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Propaganda und Zensur bei Quarks

Einseitiger Filmbeitrag des Wissenschafts-Magazins

auf Facebook sorgt für Ärger

Was ist passiert? Es geht um diesen kurzen Film, der bei Facebook von Quarks veröffentlicht wurde:

In diesem Video wird suggeriert, wie einfach es ist, seine Weidetiere vor Wolfsrissen zu schützen.  Ein 1,2m hoher Zaun (im Video sind Schafsnetze zu sehen) mit Elektrodraht, diesen eingraben und dazu ein Herdenschutzhund und fertig ist der effektive Schutz vor dem Raubtier. Wenn es nur so einfach wär…

Propaganda? Ich meine Ja!

Kein Wort über die Probleme, die die betroffenen Tierhalter wirklich haben, kein Wort von einer anderen Sichtweise, nichts! Hier wird in meinen Augen versucht, die öffentliche Meinung in eine bestimmt Richtung zu lenken. Und das ist für mich Propaganda! Wikipedia sagt dazu:

Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet in seiner modernen Bedeutung die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern. Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen und kritischen Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs geformt werden.

Leider kein Einzelfall

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Dem NABU einen Vogel zeigen

Der NABU-Bundesverband kommt immer mehr in die Kritik. Die Naturschützer an der Basis, die vor Ort richtig gute Arbeit machen, leiden immer mehr unter der populistischen Ausrichting des NABU.
Die Generierung von Sofa-Neumitgliedern und Spenden steht dem Anschein nach im Vordergrund. Dabei wird ein Naturbild nach Kuscheltier- & Bambi-Art gezeichnet. Eine Wohlfühlscheinwelt, die mit der Realität nichts zu tun hat.

Das ist für engagierte Naturschützer wie Jens-Werner Dettmann kontraproduktiv, wie in seinem offenen Brief an den NABU-Geschäftsführer Leif Miller deutlich wird. Er prangert die einseitigen Beschuldigungen der Landwirte und Jäger, für den Rückgang der Artenvielfalt verantwortlich zu sein, an:

ein Klick führt zum offenen Brief auf schillipaeppa.net

Auch die Wolfspolitik des Naturschutzbundes kritisiert Dettmann hier deutlich. Der NABU verkaufe fleißig Wolfspatenschaften, aber wie viel von diesem Geld kommt eigentlich bei den geschädigten Nutztierhaltern an?

(c) NABU

Ich frage mich, wie viele Wölfe gibt es in Deutschland und wie viele Wolfspatenschaften wurden bereits verkauft?

Könnte es sein, dass der NABU vor lauter Klientelpolitik und Spendengenerierungs-Lust ihre ureigene (sinnvolle) Aufgabe aus dem Auge verliert? Ich plädiere für mehr Pragmatismus und weniger Ideologie beim Naturschutz und arbeite gerne vor Ort mit den regionalen NABU-Aktivisten zusammen.

Naturschutz gelingt am Besten gemeinsam mit den Bauern und Jägern, da ist ein so großer spendenfinanzierter Wasserkopf, der sich selber am leben halten will, doch eher hinderlich, oder?

Weidetierhaltung geht nur ohne Wölfe

Wenn es um die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL) geht, dann habe ich bisher nicht mit Kritik gegeizt.

cid_image001_jpg01d23eb7Um so überraschter war ich heute Mittag, als ich folgende Pressemitteilung des AbL Niedersachsen/Bremen e.V. gelesen habe.

Ich stimme mit dem Inhalt weitestgehend überein:

 

Pressemitteilung
AbL: Weidetierhaltung geht nur ohne Wölfe

Angesichts der Bedrohung der Weidetierhaltung durch Wölfe in weiten Teilen Deutschlands fordert der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) von Landes- und Bundespolitik unverzügliche und wirksame Schritte zur Lösung dieses immer drängenderen Problems. Die bereits langandauernde und immer zähere Debatte über Schutzzäune oder Entschädigungen sei offensichtlich völlig ungeeignet, einen wirksamen Schutz für die Weidetiere zu schaffen. Vielmehr stehe man – zumindest in vielen Regionen – vor einer klaren Entscheidung, ob man flächendeckend die Weidetierhaltung opfern wolle – für Wolfsrudel, die hierzulande definitiv keinerlei ökologische Bedeutung hätten und die sich zunehmend auf Nutztiere spezialisierten. Dies sei gerade für bäuerliche Betriebe nicht hinnehmbar, zumal derzeit die agrarpolitische Entscheidung anstehe, ob man Kühe künftig in Stallhaltung auf Maisfuttergrundlage halten wolle oder in Weidehaltung mit dem damit verbundenen Erhalt des Grünlands. Insofern dürfe es bei der „Wolfsdebatte“ nunmehr keine Tabus mehr geben – weder hinsichtlich des Jagdrechts noch hinsichtlich von Artenschutz-Bestimmungen.

Ich hätte die „Maisgrundlage“ jetzt nicht in der PM eingebaut, aber ansonsten kann ich der AbL voll beipflichten.
Donnerwetter denke ich- vielleicht lassen sich ja noch weitere Gemeinsamkeiten feststellen bzw. erarbeiten? Ich würde mich darüber freuen.

Angst vorm Wolf und Glyphosat

Vorgestern ist bekanntlich ein „Problem-Wolf“ erlegt worden. Ich bin nun über einen Artikel der Hessische/Niedersächsische Allgemeinen (HNA) zum Thema Wolf gestolpert.
Immer mehr habe ich das Gefühl, dass wir in einem Land der Bekloppten und Bescheuerten leben.
Vielleicht sollte man mal am Beispiel Wolf (hier wird immer beschwichtigt) die Begriffe Gefahr und Risiko erklären und das dann mal in Relation mit dem Glyphosat in Pflanzenschutzmitteln (hier herrscht gelegentlich Hysterie) setzen.
 

Diese Divergenz haben wir, weil allgemein die Meinung vorherrscht, die Natur an sich ist gut, jegliche Eingriffe in die Natur wären schlecht und der Mensch gehört nicht zur Natur.

Hier der Zeitungsartikel: Tipps zum Verhalten bei Begegnung mit dem Wolf

und hier ein Video, das auch in dem benannten Zeitungsartikel verlinkt ist:

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