Archiv für den Monat: März 2017

NEU: YOUNG FARMER TV

Ab sofort stellen wir auf „Young Farmer TV“ jeden Monat einen Azubi aus dem Emsland vor. Damit starten wir eine neue Serie unseres Landwirtschaftsmagazins „Land und Leute“ auf ev1.tv. Unsere Azubis stellen sich, ihre Höfe und ihre Hobbies vor. Heute abend um 18:30 Uhr starten wir mit Christian Krull aus Dersum. Schalten Sie hier ein auf Kabel oder im Internet.

An der Werkbank fühlt sich Landwirtschafts-Azubi Christian Krull am wohlsten. Der 19-Jährige repariert jedoch nicht nur Maschinen. Für die Söhne seines Lehrchefs baut er landwirtschaftliche Geräte im Miniformat. Ein Güllefass, ein Grubber und ein Pflug – diese Geräte hat der Junglandwirt bereits originalgetreu nachgebaut. Um damit zu arbeiten, müssen sie nur an einen Trettrecker gehängt werden. Dieser wird von Anton (4), Thies (3) und Hannes (1) gelenkt. Die drei Jungs sind die Kinder von Anke und Matthias Hunfeld aus Rhede, auf deren Milchkuhbetrieb Christian Krull seine landwirtschaftliche Lehre absolviert.

Das Schrauben, Schweißen und Flexen hat Christian schon immer fasziniert. „Ich war schon als kleiner Junge mit auf dem Hof. Am liebsten in der Werkstatt.“ Die kleinen landwirtschaftlichen Nachbauten stellt er komplett selber her. Die Materialien besorgt er sich auf dem Hof oder im Baumarkt. Die fertigen Geräte werden sorgfältig lackiert und sind sogar einsatzbereit. Die drei Jungs sind begeistert über ihren Miniatur-Fuhrpark. Sie bringen mit ihrem Güllefass, das genau wie im Original mit Schleppschläuchen versehen ist, allerdings Wasser statt Gülle aus.

Derzeit befindet sich der Landwirtschafts-Azubi im dritten Lehrjahr. Sein größter Traum ist es, den Hof seiner Eltern Elisabeth und Klaus mit Milchkühen, Bullenmast und Ackerbau später zu übernehmen. An dem Beruf des Landwirtes schätzt Christian Krull vor allem die große Abwechslung: „Ich bin mein eigener Chef und kann mir vieles selbständig einteilen. Außerdem habe ich einen sehr vielfältigen Arbeitsplatz. Ich liebe die Arbeit mit Tieren genauso wie mit Pflanzen. Vor allem aber liebe ich natürlich die Technik.“


Der erste Teil ist bei YouTube abrufbar:

Grünes Wasser, grünes Licht, grüne Wärme

Wie im anderen Blogbeitrag erläutert, handelt es sich beim größten Teil des waterfootprints landwirtschaftlicher Produkte um sogenanntes „Grünes Wasser“. Also um Regenwasser, das sowieso fällt. Egal ob die dadurch wachsenden Pflanzen jetzt geerntet werden oder an Ort und Stelle verbleiben. Trotzdem wird dieses Wasser immer wieder als „verbraucht“ bezeichnet. So zum Beispiel HIER in diesem aktuellen Bericht zum heutigen Weltwassertag:

Snapshot

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Das Wasser und das liebe Vieh

Immer wieder begegnet einem bei Diskussionen über die Umweltfolgen von tierischen Produkten der Verweis auf den immensen Wasser“verbrauch“.

So werden zum Beispiel für 1 kg Rindfleisch 15400 Liter genannt.

Dass eine solch gewaltige Menge vom Tier nicht gesoffen werden kann, erscheint logisch unter dem Gesichtspunkt, dass dieses Kilo Fleisch an 1 bis 3 Tagen heranwächst. Und auch das Putzwasser bei der Produktion kann nicht diese Höhe erreichen. 15400 Liter aus der Leitung würden hierzulande zwischen 50 und 100 Euro kosten. Das wäre mit Sicherheit ein zu großer Aufwand für ein Kilo Fleisch im Wert von 6 – 20 Euro. Und trotzdem stimmt die Zahl. Es handelt sich um sogenanntes „virtuelles Wasser“, den sogenannten waterfootprint.

