Ansprache zur Bäuerinnen-Ausstellung

Zur Eröffnung der Ausstellung „Bäuerinnen in Messingen“ am 17.1.2016 hielt Dr. Andreas Eiynck aus Lingen und Leiter des Emslandmuseums folgende Ansprache:

Dr. Andreas Eiynck

Dr. Andreas Eiynck

Als ich vor etlichen Jahren aus der Universitätsstadt Münster nach Lingen ging, war dies ganz klar auch eine Entscheidung für den Ländlichen Raum. Ein Leben lang in einer Großstadt zu leben konnte ich mir nicht vorstellen.

Und als klar wurde, dass unser neues Museum nicht nur ein Stadtmuseum für Lingen, sondern ein Museum für alle Gemeinden im südlichen Emsland werden würde, da war für mich die Sache rasch klar.

Viele Dörfer, Bauerschaften und Bauernhöfe, zunächst im Münsterland, später auch in der Grafschaft Bentheim und im Emsland habe ich im Laufe der Jahre kennengelernt und fand das Thema Bauernhöfe und Leben auf einem Bauernhof schon immer spannend. Sie sind ja quasi die Keimzellen des ländlichen Raumes. Weiterlesen

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Wer ist wütender?

Logo stallbesuch.deThomas Wengenroth von Stallbesuch.de reagiert mit seinem aktuellsten Blogpost auf einem Artikel des FAZ-Journalisten Jan Grossarth. In diesem kritisierte er die den Umgang mit Kritik und negativer Presse von Landwirten in sozialen Medien und Blogs.

Wer ist wütender?

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Ich habe keine Lust mehr!

von Roland Schulze Lefert

Roland Schulze Lefert

Roland Schulze Lefert

Ich habe keine Lust mehr, …
… mir von der Bundesumweltministerin und vielen ihrer Länderkollegen erklären zu lassen, dass wir Landwirte durch den Maisanbau die Flutkatastrophen der letzten Tage begünstigt hätten, während jeden Tag Hektar um Hektar Grün- und Ackerland durch Häuser und Straßen versiegelt wird.

Ich habe keine Lust mehr, …
… mir von der SPD das Nein zur Zulassung von Glyphosat mit dem Vorsorgeprinzip erklären zu lassen, während es weiterhin ohne große Einschränkungen möglich ist definitiv krebserregenden Alkohol, Kaffee und Tabak zu konsumieren.

Ich habe keine Lust mehr, …
… mir vom Bundeswirtschaftsminister erklären zu lassen, dass die Übernahme von Kaisers-Tengelmann durch Edeka keine Auswirkungen auf den Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel hat, während jeden Tag landwirtschaftliche und handwerkliche Lebensmittelproduzenten an der Übermacht der Handelsriesen scheitern.

Ich habe keine Lust mehr, …keine_lust_mehr
… mir vom Bundeslandwirtschaftsminister das neuerliche verteilen von Hilfs-Almosen nach dem Gießkannenprinzip als Erfolg verkaufen zu lassen, während weiterhin keinem Familienbetrieb im Milchsektor die unternehmerischen Mittel und Werkzeuge zur Verfügung stehen sich aktiv auf die nächste Phase mit niedrigen Preisen vorzubereiten.

Ich habe keine Lust mehr, …
… mir von Ärzten und sonstigen Beteiligten des Gesundheitssystems erklären zu lassen, wie gefährlich der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung für die Allgemeinheit ist, während täglich hunderte Menschen durch mangelhafte Hygiene in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen geschädigt werden oder gar sterben.

Ich habe keine Lust mehr, …
… dass sogenannte Tier- und Umweltschutzorganisationen durch Kampagnen gegen die Landwirtschaft nicht die Umwelt sondern ihre Spendenkonten schützen, während wir Landwirte täglich mehr Geld in den Erhalt unserer Umwelt und den Schutz unserer Tiere stecken ohne dafür gerecht entlohnt zu werden.

Ich habe keine Lust mehr…
… mir von Verbrauchern von einem reich gedeckten Tisch aus erklären zu lassen, wie Landwirtschaft zu funktionieren hat und wie gerne sie doch Bio und Regional kaufen würden, während die schweigende Mehrheit billige Importprodukte im Aldi oder Lidl kauft.

