Vegane rote Grütze

Ein schnelles Foto- große Diskussionen

Einige meiner Leser haben es vielleicht mitbekommen: Ich habe am Sonntag Mittag ein Glas „Rote Grütze“ fotografiert und auf Facebook, Instagram und Twitter geteilt.

Ein Glas mit roter Grütze- vegan

Dazu habe ich folgenden Text geschrieben:

„Mir vergeht ehrlich gesagt etwas der Appetit, wenn ich dieses dämliche -Label sehe. Ist dieses Logo wirklich verkaufsfördernd? Ist das Image von veganen Produkten wirklich gut?“

sehr viele unfreundliche Reaktionen

Also gut, ich erhielt sehr viele Reaktionen. Da habe ich überhaupt nicht mit gerechnet und habe erst abends im Stall überhaupt davon etwas mitbekommen. Eine Landwirtin hat mir mitgeteilt, dass sie ihren Kommentar wieder gelöscht habe, weil sie keine Lust auf Diskussionen und Unfreundlichkeiten von Veganern habe. Das nehme ich ihr nicht übel- im Gegenteil, ich möchte mich entschuldigen, dass ich einige in diese vertrackte Diskussion geschleust habe.

Ich wollte nicht provozieren

Ich wollte mit diesem Posting nicht provozieren, ich wollte nur meinen Unmut über dieses Label ausdrücken.

Und das ist eben das Problem mit diesem sehr kurz geratenem Beitrag- er erklärte nicht, warum ich diese Position einnehme. Mir geht es nicht um die Disqualifizierung von Vegetariern bzw. Veganern. Ich erkenne an, dass dieses Label -aus welchem Grund auch immer- für viele eine Hilfe ist bei ihrer Kaufentscheidung ist. Da möchte ich niemanden reinreden.

Was spricht denn gegen das Vegan-Label?

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Gülle ist Lebenselixier für Pflanzen. Immer wieder!

Screenshot Faktencheck Gülle
Ressourcenschonerin Gülle. Quelle: www.faktencheck-schwein.de – dahinter steckt immer ein guter Fakt!

Es stinke, und zwar zum Himmel! Obwohl Stadt unter der Hitze seufze, sei Lüften nutzlos, die so genannte gute Landluft mache es unmöglich. So beginnt ein Leserbrief an die Stadter Tageszeitung, in dem sich Prof. Dr. Nait beklagt: Man frage sich, wieso sich noch irgendein Landwirt darüber wundert, dass das Image der Landwirtschaft schlecht sei. Das Wasser belastet – die Bürger müssen zahlen. Bauland sei eingeschränkt – wegen Tierhaltungsanlagen. Auch in Stadt sei Landwirtschaft nicht alles – erst recht nicht, wenn es sich nur um ein kleine Gruppe von Menschen handele, die auf ihre Mitmenschen Rücksicht nehmen sollten. Zumal diese ihnen einen Großteil ihrer Einkünfte durch Steuern finanzieren.

Die Landwirte Sören Smithpig und Stefan Strawberry aus Dorf wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und haben mit einem Leserbrief geantwortet. Es ist das zweite Schreiben der Beiden, das ich bei BlogAgrar veröffentlichen darf. Wieder spielt Gülle eine Rolle. Zur Erinnerung hier das erste Schreiben: Gülle ist Lebenselixier für Pflanzen.

Der anonymisierte Lesebrief beruht auf einer wahren Gegebenheit.
Screenshot Grafik Rolle der Düngung
Die Rolle der Gülle in der Düngung. Quelle: www.faktencheck-schwein.de – dahinter steckt immer ein guter Fakt!

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Afrikanische Schweinepest in West-Europa

Schweinepest bisher „nur“ in Osteuropa

Vorgestern Abend schockierte mich die Nachricht über den Ausbruch der Schweinepest in Belgien. Sorgenvolle Blicke richtete ich bisher immer in Richtung Osten, wo die Afrikanische Schweinepest (ASP) schon viele Jahre grassiert. Und nun also in Belgien? Jetzt ist die Tierseuche wirklich nah und die Sorgen um unsere Schweinebestände sind groß.

Was ist zu tun?

Was kann man also nun tun, damit wir diese (für den Menschen ungefährlichen) Viren nicht weiter verbreiten?
Die Facebookseite von „FragdenLandwirt“ gibt Antworten:

ASP – Afrikanische Schweinepest
(ASF = african swine fever)

Die Fakten:

Gestern wurden bei zwei Wildschweinen in Belgien afrikanische Schweinepest nachgewiesen.

ASP ist ein Tierseuche. Sie macht unsere Schweine furchtbar krank: sie bekommen hohes Fieber, fressen nicht mehr, zeigen Atemwegsprobleme und Bewegungsstörungen. Die meisten Schweine sterben nach kurzer Zeit.

