mein Regio-Day

rdlogo-mit-datumEs ist gar nicht mehr lange hin bis zum 1. Oktober, dem RegioDay. Auch ich bzw. wir, der Familienbetrieb, werden uns mit einer kleinen Aktion am RegioDay beteiligen:

Bei uns haben alle Interessierten die Möglichkeit ihre Äpfel zu leckerem Apfelsaft zu pressen. Dazu sollten einerseits natürlich die Äpfel mitgebracht werden, aber auch genügend Flaschen, um den anfallenden Saft abzufüllen.

Apfelsaftpressen macht Spaß!

Apfelsaftpressen macht Spaß!

Mit einer Ladung Äpfeln (ca. 10 Eimer) lassen sich ca. 40l Saft gewinnen. Wer nicht so viele Äpfel oder Flaschen hat, kann sich gerne mit Freunden oder Nachbarn zusammen tun. Das Apfelsaftpressen ist eine schöne Gemeinschaftsaktion! 🙂

An diesem Tag werden wir auch unsere eigenen Äpfel zu Saft pressen, soweit es die Zeit zulässt. Da könnten „Kleinabnehmer“ sicherlich auch mitmachen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, den Bauernhof zu besichtigen.

Ich bitte aber um eine kurze und formlose Anmeldung, damit wir den Tag besser planen können. Wartezeiten können so vermieden werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Messingen-Brümsel (Emsland)!

Anmeldungen und Infos unter: 0151-50749517 oder info@blogagrar.de

Familie Barkmann freut sich auf Ihren Besuch

Familie Barkmann freut sich auf Ihren Besuch

 

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Miteinander reden: Oxfam

Es ist besser miteinander zu reden als übereinander. Dieses Fazit konnte eine kleine Gesprächsrunde Anfang August bei mir auf dem Hof feststellen.

In Messingen-Brümsel trafen sich zum Austausch Sebastian Bartels, Bärbel Ruhara, Erwin Schmit, Marita Wiggerthale, Bernhard Barkmann und Matthias Everinghoff

In Messingen-Brümsel trafen sich zum Austausch Sebastian Bartels, Bärbel Ruhara, Erwin Schmit, Marita Wiggerthale, Bernhard Barkmann und Matthias Everinghoff

Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam, diskutierte trotz (oder wegen) ihres Urlaubs (ihre Wurzel befinden sich im Emsland) mit Vertretern der Landwirtschaft und Landjugendlichen. Weiterlesen

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Regio Day macht mit beim Tag der Regionen

Aktiv werden für die Wertschätzung von heimischen Lebensmitteln: Das ist die Idee, die hinter dem ersten Regio Day, der am Samstag, 1. Oktober 2016 stattfindet, steht. Aufmerksam machen auf die vielen Vorteile regionaler Produkte und regionaler Wirtschaftskreisläufe sowie motivieren für einen bewussten Konsum: Das ist das Ziel des bundesweiten Tag der Regionen, der rund um den Erntedanksonntag in vielen Regionen gefeiert wird.

regio-dayAnfang 2015 veröffentlichte Willi Kremer-Schillings alias „Bauer Willi“ einen Wutbrief an Verbraucherinnen und Verbraucher, in dem er ihr Einkaufsverhalten und die unsägliche Billigmentalität anklagt. In rasantem Tempo verbreitet sich diese Meldung vor allem in den Sozialen Medien. Diese Resonanz und der viel gelesene und dialogorientierte Blog www.bauerwilli.com mit der entsprechenden Facebook-Seite veranlasste die Verantwortlichen, das Projekt „Regio Day“ zu starten. Einen Tag an dem Bauern und Bäuerinnen, verarbeitende Betriebe und der Handel Gäste einladen, über Ihre Arbeit informieren und Landwirtschaft zum Anfassen vom Feld bis auf den Teller bieten.

Tag-der-RegionenDer Tag der Regionen schafft jährlich seit 1999 eine deutschlandweite Plattform, auf der sich Landwirte, Handwerker, Vereine, Initiativen, Verbände, Betriebe und viele andere regional Engagierte vernetzen können. Die vielen Tausend Akteure vor Ort präsentieren Nahversorgungskonzepte, organisieren Betriebsführungen, Regional- und Umweltmärkte, Exkursionen, regionale Kochevents, Landkreisfeste und vieles mehr. Nicht selten kommt es vor, dass alle Betriebe und Vereine eines Ortes in die Planungen eingebunden sind. Sie nutzen den Tag der Regionen, um sich zu präsentieren und die Entwicklung ihrer Region aktiv zu fördern. Weiterlesen

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Im Dialog mit…

… der bischöflichen Kommission Mission, Entwicklung, Frieden in der Diözese Osnabrück

(c) Lingener Tagespost, Heinz Krüssel

(c) Lingener Tagespost, Heinz Krüssel

Am vergangenen Montag besuchte mich die bischöfliche Kommission auf meinem Hof, um Einblicke in einem gewöhnlichen emsländischen Betrieb zu bekommen.

