Schlagwort-Archive: Landfrauen

tweet des Tages – Grüße aus Wacken!

Ich habe mich gestern sehr über Grüße aus Wacken von den Landfrauen gefreut:

tweet_idahartmann_wacken

Das Wetter sorgte in Wacken übrigens wieder für allerbeste Schlammschlachtverhältnisse:



–> Ohne Bauern kein WackenOpenAir

–> Das Wacken-Experiment

Das Wacken-Experiment

Das Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) unterstützt Landwirte und Landfrauen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Auf der Internetseite des FORUMs werden spannende Erfolgsgeschichten erzählt. Eine tolle Geschichte ist ein Verpflegungsstand der Landfrauen beim großen Wacken-Open-Air (W:O:A).

Landfrau Anke Mehrens posiert mit einem hungrigen Festivalbesucher, Foto: (c) Anke Mehrens
Landfrau Anke Mehrens posiert mit einem hungrigen Festivalbesucher, Foto: (c) Anke Mehrens

Das Wacken-Experiment weiterlesen

Equal Pay Day

Am vergangenen Samstag (19. März) war der sogenannte „Equal Pay Day“.

Aber warum eigentlich am 19. März?equalpayday_logo
Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienten Frauen im Jahr 2014 durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer. Rechnet man den Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen 79 Tage, vom 1. Januar bis zum 19. März 2016, umsonst.

Frauen fordern „Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit“ und erheben den 19.3. zum Aktionstag. Auch die Landfrauen setzen sich ein, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Sie organisierten bundesweit eine Vielzahl von Aktionen am Equal Pay Day.


Der deutsche LandFrauenverband gab folgende Pressemitteilung heraus:

landfrauen_deutschland_logoLandFrauen haben Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern satt

Deutscher LandFrauenverband (dlv) fordert konkrete Maßnahmen zur Minimierung der Entgeltungleichheit

Berlin, 16.03.2016 – Der Equal Pay Day 2016 führt es wieder vor Augen: Frauen und Männer in Deutschland bekommen immer noch nicht den gleichen Lohn bei gleicher und gleichwertiger Tätigkeit. Seit Jahren liegt die Entgeltlücke (Gender Pay Gap zwischen den Geschlechtern) konstant bei rund 22 Prozent. Im ländlichen Raum klafft diese Lücke sogar noch weiter auseinander: Hier verdienen Frauen im Durchschnitt bis zu 33 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.21 Equal Pay Day weiterlesen

Zukunftsforum Landwirtschaft – Teil 2

forum_landwirtschaft_cdu_2015Ich bin immer noch den zweiten Teil des Berichts von der CDU-Veranstaltung „Zukunftsforum Landwirtschaft“ schuldig.

Es durften gegen Ende der Veranstaltung im süd-emsländischen Emsbüren noch Fragen aus dem Publikum heraus gestellt werden. Da wurden Befürchtungen geäußert, dass die Standards der Initiative Tierwohl (ITW) möglicherweise künftig gesetzliche Mindestanforderung werden könnte.
Diese Befürchtung konnte keiner der anwesenden Politiker entkräften. Johannes Röring aber betonte, dass die ITW ein Ausweg aus den Zwängen eines brutalen Marktes sein kann und die Konzeption der ITW die nicht-teilnehmenden Tierhalter nicht diskriminiert. Franz-Josef Holzenkamp teilte Rörings Meinung und sieht auch noch einen weiteren Vorteil für die gesamte Branche, denn immerhin würde der LEH als Marktteilnehmer die Marktverknappung mit bezahlen. Und ein knapperes Angebot steigert die Aussicht auf steigende Erlöse.
Außerdem sei die Landwirtschaft nun in der Offensive, was ein tolles Zeichen gegenüber Politik und Gesellschaft sei! Zukunftsforum Landwirtschaft – Teil 2 weiterlesen

Zukunftsforum Landwirtschaft – Teil 1

einladung_zukunftsforum_landwirtschaftGestern Abend lud der CDU-Kreisverband Lingen seine Mitglieder und Interessierte nach Emsbüren ein zum Zukunftsforum Land- und Ernährungswirtschaft, das u.a. mit vier teilnehmenden Bundestagsabgeordneten hochrangig besetzt war.

