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Klartext zu „Land schafft Verbindung“ (LsV)

Zu Beginn meines Statements möchte ich zunächst betonen, dass ich die großen Treckerdemos für einen riesigen Erfolg halte!
Große Teile der Öffentlichkeit in Deutschland haben mitbekommen, dass viele Bauern unzufrieden sind und große Zukunftssorgen haben.
Dabei war und ist der riesige Zusammenhalt im Berufsstand bemerkenswert gut!
Wenn ich nun Kritik äußere, möchte ich nicht die LsV-Bewegung spalten oder ähnliches.

Logo von LandschafftVerbindung (LsV) mit einem Herz, geformt aus Traktoren


Ich möchte, dass die Anliegen der Bauern besser medial transportiert werden!

Der Aufwand der Bauern, die in den letzten Monaten oft vielfach mit ihren Traktoren losgefahren sind und demonstriert haben, war zeitlich und auch finanziell verdammt groß! Und ja- auch die Aufmerksamkeit war nach Bonn und Berlin wirklich groß. Es gab Gesprächsrunden im Kanzleramt und die Regierung hat nicht unerhelblich Geld locker gemacht.
Die Frage ist, ob dieser riesige Aufwand so weiter aufrecht gehalten werden kann und ob sich die Treckerdemos nicht vielleicht auch abnutzen? Ich glaube ja.
Nun haben wir bisher mit großem Aufwand eine große Wirkung erzielt. Gut. Für die Zukunft sollte die große Wirkung am besten noch größer werden und der Aufwand geringer.
Das ist leichter getippt als getan- klar. Vielleicht lohnt hier ein Blick zu Greenpeace, die mit ihren Kampagnen mit sehr geringem Einsatz eine riesige Wirkung erzielen… Mein Motto ist ja „Von Greenpeace lernen heißt SIEGEN lernen!“


Nun gut. Komme ich zurück zu meinem Wunsch, dass die Anliegen der Bauern und auch die Protestbewegung LandschafftVerbindung besser in den Medien Niederklang finden.

Dazu stelle ich 5 Thesen auf:

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Trecker mit Schild: Landwirtschaft braucht Zukunft

Bauernproteste bringen Botschaften in die Städte

In einem Interview mit der Bauernzeitung vom 07.02.2020 macht sich DLG-Präsident Hubertus Paetow Gedanken über die Zukunft der bundesweiten Bewegung Land schafft Verbindung (LsV).

„Was fehlt, ist die klare Botschaft“,

weist er auf das Dilemma hin, in der sich die bäuerliche Wurzelbewegung seines Erachtens befindet.

Resultat: In der Öffentlichkeit entstehe das Bild, Bauern würden gegen die Düngeverordnung protestieren und dafür, weiter das Grundwasser verschmutzen zu dürfen. Das sei weder das Anliegen, die die Leute auf den Treckern haben, noch die der Landwirtschaft an sich.

Es müssen also klare Botschaften formuliert werden, wofür es Verbände gebe, die die entsprechenden Strukturen und Gremien haben.

Ich habe die Zusammenfassung des Interviews mit Interesse gelesen. Als jemand, der seit fünf Jahre in den Sozialen Medien die Diskussionen zur modernen Landwirtschaft verfolgt, habe ich mich dabei u.a. mit Blick auf das Nitratproblem etwas unwohl gefühlt und dies wie folgt bei Facebook zum Ausdruck gebracht:

Schattendasein in den Sozialen Medien

„Dass mit den Nitratmessnetzen etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist, ist mir als Laie seit Jahren bekannt. Es wurde oft genug in den Sozialen Medien, z.B. bei Facebook, thematisiert, und zwar mit Zahlen und Fakten unterfüttert. Allerdings fast ausschließlich von Privatpersonen wie beispielsweise einem Georg Keckl (*s. Linkverweise am Ende). Wo waren da die Verbände?

