Greenpeace-Rechtsgutachten

Was mich am meisten ärgert: AbL

Im letzten Blogpost habe ich bereits über das Rechtsgutachten von Greenpeace zur Schweinehaltung berichtet. Hier zeigte ich auf, wie eng Greenpeace anscheinend mit Tierrechtlern bei der Erstellung dieses Gutachtens zusammengearbeitet hat.

Soweit so gut. Gut zu wissen. Ärgert mich aber nicht sonderlich.
Allerdings hat mich diese Pressemitteilung, die bei mir gestern um 10.29 Uhr in mein E-Mail-Postfach ankam, sehr geärgert:

Die AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft) unterstützt das Greenpeace-Rechtsgutachten? Warum? Wie kann man nur so der Mehrzahl der Berufskollegen in den Rücken fallen?

Die AbL möchte hier von der Obrigkeit etwas „durchgesetzt“ haben, was der Markt nicht hergibt. Bio-Schweine haben einen Marktanteil von ca. 1%. Das ist wenig, für die AbL zu wenig. Da muss also nötig durchregiert werden, schließlich sagen die Umfragen ja, dass der Verbraucher es will und sogar bereit ist mehr dafür zu bezahlen. Das wird er aber nciht tun, auch weil er es z.T. leider auch gar nicht kann. Lösung? Wir müssen geschützte, harmonisierte Märkte (mit Dänemark, Niederlande) innerhalb der EU vereinbaren UND ein ausreichend finanziertes Umbauprogramm anstoßen. Und natürlich die Sozialhilfesätze anheben.  Dann haben wir also einen abgeschotteten Markt und / oder eine riesige staatliche Abhängigkeit, wenn wir konventionellen Viehhalter alle unsere Tierhaltungen umgebaut haben (sollten). Wenn, denn da ist so viel Konjunktiv dazwischen, dass wohl nicht viele diesen Weg gehen wollen.

Ich frage mich: Gibt es keine konventionellen Schweinemäster beim AbL? Auch kleine Betriebe werden mit dem Gutachten als „Illegal“ verunglimpft. Die rechtliche Bewertung hält sich nicht an die oft von AbLlern und Grünen zitierte Schwelle zur Massentierhaltung, der BImSch-Grenze. Da sind plötzlich alle mit dabei.

Wenn ich mit der Annahme richtig liege und das Gutachten ein abgekartetes Spiel zwischen Greenpeace und der Tierrechtsbewegung ist, dann geht die AbL hier dem Werk von Tierrechtsaktivisten voll auf dem Leim. Zuerst sind die industriellen Konzerne ala Straathof dran, dann die Massentierhalter ( und irgendwann auch die Biohöfe, denn die Tierrechtler lehnen die Nutztierhaltung generell ab. Selbst Blindenhunde werden abgelehnt.

Damit man mich nicht falsch versteht:

Ich sehe selber sehr wohl Verbesserungsbedarf in der Tierhaltung. Auch bei mir selber im Betrieb. Anstrengungen im Bereich des Tierwohls müssen meiner Meinung nach am Besten vom Konsumenten bezahlt werden. Tut er es nicht, dann ist die Brancheninitiative Tierwohl ein praktikabler Weg, die Tierhalter dafür zu entlohnen. Hier könnte sich z.B. NGOs und AbL mal einsetzen, damit alle Betriebe, die dort mitmachen wollen auch mitmachen können. Stattdessen wird dieser Ansatz nur kaputtgeredet.

Gesetzliche Verschärfungen sollten letztes Mittel sein, wenn dann schrittweise erfolgen und die Wirkung auf die Kosten immer kritisch hinterfragt werden.

