Archiv der Kategorie: Nitrat

„Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum!

Buchcover falsch herum
Mal genau hinschauen.

Geschafft! Zwischen Bullerbü und Tierfabrik. Warum wir einen anderen Blick auf die Landwirtschaft brauchen: Seit Veröffentlichung ist das Buch auf meinem Radar, endlich habe ich die Zeit gefunden, es zu lesen. Fazit: Ich habe das Grundproblem der urbanisierten Wohlstandsgesellschaft mit ihrer Lebensmittelerzeugung noch nirgends so krass, aber zutreffend gelesen wie in dem Buch von Andreas Möller. Was das Buch so wertvoll macht? In den flott zu lesenden 227 Seiten steht vieles, was sich im verengten öffentlichen Diskurs nicht wiederfindet. „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ gehört unter den Weihnachtsbaum! weiterlesen

Gülle ist Lebenselixier für Pflanzen. Immer wieder!

Screenshot Faktencheck Gülle
Ressourcenschonerin Gülle. Quelle: www.faktencheck-schwein.de – dahinter steckt immer ein guter Fakt!

Es stinke, und zwar zum Himmel! Obwohl Stadt unter der Hitze seufze, sei Lüften nutzlos, die so genannte gute Landluft mache es unmöglich. So beginnt ein Leserbrief an die Stadter Tageszeitung, in dem sich Prof. Dr. Nait beklagt: Man frage sich, wieso sich noch irgendein Landwirt darüber wundert, dass das Image der Landwirtschaft schlecht sei. Das Wasser belastet – die Bürger müssen zahlen. Bauland sei eingeschränkt – wegen Tierhaltungsanlagen. Auch in Stadt sei Landwirtschaft nicht alles – erst recht nicht, wenn es sich nur um ein kleine Gruppe von Menschen handele, die auf ihre Mitmenschen Rücksicht nehmen sollten. Zumal diese ihnen einen Großteil ihrer Einkünfte durch Steuern finanzieren.

Die Landwirte Sören Smithpig und Stefan Strawberry aus Dorf wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und haben mit einem Leserbrief geantwortet. Es ist das zweite Schreiben der Beiden, das ich bei BlogAgrar veröffentlichen darf. Wieder spielt Gülle eine Rolle. Zur Erinnerung hier das erste Schreiben: Gülle ist Lebenselixier für Pflanzen.

Der anonymisierte Lesebrief beruht auf einer wahren Gegebenheit.
Screenshot Grafik Rolle der Düngung
Die Rolle der Gülle in der Düngung. Quelle: www.faktencheck-schwein.de – dahinter steckt immer ein guter Fakt!

Gülle ist Lebenselixier für Pflanzen. Immer wieder! weiterlesen

Phosphat Schätzergebnisse für Flüsse falsch oder gefälscht?

Zeitungsbericht entlastet Bauern in Umwelt-Diskussion

Pflanzen brauchen Phosphor

Georg Keckl
Georg Keckl | (c) animal-health-online.de

Unsere Pflanzen brauchen eine Phosphatzufuhr als Hauptnährstoff, nur aus der Bodenverwitterung wird für unsere heutigen Erträge nicht genügend freigesetzt. Der Nährstoffbedarf der Hälfte der Menschheit wird heute über „Kunstdünger“ gesichert, man sollte das nie vergessen.
Phosphat für Düngezwecke wird auf lange Sicht auf der Erde knapp werden, darum wird die Menschheit wohl nicht umhinkönnen, wie früher alles Phosphat aus den Klos der Welt zu recyclen. Neben jeder Kläranlage wird in Zukunft eine Düngerfabrik stehen müssen.

Phosphor ist teuer

Phosphat ist teuer geworden, trotzdem gibt es schon mit Phosphat luxus-versorgte Böden, insbesondere in Betrieben mit Schweinegülle auf leichten Böden, hier ist eine mittelfristige Phosphatzufuhr unter dem Entzug sinnvoll.