So stellt sich beispielsweise die Frage, warum sich die Standesvertretungen nicht schon vor Jahren dieses Themas konzertiert angenommen und die modernen Kommunikationskanäle damit bespielt haben. Damit zumindest ein Grundverständnis die Massenmedien erreicht. Warum musste es soweit kommen, dass Regelwerke wie das Agrarpaket aufgestellt werden, die in ihrer vorliegenden Form mehr Fragen als Lösungen bieten, unlogisch und teils sinnlos sind? Und die einem Kahlschlag gleichkommen, würden sie 1:1 umgesetzt werden?

Die NGO bzw. die Grünen machen alldieweil vor, wie gelungene Mobilisierung der Öffentlichkeit funktioniert (wenn auch begleitet von einem ganz schön miesen Bauern-Bashing). Mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit haben sie die Landwirtschaft lange abgehängt.

Bauern liefern Botschaften

Bei allem Respekt, aber: Mir will scheinen, es sind die Verbände, die bis bis dato keine konsistente Botschaft in der Öffentlichkeit platziert haben. Das wenige, was dort langsam ankommt, haben die Bauern mit ihren Schleppern abgeliefert. Bzw. in Form grüner Kreuze auf ihren Feldern öffentlich gemacht. Und, wenn man genauer hinhorcht, damit dem schrillen Treiben der Big Green in den Sozialen Medien einen gehörigen Dämpfer versetzt. Es ist ruhiger geworden.

Stellt sich jetzt in der Tat die Frage, wie man das Erreichte weiter ausbaut und festigt.“

Soweit mein Kommentar bei Facebook.

Bauernproteste kommen zu spät

Landwirte Sebastian Mustermann, seit Jahren sehr aktiv bei Facebook zum Thema konventionelle Landwirtschaft, hat die folgende lesenswerte Reaktion unter meinem Post online gestellt: 

„Tatsächlich war der BV-SH (i.e. Schleswig-Holstein / Anmerkung CA) der einzige, der schon in 2016 die Texte bzw. Grafiken von Keckl veröffentlichte. Rundum war ansonsten tote Hose und dann wurde es auch schon wieder still, statt es immer wieder aufzutischen. Ich befürchte, dass die Reichweite auch viel zu niedrig war. Die Proteste hätten quasi schon vor 5 Jahren zusammen mit der Brunnenproblematik generiert werden müssen, um sich in die mediale Präsenz zu drängen. Ich sehe es tatsächlich so, dass nur die Proteste bewirken konnten, dass man uns auch mal zuhört. Die hätte ein deutscher Bauernverband aber auch schon ins Leben rufen können, was er aber nicht tat. Selbst sowas wie WHES hat er nicht mal in Eigenregie auf die Beine stellen können.“

Dinge, die gesagt wurden – eine kleine Linksammlung (Ausschnitt)

*Georg Keckl:

Zur Person: Georg Keckl ist Agraringenieur arbeitet als Agrarstatistiker und hat zahlreiche Beiträge zur Messstellenproblematik publiziert.

Homepage Georg Keckl

Wer hat Angst vorm bösen Nitrat?

Phosphat Schätzergebnisse für Flüsse falsch oder gefälscht?

Zur Vorstellung des Niedersächsischen Nährstoffberichtes1 2015/16 und der Berichterstattung darüber

Nitratbericht 2016 erschienen – Ein Dokument der Irreführung

Volksverdummung

Falsche Unterrichtung des Bundestages durch das BMU: „Wie viele Messstellen aus dem alten Belastungsmessnetz (160 Messstellen aus dem Zeitraum von 2008 bis 2011) sind auch Bestandteil des neuen EU-Nitratmessnetz (692 Messstellen aus dem Zeitraum von 2012 bis 2014)?

Statistik-Tricks: Nitratbelastung im Grundwasser angeblich weiter gestiegen
(in: top agrar online vom 12.08.2019, Alfons Deter zitiert Georg Keckl und Dr. Wilhelm Kremer-Schilllings in „Statistik-Tricks: Nitratbelastung im Grundwasser angeblich weiter gestiegen“)

Alexander Neumann (QDR e.V. Qualitätsgemeinschaft für nachhaltige Düngung und Ressourcenschutz)

In seinem BlogPost ‚Kein Vertrauen ins Nitratmessnetz‘ empfiehlt BlogAgrar-Betreiber Bernhard Barkmann die dort verlinkten Videos zum deutschen Nitratnetz von Alexander Neumann anzuschauen.

