Misereors Feindbilder

Misereor-Chef Spiegel mit tief verfestigtem Feindbild Gestern Mittag hat ZEITonline ein wirklich lesenswertes Interview veröffentlicht. Ein Streitgespräch zwischen Primin Spiegel, der seit vielen Jahren die Geschicke der katholischen Hilsorganisation lenkt und dem neuen Cheflobbyisten des Bayerkonzerns Matthias Berninger. Die Liste der Vorwürfe von Spiegel ist lang und schwerwiegend: Bayer ist mitschuldig an der aktuellen Pandemie … Misereors Feindbilder weiterlesen

Ein Cent für Misereor

Wir befinden uns mitten in der Fastenzeit und wie jedes Jahr trudelt mit dem Pfarrbrief auch die Spendentüte von Misereor ins Haus. Damit bittet Misereor um ein Fastenopfer. In den vergangenen Jahren bzw. Jahrzehnten war es für meine Familie immer selbstverständlich für das bischöfliche Hilfswerk zu spenden. Nach reiflicher Überlegung komme ich mit meiner Familie … Ein Cent für Misereor weiterlesen

Dialog mit MISEREOR III

Mittlerweile ist die Veranstaltung „Landwirtschaft und Misereor im Dialog“ bereits 14 Tage her. Bisher habe ich nur mein Eingangsstatement und einen Bericht von Daniela Knoll hier veröffentlicht. Die vielen Kommentare deuten an, dass dieses Thema sehr viele Landwirte – nicht nur in der Diözese Osnabrück – bewegt. Ich möchte deshalb gerne das bisherige Medienecho so gut … Dialog mit MISEREOR III weiterlesen

LANDWIRTE ENTTÄUSCHT VON MISEREOR

Niederlangen (VEL). Bisher bildete die Katholische Kirche stets einen festen Anker für die Landwirtschaft. Jetzt besteht die Gefahr, dass beide zukünftig getrennte Wege gehen. Grund ist die Teilnahme von Misereor an einer Protestbewegung gegen die moderne Landwirtschaft anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Einen Versuch, die Wogen zu glätten, unternahm daher die Landjugend Neulangen. Sie … LANDWIRTE ENTTÄUSCHT VON MISEREOR weiterlesen

Dialog mit MISEREOR II

Ich bin gerade wieder zu Hause von der Dialogveranstaltung mit MISEREOR. Ohne jetzt näher auf den Abend einzugehen, poste ich zunächst mein Eingangsstatement, dass ich so ähnlich heute gehalten habe: Vom Moderator Johannes Buß wurde ich gefragt, wie ich mich fühle, wenn MISEREOR aktiv mit der „Wir haben es satt“-Demo marschiert: Ich fühle mich als … Dialog mit MISEREOR II weiterlesen

Dialog mit MISEREOR

Ich habe in diesem Blog bereits meinen Unmut über die Beteiligung von MISEREOR an der „Wir haben es satt“ – Demonstration (WHES) geäußert. (und zwar hier und hier) Mit diesem Unmut stehe ich nicht alleine. Vielen Landwirten und Landjugendlichen aus dem ganzen Bundesgebiet geht es ganz ähnlich. Sie haben allerdings in den vergangenen Jahren meist nur … Dialog mit MISEREOR weiterlesen

Landwärts

Für wen ist der ländliche Raum da? Ich war gestern beim traditionellen „Tag der Landwirtschaft“ in Oesede zu Gast. Motto war „landwärts“ und die Referenten trugen vor, warum sie landwärts schauen. Am Anfang habe ich etwas über das Grußwort von Meta Janssen-Kucs (Vize-Präsidentin des niedersächsischen Landtags und ehemalige Landesvorsitzende der Grünen) geärgert. Im wesentlichen zählte … Landwärts weiterlesen

Quo vadis, Welthungerhilfe?

Ich habe im letzten Jahr Werbung für die Welthungerhilfe gemacht (ein Cent für Misereor), nachdem Misereor und Brot für die Welt sich mit einseitigen und undifferenzierten Schuldzuweisungen auf Kosten der modernen Landwirtschaft profilieren wollten und so für Spenden warben. Auch die aktive Teilnahme als Förderer der „Wir haben es satt“-Demo wurde von mir und sehr … Quo vadis, Welthungerhilfe? weiterlesen

Darum kaufe ich keine Produkte von Rügenwalder

Vor drei Tagen habe ich bei Twitter einen Tweet abgesetzt, in dem ich berichtete, dass bei uns zu Hause keine Rügenwalder-Produkte auf dem Tisch kommen. Dieser kleine Tweet (und ein weiterer Tweet von meiner Kollegin Nadine Henke) sorgte dafür, dass die FAZ von einem Bauernboykott gegen Rügenwalder berichtete: Wenn ich öffentlich twittere, dass bei uns … Darum kaufe ich keine Produkte von Rügenwalder weiterlesen

Meine Motive

Warum ich mich für die „Wir machen Euch satt“- Demo (WMES) einsetze. Die Premieren-Demo im vergangenen Januar war angesichts der extrem kurzen Vorbereitungszeit von vielleicht gerade zwei Wochen ein Achtungserfolg- in meinen Augen. Die ca. 1000 Demonstranten auf dem Washington-Platz am Berliner Hauptbahnhof machten erstmal auch öffentlich deutlich, dass sie es Leid sind, von den … Meine Motive weiterlesen