Schätzungen und Modellrechnungen

Überdüngung von Flüssen Entlastung für Bauern in Umwelt-Diskussion ; Bisher galt die Landwirtschaft als Hauptursache bei der Überdüngung von Flüssen. Neue Erkenntnisse aus Hessen zeigen nun, dass Kläranlagen die größte Rolle spielen. Müssen Bund und Länder umdenken? Phosphat Schätzergebnisse für Flüsse falsch oder gefälscht? weiterlesen

Grüne geistige Brandstiftung? Teil 6

Grüne geistige Brandstiftung – oder wenn die moralische Feuerwehr zum Feuerteufel wird. Eine Analyse.

Teil 6 – Nitrat: Gülleschwemme? Oder ist alles ganz anders, als es aussieht?

Läuft die Internet-Kommunikation von Bündnis 90 / Die Grünen zur konventionellen Landwirtschaft auf geistige Brandstiftung hinaus? Seit mehreren Jahren verfolge ich intensiv bei Facebook, was bzw. wie die Partei kommuniziert, seit einiger Zeit auch bei Twitter. Mein Fazit: Es wird diffamiert, was das Zeug hält. – Fortsetzung –

Teil 1: Einleitung (5. März 2018)
Teil 2: Massentierhaltung (11. März 2018)
Teil 3: Antibiotika (11. März 2018)
Teil 4: Glyphosat (15. März 2018)
Teil 5: Glyphosat – Gift in den Händen dreier Abgeordnete (22. März 2018)
Teil 6: Nitrat  – und kein Ende mit der Scheiße (aktualisiert am 13. Mai 2018)

Nitrat – und kein Ende mit der Scheiße

Bündnis 90 / Die Grünen haben sich die Erhaltung der Natur auf die Fahnen geschrieben.

Bild: Wir erhalten unsere Natur
Da seid Ihr schon zwei: Auch Landwirte erhalten unsere Natur! https://www.gruene.de/programm-2017/a-bis-z/wir-erhalten-unsere-natur.html (13.08.2017)

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Grüne geistige Brandstiftung? Teil 1

Grüne geistige Brandstiftung – oder wenn die moralische Feuerwehr zum Feuerteufel wird. Eine Analyse.

Teil 1 – Einleitung

Läuft die Internet-Kommunikation von Bündnis 90 / Die Grünen zur konventionellen Landwirtschaft auf geistige Brandstiftung hinaus? Seit mehreren Jahren verfolge ich intensiv bei Facebook, was bzw. wie die Partei kommuniziert, seit einiger Zeit auch bei Twitter. Mein Fazit: Es wird diffamiert, was das Zeug hält.

Szenenwechsel: In letzter Zeit wird verstärkt über das Mobbing von Bauernkindern debattiert. Die Nordwest-Zeitung (NWZ) hatte bereits 2015 das Problem thematisiert mit dem Aufmacher „Wenn der Bauer zum Bösewicht wird“ (06.05.2015). Bundesweite Beachtung fand eine Umfrage, die die Vorsitzende des Landfrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern Juliane Vees zum Thema „Mobbing an Bauernkindern“ initiiert hatte. BlogAgrar berichtete am 13.02.2018: „Bauernkinder-Mobbing: Schmähbrief an Juliane Vees“.  Am 22.01.2018 wiederum veröffentlichte die Journalistin Claudia Ehrenstein in der Welt einen vielbeachteten Beitrag zum Thema: „Dein Vater ist ein Tierquäler“. Wie man mit dem Mobbing lebt, davon berichtete ein Betroffener hier im Blog: „Mobbingopfer – Wie Negative-Campaigning die Landwirtschaft zerstört“.

Wer trägt die Verantwortung?

Am Mobbing, aber auch daran, dass die kleine Minderheit der Landwirte zunehmend zu Sündenböcke für fast alle Fälle abgestempelt werden? Das frage ich mich seit längerem. Klar ist: Einfache Antworten gibt es nicht. Allerdings entsteht ein gesellschaftliches Klima, in dem Kinder sich anhören müssen, ihre Eltern seien Tierquäler, verantwortlich für Antibiotikaresistenzen und vergiften Trinkwasser (Gülle) sowie Essen (Pestizide) nicht aus dem Nichts. Daran basteln viele mit. Unter anderem Vertreter von Bündnis 90 / Die Grünen – so mein Eindruck.

