Angst vor Tierrechtlern

Der nächste Lesebefehl meinerseits:
Der heutige Zeitungsartikel von Dirk Fisser (NOZ) beleuchtet die Ängste der Landwirte vor Stalleinbrüchen.

(c) noz.de

Für mich besonders bemerkenswert:

  • der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer stellt sich endlich vor die Bauern:

„Die Kontrolle von tierhaltenden Betrieben ist Sache des Staates und nicht von jedermann.“ Er nehme die Sorge von Bauern „sehr ernst“, von „manipulierten und einseitigen Filmaufnahmen“ betroffen zu sein, so Meyer. Es sei ein Bärendienst für den Tierschutz, Betriebe öffentlich in Misskredit zu bringen, die sich für mehr Tierwohl einsetzten und transparent arbeiteten, so der Minister. (Zitat Fisser, NOZ)

und

  • die Angst der Bauern drängt sie in die Anonymität, sie wollen nicht öffentlich genannt werden. Das ist ein weit verbreitetes Phänomen, das hier in meinem Blog auch schon kritisiert wurde.
    Ich bin froh über jeden, der sich auch öffentlich für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzt. Auch wer offen die Position für die moderne Landwirtschaft vertritt (z.B. in diesem Blog) darf keine Angst haben, dafür in irgendeiner Weise bestraft zu werden. Ich nehme diese Ängste sehr ernst und werde „meine“ Co-Blogger weiter schützen.

Mein Fazit:

Für viele Landwirte sind die Tierrechtsaktivisten nichts anderes als Terroristen. Die Forderung nach härteren Strafen ist das eine, aber dass viele Tierrechtsvereine auch noch als gemeinnützig deklariert werden, ist einfach nicht mehr nachzuvollziehen. Deshalb meine Forderung:

Entzieht den Tierrechtlern die Gemeinnützigkeit!

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