Ich habe keine Lust mehr, …
… mir den Umstieg auf biologische Erzeugung von den grünen Bioprinzen anpreisen zu lassen, während meine Biokollegen aus der einträglichen Marktnische in einen ruinösen Preiskampf bei den Lebensmittelhändlern gedrängt werden.

Ich habe keine Lust mehr…
… über die Unterstützung von bäuerlichen Kleinbetrieben auf den Wahlplakaten der Grünen zu lesen, während die Verordnungen und Gesetze der Minister und Fraktionen dieser Partei mehr Kleinbetriebe zur Aufgabe gezwungen hat als der normale Strukturwandel durch technischen Fortschritt.

Ich habe keine Lust mehr…
… Beiträge von Journalisten zu lesen, zu sehen oder zu hören, die offensichtlich mehr Zeit auf die Pflege ihres eigenen Weltbildes im Punkt Landwirtschaft verwenden als für die ausgewogene Fakten-Recherche, während undemokratische Kräfte in diesem Land genau dieses Vorgehen in anderen Themenbereichen als Vorwand für eine Demontage der 4. Gewalt in unserer Demokratie nehmen.

… Und so langsam dämmert mir wie es ist als Bundesjogi mit 80 Millionen Bundestrainer zu leben… Naja sein Schmerzensgeld dürfte höher ausfallen als das der meisten Landwirte, dann wird es wohl doch nicht so schlimm sein…

Trotzdem werde ich den Mut nicht verlieren und weiter machen!

Für jedes noch so kleine Aha-Erlebnis bei meinen Gesprächs- und Diskussionspartnern,
für den noch immer geraden und stolzen Blick in den Spiegel,
für den erhobenen Kopf bei aufrechter Meinung
und natürlich um weiterhin diesem tollen Beruf frönen zu dürfen der so viel mehr kann als nur verdammt gut verdammt viele Menschen zu ernähren!

ALSO SCHLUSS MIT ZWEIFELN! UND RAN AN DIE WISSENS-, AHNUNGS-, MEINUNGS- UND MANCHMAL AUCH GEDANKENLOSEN GANZ NORMALEN BÜRGER!

Der Rest kann mir mal gepflegt den Buckel runter rutschen 😜

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Diskussionsveranstaltung in Ostfriesland

Am morgigen Samstagabend findet in Westoverledingen eine Diskussionsveranstaltung zur Preiskrise in der Landwirtschaft statt. Zu Gast wird auch der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer sein. Hier die Einladung zu der Veranstaltung im Wortlaut:

Krise der Landwirtschaft – droht unserer Region ein Strukturbruch?

Die Agenda-21-Gruppe Umweltschutz und Landwirtschaft Westoverledingen, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL und der Milchviehhalterverband BDM laden zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Anlass ist die existenzbedrohende Krise im Milch-, aber auch im Schweinebereich. Diese Einladung richtet sich nicht nur an alle um ihre Existenz kämpfenden Bäuerinnen und Bauern, sondern auch an den Landhandel, Tierärzte, Bankenvertreter, Berater, Verbandsvertreter und die regionalen Politiker. Auch Verbraucher und alle, die sich mit der Landwirtschaft verbunden fühlen, sind herzlich willkommen!

Sie alle und damit der ganze ländliche Raum sind von den Folgen dieser Krise ebenfalls deutlich betroffen. So kann und darf es nicht weitergehen! Gemeinsame Strategien zur Lösung der Krise sind nötig!

Die Veranstaltung findet statt am

Samstag dem 11. 06. 2016 um 20.00 Uhr

im Rathaussaal Ihrhove, Bahnhofstrasse 18, 26810 Westoverledingen.

Wir diskutieren mit dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer, mit Arnold Krämer, Leiter der Bezirksstelle Emsland der Landwirtschaftskammer und mit Ottmar Ilchmann, Milchbauer und Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Diskussionsrunde wird von Arno Ulrichs von der IHK Emden moderiert. Ein Grußwort spricht Eberhard Lüpkes, Bürgermeister von Westoverledingen.