Übertragen wird das Virus der ASP vornehmlich durch Blut, bluthaltige Flüssigkeiten und Gewebe.

ASP ist für den Menschen und für andere Tiere vollkommen ungefährlich!

Afrikanische Schweinepest, was ist zu tun?

Das könnt Ihr für die Sicherheit unserer Schweine tun:

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Nein, Sie leben nicht vegan, Herr Ulrich!

Screenshot Zeit Online
Da steckt immer Schwein drin. #isso

Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit, is(s)t seit einem Jahr vegan. Sein privates Jubiläum hat er kürzlich öffentlich gemacht: „Wie es ist, Tiere nicht mehr zu benutzen“. Die Leserschaft des ZEITmagazins (32/2018) durfte Einblick nehmen in sein neues Leben; die Wandlung hatte es gar zur Titelgeschichte geschafft. All dies in völliger Unkenntnis der Tatsache, dass der Veganismus eine Mission Impossible ist. Außerdem ist er unethisch. Aber dazu später.

Am 1. August wandte sich Ulrich mit folgendem Tweet an die Öffentlichkeit:

Screenshot Tweet
Schont Ulrich seine fleischessende Leserschaft? (https://twitter.com/berndulrich/status/1024578952877297664?lang=de, 01.08.18)

Schonende Bemeinung? Eine gewagte Bitte. Immerhin ist der Journalist nach nur einem Jahr Veganismus bereits auf einem recht hohen Moralross unterwegs ist. Von dort teilt er kräftig aus, wie die beiden Tweets zeigen:

Zwei Tweets als Screenshot
Am 31. Juli 2018 lässt Ulrich die Welt wissen, dass Fleischesser moralische Imperialisten sind (https://twitter.com/berndulrich/status/1024360543942049792).

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Befeuert die Dürre das Höfesterben?

Oder können staatliche Dürrehilfen wirklich helfen?

Das sind Fragen, die ich mir gestellt habe und die der Professor Alfons Balmann* vom IAMO** in einem kleinen schriftlichen Interview dankenswerterweise beantwortet hat:

Hat ihr Institut Erfahrungen, Modelle, wie sich das diesjährige, außergewöhnliche Wetterereignis auf den Strukturwandel auswirkt?
Prof. Dr. Alfons Balmann
Prof. Dr. Balmann

Nur teilweise. Mit Modellen wie AgriPoliS können wir grundsätzlich einige Aspekte solcher Schocks untersuchen. Allerdings haben wir bei Modellbetrieben kein Lernen abgebildet bzw. nur rudimentär über sogenannte adaptive Erwartungen. Praktisch nutzen wir diese Möglichkeit kaum. Interessanter sind Anwendungen von FarmAgriPoliS***, bei dem wir ausdrücklich das Verhalten eines Spielers, also realer Personen abbilden und mit optimierenden Modellbetrieben vergleichen können. Hier offenbarten sich mit Blick auf Milchpreisschwankungen interessante Ergebnisse, wie etwa dass Spieler im Durchschnitt besser darin waren Verluste zu vermeiden als mögliche Gewinne zu realisieren. Es gab aber auch eine Gruppe von Spielern, die unter schwierigen Rahmenbedingungen extrem erfolgreich wirtschaftete.

Erwarten Sie einen stärkeren Strukturwandel in Folge der Dürre in Teilen Deutschlands?

Nein. Es gibt sicherlich etwas veränderte Erwartungshaltungen und zusätzliche Frustrationen bei Landwirten, die vielleicht ohnehin vor vielen Schwierigkeiten stehen. Allerdings kann die Dürre einzelne Betriebe auf dem falschen Fuß erwischen, wenn sie in den vergangenen Jahren kräftig in Wachstum oder Modernisierung investiert haben. Ich wäre allerdings vorsichtig, diesen Betrieben pauschal Managementfehler vorzuwerfen. Auch unternehmerisch kluge Entscheidung können sich im Nachhinein durch nicht zu erwartende Ereignisse als unglücklich erweisen.

Und können andere Regionen vom Unglück anderer Regionen profitieren und Höfe länger im Betrieb halten?