Virtuelles Wasser wird im deutschen wikipedia einigermaßen anschaulich erklärt. Trotzdem werde ich später auf englischsprachige Seiten verlinken. Denn auf wikipedia hat sich wie in vielen anderen deutschen Publikationen und von Seiten der Wasserversorger der Begriff „WasserVERBRAUCH“ eingebürgert.

Das ist meines Erachtens falsch. Denn „Verbrauch“ im Zusammenhang mit Wasser ist in wikipedia folgendermaßen definiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrauch Das Wasser und das liebe Vieh weiterlesen

Dem NABU einen Vogel zeigen

Der NABU-Bundesverband kommt immer mehr in die Kritik. Die Naturschützer an der Basis, die vor Ort richtig gute Arbeit machen, leiden immer mehr unter der populistischen Ausrichting des NABU.
Die Generierung von Sofa-Neumitgliedern und Spenden steht dem Anschein nach im Vordergrund. Dabei wird ein Naturbild nach Kuscheltier- & Bambi-Art gezeichnet. Eine Wohlfühlscheinwelt, die mit der Realität nichts zu tun hat.

Das ist für engagierte Naturschützer wie Jens-Werner Dettmann kontraproduktiv, wie in seinem offenen Brief an den NABU-Geschäftsführer Leif Miller deutlich wird. Er prangert die einseitigen Beschuldigungen der Landwirte und Jäger, für den Rückgang der Artenvielfalt verantwortlich zu sein, an:

ein Klick führt zum offenen Brief auf schillipaeppa.net

Auch die Wolfspolitik des Naturschutzbundes kritisiert Dettmann hier deutlich. Der NABU verkaufe fleißig Wolfspatenschaften, aber wie viel von diesem Geld kommt eigentlich bei den geschädigten Nutztierhaltern an?

(c) NABU

Ich frage mich, wie viele Wölfe gibt es in Deutschland und wie viele Wolfspatenschaften wurden bereits verkauft?

Könnte es sein, dass der NABU vor lauter Klientelpolitik und Spendengenerierungs-Lust ihre ureigene (sinnvolle) Aufgabe aus dem Auge verliert? Ich plädiere für mehr Pragmatismus und weniger Ideologie beim Naturschutz und arbeite gerne vor Ort mit den regionalen NABU-Aktivisten zusammen.

Naturschutz gelingt am Besten gemeinsam mit den Bauern und Jägern, da ist ein so großer spendenfinanzierter Wasserkopf, der sich selber am leben halten will, doch eher hinderlich, oder?

Pressemitteilung der CDU* zur Plakataktion von „Dies Irae“

Liebe Künstlergruppe »Dies irae«

Durch Ihre jüngste Aktion, bei der Sie an Bushaltestellen Werbeplakate heimlich durch Ihre eigenen ersetzt haben, sind wir auf Sie aufmerksam geworden. Zu den Bildern von unvorteilhaft aussehenden Schweinen haben Sie folgenden Text formuliert:

Tierschutz à la CDU. Die CDU setzt sich dafür ein, dass diese Zustände legal bleiben.

(c) private Zusendung

Wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie uns in Fragen des Tierschutzes unterstützen. Denn mit Ihrer pfiffigen Aktion tragen Sie erheblich dazu bei, die Menschen für Tierschutzbelange zu sensibilisieren. Dies ist ganz in unserem Sinne. Dass Tiere sich verletzen und krank werden können, wissen leider immer weniger Bürger. Ebenfalls gerät immer mehr in Vergessenheit, dass Verletzungen und Krankheiten sehr übel aussehen können – zumal, wenn sie in ungünstigem Licht aufgenommen wurden. Ihre Plakate helfen, diesen alten Wissensschatz zu heben und der jungen Generation weiterzugeben.

Bedanken möchten wir uns auch für Ihre ausdrückliche Würdigung, dass wir die Legalität der gezeigten Zustände sicherstellen möchten. In der Tat sind wir im Einklang mit dem Tierschutzgesetz entschieden der Ansicht, dass kranke oder verletzte Tiere nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden dürfen, sondern einen Anspruch auf medizinische Versorgung auch dann haben, wenn letztere keine wundersame Spontanheilung bewirkt, als hätte Jesus persönlich seine Hand aufgelegt. Wir sind überdies der Meinung, dass Tiere nicht gleich abgeschafft werden sollten, weil sie krank werden oder einander verletzen können.