Susanne Günther (schillipaeppa.net – Ein Blog in der Brandung)

Zweierlei Maß und ein paar Begriffe

Wahlkampf in Grün

Sollte ich wichtige Links vergessen habe, freue ich mich über entsprechende Hinweise.

Liebe Landwirtinnen und Landwirte, könnten Sie erklären, warum es offenbar inzwischen zwei Bauernorganisationen mit dem Namen "Land schafft Verbindung" gibt? Und vor allem: Was unterscheidet die beiden? Gibt es unterschiedliche Forderungen? Vielen Dank, schönen Sonntag!

Meine Einordnung von Land schafft Verbindung (LsV)

Die Journalistin Oda Lambrecht (NDR) fragte vor wenigen Tagen die Landwirte auf Twitter, warum zwei Bauernorganisationen namens „Land schafft Verbindung“ existieren würden.

Liebe Landwirtinnen und Landwirte, könnten Sie erklären, warum es offenbar inzwischen zwei Bauernorganisationen mit dem Namen "Land schafft Verbindung" gibt? Und vor allem: Was unterscheidet die beiden? Gibt es unterschiedliche Forderungen? Vielen Dank, schönen Sonntag!

Ich habe daraufhin mit meiner Einschätzung und Einordnung geantwortet. Das habe ich in einem kleinen Thread gemacht, weil das unmöglich in einem einzigen Tweet zu erklären ist. Diesen Thread veröffentliche ich hier im Blog aus aktuellem Anlass, denn die grüne Woche startet am Wochenende und parallel dazu fährt LsV wieder mit Traktoren in die Städte und setzt auch auf direktem Dialog mit der Bevölkerung.

soweit ich das mitbekommen habe, möchte eine LsV völlig unabhängig von Verbänden agieren und die andere steht Kooperationen und gegenseitige Hilfe offen gegenüber. Von außen betrachtet hat deshalb die "LsV Deutschland" in meinen Augen eine höhere Relevanz. (Thread)

Mein kleiner Twitter-Thread hier in Textform:

Soweit ich das mitbekommen habe, möchte eine LsV völlig unabhängig von Verbänden agieren und die andere steht Kooperationen und gegenseitige Hilfe offen gegenüber. Von außen betrachtet hat deshalb die „LsV Deutschland“ in meinen Augen eine höhere Relevanz.

Dagegen scheint „LsV original“ eher eine Fundamentalopposition zu sein. Das ist für mich einfach zu destruktiv und Null komma Null lösungsorientiert. Insgesamt schafft es LsV (und dann nenne ich beide, weil ich es selber nicht 100%ig auseinander halten kann) aber, die Protestbereitschaft hoch zu halten.

Das gelingt auch schon mal über polemisierende und radikalere Wortwahl in den Videobotschaften, die vorwiegend per WhatsApp geteilt werden. Da habe ich auch schon mal Bauchschmerzen, allerdings sind dann die großen Demos selber wirklich gesittet und geordnet verlaufen. Da sind sich offensichtlich alle Bauern bewusst, dass sie in der Öffentlichkeit stehen und ein anderes Verhalten kontraproduktiv wäre.

Was ich kritisch sehe: Viele NGOs wie AbL, Nabu, BUND, Greenpeace deuten die Bauernproteste für ihre Zwecke um. Ich finde das sehr perfide, weil die allermeisten Bauerndemonstranten NICHT deren Positionen teilen. Sie empfinden übrigens auch die @WirHabenEsSatt2 als Bauernbashing. Und noch kritischer sehe ich es, wenn Medienvertreter dieses Spiel willfährig mitspielen.

Was ich insgesamt an LsV noch wirklich gut finde: Diese Organisationen sorgen dafür, dass ganz viele Bäuerinnen und Bauern nun den Mut haben, sich in der Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen. Am Ende muss die Politik einlenken und die Sorgen der Bauern ernst nehmen. Geschieht das nicht, dann sehe ich tatsächlich eine große Enttäuschung, die auch in eine Radikalisierung münden kann.