Rückfragen bitte an:

  • Agenda 21-Gruppe Umweltschutz und Landwirtschaft Westoverledingen, Wolfram Höhn, 04961-941824

  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Ottmar Ilchmann, 04967-334

  • Bundesverband dt. Milchviehhalter (BDM), Andrea Sweers, 04954-9556127

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tweet des Tages – mit @aufmacher & @Thorsten_Wehner

Die Hängepartie um die Glyphosat-Zulassung geht in die nächste Runde. Bei twitter bin ich auf folgende Konversation gestoßen.
Beteiligt sind der Journalist Jan-Phillipp Hein (@aufmacher) und Thorsten Wehner (@Thorsten_Wehner), agrarpolitischer Sprecher der SPD in Rheinland-Pfalz:

snap_glyphosat_wehner_hein_spd

In diesem Zusammenhang ist auch der dpa der wahre Grund für die Kehrtwende der SPD aufgefallen. Martin May hat es getwittert:

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Essen wie ein Gorilla

Ich glaube, ich falle noch vom Glauben ab. Auf der Internetseite von katholisch.de behauptet der Sozialethiker Kurt Remele in einem Interview, dass „vegetarisches Essen Christenpflicht“ sei.

Mannoman. Der Vegetarismus bzw. Veganismus wird mehr und mehr zum Mainstream und durchsetzt nun auch zunehmend die Kirche. Remele begründet seine Forderung mit der angeblich veganen Ernährungsweise im Paradies! Weiter sagt er wörtlich:

Er [der Mensch] kann frei entscheiden. Ich kann mich wie ein Gorilla ernähren, der nur Pflanzen isst oder wie ein Löwe.

Ich für mich habe mich entschieden, weiter Mischkostler zu bleiben und mir meine Lust am Essen nicht von diversen Moralaposteln vermiesen zu lassen!

Kurt Remele präferiert also die Ernährung wie ein Gorilla. Ob er auch weiß, dass Gorillas ihren eigenen Kot fressen, um den Mangel auszugleichen, der bei diesen Affen durch die nährstoffarme Kost regelmäßig entsteht?

Pure Pflanzenkost ist nur etwas für Leute, die nicht mehr Grütze im Kopf haben als ein Gorilla. Und dass er sich wie ein Löwe ernähren könnte, kann er vielleicht einer Sozialethikerin weismachen, die ihn für einen richtigen Tiger hält.

Merke:

Die »Würde des Tieres« predigen ist so leicht, wie sie zu begründen schwer ist. (Klaus Alfs)

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Christian Ehring zum Milchgipfel

Christian Ehring, Moderator der Satiresendung „extra 3“ nimmt den Milchgipfel auf die Schippe:

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Aufklärung bei Protest am Schweinehochhaus

von Dirk Hesse, Agri Kontaktlogo_02_agrikontakt

Das Problem

Die Tierschutzpartei ruft alle Tierschützer, Tierrechtler, Vereine und Organisationen auf, am 11.06.2016 Verantwortliche der Politik und Medien, über die tierquälerische Massentierhaltung, insbesondere Kastenstände, zu informieren.

Die Situation

Die Tierschutzpartei hat bereits Anfang Dezember 2015 eine Demo vor dem „Schweinehochhaus“ in Maasdorf angemeldet.

Das mittlerweile berühmte Schweinehochhaus

Das mittlerweile berühmte Schweinehochhaus

Die Demo ist angemeldet für Samstag, 11. Juni 2016 von 12 bis 18 Uhr, am sogenannten „Schweinehochhaus“ an der Bundesstraße K2073 in 06388 Maasdorf. Eingeladen sind Medien und Vertreter der Politik sowie der Anlagenbetreiber.
Die Demo soll sich insbesondere gegen die tierquälerische Massentierhaltung und die Profitgier der Fleischindustrie wenden. Weiterlesen

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starker Tobak von Greenpeace

Kommentar von Christina Annelies

Das Landwirtschaftsbashing erreicht eine neue Dimension, Greenpeace sei Dank

Glyphosat ist eine Droge, Monsatan ein Drogenboss, Hagebaumarkt und Raiffeisenmärkte sind Dealer, und Ihr, meine lieben Landwirte – tja, Ihr seid willens- und hemmungslose Junkies, die ohne Sinn und Verstand an der Spritze hängt.

greenpeace_glyphosatAn dieser Stelle spreche ich allen Landwirten meinen Respekt dafür aus, dass sie nicht schon längst die Flinte ins Korn geworfen haben. Landwirtschaft ist ein Knochenjob, die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind, gelinde gesagt, schwierig – und dann das Dauer-Mobbing von Menschen, die oftmals null Ahnung von komplexen landwirtschaftlichen Zusammenhängen haben und die ihr Wissen aus der Google-Universität beziehen. Um damit Landwirte, die ihre Erfahrung und Sachkunde in die öffentliche Debatte einbringen wollen, niederzuschreien. Um mit der Angst von Menschen um ihre Gesundheit Spenden zu generieren.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Stehvermögen hätte, unter diesen Bedingungen den Job weiter zu machen. Außerdem muss man ja auch bedenken:
Ihr macht Eure Kritiker satt, jeden Tag. Zu Schnäppchenpreisen.