Nun haben Eindrücke keine Aussagekraft. Also habe ich mich in den letzten Wochen und Monaten mal an die Arbeit gemacht und das Internet gesichtet, quasi. Ein Mammutaufgabe – nicht, weil sich nichts finden ließe. Nein, das Web bordet über vor Material. Einiges davon habe ich zusammengetragen und unter den Zwischenüberschriften Antibiotika, Glyphosat, Insektensterben, Massentierhaltung und Gülle mittels Bildschirmphotographien, so genannter Screenshots, eingeordnet und Aussagen wo immer möglich mit Links belegt.

Kampagnen treffen Menschen

Bevor ich fortfahre, möchte ich an dieser Stelle explizit klarstellen, dass sich grüne Kampagnen, soweit ich es überschaue, NICHT gegen Menschen richten. Ausnahmen wie Landwirtschaftsminister Christian Schmidt bestätigen die Regel. Die Botschaften richten sich gegen die konventionelle Landwirtschaft als solche, die böse „Agrarindustrie“ – treffen aber den Menschen!

Kein Ackerbau ohne Landwirt, keine Tierhaltung ohne Landwirt. Wie ist es bloß möglich, dass eine Partei, die so sehr um Minderheiten bemüht ist, um Menschen, um Respekt, Toleranz, um ein friedvolles Miteinander, bei dem kleinen Berufsstand der Landwirte einen solchen Aussetzer an den Tag legt?

Zurück zur Eingangsfrage: Betätigen sich die Grünen als geistige Brandstifter? Spoiler: Ich meine ja!

Warum?
Weil das grüne Narrativ folgendes Bild von Deutschlands konventionell wirtschaftenden Landwirten transportiert: Sie

  • quälen Tiere,
  • verursachen Antibiotikaresistenzen,
  • „verbrennen“ Reserveantibiotika,
  • bringen Gift auf dem Acker aus,
  • bewirken Krebserkrankungen,
  • verunreinigen Essen mit Gift,
  • fluten die Republik mit Gülle,
  • verunreinigen das Trinkwasser,
  • beeinträchtigen die Gesundheit der Bundesbürger
  • verursachen das Insektensterben.

Geistige Brandstiftung? Jein!

Einer Definition zufolge gilt als geistiger Brandstifter jemand, der andere diffamiert und herabwürdigende Unwahrheiten öffentlich verbreitet ODER andere auf intellektueller und diskursiver Ebene zu Straftaten anstiftet.

Ich würde sagen, der Teil vor dem ODER ist ein Volltreffer. Der zweite Teil – NEIN. Trotzdem es teilweise zwar bösartig zugeht, bin ich felsenfest überzeugt, dass eine Anstiftung zu Straftaten nicht beabsichtigt ist.

Der herabwürdigende, diffamierende Umgang, den Grünenpolitiker mit konventionell wirtschaftenden Landwirten pflegen sowie die Abwesenheit von jeglicher Differenzierung im Diskurs zeitigen Konsequenzen. In Form eines gesellschaftlichen Klimas, in dem Kinder gemobbt werden, in Form von unsäglichen Pöbeleien bei Facebook und den Kommentarspalten bei Spiegel Online, der Zeit u.a., aber auch in der realen Welt. An dieser Stelle erinnere ich an das Video über die aufgebrachte Spaziergängerin, die einen Landwirten wüst beschimpfte.

Feindbild konventionelle Landwirtschaft

Die konventionelle Landwirtschaft und damit der konventionell wirtschaftende Landwirt wurden über die Jahre zu einem Feindbild aufgebaut. Der Beweggrund mag gut gemeint sein – das Land vor der „Agrarindustrie“ und ihren ruinösen Umtrieben, vor Umweltverschmutzung, vor „Gift im Essen“ zu retten. Bloß was ist das Ergebnis?