Wir können unsere Tierhaltung umbauen. Das geht aber nur Schritt für Schritt und nicht von oben verordnet. Alles andere dürften viele Betriebe nicht mitgehen und diese aus der Produktion ausscheiden lassen.

positive Stimmung FÜR neue Ställe

Wer den Landwirten wirklich helfen möchte, der erzeugt in der Bevölkerung ein rundum positives Bild von neuen Ställen! Die AbL und viele NGOs bereiten ein miserables Umfeld, wenn es um Neu- und Umbauten von Stallungen geht. Das ist Kontraproduktiv!
Nur in neuen Ställen lassen sich mehr Tierwohlmaßnahmen umsetzen. Ein neuer Stall ist gut für Tier, Mensch & Umwelt!

Jeder verhinderte Stall bedeutet aktives Wirken am Bauernsterben. Allerdings ist das ein Bauernsterben auf Raten, denn der Hof wird möglicherweise noch ein paar Jahre ohne Investitionen weitergeführt, die Junioren gehen einer außerlandwirtschaftlichen Arbeit nach und hilft noch regelmäßig aus, spätestens aber, wenn die ältere Generation die Arbeit nicht mehr bewältigen kann, wird der Hof dicht gemacht. Das ist die Realität.

Ich bitte die AbL von Herzen, sich mit pragmatischen Ideen und Ansätzen an der Zukunftsgestaltung zu beteiligen. Mit diesen sozialistischen, staatsgläubigen Kampfschriften lassen sich einige Theoretiker begeistern, aber vor Ort helfen diese nicht weiter.


Die Pressemitteilung der AbL als PDF

28 Gedanken zu „Greenpeace-Rechtsgutachten

  1. Auch die konventionellen Landwirte der AbL wissen,daß dieses Gutachten zu artgemäßen Ansprüchen des Schweines inhaltlich richtig ist. Will das wirklich jemand in Abrede stellen? Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal ein Tier wirklich beobachtet in seinen näturlichen Verhalten? Landwirte,gefangen in ihrer kommerziellen Parallelwelt, haben gelernt Tieren ein unnäturliches Verhalten aufzuzwingen . Jetzt auf diese Flickwerke der verschiedenen Labels und Initiativen hohe Investitionen zu tätigen, ohne die Strukturen der Verarbeitung und des Vermarktens in Frage zu stellen, ist doch völlig neben der Realität und dem Potential für eine bodenständige Landwirtschaft abträglich. Tierwohl hat nichts mit neuen Ställen zu tun ,sondern mit Emphatie und Kreativität, nicht nur auf der Produktionsseite. Die stumpfe Investitionsbereitschaft der Landwirte und die Bereitstellung der Kredite ist doch eine Ursache für das Bauernsterben.

      1. Kupierverbot und Einstreu sind unwiderruflich eine der letzten Chancen von bodenständigen Bauern weiter am Markt teilhaben zu können.Egal ob AbL,bio oder sonstwie. Alle die so überleben wollen als Ideologen, Scheinheilige,Blödsinnverzapfer etc.zu titulieren zeugt von mangelndem Realitätsinn und bedient die Ausgrenzungs- und Schmähversuche gegen umstellungswillige Landwirte in den Dörfern.Das funktioniert bei uns auch immer noch sehr gut, weil die“ Rädelsführer“ und Multiplikatoren so denken und reden wie Sie und im Dorf will keiner der erste Außenseiter und Nestbeschmutzer sein. Und wenn z.B.die Kammer in Person von Hortmann-Scholten sich auch an diesen Diffamierungsstrategien beteiligt, finde ich das besonders schäbig.

        1. Eine Umstellung auf Bio kann für Betriebe eine richtige, vielleicht sogar die einzige Möglichkeit sein, um die Zukunft zu meistern. Da wird von mir kein böses Wort kommen. Querdenker sind nötig- auch in der Landwirtschaft. An der Aufteilung guter/böser Bauer beteilige ich mich aber nicht.