Albert Stegemann (Foto: bundestag.de)
Albert Stegemann (Foto: bundestag.de)

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann führte in die Veranstaltung ein, hielt sich aber bis zu seinem Schlusswort zurück. Er stellte einleitend die Frage nach dem Rollenbild der Landwirtschaft und Landwirte in unserer Gesellschaft.

Nach der Vorstellung des Podiums übernahm der Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp aus dem benachbarten Wahlkreis Cloppenburg-Vechta mit einem Impulsreferat das Wort.
Dort beschrieb er den Spagat der Landwirte zwischen Ökonomie und Verbraucherwunsch und fragte nach dem gesellschaftlichen Konsens über Landwirtschaft. Das Thema Essen und Trinken wird wichtiger für die Menschen, wird zur Lebenskultur. Eine eigentlich positive Entwicklung, doch dieses Thema ist sehr emotional und wird von vielen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aufgegriffen (Stichwort Angstindustrie). Die Landwirte sind verunsichert und auch verärgert. Der Preisdruck bei landwirtschaftlichen Produkten sorgte für eine große Steigerung der Effizienz, gleichzeitig sank aber die Akzeptanz in der Gesellschaft.
Holzenkamp betonte, dass die Landwirte zunächst eine Anerkennung ihrer Leistung verdient haben und keine pauschalen Diskreditierungen, denn die Landwirtschaft sei wesentlich besser als früher.

Franz-Josef Holzenkamp, Johannes Buß, Matthias Everinghoff (v.l.n.r.)
Franz-Josef Holzenkamp, Johannes Buß, Matthias Everinghoff (v.l.n.r.)

Dabei ist dieses Dilemma nicht alleine auf einem Kommunikationsdefizit zurückzuführen. Die Landwirtschaft müsse sich einer ethischen Diskussion stellen und eine Qualitätsoffensive starten. Wörtlich sagte der Bundestagsabgeordnete, dass die CDU sich als „Freiheitspartei“ fühlte und „Lösungen statt Verbote“ anstrebt.
Die Initiative Tierwohl (ITW) zeige, dass Landwirte zu Veränderungen bereit sind- es muss aber bezahlt werden!
Landwirtschaft benötigt Akzeptanz– Politik kann dieses Problem nicht alleine lösen.
Junge Landwirte engagieren sich in sozialen Netzwerken und öffnen immer mehr ihre Ställe- das ist der Weg, der gegangen werden muss, denn

„Der wichtigste Botschafter ist der Bauer selbst“!

In der anschließenden Diskussionsrunde erzählte der Junglandwirt Matthias Everinghoff, warum er Landwirt geworden ist. Die gegenwärtige undifferenzierte Hetze kränkt ihn. Zukunftsforum Landwirtschaft – Teil 1 weiterlesen

EINE ÄRA GEHT ZU ENDE

Lingen (VEL). Mit den Worten „Eine Ära geht zu Ende“, verabschiedete Landrat Reinhard Winter die Landfrauen Anni Barkmann aus Messingen und Maria Hermeling aus Lohne aus ihrer langjährigen Vorstandstätigkeit bei der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Lingen. Beide haben sich in ihrer ehrenamtlichen Arbeit stets für die Interessen der Frauen vom Land stark gemacht. In einer offiziellen Verabschiedungsfeier wurden sie nun für ihr Engagement geehrt.