Liebe Künstlergruppe! Wir sind sehr interessiert an kreativem Input von außen und würden uns freuen, wenn wir in Zukunft eng mit Ihnen zusammenarbeiten dürften. Es wäre ganz wunderbar, wenn Sie uns bei der Konzeption, Produktion und Verbreitung ähnlich aufklärerischer Kampagnen helfen könnten. Denn es gibt bis zum Jüngsten Tag noch viel zu tun!

Wir stellen uns folgende Plakataktionen vor:

1. Schlimme Fotos aus dem Pschyrembel mit der Zeile: »Skandal! Menschenrechtler setzen sich dafür ein, dass diese Zustände legal bleiben!«

2. Schlimme Fotos von Wolfsrissen: Lämmer, Fohlen, Kälber entweder skelettiert oder mit herausquellendem Gedärm.

Artgemäß ist nur die Freiheit!

Dazu die Zeile: »Naturschützer setzen sich dafür ein, dass diese Zustände Normalität werden!«

Appetit auf ein leckeres Lammsteak? Zu spät!

3. Schlimme Fotos von Gnadenhöfen, Lebenshöfen oder aus der Heimtierhaltung könnten das Bild abrunden und zur umfassenden Tierschutz-Bildung der Bevölkerung beitragen. Vielleicht schauen Sie sich einfach mal heimlich auf dem Hof Butenland oder bei Hilal Sezgin um. Wenn Sie dort wider Erwarten nichts Geeignetes finden, nehmen Sie einfach andere Bilder von irgendwo. Es interessiert niemanden, wo die Bilder wirklich gemacht worden sind. Hauptsache schön schrecklich! Aber das brauchen wir Ihnen ja nicht zu sagen.

Das sind nur erste Ideen unsererseits. Wir sind sicher, das Ihnen noch viel kreativere Lösungen einfallen. Fotografieren Sie sich doch mal gegenseitig nach einer durchzechten Siegesfeier wider die “Tierausbeuter”! Da sehen Sie bestimmt auch ganz schön elend aus. Dann schreiben Sie dazu: Unendliches Leid – apokalyptische Zustände bei(m) Dies irae! und plakatieren das in ganz Deutschland. Gewiss wird die Mehrheit der Betrachter aus Mitleid für Ihre Abschaffung plädieren.

Wie wäre es? Möchten Sie uns unterstützen? Es soll Ihr finanzieller Schaden nicht sein. Und niemand braucht zu erfahren, dass das Geld von uns stammt. Wir übernehmen im Falle des Falles auch gerne die Anwalts- und Prozesskosten gegen die Wall-AG.

Bitte melden Sie sich! Wir freuen uns auf Sie!

Herzlichst

Ihre CDU


* PM, wie ich sie mir gewünscht hätte und von Klaus Alfs in seinem lesenswerten Blog vorgeschlagen wurde

SUVs nur noch für Bauern und Jäger?

Geht es nach unserer geschätzten Umweltministerin Hendricks, könnten die Landwirte und Jäger schon bald ein zweifelhaftes Privileg hinzugewinnen:

SUVs* besitzen und fahren soll anderen Bürgern verwehrt werden. Um nicht zu sagen:
DAS WIRD VERBOTEN!

SUVs nur noch für Bauern und Jäger? weiterlesen

Wir brauchen die Andienpflicht

Was ist los beim Bundeskartellamt?

Die UNESCO hat die „Idee und Praxis der Genossenschaft“ auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen, da droht diesem Geschäftsmodell ein “Unwetter“ in Form des Sachstandberichts zu genossenschaftlichen Milchlieferbedingungen durch das Bundeskartellamt.
Amos Venema, (c) Ceres Award

Dieses Amt hat offenbar die Bedeutung und den Inhalt einer Genossenschaft gar nicht verstanden. Durch seine Thesen zum Milchmarkt verunsichert das Kartellamt den Markt und schwächt die Position der Landwirte gegenüber dem Einzelhandel.

Die Stellungnahmen zum Milchmarkt und deren Genossenschaftsmolkereien stellen bewährte Grundprinzipien in Frage, die es in der Vergangenheit für viele, insbesondere kleine, landwirtschaftliche Betriebe erst möglich gemacht haben, am Markt teilzuhaben. Ihre Produkte gemeinsam in Genossenschaften zu vermarkten und so zu einem funktionierenden Wettbewerb beizutragen oder diesen erst möglich gemacht haben, waren und sind der Hauptantrieb der Landwirte für den Zusammenschluss in einer Genossenschaft. Gut 70 % der Milch in Deutschland wird deshalb auch von Genossenschaften erfasst und vermarktet.