  2. Wenn man die Pressemitteilung der AbL vorurteilsfrei liest, merkt man leicht, dass es der AbL hier um eine klare und gute Perspektive für die Schweinehalter geht – anstelle der perspektivlosen und kontraproduktiven Verzögerungstaktik von anderen Verbänden. Es ist doch klar, dass Kupierverbot und Stroheinstreu kommen werden – dann sollte man die gegenwärtige Debatte doch auch nutzen, um die erforderlichen Milliarden für ein Umbauprogramm einzufordern – damit die Bauern sie später nicht selber aufbringen müssen (das wäre ruinös).

    Und die AbL fordert ja auch trilaterale Vereinbarungen mit den Haupterzeugungsländern Niederlande und Dänemark – zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen und als ersten Schritt zur EU-weiten Umsetzung der EU-Schweinehaltungs-Richtlinie. Im Gegensatz zu Labeln (mit nur einigen Prozent Marktanteil) ist mit diesen ordnungsrechtlichen und flächendeckenden Mindeststandards ein großer Mengen- und Überschuss-Reduzierungs-Effekt verbunden (nicht nur hierzulande), so dass aufgrund der bekannt geringen Nachfrage-Preiselastizität ein deutlich überproportionaler Erzeugerpreiseffekt eintreten wird – bei ca. 20% Mengenreduzierung etwa 40 – 50% Erzeugerpreissteigerung.

    Agrarfabriken und Konzerne können – anders als flächenverbundene und mittelständische Bauernhöfe – diese Tierwohl-Regelungen kaum umsetzen – damit ist ein weiterer Mengenreduzierungs- und Erzeugerpreiseffekt für Bauernhöfe verbunden. Eine gut durchdachte, rechtzeitige und bauernfreundliche und Strategie der AbL also, mit gesellschaftlicher Akzeptanz und Unterstützung.

    Hier nachfolgend unsere Pressemitteilung vollständig:

    Pressemitteilung
    AbL unterstützt das Greenpeace-Rechtsgutachten zur Durchsetzung einer artgerechteren Mastschweinehaltung

    1. Die erforderlichen Milliarden sollten nicht die Bauern einfordern. Diese Milliarden muss Gr€€npease einfordern. Wenn sie nicht kommen hat Gr€€npease sie zu bringen. Denn wer zahlt schaft an.

    2. Sagen sie mal herr niemann,
      kann es sein das gerade sie irgendwie im letzen jahr geschlafen haben, als die milch preise im keller waren… ? kann es sein das gerade sie nicht mitbekommen haben wie viele betriebe, die man durchaus als bäuerlich bezeichnen könnte, wo viele genau das widerspiegeln was die abl gern möchte, dichtgemacht haben oder die milchproduktion bzw die haltung von milchkühen beendet haben… kann das evtl sein herr niemann?
      und heute wollen sie uns erzählen das die großen betriebe probleme bekommen wenn sich in der schweine haltung dinge grundsätzlich ändern werden?? ich sag ihnen was, wenn sich in der schweine haltung etwas ändert, werden zu erst die kleinen betriebe damit aufhören, genau die betriebe die sie favorisieren, und das tun diese betriebe weil sie es auch nicht mit entsprechenden föderungen hinbekommen werden, ihre ställe umzubauen und dann so zu betreiben das am ende eines jahre eine schwarze null auf dem papier steht. das wird nämich völlig unmöglich sein unter den umständen wie sie sie schildern rentabel schweine zu halten.kommen sie jetzt nicht damit das es ja auch die großen betreffen wird und das diese evtl weniger fördermittel erhalten würden nach ihrem prinzip und somit ein wenig ausgebremst werden, es wird aber nicht die landwirte im ausland betreffen, die dann munter ihr schweinefleisch nach deutschland billiger importieren können, wie wir hier schweine halten. so siehts aus.
      tierwohl hin oder her, letzlich muss es sich rechnen, das wissen sie so gut wie ich.
      und noch etwas, sie wissen ja sicher auch das das durchschnittsalter der landwirte in unserem land 58 jahre beträgt, und sie wissen sicher auch wieviele betriebe das in den nächsten jahren betreffen wird, und sie wissen sicher auch wieviele betriebe ohne nachfolger da stehen, und auch sie werden betriebe kennen wo es grad noch so bis zur rente reichen wird…
      kommen sie jetzt bitte nicht das wäre neu für sie, ich wohn nicht all zu weit weg von ihnen, und ich weis das auch in ihrer näheren umgebung einige betriebe in den nächsten jahren schliessen werden… und das sin alles betriebe wie ihr klotten,kleinbäuerlich und nicht zukunftsfähig.

