses (hoffentlich nicht nur für mich) sehr interessanten Tages:

Hier noch die Berichte zu Gregs Deutschlandreise von FragdenLandwirt: Tag1 | Tag2 und von Greg selber.