Die Mitglieder waren sehr interessiert und hatten viele Fragen. Insgesamt war die Atmosphäre sehr gut. Auch kritische Themen wurden angesprochen. Einigkeit konnten wir nicht überall erzielen, aber ich habe wieder viel dazu gelernt. Insgesamt hat mir der Abend viel Spaß und Freude bereitet.

Es zeigt sich zum wiederholten Mal:

Dialog,
Miteinander reden und nicht übereinander-
das ist der Weg aus der Krise!
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Staatsreform?

Seit etwa zwei Jahren nimmt der Druck auf die Landwirtschaft merklich zu und dies nicht nur von privaten Organisationen (“Nicht – Regierungsorganisationen“ wie Peta, Nabu und BUND usw.), die mit einem ideologischen Hintergrund argumentieren, sondern neuerdings auch von vielen Regierungsteilen.

Amos Venema

Amos Venema

Der Wahlkampf nimmt merklich Fahrt auf. Das Thema Landwirtschaft wird hierbei zur ideologischen “Spielwiese“ quer durch die Parteien. Ein ganzer Berufsstand und damit auch ein ganz entscheidender Teil des ländlichen Raumes wird genutzt, um seinen individuellen Phantasien frei Lauf zu lassen – mit dem Ziel, die eigenen Ziele oder Person durchzusetzen. Der ländliche Raum soll sich nur auf Umwelt – und Naturschutz beschränken und damit von der Prosperität-Entwicklung der Ballungsräume weiter abgehängt werden.
Oft aus gesicherter Einkommensposition erwartet der Verfasser solch vermeintlich spannender Ideen, dass ich als Landwirt ihm noch dankbar bin und jubele, wenn ich dann auch noch auf Einkommen verzichten soll. Ich habe einmal ein paar dieser Auswüchse zitiert:

  • Der Maisanbau hat laut Umweltministerium Schuld an der Flutkatastrophe im Süden der Republik.
  • Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten (deutsche – Wirtschaftsnachrichten vom 23.08.2016)
  • „Um es frei heraus zu sagen: Die heute vorherrschende Form der Landwirtschaft ist leider ein Problem für die Natur. Der Indikator für Artenvielfalt und Landschaftsqualität hat sich gerade im Agrarland deutlich verschlechtert, er ist auf den bisher tiefsten Wert abgesunken.“ (Zitat Hendricks Naturschutzoffensive 2020)
  • Im Katastrophenfall will die Regierung die Ernte und Höfe der Landwirte beschlagnahmen können, um die Ernährung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Als betroffener Landwirt stelle ich mir mittlerweile die ernsthafte Frage:

Stehen wir vor einer Staatsreform? Weiterlesen

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Ein Fähre Milch

Auf Facebook und WhatsApp ist mir jetzt zum wiederholten Mal folgendes Bild über den Weg gelaufen:

Dieses Bild veralbert die Idee der "fairen Milch"

Dieses Bild veralbert die Idee der „fairen Milch“ Quelle: –> Netzfund

Bisher hat das Modell der „fairen Milch“ nicht großflächig funktioniert.

Was glaubt ihr? Hat sogenannte „faire Milch„, die dem Erzeuger einen Mindestpreis garantieren soll, eine Chance, die Nische zu verlassen?

Würdet ihr eine „faire Milch“ kaufen oder vermutet ihr da einen Marketing-Gag dahinter?

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Ernährungssicherheit: zurück in die Zukunft?

Vor ziemlich genau 100 Jahren dominierten Schlagzeilen die Lokalpresse im Raum Lingen (Emsland), die heute kaum vorstellbar sind und hoffentlich nie wieder aktuell werden. Aber vielleicht müssen wir gelegentlich zurückblicken, um etwas klarer nach vorne zu schauen und die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Die aktuellen Berichte über die Empfehlung von Hamsterkäufen und Bauernhof-Beschlagnahmungen für künftige Krisenszenarien bekommen so einen historischen Hintergrund:

Ich zitiere hier einige Meldungen des Monats August 1916 der Lingener Lokalzeitungen:

(c) Stadtarchiv Lingen

(c) Stadtarchiv Lingen

5. August: „Die Brennessel ist der bedeutendste inländische Ersatz für die uns fehlende Baumwolle. (…) Ich bitte deswegen, die Grundbesitzer des Kreises, sämtliche auf ihren Grundstücken vorkommenden und zu Spinnzwecken geeigneten Brennesseln zu sammeln (…). Für (…) getrocknete Brennesselstengel zahle ich (…) 6 ½ Pfennig pro Pfund. (…) Godfried Kercckhoff.“ (LV)

9. Aug: „Der Stadtgemeinde Lingen wird die Regelung des Verbrauchs für den Stadtbezirk übertragen. (…) Die Entnahme von Brot und Mehl in der Stadt Lingen ist nur den Einwohnern der Landgemeinden Altenlingen, Brögbern, Brockhausen, Darme, Elbergen, Estringen, Holthausen und Laxten (…) gestattet. Für den Kreis ist eine Mehlverteilungsstelle (…) (A. Klukkert in Lingen) errichtet. (…) Auf Wunsch erhält jeder Brotkartenempfänger zu Reisen außerhalb des Kreises bis zu 3 Wochen Dauer Reisebrothefte.“ (LV)