Die moralische Feuerwehr ist zum Feuerteufel mutiert!

Die Beweisführung ist umfangreich. Daher veröffentliche ich sie in mehren Teilen. So wie ich es zeitlich einrichten kann.

Danksagung

Während meiner Arbeit an dem Blog „Grüne geistige Brandstiftung“ habe ich wiederholt auf Beiträge der Bloggerin Schillipaeppa zurückgegriffen. Schließlich ist der Blogname „Ein Blog in der Brandung“ Programm: Die Landwirtin und studierte Philosophin ist eine der wenigen Menschen im Lande, die zum Thema konventionelle Landwirtschaft gründlich und sauber sowohl in die Tiefe als auch Breite recherchiert. Susanne, ich finde, Du leistest phantastische Arbeit!

Mein Dank geht an dieser Stelle auch ins Schwäbische – gracias por el control de calidad de ayer, hoy y esperamos que también en el futuro!

Wir haben es satt! Ach! So ein Zufall. Ich auch. Immer noch. Und wie!

Infos zum Aktionstag
Das Aktionsbündnis „Wir machen Euch satt“ packt lieber an statt auf Töpfe einzudreschen.

Kommenden Samstag ist es wieder soweit: Das „Aktionsbündnis Wir haben es satt (WHES) demonstriert gegen alles Mögliche rund um die moderne Landwirtschaft in Berlin. Vorrangiges Ziel: Man will der Agrarindustrie die Stirn bieten.

Ich habe es es auch satt. Daher  habe ich meine private Anti-WHES-Demo von 2017 aus dem Archiv geholt, abgestaubt, aufgepeppt und online gestellt. Die Version 2.0 ist um einiges länger als mein erster Text damals. Nicht von ungefähr. Wer gedacht hatte, 2016 war ein heftiges Jahr für die konventionelle Landwirtschaft, wurde 2017 eines Besseren belehrt.

Warum ich auch 2018 nicht bei WHES mitlaufen und der Agrarindustrie die Stirn bieten will? Darum! Wir haben es satt! Ach! So ein Zufall. Ich auch. Immer noch. Und wie! weiterlesen

FakeNews: Wahlkampf in Grün

fairer Wahlkampf mit FakeNews?

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen plädieren für einen fairen Bundestagswahlkampf und haben sich eine Selbstverpflichtungserklärung auferlegt. Darin heißt es:

„Wir führen den Wahlkampf mit Fakten und Argumenten – gerne auch zugespitzt. Dies soll auch so bleiben. Lügen und bewusste Falschaussagen sowie das Verbreiten von nachweislich und eindeutig falschen Meldungen, Zitaten und Behauptungen lehnen wir entschieden ab.

Flyer der Bürgerinistiative "Pro Waldeck"
Flyer der BI in Waldeck

Diese haben in der demokratischen Auseinandersetzung nichts zu suchen. Wir werden entschlossen dagegen vorgehen, dass sie Teil der Wahlkampfauseinandersetzung werden.“

Am 18. August 2017 hielt der Grüne EU-Parlamentarier Martin Häusling bei einem Bürgerabend der Bürgerinitiative „Pro Waldeck“ im Bürgerhaus Waldeck ein Referat zum Thema „Negative Konsequenzen der Massentierhaltung„.
Wir wollen mal reinhören und schauen, in wie weit die Grünen ihre eigenen Grundsätze ernst nehmen:

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Nitrat- werden wir alle vergiftet?

Nitrat ist mittlerweile ein Dauerthema, über das auch hier schon mehrfach geschrieben wurde. Aktuell hat es der WWF für sich entdeckt und malt ein Gespenst an die Wand, das einen vor Furcht erschaudern lässt:Grundwasser der Region ist „Nitratbrühe“ Der Naturschutzverband World Wide Fund For Nature (WWF) warnt vor einem deutlichen Anstieg der Trinkwasserpreise. Ursache dafür seien steigende Nitratwerte im Grundwasser in der Region Hannover, sagte Verbandssprecher Roland Gramling am Donnerstag.