Die Bildung eines Arbeitskreises ist hier sicher nicht genug. Pauschalverurteilungen, Ideologie und Symbolpolitik müssen ein Ende haben!

(Thread Ende)


Meine Antwort kann hier im Blog ohne das Tracking von Twitter gelesen werden. Wem das nichts ausmacht, der kann gerne auch direkt bei dem Kurznachrichtendienst lesen, indem die Screenshots in diesem Beitrag angeklickt werden. Dort sind auch noch weitere Kommentare zu lesen.

#Bauernprotest

Interview mit Lea Fließ, Forum Moderne Landwirtschaft

Lea Fließ am Rednerpult beim Berliner Abend im Oktober 2019
Lea Fließ

Hallo Lea, wir führen dieses Interview, weil ich immer wieder aus Reihen der Landwirte Kritik an der Arbeit des Forums Moderne Landwirtschaft vernehme. Aber bevor wir dazu kommen möchte ich gerne, dass Du dich kurz vorstellst und Deinen Weg zum Forum schilderst.

Lea Fließ:
Hallo Bernhard, vielen Dank für die Gelegenheit, hier ein paar Fragen zu beantworten. Ich bin 37 Jahre alt und studierte Journalistin sowie ausgebildete Redakteurin. Ich habe auch die meiste Zeit meines Berufslebens als Journalistin und Redakteurin gearbeitet, zuletzt bei BILD. Vor ziemlich genau vier Jahren bin ich dann zum Forum Moderne Landwirtschaft gekommen. Ich bin im Allgäu geboren, bin auf dem Land in einem 1.500-Seelen-Dorf in einem 300 Jahre alten Haus aufgewachsen, in dem es noch den alten Kuhstall samt Fresströgen, einen Hühnerstall, die alte Scheune und den kleinen Kellerraum gab, in dem wir Äpfel und Kartoffeln gelagert haben. Mittlerweile lebe ich seit bald 10 Jahren in Berlin, die meiste Zeit davon in Prenzlauer Berg. Vielleicht ist dieser Kontrast ein bisschen der Grund, warum ich vor vier Jahren auf das Forum Moderne Landwirtschaft aufmerksam wurde und es für eine so spannende und wichtige Organisation halte.

Was macht das Forum eigentlich, wem gehört das Forum, wie viele arbeiten für das Forum?

Lea Fließ:
Um ehrlich zu sein haben wir einen richtig tollen Job: Wir lassen uns von der Landwirtschaft zeigen, wie einfallsreich, innovativ und nach vorne gerichtet sie arbeitet und begegnen dabei zahlreichen pfiffigen, sympathischen Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und alle unfassbar faszinierende und spannende Erfolgsgeschichten zu erzählen haben. Diese Geschichten versuchen wir dann an die Menschen weiterzutragen bzw. zu übersetzen, die keine Gelegenheit haben, mit diesen coolen Typen so viel Zeit zu verbringen wie wir. Um das hier zu vereinfachen nenne ich diese Menschen „Städter“. Die Reaktionen, also sowohl das Lob als auch die Fragen, die Kritik, die Wünsche, die wir von den Städtern zurückbekommen, geben wir dann wiederum an die Landwirtschaft zurück. Auf diese Weise entstehen gleich zwei positive Effekte: Zum einen begeistern wir so die Städter für Landwirtschaft und auf der anderen Seite bringen wir deren konkrete Wünsche, die Veränderungen in der Landwirtschaft betreffen, zu den Landwirten, damit diese überlegen können, ob und wie sie sich erfüllen lassen. Dafür nutzen wir die sozialen Netzwerke, wo wir 17 Millionen Menschen im Jahr erreichen. Dafür initiieren wir im Schnitt jedes Wochenende eine Aktion in einer Innenstadt, bei der wir am Tag mit etwa 100-200 Menschen ins Gespräch kommen. Dafür machen wir Landwirte zu AgrarScouts, die wir dann auf unseren Aktionen in der Innenstadt mit Städtern ins Gespräch bringen. Und dafür sprechen wir mit Multiplikatoren wie z.B. Journalisten. Wir – das sind aktuell zehn Kollegen und Kolleginnen in Berlin. Und wem gehört das FML? Wir sind ein ideeller Verein, der im Auftrag seiner Mitglieder handelt. Alles, was wir also anschaffen, um unsere Arbeit zu machen – dazu zählt ein Schreibtisch genauso wie unsere Homepage – gehört damit den Mitgliedern, solange sie Mitglieder sind, und die stehen alle hier auf der Homepage.