      1. Ich hoffe doch das die „Kleinbauern“ sich in naher Zukunft weiter solidarisieren werden, um Leuten wie Ihnen zu zeigen, was alles möglich ist ,um lebendige und vielseitige Dörfer zu entwickeln.

          1. Benennen Sie doch bitte noch mal ihre Größe und die erforderlichen Güllenachweisflächen . Wieviele durchschnittliche Eigentumshöfe sind denn das?

      2. Eine Frage, Frau Harms, haben denn diese kleineren Milchviehbetriebe wegen irgendwelcher Auflagen aufgehört, oder liegt es an den unterirdischen Preisen, verursacht durch nicht nachfragegerechte Überproduktion und mangelnde Marktteilnahme der Milchbauern? Im Milchsektor gibt es wenigstens mit dem BDM einen Verband, der die Mengenproblematik erkannt hat und angehen will. Im Schweinebereich sehe ich da weit und breit nichts. Sinkende Preise versucht man mit Mehrproduktion und Wachstum auszugleichen, das ist bei den Schweinen ebenso perspektivlos wie bei der Milch. Die Menge muss, und zwar europaweit, runter, damit die Preise raufgehen können. Das ist doch die primitivste Marktregel die es gibt! Und wenn die Schweinebauern selber an der Menge nicht anpacken wollen, muss es über mengenreduzierende Auflagen gehen. Die können aber nur Mengenwirkung entfalten, wenn sie flächendeckend gelten, nicht nur bei kleinen Marktsegmenten durch irgendwelche Label, Siegel und Initiativen. Johann Meyer hat recht, die Bauern sollten diese gesellschaftlichen Anforderungen als Chance begreifen, nicht als Drohung, und sich in die Umbauprozesse aktiv und offensiv einbringen und eben auch Unterstützung für den Umbau einfordern. Weiter so wie bisher, nur mit ein paar kleinen kosmetischen Korrekturen, wird es jedenfalls nicht gehen!

        1. „mengenreduzierende Auflagen“
          Ohne Wirkung auf den Strukturwandel? Ottmar, diesen Widerspruch kannst Du, kann die AbL leider nicht auflösen ohne die Marktwirtschaft abzuschaffen oder das land abzuschotten.

        2. Herr Ilchmann, Sie werden doch nicht die völlig unterschiedliche Zielsetzung von AbL zu BDM verkennen?
          Der BDM ist sich nicht im Klaren, dass die Kosten der Regulierung vom Kunden nicht bezahlt werden. Ansonsten ist bis auf die imageschädigenden Kampagnen keine schlechte Absicht erkennbar, und ich glaube, auch das übertrifft deren Horizont der Wahrnehmungsfähigkeit.
          Die AbL dagegen verdeutlicht kontinuierlich ihre Nähe zu Tierrechtlern. Als ein Vertreter der modernen Landwirtschaft (Ihr Betrieb erscheint, was man bekannten Bildern entnehmen kann, einigermaßen zeitgemäß) müsste Ihnen dieser Umstand bekannt sein? Anders als der BDM, der Ihnen ohne dass Sie es merken, mit zusätzlichen Kosten aus dem Markt verhelfen könnte, ist die AbL bestrebt, Sie komplett abzuwürgen.

      3. Hallo, das ist nicht neu für mich – vielleicht sollten Sie unsere Pressemitteilung noch einmal lesen – darin werden Ihre Befürchtungen ernst genommen und entsprechende politische Rahmebedingungen gefordert.

