Schlagwort-Archive: Christian Meyer

Grüne geistige Brandstiftung? Teil 3

Grüne geistige Brandstiftung – oder wenn die moralische Feuerwehr zum Feuerteufel wird. Eine Analyse.

Teil 3 – Antibiotika

Läuft die Internet-Kommunikation von Bündnis 90 / Die Grünen zur konventionellen Landwirtschaft auf geistige Brandstiftung hinaus? Seit mehreren Jahren verfolge ich intensiv bei Facebook, was bzw. wie die Partei kommuniziert, seit einiger Zeit auch bei Twitter. Mein Fazit: Es wird diffamiert, was das Zeug hält. – Fortsetzung –

Teil 1: Einleitung (5. März 2018)
Teil 2: Massentierhaltung (11. März 2018)
Teil 3: Antibiotika

Verbal aufgerüstet geht es seit Jahren beim Thema Antibiotikagabe in der Nutztierhaltung zu. Zum kampfrhetorischen Rüstzeug zählen ferner die Reserveantibiotika.

Exemplarisch für die oft unsachliche Kommunikation zahlreicher Grünenpolitiker ist die Aussage von Jürgen Trittin, es gebe Tierärzte, die ihr Einkommen damit erzielten, „möglichst viele Antibiotika“ zu verschreiben. Es sei dringend notwendig, das Tierarzneigesetz zu ändern: „Nur so können wir den Drogenhandel im Stall unterbinden.“ (Quelle: SPON-Interview, 11.08.2013: Grüner Trittin kritisiert „Drogenhandel im Stall„) Grüne geistige Brandstiftung? Teil 3 weiterlesen

Grüne geistige Brandstiftung? Teil 2

Grüne geistige Brandstiftung – oder wenn die moralische Feuerwehr zum Feuerteufel wird. Eine Analyse.

Teil 2 – Massentierhaltung

Läuft die Internet-Kommunikation von Bündnis 90 / Die Grünen zur konventionellen Landwirtschaft auf geistige Brandstiftung hinaus? Seit mehreren Jahren verfolge ich intensiv bei Facebook, was bzw. wie die Partei kommuniziert, seit einiger Zeit auch bei Twitter. Mein Fazit: Es wird diffamiert, was das Zeug hält. – Fortsetzung –

Teil 1: Einleitung (5. März 2018)
Teil 2: Massentierhaltung (9. März 2018)

Für die Grünen ist klar: Massentierhaltung und Tierquälerei sind eins. Sie wollen aussteigen, eine Landwirtschaft ohne „Tierquälerei“ ist das Ziel. Am besten sei dies in Familienbetrieben der bäuerlichen Landwirtschaft zu bewerkstelligen, so die vorherrschende Auffassung. Ökologisch und extensiv soll es zugehen. Parallel dazu hat man den Kampf gegen die Agrarindustrie aufgenommen. Grüne geistige Brandstiftung? Teil 2 weiterlesen

(Agrar)politisches Highlight des Jahres

Das Ende von Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Bündnis90/Die Grünen)

Am 15. Oktober wurden in Niedersachsen vorgezogene Landtagswahlen durchgeführt. Vorgezogen deshalb, weil die ehemalige Grünenabgeordnete Twesten das Lager wechselte und zur CDU überlief. Damit war die hauchdünne Mehrheit von Rot-Grün dahin und Neuwahlen von Nöten.

Rot-Grün wurde abgewählt

Der der Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober 2017 errang die SPD einen Wahlsieg. Aufgrund der hohen verluste von Grünen wurde aber Rot-Grün abgewählt.
Endergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen

Bei dieser Neuwahl entzogen die Wähler der rot-grünen Landesregierung die Mehrheit. Rot-Grün wurde abgewählt! „Endlich!“ – Das sagten viele Bauern, denn sie hatten die Nase voll von dem Politikstil des grünen Landwirtschaftsministers Christian Meyer!

Grünes Wahlergebnis bei Landwirten besonders schwach

In der Wahlanalyse fiel mir auf, wie wenig Landwirte die Grünen (und damit auch Meyer) gewählt hatten: Ganze 1% der Landwirte gaben den Grünen ihre Zweitstimme. Ein verheerendes Wahlergebnis für eine Partei, die immer für eine sogenannte Agrarwende kämpfte und seit viereinhalb Jahren im Land umzusetzen versuchte.

gerade einmal 1% der landwirte in Niedersachsen haben Grün (und damit auch Christian Meyer) gewählt
Wahlergebnis nach Berufsgruppen

Nur 1% der Landwirte haben Grün gewählt. Man kann auch sagen, dass die Landwirte die grüne Landwirtschaftspolitik nicht gut hießen und Landwirtschaftsminister Meyer abgewählt haben. (Agrar)politisches Highlight des Jahres weiterlesen

Jamaika: Droht uns ein Bauernopfer?