Bauer Willi hat das Ganze in seinem Blog relativiert und auch das (GRÜNE!!) niedersächsische Umweltministerium (hört hört) stellt einige der Falschaussagen richtig.

Trinkwasser in Hannover birgt keine Gefahren Die Nitratbelastung im Trinkwasser der Region Hannover liegt weit unter den zulässigen Grenzwerten und stellt damit keine Gesundheitsgefahr dar. Das hat das niedersächsische Umweltministerium auf Anfrage klargestellt und damit Angaben der Stadtwerke bestätigt.

Wie man sieht, wieder mal viel heiße Luft ohne jegliche Grundlage. Dass die tatsächlichen Nitratwerte und die Entwicklung der letzten Jahre im Widerspruch zu den Behauptungen von manchen Politikern, NGOs und Versorgern stehen, ist eigentlich geklärt. Deshalb will ich mich dem Stoff an sich widmen: Wenn man manche Berichte liest, gewinnt man den Eindruck, dass man nach einem Glas Wasser mit über 50mg/Liter sofort tot umfällt oder zumindest an Krebs dahinsiecht. So schreibt auch der WWF: Nitrat- werden wir alle vergiftet? weiterlesen

Agitieren Wasserversorger gegen Bauern?

Der Bauernverband Schleswig-Holstein fordert auf seiner Facebookseite die mitlesenden Landwirte auf, sich persönlich bei ihren Wasserversorgern zu erkundigen und nachzufragen, wie es um die Qualität des Wassers stünde.
von Sönke Hauschild

Aufruf: Fragt nach! Es geht nicht nur um den guten Ruf der Landwirte, sondern um unser aller Wasser! (Siehe Fragenkatalog am Ende)

Wasserverbände fordern Gülle-Stopp!

Fake statt Fakten: Wasserversorger agitieren gegen ihre Versorger - die Bauern!
(c) bauern.sh

Deutsche Wasserverbände, oft von landwirtschaftlichen Vorständen geleitet, halten „die großindustrielle Agrarwirtschaft“ für eine Gefahr. „Jedes Jahr wird in Deutschland viel mehr Gülle auf den Feldern ausgebracht als Pflanzen und Böden aufnehmen können.
Wie kann das sein?

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„Warum solltest Du da je einem Argument von mir glauben. Hast doch die Schillipeppa.“

Screenshot Spiegelüberschrift
Zu viel Gülle in der Zeitung? Ein Blog in der Brandung leistet Abhilfe.

„(…). Hast doch die Schillipeppa.“ Diesen Spruch habe ich mir gestern von einem Erbosten Menschen* eingefangen als Antwort auf ein Post von mir auf seiner Facebook-Seite. Es ging um das Rauschen im bundesdeutschen Blätterwald, zu viel Dünger könne das Trinkwasser teurer machen, Preissteigerungen bis zu 45 Prozent werden erwartet. Der Erboste Mensch war böse, wie man seinem Post entnehmen konnte:

„Für das Billigfleisch mit dem Deutschland die ganze Welt versorgen will zahlen wir alle bald die (Wasser)Zeche. Auf eine Familie kommen bis zu 134 Euro im Jahr Mehrkosten beim Wasser zu.“

In meinem Post habe ich ihn darauf hingewiesen, dass kaum ein bis gar kein Journalist die Studie gelesen habe. Und auf den jüngsten Blogpost der Bloggerin Schillipaeppa aufmerksam gemacht, die sich das dröge Stück angetan und analysiert hat.  Wie das halt so ihre Art ist. Schillipaeppa setzt sich hin, dröselt knochentrockene Aufsätze auf und geht mit dem Resultat ansprechend aufbereitet in ihrem Blog in der Brandung online.

Das Ergebnis schmeckt nicht jedem. Im konkreten Fall auch dem Erbosten Menschen nicht, denn es machte seine Meldung obsolet – so wie fast alle anderen Pressemeldungen zum Thema. „Warum solltest Du da je einem Argument von mir glauben. Hast doch die Schillipeppa.“ weiterlesen