    3. Ich habe mir erlaubt wegen der Übersicht im Kommentarstrang, den Wortlaut der PM, zu löschen und statt dessen einen Link zu der PM zu setzen. Die Verlinkung habe ich auch schon im Artikel vorgenommen. Werde ich aber noch expliziter drauf hinweisen. Ich bitte um Verständnis!

    4. Vielen Dank für ihre Antwort, Herr Niemann.
      Einige kurze Anmerkungen habe ich zu ihrer Antwort aber noch:
      1. Wir brauchen ein Milliarden schweres Umbauprogramm, wenn die gesetzlichen Vorgaben die Tierhaltung verteuern und die Übergangsfristen zu kurz sind. Am Besten wären ja Erzeugerpreise, wo der Verbraucher über den Markt ein mehr an Tierwohl auch gerne bezahlt. Das ist anzuzweifeln. Deshalb drängen sie
      2. zu Harmonisierungen mit unseren Nachbarn und müssten eigentlich auch die hiesigen markte abschotten, damit der Verbraucher die höheren preise bezahlen muss! Wenn nicht, dann wird die Branche vom Wohl und Weh der Politik angewiesen sein. Aber ich habe den Eindruck, dass sie dieses Problem mit Planwirtschaftlichen Elementen beheben wollen.
      3. Können sie tausende flächenarme Betriebe im Emsland zu machen, wenn sie ihre Gülle nicht auch überbetrieblich verwerten dürften. Wenn ihre Vision einer zukünftigen Landwirtschaft wahr wird, bedeutet das einen Kahlschlag gerade bei kleinen Betrieben. Bitte seien sie so ehrlich und benennen es dann auch so.

      1. Zum Umbauprogramm gehören Maßnahmen, die zugunsten von höheren Erzeugerpreisen die Tierzahlen deutlich reduzieren – auch in den Intensivtierhaltungsregionen wird dadurch der Gülleüberschuss abgebaut werden. Der Begriff „planwirtschaftliche Elmente“ wird von Ihnen fatalerweise als Totschlagargument verwendet – gesetzliche Regelungen sind in unserer sozialen Marktwirtschaft aber durchaus üblich, gewollt und sinnvoll – auch um schlimmen neoliberalen Auswirkungen des Marktes (der ohne diese politische Rahmensetzung weder Gerechtigkeit noch Umwelt noch Tierwohl kennt) vorzubeugen. Aber das wissen Sie doch auch Sie eigentlich längst. Ich würde mich freuen, wenn wir mal direkt miteinander diskutieren und nach gemeinsamen konstruktiven Lösungen für unsere Bäuerinnen und Bauern suchen würden. Machen Sie einen Terminvorschlag?

        1. Also mal ehrlich,
          wie realistisch ist es denn, das Märkte abgeschottet werden? Da sehe ich keine von der AfD tolerierte Minderheitsregierung zwischen Linkspartei und KPD am Horizont, in der so radikal vorgegangen wird (und die Abstimmung mit der EU können wir dann auch vergessen).
          Der realistische Weg ist der der kleinen Schritte. Verbesserungen in den Standards werden Stück für Stück umgesetzt und mit der EU/WTO abgestimmt. Das ist anstrengend und zäh, geht Ihnen vielleicht zu langsam, aber ist auch die pragmatischte Herangehensweise. Keine Luftschlösser bauen. Geht es zu schnell, dann wird es gerade die kleinsten Betriebe treffen.
          Sie sollten ihre guten Kontakte zu Greenpeace und der Tierrechtsszene dazu nutzen, von den ständigen Einbrüchen abzusehen. Wissen Sie, wie sich die betroffenen Familien fühlen? Und das sind nicht die berühmten schwarzen Schafe!
          Verurteilen sie bitte die Stalleinbrüche so deutlich wie sie auch beim Wolf eine klare Position beziehen!
          https://blogagrar.de/landwirtschaft/schockbilder/

          Termin? Wir können uns gerne treffen. Abstimmung besser per Mail.