Lob und Dank an Maria Hermeling und Anni Barkmann (Mitte) von den Lingener Landfrauen sowie Agnes Witschen (1.v.l.), Landrat Reinhard Winter (2.v.l.) und Hermann Wester (r.). Foto: Knoll, VEL
Lob und Dank an Maria Hermeling und Anni Barkmann (Mitte) von den Lingener Landfrauen sowie Agnes Witschen (1.v.l.), Landrat Reinhard Winter (2.v.l.) und Hermann Wester (r.). Foto: Knoll, VEL

23 Jahre Landfrauenarbeit liegen hinter der bisherigen Kreisvorsitzenden Anni Barkmann, die ihr Amt im Februar nieder legte. Die Landwirtin aus Messingen hat sich besonders für die Zukunft der landwirtschaftlichen Familienbetriebe im Emsland sowie für die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen auf dem Land eingesetzt. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Maria Hermeling, EINE ÄRA GEHT ZU ENDE weiterlesen

Ball der Landwirtschaft in Haren

Ball der LandwirtschaftHaren. Am 8. November findet der zweite Ball der Landwirtschaft im festlichen Rahmen im Hotel Hagen in Haren statt. Hier trifft sich die grüne Branche, um neben Tanz und Geselligkeit die Lossprechung der land- und hauswirtschaftlichen Absolventen aus dem Raum Aschendorf-Hümmling und Meppen zu feiern. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

bdL
Freuen sich auf den Ball der Landwirtschaft: Die Junglandwirte Anna Maria Lübbers und Hermann von Ohr mit Landvolk-Hauptgeschäftsführer Lambert Hurink (von links).

Da der erste Ball der Landwirtschaft im vergangenen Jahr mit 400 Gästen die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen hat, wird dieses attraktive Fest nun erneut durchgeführt. Feierlich verabschiedet werden an diesem besonderen Abend die Absolventen der Land- und Hauswirtschaft, Werker in der Landwirtschaft sowie Landwirtschaftsmeister. Nach Angaben von Paul Schulte, zuständig für die Berufsausbildung bei der Landwirtschaftskammer Bezirksstelle Emsland, haben die Absolventen allen Grund zu feiern: „Die Berufschancen in den Grünen Berufen sind sehr gut und auch sehr vielfältig. Eine feierliche Übergabe der Urkunden lässt die jungen Leute mit viel Selbstbewusstsein in ihre berufliche Zukunft starten“, erklärt Schulte. So wie die frisch gebackenen Junglandwirte Anna Maria Lübbers (19) aus Werpeloh und Hermann von Ohr (20) aus Heede. Sie sind schon gespannt auf ihre Lossprechung und den anschließenden Ball mit Musik und Tanz: „Wir sehen unsere Mitschüler wieder und können gemeinsam über unsere Ausbildungszeit reden. Außerdem lernen wir alle Ausbilder kennen“, freut sich Anna Maria Lübbers. Beide haben langfristig das Ziel, auf den elterlichen Betrieb einzusteigen.

Doch auch für Nicht-Absolventen hat der Ball der Landwirtschaft einiges zu bieten. Nach Angaben von Lambert Hurink, Hauptgeschäftsführer des Emsländischen Landvolkes, eigne sich das Fest für jede Landwirtin und jeden Landwirt hervorragend dazu, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. „Oftmals kommunizieren wir heutzutage nur noch über Handy oder Internet. Gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen, ist daher umso wertvoller“, so Hurink.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits und die Veranstalter raten allen Gästen, sich frühzeitig eines der begehrten Tickets zu sichern. Die mengenmäßig begrenzten Eintrittskarten gibt es nur im Vorverkauf in den Landvolk-Geschäftsstellen Aschendorf und Meppen. Eine Karte kostet inklusive Essen und Live-Musik wie im letzten Jahr 15 Euro. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit der Freisprechung. Anschließend findet ab 20:30 Uhr der öffentliche Ball statt. Organisiert wird das große Fest der grünen Branche von der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes, der Landwirtschaftskammer, dem Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen sowie den Landfrauen.

