Dem NABU einen Vogel zeigen

Der NABU-Bundesverband kommt immer mehr in die Kritik. Die Naturschützer an der Basis, die vor Ort richtig gute Arbeit machen, leiden immer mehr unter der populistischen Ausrichting des NABU.
Die Generierung von Sofa-Neumitgliedern und Spenden steht dem Anschein nach im Vordergrund. Dabei wird ein Naturbild nach Kuscheltier- & Bambi-Art gezeichnet. Eine Wohlfühlscheinwelt, die mit der Realität nichts zu tun hat.

Das ist für engagierte Naturschützer wie Jens-Werner Dettmann kontraproduktiv, wie in seinem offenen Brief an den NABU-Geschäftsführer Leif Miller deutlich wird. Er prangert die einseitigen Beschuldigungen der Landwirte und Jäger, für den Rückgang der Artenvielfalt verantwortlich zu sein, an:

ein Klick führt zum offenen Brief auf schillipaeppa.net

Auch die Wolfspolitik des Naturschutzbundes kritisiert Dettmann hier deutlich. Der NABU verkaufe fleißig Wolfspatenschaften, aber wie viel von diesem Geld kommt eigentlich bei den geschädigten Nutztierhaltern an?

(c) NABU

Ich frage mich, wie viele Wölfe gibt es in Deutschland und wie viele Wolfspatenschaften wurden bereits verkauft?

Könnte es sein, dass der NABU vor lauter Klientelpolitik und Spendengenerierungs-Lust ihre ureigene (sinnvolle) Aufgabe aus dem Auge verliert? Ich plädiere für mehr Pragmatismus und weniger Ideologie beim Naturschutz und arbeite gerne vor Ort mit den regionalen NABU-Aktivisten zusammen.

Naturschutz gelingt am Besten gemeinsam mit den Bauern und Jägern, da ist ein so großer spendenfinanzierter Wasserkopf, der sich selber am leben halten will, doch eher hinderlich, oder?

4 Gedanken zu „Dem NABU einen Vogel zeigen&8220;

      1. Käme auf einen Versuch an, man sollte den NaBu vielleicht beim Wort nehmen. Ein paar durchwachte Nächte im Winter auf der Schafweide könnten vielleicht den einen oder anderen Wolfsromantiker auf neue Gedanken bringen.

  1. Der Nabu ist schon sehr extrem und widersprüchlich. Oben die Kampagnensteuernde Führung und unten regionale Gruppen, die mit Landkreisen ,Kommunen und anderen Akteuren Kuhhandel treiben und oft genug wegschauen.Und dann sind da noch relative wenige sehr engagierte Leute auf allen Ebenen, die wirklich anpacken und nicht nur rumlabern.Die Gruppen, die zum Kuhhandel neigen, sind näturlich immer sehr gefragt in tendenziösen und leider auch ergebnislosen Dialogprozeßen .Ohne dieses Wegschauen wären die Umweltprobleme nicht in dieser Form aufgelaufen.Das man jetzt über den Wolf,in dessen Zusammenhang die landwirtschaftsfernen Theoretiker vom Nabu allerlei Unfug verzapfen, den Nabu in der Gesamtheit schlecht redet, ist doch nur ein normaler Vorgang in der öffentlichen Positionierung. Ohne Nabu und die anderen teilweise auch extremen Gruppen lebten wir heute in einer Agrarwüste,weil Bauern eben die Emphatie mit der übrigen Schöpfung abhanden gekommen ist.

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