Kurzfristig können Regionen, die in diesem Jahr einigermaßen gute Ernten hatten, von den gestiegenen Preisen profitieren. Das ist ein einmaliger Effekt. Ich bezweifle allerdings, dass Regionen pauschal dann profitieren, wenn vielleicht einige Höfe etwas länger in der Produktion bleiben. Zum einen sollte man eine Betriebsaufgabe ebenso wie eine Gründung als unternehmerische Entscheidung sehen. Aus Sicht des Betriebsleiters und seiner Familie stellt sich in schwierigen Zeiten vor allem die Frage der Vermögenssicherung. Aus regionaler Sicht ist zu beachten, dass andere Betriebe vielleicht froh sind, wenn sie bei einer Betriebsaufgabe endlich frei gewordenen Flächen nutzen können. Diese Frage kann vor allem in solchen Regionen bedeutsam sein, in denen sich die Betriebe ohnehin gegenseitig so sehr auf den Füßen stehen, dass nur ein kleiner Teil der Betriebe mit halbwegs modernen Technologien wirtschaften kann.

Sorgt die Trockenheit dafür, dass bei Pachtmarkt wieder etwas mehr nachgedacht wird? Befeuert die Dürre das Höfesterben? weiterlesen

Thema Landwirtschaft in der Wochendämmerung

Populärer Podcast „Die Wochendämmerung“ thematisiert die Dürre und die Landwirtschaft

Bereits in der vorletzten Folge thematisierten die Moderatoren Kathrin Rönicke und Holger Klein des wöchentlichen Podcasts Die Wochendämmerung* das allgegenwärtige Thema der Dürre und die Diskussion um die Dürrehilfen.
Dabei stellte Moderator Holger Klein an die Hörerschaft die Frage, wie viel Bedeutung die Landwirtschaft eigentlich für die Versorgung der Bevölkerung hat- sprich: Wie hoch ist die Selbstversorgung eigentlich?

Audiokommentar aufgenommen

Dazu habe ich einen kleinen Audiokommentar aufgenommen, der in der aktuellen Wochendämmerung Nr. 157 gesendet wurde.

Das Thema wird Landwirtschaft wird bereits am Anfang behandelt. Ab Minute 3:35 könnt ihr meine Antwort hören.

Snapshot von "die Wochendämmerung"
mit einem Klick gelangt ihr zum Kapitel 157 der Wochendämmerung

Meine Zahlen habe ich im Wesentlichen aus dieser Internetseite des Bundeslandwirtschaftsministeriums bezogen: https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung-fischerei/versorgungsbilanzen/
Es lohnt sich, hier mal genauer sich durch die Statistiken durchzuklicken.

Gute Interaktion

Auch  mein Hinweis auf den offenen Brief von Norwich Rüße wurde in der Folge 157 berücksichtigt.
Ich bin wirklich zum Fan von Podcasts im Allgemeinen geworden und höre seit etwa einem halben Jahr auch die Wochendämmerung regelmäßig. Auch wenn ich sehr häufig die Meinung von den – nach eigener Aussage – links-grün-versifften Moderatoren nicht teile, finde ich es spannend, wie in der Landwirtschafts-fernen Großstadtwelt (hier: Berlin) gedacht wird. Es freut mich, dass ich helfen konnte und zur sachlichen Diskussion beitragen konnte.

Neue Fragen

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Phosphat Schätzergebnisse für Flüsse falsch oder gefälscht?

Zeitungsbericht entlastet Bauern in Umwelt-Diskussion

Pflanzen brauchen Phosphor

Georg Keckl
Georg Keckl | (c) animal-health-online.de

Unsere Pflanzen brauchen eine Phosphatzufuhr als Hauptnährstoff, nur aus der Bodenverwitterung wird für unsere heutigen Erträge nicht genügend freigesetzt. Der Nährstoffbedarf der Hälfte der Menschheit wird heute über „Kunstdünger“ gesichert, man sollte das nie vergessen.
Phosphat für Düngezwecke wird auf lange Sicht auf der Erde knapp werden, darum wird die Menschheit wohl nicht umhinkönnen, wie früher alles Phosphat aus den Klos der Welt zu recyclen. Neben jeder Kläranlage wird in Zukunft eine Düngerfabrik stehen müssen.

Phosphor ist teuer

Phosphat ist teuer geworden, trotzdem gibt es schon mit Phosphat luxus-versorgte Böden, insbesondere in Betrieben mit Schweinegülle auf leichten Böden, hier ist eine mittelfristige Phosphatzufuhr unter dem Entzug sinnvoll.

Schätzungen und Modellrechnungen

Überdüngung von Flüssen Entlastung für Bauern in Umwelt-Diskussion ; Bisher galt die Landwirtschaft als Hauptursache bei der Überdüngung von Flüssen. Neue Erkenntnisse aus Hessen zeigen nun, dass Kläranlagen die größte Rolle spielen. Müssen Bund und Länder umdenken? Phosphat Schätzergebnisse für Flüsse falsch oder gefälscht? weiterlesen

Alarmismus wirkt…

… besonders gut mit ständiger Wiederholung!