Wie gesagt: Respekt!

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…und wieder einmal sind die Bauern Schuld

Die vergangenen Unwetterkatastrophen in Baden-Würtemberg und Niederbayern waren verheerend. Menschen sind gestorben und die Schäden sind immens.
Die Solidarität der Anwohner in den betroffenen Gebieten ist sehr groß und mit gemeinsamer Kraftanstrengung wird seit Tagen wieder aufgeräumt.

Natürlich stellen sind die Leute auch die Frage, wie das alles passieren konnte und kommen zum Schluss: „Klimawandel“. Aber „natürlich“ darf bei einigen Gruppen auch nicht die (industrialisierte/intensive/konventionelle) Landwirtschaft als Schuldigen nicht fehlen.

Der Geschäftsführer des Bauernverbandes Schwäbisch-Hall, Helmut Bleher, setzt sich in einer Pressemitteilung zur Wehr:

Umweltzentrum Schwäbisch Hall nutzt Wetterkatastrophe für billigen Populismus

Bauernverband: „Die Bauern für die Katastrophe in Braunsbach verantwortlich zu machen, lässt jeglichen Anstand vermissen“

in Braunsbach wird wieder aufgeräumt

in Braunsbach wird wieder aufgeräumt

Mit Entsetzen reagiert Geschäftsführer Helmut Bleher vom Bauernverband Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems auf die Anschuldigungen des Umweltzentrums Schwäbisch Hall in der Südwestpresse, die moderne Landwirtschaft sei verantwortlich für die jüngsten Unwetterkatastrophen: „Es ist unerträglich, die Not der vor der Existenzfrage stehenden Menschen in den verschütteten Dörfern als billiges Medienspektakel für eigene Zwecke zu nutzen“.

Der Bauernverband verweist darauf, dass alle Fachleute zum Ergebnis kämen, dass die jüngsten Überflutungskatastrophen in Hohenlohe einzig und allein auf die besonders extreme Wettersituation zurückzuführen seien. „Wenn es in weniger als einer Stunde deutlich mehr als 100 Liter pro Quadratmeter regnet, muss das Wasser irgendwohin abfließen. Der Boden kann diese Massen nicht mehr aufnehmen“, verdeutlicht Helmut  Bleher und verweist darauf, dass die Topographie nicht  von Menschenhand gestaltet sei und naturgemäß das Wasser dann nach unten fließe. Wenn mehr Wasser kommt, als versickert, fließt es oberflächig ab. Durch solche bisher nicht gekannten metereologischen Phänomene werden Rinnsale zu Sturzbächen.

Der Leiter des Umweltzentrums sitzt seit Jahrzehnten in allen Flurbereinigungsanhörungen und weiß ganz genau, welche großen Aufwendungen von den Landwirten getragen werden, um die Belange des Natur- und Gewässerschutzes zu erfüllen, wir verstehen nicht, wie er dazu kommt, ausgerechnet jetzt den bisherigen Konsens aufs Spiel zu setzen.“ , so der Geschäftsführer. Er erwartet eine klare Richtigstellung und Entschuldigung an die Adresse der Bauern und fügt hinzu:  „Wir Landwirte haben es satt, zunehmend für jeden Missstand und jede Katastrophe verantwortlich gemacht zu werden.  Die Öffentlichkeit muss bedenken, dass es auch eine mediale Sturzflut von Anfeindungen gibt, die dazu führt, dass Bauern aus Frust das Handtuch werfen, weil sie das nicht mehr aushalten können. Die dadurch entstandenen Gräben und die  mediale Vernichtung  bäuerlicher Existenzen ist unwiderruflich und genau das Gegenteil von verantwortlichem Naturschutz.“

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