Lesen Sie den Flyer mit allen Informationen  hier

Erntekrone auch für emsländischem Landrat Winter

Die emsländischen Landfrauen produzieren herrliche Erntekronen in Serie: Natürlich haben die Landfrauen wie jedes Jahr auch das emsländische Kreishaus in Meppen mit einer Erntekrone ausgestattet. Süd-Ems-Media berichtet:

 

Gemeinsam mit den Dezernenten der Kreisverwaltung nahm Landrat Reinhard Winter die Erntekrone der Landfrauen entgegen (c) Süd-Ems-Media
Gemeinsam mit den Dezernenten der Kreisverwaltung nahm Landrat Reinhard Winter die Erntekrone der Landfrauen entgegen (c) Süd-Ems-Media

Meppen. Als ein Symbol für Wertschätzung und mit Verweis auf die heutige Wegwerfgesellschaft überreichten Annegret Nögel, Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen im Altkreis Meppen, und ihre emsländischen Kolleginnen pünktlich zum anstehenden Erntedankfest eine aus Getreide gefertigte Erntekrone an Landrat Reinhard Winter.

„Die Erntekrone ist eine schöne und wichtige Tradition und zugleich das sichtbare Zeichen unserer Dankbarkeit“, unterstrich Reinhard Winter, der zudem versprach, dass die Krone über mehrere Wochen im Kreishaus ihren Platz haben werde. 

Im Foyer des Meppener Kreishauses begrüßte der Landrat die Landfrauen und betonte, dass die Landwirtschaft mit ihren nachgelagerten Leistungen der Veredelung nach wie vor einen entscheidenden Pfeiler der emsländischen Wirtschaftsstruktur darstelle. 

In der anschließenden Gesprächsrunde mit den Landfrauen entwickelte sich eine intensive Diskussion über vielfältige aktuelle Themen – etwa die derzeitige Genehmigungspraxis für Stallanlagen sowie die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz in der Landwirtschaft.  In diesem Kontext sprach der Landrat auch das kürzlich eröffnete Tierseuchenlogistikzentrum in Nordhorn-Klausheide an. 

Zu guter Letzt wurde die hervorragend funktionierende Kooperation des Landkreises mit den Landfrauen hervorgehoben – auf besonders hohe Resonanz stießen dabei die zahlreichen Aktionstage mit Schülern, die sich dem Bereich Ernährung und Kochen widmen, so die Landfrauen.

 

Erntekrone für Minister Meyer

Vor zwei Wochen berichtete ich von den Landfrauen, die bei uns auf dem Hof eine schöne Erntekrone für Christian Meyer gebunden haben. Am vergangenen Montag fuhren die Landfrauen aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland nach Hannover. Im Blog des emsländischen Landvolks wird über den Besuch der Landfrauen wie folgt berichtet:

ERNTEKRONE IM MINISTERIUM

Landfrauen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim übergaben erstmals dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer eine Erntekrone. Die mit getrockneten Getreideähren und auch mit Würsten verzierte Krone schmückt jetzt das hannoversche Landwirtschaftsministerium.

FOTO
(c) Daniela Knoll, VEL man beachte die Wurst an der Erntekrone! 😉

Es ist das erste Mal, dass eine Erntekrone der Landfrauen Weser-Ems auf persönlichen Wunsch des Ministers den Weg nach Hannover antritt. Gemeinsam haben die Landfrauen-Kreisvorstände aus Aschendorf, Bentheim, Lingen und Meppen nun die handgearbeitete und reich verzierte Krone nach Hannover gebracht. Die Bezirksvorsitzende Frieda Wolbert dankte in ihrer Ansprache für die sehr gute Ernte, die jedoch je nach Region unterschiedlich ausfiel. Dies zeige, dass die Landwirtschaft auch in unserer modernen Zeit stark von der Natur abhängt. Mit einem Augenzwinkern verwies sie auf die in einer Erntekrone eher unüblichen Würste, die auf die heimischen Erzeugnisse aus der Tierhaltung hinweisen sollen. Mit dem Erntedank verbindet Wolbert auch den Wunsch nach einer höheren Wertschätzung der landwirtschaftlichen Produkte: „Landwirte produzieren hochqualitative und gleichzeitig günstige Lebensmittel bei höchsten Umwelt- und Tierschutzstandards“, betonte die Landfrau aus Laar. Christian Meyer bedankte sich im Gegenzug für die Arbeit der Landfrauen im ländlichen Raum. Gerade Aktionen wie das Landfrauenprojekt „Kochen mit Kindern“ tragen enorm zur Ernährungsbildung junger Menschen bei. Auch Meyer rief zu mehr Wertschätzung der täglichen Arbeit von Mensch und Tier auf den Höfen auf.