Holger Dambeck in Spiegel-Online erklärt, dass die ständige Wiederholung von alarmistischen Parolen wirkt. So lehnt die deutliche Mehrheit der Bevölkerung zum Beispiel Glyphosat oder Gentechnik ab, weil für sie die Parolen durch häufige Wiederholung zur Wahrheit wurden.

Und der kann durch "Alarmismus" tatsächlich kürzer werden - er ist im Umweltschutz ein durchaus erfolgreiches Konzept. Beispiel: Glyphosat. Die ständige Erwähnung eines angeblichen Krebsrisikos und die Hinweise auf ein mögliches Insekten- und Vogelsterben haben dazu geführt, dass die meisten Deutschen das Pestizid ablehnen. Das ist zwar fragwürdig, da es keine wissenschaftlichen Belege für ein solches Risiko gibt. Aber es zeigt, dass Alarmismus durchaus effektiv ist.Warten auf Entzauberung

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Ralf vs. Anton

Ralf Pauelsen antwortet auf Anton Hofreiter von Bündnis 90-die Grünen

Anton Hofreiter möchte Dürrehilfen mit Agrarwende verknüpfen

Der Staat will 340 Millionen Euro für notleidende Betriebe bereitstellen, die in Folge der langanhaltenden Dürre in Existenznot geraten sind. Anton Hofreiter kritisierte die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner dafür scharf:

Er sagte gegenüber Pressevertretern (Video habe ich weiter unten eingebunden):

Wir brauchen dringend eine Agrarwende, die auch dafür sorgt, dass unsere Böden humusreicher werden.

Ralf Pauelsen antwortet per Video

Der rheinländische Bauer und Frohnatur Ralf Pauelsen wendet sich mit einer Videobotschaft an den Fraktionsvorsitzenden der Grünen: Ralf vs. Anton weiterlesen

Darum wird Werder Bremen Deutscher Meister 2019

15 Gründe für Werders Meisterschaft 2019

Meine Freunde und Bekannten kennen bereits meinen Meistertipp für die kommende Spielzeit: Werder Bremen!
Ja, ich meine tatsächlich Fussballmeister- keine andere Sportart! Ich habe das Gefühl, so richtig ernst hat mich dabei niemand genommen. Deshalb möchte ich meinen Blog dazu nutzen, meine Gründe für diese gewagte Prognose zu erläutern:

1. Bayern wird es ausnahmsweise nicht Meister

Es ist klar, dass Bayern München immer Favorit ist, wenn es darum geht, den Meister zu tippen. So ist es auch in diesem Jahr. Die Wettquoten sprechen eine eindeutige Sprache:

FC Bayern München: 1,15-Quote Borussia Dortmund: 9,00-Quote Bayer Leverkusen: 29,00-Quote RB Leipzig: 36,00-Quote Schalke 04: 41,00-Quote 1899 Hoffenheim: 101,00-Quote Borussia Mönchengladbach: 201,00-Quote VfB Stuttgart: 301,00-Quote Augsburg: 501,00-Quote Eintracht Frankfurt: 501,00-Quote Hertha BSC: 501,00-Quote VfL Wolfsburg: 501,00-Quote Werder Bremen: 501,00-Quote FSV Mainz: 1001,00-Quote SC Freiburg: 1001,00-Quote Hannover 96: 1501,00-Quote FC Nürnberg: 2001,00-Quote Fortuna Düsseldorf: 2501,00-Quote
Die Quoten von 888.com

Die Bayern führen die Liste mit einer Quote von 1,15 an. Ein Einsatz von 10€ auf Bayern München bringt am Ende der Saison schlappe 11,50€. Es kann sich also kaum jemand vorstellen, dass die Bayern nicht die siebte Meisterschaft in Folge erringen.

Dabei ist die Mannschaft recht alt und haben mit Kovac einen recht unerfahrenen Trainer bekommen. Ich rechne jetzt nicht unbedingt mit Theater alá FC Hollywood. Das nicht, das wäre aber der Unterhaltung wegen auch wieder ganz schön! Nein, ich gehe davon aus, dass die Bayern es auf nationaler Ebene etwas schleifen lassen und nicht immer hoch motiviert in jedes Bundesligaspiel gehen werden. Die Mannschaft wird – wie Real Madrid in Spanien in der vergangenen Saison – ihren Focus auf die Champions League richten und dort auch weit kommen.

2. Im Sommer 2003 hat auch niemand auf Werder gesetzt

Zu Beginn der Saison 2003/2004, als Werder Bremen zum letzten mal Meister wurde, hatte auch niemand die Bremer auf dem Zettel. Erst Recht nicht, als Werder gegen den SV Pasching im UI-Cup scheiterte. Doch es sollte anders kommen, denn… Darum wird Werder Bremen Deutscher Meister 2019 weiterlesen