12. August: „Der Kaninchenzuchtverein für Lingen und Umgebung veranstaltet am Sonntag, den 20. August d.J. seine 3. lokale Ausstellung im Gartenlokal des Herrn Bergen. (…) Trägt doch die Kaninchenhaltung dazu bei, den jetzt herrschenden Mangel an wohlschmeckendem Fleisch und Fett abzuhelfen. Wenn auch die Kaninchenhaltung in letzter Zeit einen großen Aufschwung genommen hat, so soll doch die Ausstellung dazu beitragen, immer mehr Liebhaber für die Zucht zu gewinnen.“ (LV) Weiterlesen

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Die Abhängigkeit der Konzerne

Vergangene Woche ereignete sich etwas ganz ungewöhnliches: Zwei Zulieferer setzten mit einem Lieferstopp den riesigen Volkswagenkonzern gewaltig unter Druck. Nach einem langen Verhandlungs-Marathon wurde der Streit beigelegt. Nach Meinung vieler Medien sind die beiden Zulieferer als Sieger aus diesen Mammutverhandlungen hervorgegangen.

Das kam für mich überraschend, denn als kleiner, emsländischer Bauer, der zwar in verschiedenen Genossenschaften organisiert ist, habe ich bisher immer das Gefühl gehabt, gegen die Übermacht des Lebensmitteleinzelhandels eine überaus schwache Verhandlungsposition zu haben.

Im Automobilbereich war die Nachrichtenlage eigentlich bisher ähnlich. Die großen Autobauer geben die Anforderungen und Preise den Zulieferern knallhart vor. Nennenswerte Gegenwehr habe ich nicht vernommen.

Vor einem Jahr titelte das österreichische Wirtschaftsblatt noch, dass 229 Zulieferer von VW abhängig seien. Diese interessante Grafik zeigt aufschlussreiche Zusammenhänge:

Grafik entnommen von Wirtschaftsblatt.at, Quelle: Bloomberg

Grafik entnommen von Wirtschaftsblatt.at, Quelle: Bloomberg

Ich glaube, der Lebensmitteleinzelhandel wird sehr darauf achten, dass ihm das „Schicksal“ von VW nicht passiert. Weiterlesen

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Etikettenschwindel und Wählertäuschung

Die Grünen werfen der Landwirtschaft bzw. dem Handel Etikettenschwindel und Verbrauchertäuschung vor. Es würden auf Verpackungen und in Werbeanzeigen immer grüne Wiesen gezeigt werden und nicht die „Zustände“ in den Megaställen.
In Niedersachsen läuft der Wahlkampf zur Kommunalwahl. Ein Plakat der Grünen zeigt zwei Schweine auf einer grünen Wiese. Auch ein Etikettenschwindel:

schweinewiese_wahlplakat2

Links im Bild ist eine Schweinewiese zu sehen, die von zwei Schweinen schwarz gemacht wurde. Rechts kann man ein unrealistische Idyll bewundern. Dieses Foto ist gestellt und bedient die „Landlust“-Romantik so manchen Städters, doch leider sehen Schweinewiesen nur in den ersten Minuten so grün aus. Warum dürfen die Grünen den Wähler täuschen und gleichzeitig andere wegen der selben Praktiken kritisieren bzw. verurteilen? Hier wird doch mit zweierlei Maß gemessen, oder?

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Jeder macht Öffentlichkeitsarbeit

Du kannst es nicht nicht tun

fb_profil_nadinevon Nadine Henke
(Brokser Sauen, Frag den Landwirt –> übrigens jetzt mit aktueller Homepage: www.frag-den-landwirt.com)

Eine große landwirtschaftliche Fachzeitschrift hat in seiner Frage der Woche das Thema Öffentlichkeitsarbeit aufgegriffen:

„Wie stark engagieren Sie sich für die Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft?“

umfrage_ta45% der Befragten glauben, sie machen keine Öffentlichkeitsarbeit, 5% wissen es nicht und wieder 5% meinen, sie engagieren sich „nur“ finanziell.
Nur wir machen alle Öffentlichkeitsarbeit, ob bewusst oder unbewusst.
Das sollte uns allen klar werden. Öffentlichkeitsarbeit ist wie kommunizieren, man kann halt nicht nicht kommunizieren. Wir müssen uns als Landwirte bewusst sein, dass jede unserer Tätigkeit, egal ob auf dem Feld oder im Stall, mit Interesse von der Bevölkerung wahrgenommen wird.

Ob sie für unsere Arbeit Verständnis haben, hängt unmittelbar von unserem Verhalten ab. Unsere Maschinen sind in den letzten Jahren immer größer geworden und auch schneller.
Es sollte zum Selbstverständnis eines jeden gehören, dass man nicht mit 50 km/h durch geschlossene Ortschaften düst.
Ebenso müssen wir uns genau überlegen, ob Arbeiten wie zum Beispiel Gülle ausbringen, unbedingt an Wochenenden oder Feiertagen zu erledigen sind. Ebenso müssen wir akzeptieren, dass der Verbraucher wissen möchte, was wir in unseren Ställen machen. Weiterlesen

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