Jedes Mitglied ist Milchlieferant und Unternehmer in seiner Genossenschaft. Andienpflicht und Abnahmeverpflichtung bei genossenschaftlichen Molkereien sind beide im Interesse der Eigentümer der Genossenschaft, nämlich den Landwirten.
Man stelle sich einmal vor: Weihnachten, Ostern, Neujahr ……. wird die Milch nicht abgeholt, weil in den Läden kein Absatz vorhanden ist. Im Frühjahr zur Weidezeit ist besonders viel Milch am Markt und die Molkerei holt nur die Hälfte ab, weil gerade keine genügenden Kontrakte für Käse und Joghurt vereinbart werden. Oder die Molkerei hat einen Werksausfall auf Grund von technischen Problemen und holt die Milch nicht ab.

Alle diese Szenarien sind einigen unserer Milchbauern nicht gänzlich unbekannt. Mitglieder der BDM Liefergemeinschaften waren vor ein paar Jahren sehr froh, wieder Mitglieder in einer Genossenschaft zu werden und von der Andienpflicht bzw. Abnahmepflicht zu profitieren.

Wenn die Grundprinzipien dieser genossenschaftlichen Kultur in Frage gestellt werden, müssen einige Fragen erlaubt sein:

  • Was ist mit all den Tankstellenpächtern, die von ihren Verpächtern genau vorgegeben bekommen von wem, wieviel und zu welchem Preis sie ihre Waren im Shop und an der Tankstelle verkaufen müssen?
  • Was ist mit all den Fastfood – Ketten, die sehr genaue und strikte Vorgaben machen?
  • Was ist mit den Wohnungsbaugesellschaften und ihren Vorgaben?
  • Was ist mit sämtlichen Einzelhandelsläden, die von ihren Lieferanten und Warengenossenschaften klare Vorgaben bis hin zur Plakatierung bekommen?
  • Was ist mit all den Autohäusern, die von ihren Marken klare Bestimmungen einhalten müssen bei der Vermarktung ihrer Autos?

Der Verdacht, dass es sich bei der Veröffentlichung des Sachstandberichtes zum Milchmarkt am Beispiel der DMK nur um eine politisch motivierte Meinungsbeeinflussung und nicht um eine sachliche Diskussion handelt, wird immer deutlicher und klarer. Es soll offenbar gezielt politischer Einfluss geltend gemacht werden. Ich hoffe sehr, dass die Politik sich ihrer Verantwortung bewusst ist und nicht die genossenschaftlichen Strukturen zerschlägt und genau damit die Existenzgrundlage der Milchbauern gefährdet!

Ich bin froh, dass wir Mitglied einer Molkereigenossenschaft sind und uns darauf verlassen können, dass unsere Milch immer abgeholt wird und wir dementsprechend unser Milchgeld bekommen. Für die Milchpreisfindung ist die Genossenschaft mit seinen gelebten Beziehungen zu seinen Mitgliedern ein Garant für ein ordentliches Milchgeld an die Bauern. Private Unternehmen mit zum Teil „losen“ Lieferbeziehungen zahlen im Gegensatz nur so viel, wie sie müssen, um keine Milch an die Genossenschaften zu verlieren. Sie wollen und sollen in erster Linie Gewinne für ihre Anteilseigner erzielen und nicht ein hohes Milchgeld für die Landwirte!

Bevor das Kartellamt in blinden Aktionismus verfällt, sollte dieser Gedanke erst zu Ende gedacht werden!

Ich bin ein „Genosse“ –
und das ist auch gut so!

eine Woche Twitter

Seit ein paar Wochen wird auf dem Twitterkanal von „Frag den Landwirt“ (@bauernwiki) twittern verschiedene Landwirte aus den unterschiedlichsten Regionen von ihrem Hof bzw. ihrer Arbeit – immer im wöchentlichen Rhythmus.

Seit heute früh bin ich an der Reihe. eine Woche Twitter weiterlesen

Schweinehaltung – Neue Modelle mit Auslauf oder Auslaufmodell?