Nachbetrachtung zur Bundestagswahl: Was würde eine mögliche Jamaika-Koalition für die Landwirtschaft bedeuten?

Deutschland hat gestern gewählt. Die Wahlbeteiligung ist erfreulicherweise angestiegen und die Liberalen (FDP) sind wieder Teil des künftigen Bundestages. Doch das waren dann auch in meinen Augen die positiven Aspekte der gestrigen Wahl. Die Volksparteien sind deutlich geschrumpft und die rechte AfD hüpft locker über die 5%-Hürde und wird sogar drittstärkste Fraktion.

Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017. Neben der großen Koalition ist auch eine Jamaika-Koalition möglich
Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 (entnommen von ard.de)

Die SPD hat sehr schnell nach der ersten Prognose eine Regierungsbeteiligung abgelehnt. Damit bliebe dann eigentlich nur noch das sogenannte Jamaika-Bündnis aus Union, FDP & Grünen. Eine Konstellation die vielen Bauern in Deutschland Bauchschmerzen bereitet.

Warum „Jamaika“ gefährlich sein kann für das Land

Viele Bäuerinnen und Bauern haben schlicht Angst vor einem grünen Jamaika: Droht uns ein Bauernopfer? weiterlesen

3. Wirtschaftstag im Landkreis Oldenburg

Die anstehenden Wahlen machten es möglich: Der 3. Wirtschaftstag, eine gemeinsame Veranstaltung der Landvölker, Handwerkskammern und IHK im Nordwesten der Republik, war sehr hochkarätig mit Politikern besetzt.

Oldenburg. Am 24. August führen wir gemeinsam mit den KLV Cloppenburg, Oldenburg und Osnabrück unseren 3. Wirtschaftstag durch.Dieser findet in diesem Jahr im Oldenburgischen Wardenburg statt. Als Gastreferenten konnten wir Dr. Bernd Althusmann gewinnen. Er wird zum Thema „Verlässlichkeit politischer Entscheidungen – Folgenabschätzungen“ referieren. Ebenfalls haben sich weitere namhafte Politiker angekündigt, unter anderem Christian Meyer. Wann: Donnerstag, 24. August ab 14 Uhr Wo: Hotel „Wardenburger Hof“, Oldenburger Str. 255, 26203 Wardenburg

Verlässlichkeit politischer Entscheidungen und Folgeabschätzungen

Das Hauptreferat hielt CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 15. Oktober in Niedersachsen, Bernd Althusmann. Vor gut 300 Zuhöhrern stellte er die Notwendigkeit verlässlicher Politik in den Vordergrund, weil er diese bei der aktuellen Landesregierung vermisse. Er forderte mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft und einen faires Miteinander ein.
Bezüglich der vielen Zielkonflikte zwischen Ökonomie, Ökologie und Tierwohl sagte Althusmann, dass die Landwirtschaft kein nachgelagerter Bereich der Umweltpolitik sei. Verbesserungen beim Tierwohl müssten mit den Praktikern entwickelt werden und benötigten Zeit und Übergangsfristen. Viel Zustimmung erhielt er mit dem Appell, dass die Landwirtschaft noch mehr tun müsse, wenn es darum geht, ein realistisches Bild von der heutigen, modernen Landwirtschaft zu zeichnen.
Natürlich blieben auch verbale Atacken gegen den politischen Gegner nicht aus:

Niedersachen ist immer noch Agrarland Nr. 1- daran konnte selbst die Politik von Minister Meyer nichts ändern

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Ode an das böse Bäuerlein*

Liebe Anita,

in dem hier verlinkten offenen Brief bzw. dem dazugehörigen Video behauptest Du, Ihr Landwirte seid Menschen.

Fast drei Jahre bin ich jetzt zum Thema konventionelle Landwirtschaft auf Sendung, bei Facebook, SPON, der SZ, der ARD; bei Greenpeace und dem BUND. Und wie sie alle heißen.

Liebe Anita,
werte Landwirte,

stellt Euch endlich den Tatsachen: Ihr seid Brunnenvergifter, Tierquäler und Umweltsünder. 80 Millionen Stadtbewohner, Stadtrandbewohner, SUV-Fahrer und Umweltschutz-Aktivisten sowie zahlreiche Politiker und viele Journalisten können einfach nicht irren.