          1. Vorsicht, Bernhard:
            1. Die AbL unterhält keine guten Beziehungen in die Tierrechtsszene! Bitte nicht verwechseln mit Tierschutz!
            2. Greenpeace macht keine Stalleinbrüche!
            3. Die AbL erst recht nicht, auch ruft sie nicht dazu auf oder heißt sie gut.
            Du musst nicht mit diesen unterschwelligen Unterstellungen arbeiten, das erschwert den Dialog ungemein.

          2. Bitte einmal informieren, tatsächlich gibt es Bezüge zur Tierrechtsszene, einfach im Nezt zu finden!

          3. Warum versuchen Sie den Ruf der AbL in dieser Weise zu beschädigen,nur weil das gut ankommt in ihrer Szene oder weil die Argumente fehlen oder beides?

      2. Ihre Vorstellungen werden die Kleinbauern auf jeden Fall vernichten. Mit einer multinationalen Reform ,wie sie auch schon Bartels und Lindemann vor vielen Jahren angedacht und angesprochen haben ,haben noch viele eine Chance zum Überleben. Auch Sie hatten mehr als 10 Jahre Zeit sich mit den veränderten Ansprüchen der Gesellschaft und den Meinungskampagnen auseinander zu setzten .Stattdessen haben auch Sie Tatsachen geschaffen dagegen als “ Kampfansage“ und formulieren Kausalzusammenhänge und Verschwörungen ,die nicht existieren. Vor etwa 2 Jahren hat Bartels auf einer Heißen Diskussion dem Herrn Berges noch leise zugeraunt “ übernehmen Sie sich da bloß nicht“. Lieber Herr Barkmann Sie und das Landvolk machen sich auf Kosten des Tierwohls und des Naturschutzes so zu den Verursachern eines Bauernsterbens und Sie haben sich tatsächlich vollständig überhoben.

  3. Oh wie scheinheilig, Herr Niemann. Sie wissen genau, dass Sie und die AbL im Bezug zu Schweinehaltung seit Jahren einen fachlichen Blödsinn verzapfen. Zusammen mit irgendwelchen ominösen NGOs. Aus irgendwelchen mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbaren Gründen haben die Medien und manche Politiker diese Thesen übernommen und so basieren Kupierverbot und Strohhaltungspflicht.. sollte es tatsächlich so kommen, auf ideologischer fachfremder Polemik. Und es geht Ihnen und Ihrer klientel einzig und allein darum, die Schweinemäster aus dme Wettbewerb zu kicken. Kollgegen statt Kollegen. Leider kann ich hier keine Bilder bringen.. ich hätte sehr schöne aus Bioställen und Freilandhaltungen mit kupierten Schwänzen. Mittendrin ein Mann mit großem Hut, der zumindest im nordöstlichen Baden Württemberg nicht ganz unbekannt ist.

    1. Lieber Herr Böhrer, da greifen Sie den Falschen an: Ich kritisiere seit Jahren auch agrarindustrielle Entwicklungen im Biosektor und kritisiere ebenfalls die „Heiligsprechung“ von Bio auf Kosten von konventionellen Bauernhöfen. Mein Ziel und das der AbL ist, dass sich Bauern (ob bio oder konventionell) gemeinsam für Ihre Interessen einsetzen – gegenüber Agrarindustrie, Ernährungsindustrie, Handel und auch gegen die falsche Vereinnahmung oder Einflussnahme mancher NGOs. OK? Unsere AbL-Positionierung für eine mittelständisch-bäuerliche (und durchaus gut strukturierte) Schweinehaltung erweist sich zunehmend als richtig und zukunftsträchtig…

  4. Zwischen der Tierrechtsszene und der Abl passt kein Blatt Papier,das ist meine Meinung mit Hinweis auf Artikel und Rundmails aus der Szene, so wie sie im Netz stehen.

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