Im Anschluss diskutierten die Landfrauen aktuelle Themen mit dem Minister. Agnes Rösing, Vorsitzende des Kreisverbandes Aschendorf-Hümmling, wünschte sich einen intensiveren Dialog zwischen Politik und Landwirtschaft: [weiter geht´s hier]

Erntedank 2014

Der offizielle Erntedanktag Anfang Oktober liegt noch vor uns, aber ich möchte bereits jetzt kurz bilanzieren:

das Resultat ist prächtig!

Für mich ist die Getreide- und Rapsernte bereits seit knapp sechs Wochen erledigt. Die Erträge waren beim Getreide wirklich sehr gut und beim Raps kann von einer guten Ernte gesprochen werden. Insgesamt wurde in diesem Jahr allgemein eine sehr gute Ernte eingefahren, so dass in der Folge aufgrund des erhöhten Angebots die Erlöse pro dt Getreide deutlich unter dem Vorjahresniveau lagen. Für reine Ackerbaubetriebe eine schlechte Nachricht- für unseren Familienbetrieb mit Viehhaltung bedeutet das allerdings eine sehr gute und günstige Futtergrundlage für das Vieh. Wir werden weniger Futtergetreide zukaufen müssen und haben bereits Futter für ein Jahr vorgekauft, weil das Preisniveau uns so günstig erscheint.

Ein Geschäft, das übrigens ohne Warenterminbörsen kaum möglich wäre. Aber dieses Thema möchte ich jetzt nicht weiter ausbreiten…

Hier im Emsland und in der Grafschaft Bentheim gibt es also viele Gründe, für die insgesamt gute Ernte zu danken. Ausgedrückt wird dieser Dank in der Regel mit einer Erntedankmesse und einem anschließenden zünftigen Erntedankfest bei dem eine Erntekrone zur Schau gestellt wird.

Eine solche Erntekrone haben die Landfrauen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim Ende August bei uns in der Scheune gebunden.

namen
von links: Ulrike Brokamp, Marlies Schoo, Annegret Nögel, Johanne Kampert, Anni Barkmann, Agnes Rösing, Maria Hermeling, Frieda Wolbert, Elisabeth Schiedergers

Diese Erntekrone wird übrigens am 22. September in Hannover dem niedersächsischem Landwirtschaftsminister Christian Meyer überreicht. Den Landfrauen erwartet an diesem Tag ein interessantes Programm in der Landeshauptstadt.

Nur wenige Kilometer südlich hatten die Landwirte um Münster herum aber wegen des umfangreichen und regelmäßigen Regens äußerst schlechte Erntebedingungen. Viel zu oft kam der Regen der Erntearbeit in die Quere und wenn das Getreide eigentlich trocken genug war, dann waren viele Böden einfach nicht befahrbar. Von der Strasse aus lassen sich die Spuren vieler „Schlammschlachten“ besichtigen.

Auch der WDR hat Marcus Holtkötter alias“Bauer Holti“ bei der erschwerten Ernte begleitet und einen 14-minütigen Film gedreht:


Angesichts dieser nervenaufreibenden Ernte im Münsterland kann man wirklich froh und dankbar sein, dass man es selber viel besser erwischt hat.
Bleibt nun noch ein Ausblick auf die für unsere Region wichtige Maisernte:
Auch der Mais wird hohe Erträge bringen. Gerade auf den leichten Standorten steht dieser sehr, sehr gut. Wenn die Flächen zur Ernte befahrbar sein werden, kann auch bei dieser Frucht eine gute Ernte eingefahren werden. Aber dazu dann zu gegebener Zeit mehr…