Nanana, höre ich Protest? Müsst Ihr immer so kleinkariert Verbraucher- und Journalisten- und NGO- und Politikeraussagen zerpflücken? Und dann auch noch was von Ausbildung, Berufserfahrung und so hüsteln? Meinung und Haltung schlagen Expertise, Meinung und Haltung schlagen Tatsache, aber mit Schmackes. Isso. Dann Eure Proteste gegen die Bauernregel-Plakataktion von Ministerin Barbara Hendricks aus dem Bundesumweltministerium. Wie konntet Ihr nur so frech sein und Euch bis ins Mark verletzt fühlen? Landwirte haben keine Gefühle.

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Ist die konventionelle Landwirtschaft das neue Waldsterben?

Hohe Nitrate im Wasser? Geht ganz ohne Intensivtierhaltung!

Gestern bin ich auf eine sehenswerte Dokumentation des Journalisten Michael Miersch zum Thema Waldsterben gestoßen. Sie wurde vor einigen Jahren für den Bayerischen Rundfunk produziert, aber nie ausgestrahlt. Der Sender hatte die Doku „Und ewig sterben die Wälder“ seinerzeit zurückgehalten.

*Nachtrag zum Film: Ein aufmerksamer Blog-Leser hat mich informiert, dass es Hinweise gibt, dass die Dokumentation am 13. Mai 2011 ausgestrahlt wurde, und zwar von Arte.

Ein Teil bezog sich auf die Berichterstattung und der ihr zugrundeliegenden Recherche deutscher Leitmedien zum Thema.

Verblüffend: Im Kontext der aktuellen Berichterstattung über die Auswirkungen der konventionellen Landwirtschaft auf die Umwelt generell bzw. mit Blick auf die jüngste Nitratsau, die soeben durch die Republik getrieben wird, habe ich Parallelen festgestellt zur Hysterie der 1980er Jahre.

Wiederholt sich die Geschichte?

Auf einen kurzen Nenner gebracht: Scheint die Natur in Gefahr zu geraten, wird Alarm geläutet. Schrill, anhaltend, panisch. Eine sachliche Betrachtung des Themas, Nüchternheit, Ausgewogenheit – Fehlanzeige. Die deutsche Volksseele reagiert mit Panik und sieht sofort den Tag des Jüngsten Gerichts vor der Haustüre rumlümmeln. Oft haben Fakten das Nachsehen. Die Geschichte wiederholt sich. Ist die konventionelle Landwirtschaft das neue Waldsterben? weiterlesen

Grün ist die Farbe der Ignoranz

Heute ist der Grünlandtag der GRÜNEN in Leer und die beiden Minister haben die Einladung unsere Flächen zu begutachten abgelehnt.

Grünlandtag –
ohne einen Quadratmeter Grünland zu betreten!

Der LHV (Landvolk in Ostfriesland) hat deshalb heute Abend schon seine Aktionen zur Veranstaltung der GRÜNEN gestartet!


Grün war früher die Farbe der Hoffnung – heute ist sie die Farbe der IGNORANZ!
Alleine an dieser Aktion wird einmal wieder deutlich: in der Not halten wir, Bauern, zusammen.

Schockbilder

Die heimlichen Aufnahmen von Greenpeace/PeTA und Animal Equality, die gestern in den Nachrichten bzw. bei SternTV gesendet wurden, thematisiert Dirk Fisser von der Neuen Osnabrücker Zeitung in der heutigen Ausgabe.

Dabei thematisiert er auch den Einbruch von PeTA in einem emsländischen Schweinestall. Betroffen ist die Familie eines Landwirts der voran geht und aktiv nach neuen innovativen Lösungen für die Schweinehaltung sucht, z.B. bei der Umsetzung des Kupierverzichts.

Man kann davon ausgehen, dass PeTA diesen Betrieb ganz gezielt ausgesucht hat. Sie haben aus diesem Vorzeigebetrieb unschöne Bilder entführen können und veröffentlicht. Ich sage meinen Stallbesuchern immer, dass im Stall eigentlich nie alles 100% i.O. ist und wenn man will, immer irgendwo ein unschönes Bild aufgenommen werden kann.

Ich würde mich freuen, wenn der niedersächsische Landwirtschaftsminister Meyer sich demonstrativ auch mal vor die Bauern stellt und sie in Schutz nimmt anstatt sein Klientel zu bedienen mit solchen Zitaten: Schockbilder weiterlesen