An der Diskussionsrunde zum Thema Schweinehaltung habe u.a. auch ich teilnehmen dürfen. Die Videos sind schon vor ein paar Tagen bei Stallbesuch.de erschienen. Ich reblogge hier den Artikel von Moderator und Stallbesuch-Betreiber Thomas Wengenroth:


Thomas Wengenroth, Gabriele Mörixmann, Michael Reber |(c) stallbesuch.de

Am 17. Februar trafen sich Schweinehalter zu einer Diskussionsrunde, um über aktuelle Probleme und zukünftige Entwicklungen zu sprechen. Der Video-Mitschnitt ist hier in fünf Teilen zu sehen, die man nicht unbedingt in der vorgegebenen Reihenfolge anschauen muss (aber die Teile 2, 3 und 4 auf jeden Fall).

Hintergrund-Informationen zu den Teilnehmern stehen ganz am Ende, am Anfang aber eine persönliche Erklärung: Wenn der Kameramann ausnahmsweise vor, statt hinter der Kamera sitzt, kann es passieren, dass ein Diskutant etwas „aus dem Rahmen fällt“. Das ist schon peinlich. Was Michael Reber zu sagen hat, versteht man allerdings sehr gut und wer ihn kennt, weiß: er steht mit beiden Beinen mitten im Leben!

1. Teil: Wo stehen wir heute?
1. Kann man Schweine, mit gutem Gewissen, rein nach dem gesetzlichen Standard halten?
2. Bekommen Landwirte höheren Aufwand in der Haltung auch bezahlt?
3. Was kommt zuerst: die Diskussion über alternative Haltungsformen oder Zahlungsbereitschaft?
4. Mit wem sollen Tierhalter diskutieren und mit wem eher nicht?

2. Teil: Was läuft schief im Stall?
Was sind die Gründe für Fehlentwicklungen in der Schweinehaltung: Genetik, Haltungssysteme oder auch der Mensch? Über Stalleinbrüche und schwarze Schafe, kranke Schweine, und Turbo-Sauen.

3. Teil: Handel, Verbraucher, Kommunikation
Wer zahlt fürs Tierwohl? Verbraucher, Staat oder die Wenigsten?
Immer stehen wir vor der „Citizen-Consumer-Gap“: Bürger fordern viel, Verbraucher zahlen jedoch wenig. Muss das so sein oder liegt es an der Kommunikation? Welche Rolle spielt der LEH? Ein Beispiel aus der Praxis regt zum Nachdenken an.

4. Teil: Neue Ställe braucht das Land!
Mehr Tierwohl in neuen und alten Ställen muss auch behördlich genehmigt werden. Aber es gibt auch Zielkonflikte, z. B. zwischen Emissions- und Seuchenschutz.

5. Teil: Hat Schweinehaltung eine Zukunft?
Label, Sterne, Markenfleisch. Aber: muss es auch die Stufe „Basic“ geben? Und hat Schweinehaltung überhaupt eine Zukunft in Deutschland oder eher in Brasilien?

Teilgenommen haben:

Nadine Henke,
Tierärztin und Ferkelerzeugerin aus Niedersachsen.
„Brokser Sauen“ im Video
auf Twitter @BrokserSauen
auf Facebook

Gabriele Mörixmann,
Schweinemästerin aus NRW
„Aktivstall für Schweine“ im Video
eigene Website

Bernhard Barkmann
,
Schweinemäster aus Niedersachsen
und Blogger
auf Twitter @blogagrar

Michael Reber,
Schweinemäster aus Baden-Württemberg
Twitter @MichlReber
Eigene Website

Weitere Runden zum Schwein und anderen Tierarten sind in Vorbereitung.


Am Ende noch ein Danke schön an Thomas Wengenroth für seine unermüdliche und besonnene Öffentlichkeitsarbeit. So weit es geht, werde ich das Projekt Stallbesuch.de weiter unterstützen.
Außerdem darf ich zu über 1 Millionen Zuschauern auf YouTube gratulieren! Herzlichen Glückwunsch! Wer noch nicht Abonnent ist, der kann das hier schnell nachholen: Kanal von Thomas Wengenroth 

Hey, Tierrechtler

Überall in den sozialen Medien posten Milchliebhaber im Moment Fotos mit ihrem Lieblingsgetränk. Motto: „Wir lassen uns die Milch nicht vermiesen!“ (#TrinkMilchUndStehDazu) Wie nicht anders zu erwarten, gibt’s dafür von den Tierrechtlern wüste Beschimpfungen. Für Milch stürben schließlich Kälber, heißt es. Wir hätten dazu eine Anmerkung (darf sehr gerne geteilt werden): (c) agrarmanager