Wie lautet der offizielle Auftrag der Mitglieder des Forums?

Lea Fließ:
Unser Auftrag lautet kurz und knapp, die moderne Landwirtschaft in die Mitte der Gesellschaft zu bringen – und zwar wertgeschätzt und anerkannt. Etwas detaillierter kann man das sehr gut hier in unserer Satzung nachlesen.

Hat sich der Auftrag in der Vergangenheit geändert?

Lea Fließ:
Geändert nicht, aber wir haben unsere Kommunikations-Strategie an die äußeren Gegebenheiten angepasst, also z.B. geschaut, was bestehende Vereine und Initiativen wie die regionalen Bauernverbände, die i.m.a. etc. bereits machen. Diese wollen wir ergänzen, ggf. verstärken, aber nicht ersetzen. Und natürlich haben auch die Erfahrungen, die wir machen und der Budget-Rahmen, der uns zur Verfügung steht, Einfluss auf diese Kommunikations-Strategie. Auf Basis all dieser Überlegungen haben wir ziemlich klar herausgearbeitet, mit wem wir ins Gespräch über Landwirtschaft kommen wollen: mit Menschen in Deutschland ab 18 Jahren, die vor allem in Städten leben. Denn wir wissen: Je größer die Stadt, desto geringer die Beziehung zur Landwirtschaft. Und wir haben dann auch ziemlich klar herausgearbeitet, wie wir diese Städter am besten so erreichen können, dass wir unseren Auftrag, also Wertschätzung und Anerkennung für die Landwirtschaft zu generieren, erfüllen.

Und wie sieht es eigentlich mit Euren Finanzen aus? In welcher Größenordnung liegt Euer Budget und wie ist die Entwicklung dieses Budgets in den letzten Jahren? Schlägt sich die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft auch in steigende Haushalte nieder?

Lea Fließ:
Wir haben im Jahr 3 Millionen Euro Budget zur Verfügung, das sich in den letzten fünf Jahren insgesamt leicht gesteigert hat. Also ja, die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft schlägt sich auch in steigenden Haushalten nieder – allerdings sehr zäh.

Nun zu den etwas kritischeren Fragen: Was denkst Du, warum kommt immer wieder mal Kritik an Eurer Arbeit von Bauern auf?

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Der große Bauernprotest

Zehntausende Landwirte folgen dem Aufruf der Bewegung „Land schafft Verbindung“

Viele freundliche Reaktionen aus der Bevölkerung, tausende Schlepper in Städten

Ich glaube, den 22. Oktober 2019 werden sehr viele Bauern (und hoffentlich auch Bürger) nicht so schnell vergessen. Ich kann mich an keine größere Bauern-Demonstration in Deutschland erinnern. Das war heute eine der größten, wenn nicht die größte Bauerndemo überhaupt seit dem zweiten Weltkrieg!

Friedlich und positive Reaktionen aus der Bevölkerung

Und das allerbeste: Sie verlief sehr friedlich! Aber nicht nur das: Trotz des riesigen Verkehrschaos das in weiten Teilen der Republik entstand, ernteten die demonstrierenden Bauern weit überwiegend Verständnis und teils auch Dank.
Charme hatte auf jeden Fall auch die vielen Kartoffelsäckchen, Äpfel und anderes Gemüse, die die Landwirte in den Städten den betroffenen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern schenkten.

Reaktionen aus der Politik

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